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FOM Sommerumfrage

Digitalisierung spaltet Münster

Foto: iStock/ipopba
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Ältere und „Babyboomer“ haben Angst vor der Entwicklung – Datenschutz wird von Jüngeren vernachlässigt.

Die Digitalisierung spaltet Münster. Vor allem ältere Bürger geben offen zu, unsicher und sogar ängstlich gegenüber der digitalen Entwicklung zu sein und sich nicht mitgenommen bzw. nicht ausreichend informiert zu fühlen. Die Jüngeren dagegen sehen in der Digitalisierung vor allem Chancen – und sich selbst als Teil dieser Zukunft. Das sind die Kernaussagen einer bundesweiten wissenschaftlichen Studie mit über 22.000 Befragten, an der auch rund 300 Münsteraner Bürger teilnahmen. Die Studierenden der FOM, Deutschlands größter privater Hochschule, trugen die Ergebnisse im Frühjahr und Sommer 2018 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser zusammen.

Grundsätzlich wird klar: Je älter, desto unsicherer sind die Menschen in Deutschland. Während die Generationen Z (12 bis 21 Jahre) und Y (22 bis 36 Jahre) sich zu 57 bzw. 54 Prozent für digital kompetent halten, nimmt diese positive Selbsteinschätzung mit zunehmendem Alter deutlich ab. Von den befragten Babyboomern (52 bis 62 Jahre) halten sich nur noch 33 Prozent für digital kompetent, von den Befragten über 63 Jahren sogar nur noch 14 Prozent.

Münsteraner beklagen mangelnde Informationen
Nur 20 Prozent der über 63-Jährigen fühlen sich beim Thema Digitalisierung von den Anbietern (Industrie/Handel/Dienstleistung) mitgenommen, bei der jüngeren Generation (22-36 Jahre) sind es immerhin 35 Prozent. Generationsübergreifend besteht bei diesem Thema aber offensichtlich erheblicher Nachholbedarf: Nur die wenigsten fühlen sich gut informiert.

Daraus resultierend erscheint auch die Angst vor Überforderung logisch: 55 Prozent der über 63-Jährigen haben Angst vor einer Überforderung durch digitale Neuerungen, bei den unter 21-Jährigen sind es dagegen nur 11 Prozent.

Schulen und Hochschulen in der Pflicht

Allerdings erhoffen sich auch die Jüngeren deutlich mehr Kompetenzvermittlung in Sachen Digitalisierung, zum Beispiel durch Schulen und Hochschulen. Nur 21 Prozent der Münsteraner Schüler zwischen 12 und 21 Jahren geben an, dass die Vermittlung von digitalem Know-how seitens der Bildungsinstitute ausreichend sei. Knapp die Hälfte der befragten Generation Y (49 %) ist vielmehr der Auffassung, an Schulen und Hochschulen müsse deutlich mehr in Sachen Digitalisierung unterrichtet werden.

Nur jedem zweiten 12- bis 21-Jährigen ist Datenschutz wichtig
Die Älteren nehmen den Schutz ihrer Daten deutlich ernster als die Jüngeren. Rund 75 Prozent der über 63-Jährigen ist das Thema sehr wichtig, bei den 12- bis 21-Jährigen ist es gerade einmal jeder zweite (50 %), dem der Datenschutz sehr wichtig ist. Über alle Generationen hinweg geben 44 Prozent der Befragten zu, dass er bzw. sie nicht weiß, was man gegen die Erfassung seiner bzw. ihrer Daten tun kann.

Männer fühlen sich digital kompetenter als Frauen
Männer fühlen sich in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung übrigens relativ gut gerüstet. Immerhin 45 Prozent geben an, digital kompetent zu sein. Bei den Frauen behaupten dies nur 35 Prozent aller Befragten von sich.

Fakten zur Studie
Die umfassende Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, hier speziell des Instituts für Empirie und Statistik (ifes), wurde Mitte März bis Mitte Mai 2018 unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser bundesweit durchgeführt. Dazu befragten die Studierenden bundesweit über 22.000 Männer und Frauen und in Münster rund 300 Personen in face-to-face-Interviews mit standardisiertem Fragebogen. Die Auskunftspersonen waren älter als 12 Jahre und wurden quotiert nach Alter und Geschlecht. Die Verteilung der Quotenmerkmale erfolgte gemäß der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes für 2018.

Zu den Ergebnissen der Studie geht es hier.

Big Data & Business Analytics

Neuer Master-Studiengang für Digitalexperten

(Foto: NicoElNino / Getty Images/iStockphoto)
(Foto: NicoElNino / Getty Images/iStockphoto)

Durch die zunehmend digitale Vernetzung sämtlicher Bereiche steigen Datenmengen täglich weiter an. Um die Masse an verfügbaren Daten systematisch auszuwerten und für Unternehmen nutzbar zu machen, wächst die Nachfrage nach IT-Fachkräften. Der neue Master-Studiengang der FOM Hochschule Big Data & Business Analytics greift diesen Bedarf auf und vermittelt in fünf Semestern, wie sich Big Data verantwortungsvoll managen lässt.

Big Data Analysten werten Daten nicht nur aus, sondern identifizieren Datenquellen, bestimmen und verbessern ihre Qualität und ordnen diese in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge ein. Die Studierenden werden u.a. darauf vorbereitet, digitale Informationen zu analysieren, zu interpretieren und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten. Absolventen übernehmen als Digitalexperten beispielsweise Fach- und Führungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen IT, Management und Controlling.

Der Master-Studiengang richtet sich an (Wirtschafts-)Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler, wie beispielsweise Mathematiker und Statistiker. Absolventen beenden das berufsbegleitende Studium mit dem Master of Science (M.Sc.). Die FOM Hochschule bietet den neuen Studiengang zum Wintersemester 2018 auch am Hochschulzentrum in Münster an. Anmeldungen sind noch möglich.

Nächster Info-Termin: Mittwoch, 11. Juli um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Martin-Luther-King-Weg 30-30a, 48155 Münster.

Informationen zur Anmeldung und zum Studium unter www.fom.de

FOM in Münster

Rund 50 Interessierte beim „Tag der offenen Tür“

Beim „Tag der offenen Tür“ gab es Infos rund um das Studium an der FOM (Foto: FOM/Carina Wendland)
Beim „Tag der offenen Tür“ gab es Infos rund um das Studium an der FOM (Foto: FOM/Carina Wendland)

Bei bestem Wetter kamen rund 50 Interessierte Anfang Juni zum „Tag der offenen Tür“ an das Hochschulzentrum in Münster. Nach einer allgemeinen Einführung über die Studienorganisation und -abläufe sowie Finanzierungsmöglichkeiten, ging es in die offene Beratung.

„Am stärksten nachgefragt waren der Bachelor-Studiengang Business Administration sowie das Tagesstudium“, fasst Studienberaterin Elke Hoberg den Tag zusammen. Dieses Zeitmodell, bei dem in der Regel tagsüber an zwei Tagen in der Woche Vollzeit studiert wird, sodass drei Tage frei bleiben für den Beruf in Teilzeit, scheint eine Option zu sein, die für immer mehr junge Leute attraktiv ist.

Ab 18 Uhr bestand die Möglichkeit, eine Vorlesung unter realistischen Bedingungen live zu erleben. Interessierte waren eingeladen, sich den normalen Vorlesungsbetrieb anzuhören. „Die meisten Besucher entschieden sich für die Vorlesung in „Human Resources“ von FOM Prof. Dr. Farid Vatanparast. Vielleicht sehen wir den ein oder anderen Interessenten zum Wintersemester wieder“, so Kristin Wilting, Teamleitung der Studienberatung in Münster.

Kultur, Tradition und Teamarbeit im Münsterland

„School goes global“ brachte junge Deutsche und Chinesen zusammen

Rund 130 Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Berufskollegs Ahaus, 25 chinesische Studierende der FOM German-Sino School of Business & Technology und die FOM in Münster als Gastgeber: Das internationale Projekt „School goes global“ hat im Mai im Münsterland junge Menschen aus Deutschland und China zusammengebracht und gemeinsam an verschieden Projekten arbeiten lassen.

Erfolgreiches "School goes global"-Projekt im Münsterland

Im Rahmen eines ersten Termins am FOM Hochschulzentrum in Münster gab es für die Teilnehmer zunächst wissenschaftlichen Input bei einer Vorlesung von Prof. Dr. Hubertus Austermann. Zum Thema „Cross Cultural Competences“ lieferte der FOM Dozent wesentliche Einblicke in kulturelle Unterschiede zwischen den Ländern.

Es folgte der praktische Teil für die zuvor eingeteilten deutsch-chinesischen Teams. Innerhalb von zwei Wochen sollten sie die unterschiedlichen Merkmale und Besonderheiten der deutschen und chinesischen Kultur und Tradition herausarbeiten und die Ergebnisse später auf dem Europatag in Ahaus präsentieren.

Der interkulturelle Austausch am Europatag-Wochenende begann mit einem Besuch des Medien-und IT-Dienstleisters Laudert in Vreden und endete feucht-fröhlich mit der Teilnahme an einem münsterländischen Schützenfest. Am Europatag selbst standen die Projektarbeiten auf dem Programm. Die 14 deutsch-chinesischen Gruppen zeigten in Rollenspielen, Power Point-Präsentationen und anhand von Filmszenen, was sie zum Thema Cross-Cultural Behaviour erarbeitet hatten. Dabei ging es zum Beispiel um das Verhalten bei Geschäftsessen, den Schulalltag, aber auch die typischen Feiertage und Hochzeiten.

Philine Asendorf von der FOM Münster zog ein positives Fazit des diesjährigen „School goes global“-Projekts: „Die jungen Leute haben viel voneinander gelernt, die interkulturelle Teamarbeit mit Leben gefüllt und darüber hinaus fachlichen Input bekommen.“

Tag der offenen Tür am 6. Juni

FOM Hochschule stellt sich vor

FOM in Münster lädt zum Tag der offenen Tür (Foto: FOM/Carina Wendland)
FOM in Münster lädt am 6. Juni zum Tag der offenen Tür (Foto: FOM/Carina Wendland)

Am 6. Juni öffnet das FOM Hochschulzentrum in Münster seine Türen. Studieninteressierte sind herzlich eingeladen, das Angebot der FOM kennenzulernen und Hörsaalluft zu schnuppern. Verschiedene Probevorlesungen ermöglichen Einblicke in die berufs- und ausbildungsbegleitenden Studiengänge der FOM.

Beim „Tag der offenen Tür“ können Berufstätige, Auszubildende, Schüler und Unternehmensvertreter das vielfältige Studienangebot in Münster kennenlernen. Ab 17 Uhr werden Bachelor- und Master-Studiengänge aus verschiedenen Hochschulbereichen vorgestellt. Parallel stattfindende Probevorlesungen geben ab 18 Uhr zudem einen Einblick in die Vorlesungsinhalte und die Studienatmosphäre. Zwischen 17 und 19 Uhr beantwortet das Team der FOM in einer offenen Studienberatung Fragen zu den Studiengängen sowie Berufsperspektiven.

Anmeldungen zur kostenfreien Veranstaltung unter: 0251 9277862-10 oder per E-Mail an tzveta.preussler@fom.de.

Kompakt
Tag der offenen Tür

6. Juni 2018, 17 – 19.30 Uhr

FOM Hochschulzentrum
Martin Luther King Weg 30 – 30 A
48155 Münster