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Weihnachtsumfrage 2017

Menschen in Kassel geben im Schnitt 465 Euro für Geschenke aus

Die Kasseler planen in diesem Winter 465 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Damit investieren sie genau soviel wie der Bundesdurchschnitt, der ebenfalls bei 465 Euro liegt. Außerdem zeigt die aktuelle Umfrage der FOM Hochschule, dass den meisten der mehr als 278 befragten Bürgerinnen und Bürgern in Kassel und Umgebung frei gestaltbare Zeit wichtiger wäre als Geschenke.

Der Märchenweihnachtsmarkt in der Grimm-Stadt. © Kassel Marketing GmbH | Paavo Blofield
Der Märchenweihnachtsmarkt in der Grimm-Stadt. © Kassel Marketing GmbH | Paavo Blofield

Ein Großteil der Kasseler Bevölkerung besorgt die Weihnachtsgeschenke Anfang bis Mitte Dezember, wobei Männer anteilig häufiger (33,6 Prozent) als Frauen (28,6 Prozent) erst kurz vor Weihnachten (ab dem 16. Dezember) ihre Geschenke kaufen. 6,9 Prozent ziehen sogar erst einen Tag vor, bzw. an Heiligabend los, um Präsente zu kaufen. Sie sind im Vergleich allerdings großzügiger, denn Männer geben mit rund 538 Euro 137 Euro mehr Geld aus als Frauen (rund 400 Euro). Die Generation der Traditionalisten (63-99 Jahre) ist mit rund 667 Euro durchschnittlich am spendabelsten beim Geschenkekauf.

Spitzenreiter der beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind bei den Kasselanern Geschenkgutscheine (51 Prozent) sowie Bücher und Schreibwaren (49 Prozent), dicht gefolgt von Spielwaren (48 Prozent) sowie Kosmetik und Körperpflegeprodukten mit 44 Prozent. Danach folgen Tickets für Kultur- oder Theaterveranstaltungen (42 Prozent). Frei gestaltbare Zeit ist den meisten Generationen (außer den Traditionalisten) in Kassel jedoch wichtiger als Geld. Traditionalisten stimmen dem nur mit 18,9 Prozent zu, denn sie würden sich zu 60,4 Prozent durch mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen reich beschenkt fühlen.

Wichtig für den Kaufentscheid sind für 62 Prozent der Befragten persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die Hälte der in Kassel Befragten informieren sich im Internet über Produkte. Das direkte Gespräch und die Beratung im Fachgeschäft favorisieren immerhin 43 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) legt Wert auf die Güte der Produkte und vertraut auf bekannte Marken, Herkunft und Gütesiegel.

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in Kassel zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden mehr als 278 Bürgerinnen und Bürger aus Kassel und Umgebung ab 12 Jahren in persönlichen Face-to-Face-Interviews. Die Ergebnisse in der Übersicht.

„Hans im Glück“

FOM Kassel verabschiedet Bachelor-Absolventen

„Es waren einmal 23 Bachelor-Studierende an der FOM in Kassel.“ So könnte der Beginn eines Märchens aus der Grimm-Stadt lauten. Für 23 Frauen und Männer ist dieser Satz allerdings Realität, denn sie feierten jüngst ihren erfolgreichen Studienabschluss an der FOM Hochschule und tragen nun den akademischen Titel „Bachelor“.

Die frischgebackenen Bachelor der FOM in Kassel (Foto: FOM/Karsten Socher)
Die frischgebackenen Bachelor der FOM in Kassel (Foto: FOM/Karsten Socher)

Nach der Begrüßung durch Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der FOM in Kassel, richtete Thomas Rath, Ressortleiter Handelsmanagement, Volkswagen OTLG, ein Grußwort an die Neu-Akademiker. Aus der Reihe der Absolventen berichtete Matthias Seul von seinen persönlichen Studienerfahrungen.

Die Festrede hielt Prof. Dr. Achim Lerch, wiss. Studienleiter an der FOM in Kassel. Mit Bezug auf den Veranstaltungsort, der Grimm-Welt in Kassel, stellte er fest, dass die Absolventinnen und Absolventen sich rückblickend womöglich fühlten wie Hans im Glück: „Sie haben, wie Hans im Glück, ihren Goldschatz an Erfahrungswissen nach und nach eingetauscht gegen zunächst scheinbar wertlose Theorien und Modelle und hatten am Ende das Gefühl, weniger zu wissen, je mehr sie gelernt haben.“ Dies aber, so Lerch, sei unbedingt positiv zu bewerten. Denn gerade diese Theorien und Modelle seien es, die die frisch gebackenen Bachelor in die Lage versetzen würden, ihre künftigen Aufgaben in den Unternehmen zu bewältigen. „Nur wer sein eigenes Wissen ständig kritisch hinterfragt und bereit ist, vermeintlich sicher Geglaubtes bei Bedarf zu revidieren, wird die Herausforderungen der Zukunft meistern können“, entließ Prof. Lerch die Absolventen in ihre berufliche Zukunft.

FOM Professor Dr. Achim Lerch bei seiner Festrede (Foto: FOM/Karsten Socher)
FOM Professor Dr. Achim Lerch bei seiner Festrede (Foto: FOM/Karsten Socher)

Die Absolventinnen und Absolventen erlangten ihren Bachelor Abschluss über den FOM Hochschulbereich „Offene Hochschule“, denn sie haben zuvor einen Abschluss zum Ökonom oder Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) gemacht und sind dann über die Anrechnungsmöglichkeit an der FOM in das berufsbegleitende Studium eingestiegen.

Das FOM Team (v.l.) Prof. Dr. Achim Lerch, Maria Weidemann und Gesamt-Geschäftsleitung Ute Becker-Geisser (Foto: FOM/Karsten Socher)
Das FOM Team (v.l.) Prof. Dr. Achim Lerch, Maria Weidemann und Gesamt-Geschäftsleitung Ute Becker-Geisser (Foto: FOM/Karsten Socher)

Semesterauftakt in Kassel

FOM Hochschule begrüßt 60 Erstsemester

Erwartungsvoll nahmen am 1. September rund 60 Frauen und Männer ihr berufs- oder ausbildungsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule in Kassel auf. Zum Wintersemester starteten die siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge Business Administration und Wirtschaftsinformatik.

Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Kassel (Foto: FOM)
Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Kassel (Foto: FOM)

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Geschäftsleiterin Maria Weidemann nicht nur die neuen Studierenden, sondern auch deren Ausbildungsleiter/innen und Dozenten. „Mit dem Studium haben Sie sich dafür entschieden, ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen“, stimmte Weidemann die Erstsemester auf das Studium ein. „Wir heißen die Studierenden herzlich an der FOM in Kassel willkommen und wünschen allen einen guten Start in das Wintersemester“, so Weidemann mit Blick auf die kommenden Wochen. In seiner Begrüßung richtete auch Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule, motivierende Worte an die Studienneulinge.

Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Achim Lerch, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter am FOM Hochschulzentrum Kassel. Unter dem Titel „Bildung aus ökonomischer Perspektive“, erklärte er, wie die Investition in ein Studium zu verbesserten Berufsaussichten führen könne.

„Etwa ein Drittel der Studienanfänger in Kassel absolvieren ein duales Studium parallel zu ihrer Ausbildung. Die Mischung aus akademischem Wissen und berufspraktischer Erfahrung ist ein echter Wettbewerbsvorteil“, bestätigt Weidemann die Neu-Studierenden. In der kommenden Woche beginnen weitere 25 Studierende einen Aufbaustudiengang an der FOM in Kassel. Sie haben zuvor bereits eine Weiterbildung an der VWA oder IHK abgeschlossen, die ihnen auf die Studienzeit angerechnet wird.

Info-Termine zum Semesterstart

FOM Hochschule informiert über Studium

Die FOM Hochschule in Kassel bietet Interessierten die Möglichkeit, in sieben Semestern ein berufsbegleitendes praxisorientiertes Studium zu absolvieren. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Business Administration, International Management, Wirtschaftsinformatik, Gesundheits- und Sozialmanagement, Pflegemanagement sowie Angewandte Pflegewissenschaft. Semesterstart ist der 1. September. Anmeldungen zum Wintersemster sind noch möglich.

Studieninteressierte können bei einer Infoveranstaltung das FOM Hochschulzentrum kennenlernen und sich über berufs-oder ausbildungsbegleitende Wege zum Bachelor-Abschluss informieren. „Neben den regelmäßig stattfindenden Infoveranstaltungen bieten wir gerne auch individuelle, persönliche Beratungsgespräche an, auch abends nach der Arbeit“, so Dipl.-Ök. Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der FOM in Kassel.

Info-Termin:
Bachelor-Studium:
7. August um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Kölnische Str. 69, 34117 Kassel

Für Terminvereinbarungen und weitere Infos steht Lea Müller aus dem Hochschulteam zur Verfügung: 0561 739732-16 und lea.mueller@fom.de.  

Pariser Klimaschutzabkommen

FOM Professor sieht Chance für US-Klimapolitik

Professor Dr. Achim Lerch (Foto: FOM)
Professor Dr. Achim Lerch (Foto: FOM)

Der jüngst von US-Präsident Donald Trump angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen wird von vielen als große Gefahr für die internationale Klimapolitik angesehen. In einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht (ZfU) untersucht FOM Professor Dr. Achim Lerch von der FOM Hochschule in Kassel gemeinsam mit den Kollegen Sven Rudolph und Takeshi Kawakatsu von der Kyoto University (Japan) die Chancen, die sich aus einer Verknüpfung regionaler Kohlenstoffmärkte für die nationale wie internationale Klimapolitik ergeben.

Neben der nationalstaatlichen Ebene wird auch auf bundesstaatlicher bzw. regionaler Ebene Klimaschutzpolitik in Nordamerika betrieben, insbesondere findet das Instrument des Emissionshandels in der jüngeren Vergangenheit zunehmende Anwendung: So nutzen der Nordosten der USA, Kalifornien und Québec das Instrument des Emissionshandels bereits seit einigen Jahren, Ontario und Manitoba haben ihrerseits Systeme für die nahe Zukunft geplant und Washington State entwickelt ebenfalls ein System des „Cap-and-Trade“.

Die Autoren zeigen in ihrem Beitrag, dass Nordamerika dadurch eine historische Chance hat als ein Modell für nachhaltige Klimapolitik zu fungieren, die sich von „unten-nach-oben“ (bottom-up) entwickelt – ganz unabhängig von den klimapolitischen Rückschritten auf der nationalstaatlichen Ebene.

Lerch, A/Rudolph, S./Kawakatsu, T. (2017): Emissionshandel von unten: Die Chancen einer nachhaltigen Verknüpfung regionaler Treibhausgas-Märkte in den USA und Kanada. Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht, Heft 2/2017, S. 113 – 133.