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China-Tutorin Jill Muenzer zieht Bilanz

„Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht“

Es waren ereignisreiche Monate für Jill Muenzer an der Shandong Agricultural University in der chinesischen Provinz Tai’an. Nach vier Monaten als Tutorin in China, einem völlig anderen Kulturkreis, ist die 34-Jährige nun wieder zurück in Deutschland und schreibt ihre Bachelor-Thesis an der FOM in Kassel. Mit vielfältigen Erinnerungen im Gepäck zieht Jill Muenzer nach ihrer Rückkehr nun Bilanz.

FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)
FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Vier Monate im Reich der Mitte. Was ist Ihnen am meisten im Gedächtnis geblieben?
Das Land und die Leute. Eindeutig! Ich habe neben der beruflichen Herausforderung als Tutorin einen tiefen Einblick in diesen völlig anderen Kulturkreis bekommen. Teilweise durch die Studierenden, teilweise durch Personen, die einen frei auf der Straße ansprechen und sich für mich und meine Kultur interessierten.

Im Kopf bleiben einem natürlich auch Umstände wie die sanitären Bedingungen – ganz anders als wir sie aus westlichen Ländern kennen. Die Lebensumstände erscheinen in China minimalistischer, aber zugleich ist die Technik viel fortschrittlicher. Ich habe mich in diesem Land sehr wohl und aufgehoben gefühlt und das hat für mich die Reise dorthin sehr wertvoll werden lassen.

Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Wie unterscheidet sich eine Vorlesung in Deutschland von einer in China?
Es herrscht viel weniger Interaktion – die chinesischen Studierende sind klassische Auswendiglerner und hinterfragen selten etwas; was aber eher daran liegt, dass sie einem straffen Programm folgen und nicht viel Zeit haben sich ausgiebig mit allen Themen auseinanderzusetzen. Zusätzlich zum Vollzeitstudium gibt es tägliche Tutorien, die die Studierenden besuchen müssen. In dieser Zeit werden offene Fragen geklärt, das aktuelle Thema wiederholt und Aufgaben gestellt und gelöst.

Was war Ihre Aufgabe als Tutorin?

Wir Tutoren versuchten die Studierenden dazu zu animieren, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen und auf Deutsch zu sprechen bzw. zu schreiben, damit sie in der Sprache bleiben und denken. Das stellte mich immer wieder vor Herausforderungen, da mache Teilnehmenden sehr schüchtern waren.

Wie lief es mit der Verständigung?

Es gab beim Sprachniveau große Unterschiede zwischen den Studierenden. Manche waren aufgeweckt, interessiert und konnten sehr gut Deutsch. Allerdings gab es auch einige Studierende, die noch große sprachliche Probleme hatten. In der Not hat dann ein anderer Student auf Chinesisch übersetzt oder es wurde in Ausnahmefällen Englisch gesprochen.

Wie war der Kontakt zu den Chinesen?
Der Kontakt war anfänglich verhalten, bis wir Tutoren die Initiative ergriffen und den Studierenden zeigten, dass wir an einer Kommunikation außerhalb des Tutoriums interessiert sind. Darüber haben sich die Studierenden sehr gefreut und wir konnten auch über andere Themen als den Vorlesungsinhalt sprechen.

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Ja, in jeder Hinsicht – sogar noch mehr als ich erwartet hatte. Durch das Tutoren-Programm habe ich über einen längeren Zeitraum von vier Monaten einen tollen Einblick in das Land und die Menschen bekommen. Die anfängliche Skepsis als Nicht-Muttersprachler in einem für mich völlig fremden Land zu unterrichten, war schnell verflogen, da die Studierenden großes Engagement und Neugierde zeigten.

In welcher Hinsicht hat Sie das Tutoren-Programm weitergebracht?
Es war interessant mal als lehrende Person auf der anderen Seite zu stehen. Wir Tutoren mussten ein 90-Minuten Programm, dreimal am Tag, durchführen und den Vorlesungsstoff mit den Studierenden auf-, bzw. nacharbeiten. Ich habe dabei immer versucht mit den Studierenden viel zu sprechen bzw. so viel Unterstützung wie möglich zu geben. Im Zuge dessen konnte ich verschiedene Präsentations-Techniken ausprobieren und meine Skills verbessern. Auf der interkulturellen Ebene habe ich ein besseres Verständnis für die chinesische Kultur erlangt – das, finde ich, spielt für meine berufliche und auch private Zukunft eine wichtige Rolle.

Sie stehen kurz vor dem Studienabschluss, wie geht es jetzt für Sie weiter?
Ich konzentriere mich jetzt auf den Studienabschluss – ich muss nur noch die Bachelor-Thesis anfertigen – und bleibe in meinem Heimatort Kassel. Nach dem Abschluss schaue ich deutschlandweit nach einer neuen beruflichen Möglichkeit im Beratungsbereich. Das Thema Ausland ist für mich damit noch nicht abgeschlossen und ich lasse mich überraschen, was als nächstes auf mich zukommt.

Ihr persönliches Fazit?
Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht. Ich habe tolle Menschen und eine liebevolle Kultur kennengelernt.

Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Bachelor in Gesundheits- & Sozialmanagement

„Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“

FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)
FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)

Mit rund sechs bis sieben Millionen Beschäftigten und 11,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entwickelt sich das Gesundheits- und Sozialwesen zum größten Beschäftigungsmarkt in Deutschland. Aufgrund dieser Komplexität sind gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit Know-how im Sinne von Führung, Teambildung und Ressourcensteuerung im Management immer gefragter. Sowohl kaufmännische als auch Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens können sich mit einem berufsbegleitenden Bachelor-Studium an der FOM Hochschule in Kassel weiterbilden und die Karriere voranbringen, so wie Studentin Katharina Small.

Durch die Kenntnisse aus dem Studium ergab sich für die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte zunächst die Möglichkeit im Sozialdienst einer Reha-Einrichtung zu arbeiten: „Von dort aus konnte ich relativ schnell in das ärztliche Direktorat wechseln, da ich während meiner Tätigkeit im Sozialdienst merkte, dass ich an dieser Stelle noch nicht genügend Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Hauses erlangen konnte – was mir persönlich wichtig war, um mich auf eine spätere Rolle im Managementbereich vorbereiten zu können.“ Ausschlaggebend für ein Studium an der FOM waren für die Kasselanerin Gespräche mit einem damaligen Arbeitskollegen, der selbst mal in der Sozialbranche arbeitete. „Ich war schockiert darüber, wie wenig ich als „Otto Normalverbraucherin“ über das System wusste, welchem ich meine Gesundheit anvertraue“, so Small, die bis dahin lediglich ihre Versichertenkarte beim Arzt einlesen lies ohne sich weiter Gedanken über Themen hinter den Kulissen, wie Kostenträgerschaften, Zuständigkeiten und Wirtschaftlichkeit, zu machen.

„Da ich zu dieser Zeit an einem Punkt in meinem Leben war, an dem ich mich beruflich umorientieren wollte, kam das Studium Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM genau richtig“, so Small über ihren Quereinstieg. Wichtig war ihr möglichst nah an der Praxis zu lernen: „Für mich einer der wichtigsten Aspekte, um das System zu verstehen. Auch den unmittelbaren Praxisbezug durch sowohl die Kommilitonen als auch die Lehrenden, die immer wieder neue Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Gesundheits- & Sozialwesens geben, finde ich wichtig“, so Small.

FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)
FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)

Als Direktoratsleiter der Neurologie und Psychosomatik in einer der größten Rehabilitationseinrichtungen Nordhessens, sowie als Fachreferent zum Thema Rehabilitation und Teilhabe, sind FOM Dozent Alexander Faupel die Belange der Branche hinlänglich bekannt: „Bedingt durch eine Vielzahl an Reformen und damit einhergehenden Strukturveränderungen, einem erheblichen Wettbewerbsdruck, Kostenexplosionen, Digitalisierung und Personalmangel steigen die Anforderungen sowohl an Führungskräfte, als auch an das Fachpersonal deutlich.“ Es fehle eine Hochschulausbildung, die sich als Ausbildung verstehe. Partnerschaftlich mit den Unternehmen und bedarfsgerecht, besonders für den Absolventen. „Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“, so Faupel.

Etwas verändern möchte auch der examinierte Altenpfleger Johannes Pfleging. Er ist seit neun Jahren in der Pflege tätig und studiert im vierten Semester Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM in Kassel. Im Arbeitsalltag stellt der 30-Jährige immer wieder strukturelle Probleme in der Pflege fest: „Der Bereich der Fürsorge wurde ökonomisiert und soziale Einrichtungen zu Wirtschaftsunternehmen gemacht.“ Aufgrund dieser Entwicklung hat er sich für das Studium entschieden, denn „ich möchte das System verstehen und Lösungswege finden, um die Pflege wieder besser und menschengerechter zu gestalten“, sagt Pfleging über seine Motivation.

FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)
FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)

Die FOM ist für ihn auch deshalb genau das Richtige, weil er, parallel zum Studium, weiterhin seiner Tätigkeit als Altenpfleger nachgehen kann: „Das bietet mir einen wunderbaren Theorie-Praxis-Transfer“. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist an der FOM allgegenwärtig. „In jeder Vorlesung gibt es konkrete Fallbeispiele, die mit Fakten aus dem Berufsalltag unterfüttert werden. In einem Modul habe ich z. B. gelernt, wie und wo ich für meine Bewohner Sozialleistungen beantragen muss, damit sie auch wirklich die Leistungen bekommen die ihnen zustehen“, so Pfleging.

Den direkten Austausch mit den Studierenden begrüßt auch Dozent Alexander Faupel: „Durch ihre Berufstätigkeit bringen die Studierenden relevante Fragestellungen direkt in die Vorlesungen ein. Theoretische Probleme können so unmittelbar auf aktuelle Themen heruntergebrochen und mögliche Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Das schafft Weitsicht und Motivation, die sich auszahlt“, beschreibt Faupel diesen Transfer.

Nach dem Studienabschluss möchte Johannes Pfleging Manager eines Pflegeheims werden, um die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern und die Lebensbedingungen der Bewohner zu optimieren. „Ich verstehe jetzt die Zusammenhänge zwischen meiner praktischen Arbeit und den gesetzlichen, finanziellen und ökonomischen Aspekten im Gesundheitssystem besser“, sagt Pfleging über die Effekte, die sich schon jetzt aus dem Studium ergeben.

Auch für Personalverantwortliche aus Unternehmen sind Bachelor-Absolventen attraktiv. „Arbeitgeber wünschen sich von ihren Mitarbeitern vor allem Motivation und einen Blick über den Tellerrand. Digitalisierung, Effizienz, Evidenz und steigende Qualitätsforderung – bei immer geringeren Ressourcen; das erfordert Fach- und Führungskräfte mit Augenmaß“, kennt Faupel die Anforderungen an Bewerber. „Der Markt ist da. Was fehlt, ist gut ausgebildetes Personal. Deshalb könnte die berufliche Ausgangslage für Absolventen im Gesundheits-& Sozialmanagement nicht besser sein. Vermutlich werden sie sich ihre Arbeitsstellen aussuchen können.“

Sich mit dem Bachelor-Studium in Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM Hochschule erfolgreich am Markt positionieren. Anmeldungen zum Wintersemester, das am 1. September 2018 startet, sind noch möglich. Informationen und Beratung unter Tel.: 05 61/73 97 32-11oder maria.weidemann@fom.de.

Informations- und Kontaktmessen

FOM in Kassel stellt sich vor

Ein Team der FOM stellt das berufs- und ausbildungsbegleitende Studienangebot in Kassel im August auf zwei Messen vor. Auf der „Ausbildungsbörse Schwalm-Eder“ und auf der „Berufs- und Bildungsmesse PERSPEKTIVEN“ informiert die FOM alle, die sich für berufliche Weiterbildung in Form eines (Dualen) Studiums interessieren. An den Ausbildungsständen können Besucher direkt mit Studienberatern oder Personalverantwortlichen aus Kooperationsunternehmen sprechen und wichtige Informationen sammeln.

„Es sind auch viele unserer Kooperationsunternehmen auf den Messen, die ihre Auszubildenden oder Mitarbeiter an der FOM qualifizieren“, so Maria Weidemann. „Wir freuen uns insgesamt auf alle Berufstätigen, die in ihrer Karriere den nächsten Schritt gehen möchten“. Für alle die sich im Bereich Personalmanagement, Marketing, Vertrieb oder Organisationsentwicklung weiterbilden möchten startet zum Wintersemester erstmals der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie in Kassel.

FOM Geschäftsleiterin Maria Weidemann (links) berät regelmäßig auf Messen über das Studium an der FOM (Foto: Privat)
FOM Geschäftsleiterin Maria Weidemann (links) berät regelmäßig auf Messen über das Studium an der FOM (Foto: Privat)


Messe-Termine:

16. Ausbildungsbörse Schwalm-Eder

Samstag, 11. August
9 bis 15 Uhr, im und vor dem Parkhotel (Bürgerhaus), in 34582 Borken (Hessen)

Berufs- und Bildungsmesse PERSPEKTIVEN
Samstag, 25. August
9 bis 14 Uhr, in den Beruflichen Schulen Eschwege

Kasseler Semesterstart im September

Anmeldungen für Bachelor-Studium noch möglich

Info-Termin zum Semesterstart in Kassel (Foto: FOM / Carina Wendland)
Info-Termin zum Semesterstart in Kassel (Foto: FOM / Carina Wendland)

Wer sich weiterqualifizieren und neben dem Beruf studieren möchte, dem bietet die FOM Hochschule in Kassel zum nächsten Semesterstart im September einige Möglichkeiten. Angeboten werden Studienprogramme sowohl für Berufstätige als auch für Auszubildende in den Richtungen:

  • Business Administration
  • BWL & Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaftsinformatik sowie
  • Gesundheits- und Sozialmanagement


Interessierte können sich vorab im August noch einmal über die unterschiedlichen Wege zum Bachelor-Abschluss informieren und dabei das Hochschulzentrum kennenlernen.

Wie ist das Studium neben dem Beruf oder der Ausbildung organisiert? Welche Studiengänge stehen zur Auswahl? Und wie läuft eine Vorlesung an der FOM ab? „Wer sich über Inhalte, Ablauf und Kosten des FOM Studiums informieren möchte, hat im August noch die Gelegenheit dazu. Anmeldungen zum Semesterstart im September sind noch möglich. Erstmalig wird in Kassel auch der Studiengang Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie starten “, sagt Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Kassel.

Kompakt:
Infoveranstaltung Bachelor-Studium, 6. August, 18 Uhr
FOM Hochschulzentrum, Kölnische Str. 69, 34117 Kassel

Terminvereinbarungen und weitere Infos bei Lea Müller unter Tel.: 0561 739732-16 oder lea.mueller@fom.de.

FOM in Kassel

„Nacht der Ausbildung“

Die FOM ist bei der 9. Kasseler Nacht der Ausbildung dabei (Foto: FOM/Wendland)
Die FOM ist bei der 9. Kasseler Nacht der Ausbildung dabei (Foto: FOM/Wendland)

Die FOM Hochschule in Kassel präsentiert sich am 8. Juni wieder bei der Kasseler Nacht der Ausbildung. Zwischen 17 und 22 Uhr erfahren Interessierte in der Documenta Halle Wissenswertes rund um die Themen Ausbildung und Duales Studium.

Besucher haben die Möglichkeit, mit einigen der aktuell dual Studierenden ins Gespräch zu kommen. Sie berichten von ihren Erfahrungen, neben der Ausbildung ein Studium zu absolvieren. „Seit neun Jahren beteiligen wir uns an der Kasseler Nacht der Ausbildung. Das Azubi-Projekt ist eine wunderbare Veranstaltung, die es Schülern ermöglicht, sich in lockerer Atmosphäre zu informieren“, so Maria Weidemann, FOM Geschäftsleiterin in Kassel.