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Semesterauftakt in Kassel

FOM Hochschule begrüßt 60 Erstsemester

Erwartungsvoll nahmen am 1. September rund 60 Frauen und Männer ihr berufs- oder ausbildungsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule in Kassel auf. Zum Wintersemester starteten die siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge Business Administration und Wirtschaftsinformatik.

Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Kassel (Foto: FOM)
Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Kassel (Foto: FOM)

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Geschäftsleiterin Maria Weidemann nicht nur die neuen Studierenden, sondern auch deren Ausbildungsleiter/innen und Dozenten. „Mit dem Studium haben Sie sich dafür entschieden, ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen“, stimmte Weidemann die Erstsemester auf das Studium ein. „Wir heißen die Studierenden herzlich an der FOM in Kassel willkommen und wünschen allen einen guten Start in das Wintersemester“, so Weidemann mit Blick auf die kommenden Wochen. In seiner Begrüßung richtete auch Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule, motivierende Worte an die Studienneulinge.

Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Achim Lerch, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter am FOM Hochschulzentrum Kassel. Unter dem Titel „Bildung aus ökonomischer Perspektive“, erklärte er, wie die Investition in ein Studium zu verbesserten Berufsaussichten führen könne.

„Etwa ein Drittel der Studienanfänger in Kassel absolvieren ein duales Studium parallel zu ihrer Ausbildung. Die Mischung aus akademischem Wissen und berufspraktischer Erfahrung ist ein echter Wettbewerbsvorteil“, bestätigt Weidemann die Neu-Studierenden. In der kommenden Woche beginnen weitere 25 Studierende einen Aufbaustudiengang an der FOM in Kassel. Sie haben zuvor bereits eine Weiterbildung an der VWA oder IHK abgeschlossen, die ihnen auf die Studienzeit angerechnet wird.

Info-Termine zum Semesterstart

FOM Hochschule informiert über Studium

Die FOM Hochschule in Kassel bietet Interessierten die Möglichkeit, in sieben Semestern ein berufsbegleitendes praxisorientiertes Studium zu absolvieren. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Business Administration, International Management, Wirtschaftsinformatik, Gesundheits- und Sozialmanagement, Pflegemanagement sowie Angewandte Pflegewissenschaft. Semesterstart ist der 1. September. Anmeldungen zum Wintersemster sind noch möglich.

Studieninteressierte können bei einer Infoveranstaltung das FOM Hochschulzentrum kennenlernen und sich über berufs-oder ausbildungsbegleitende Wege zum Bachelor-Abschluss informieren. „Neben den regelmäßig stattfindenden Infoveranstaltungen bieten wir gerne auch individuelle, persönliche Beratungsgespräche an, auch abends nach der Arbeit“, so Dipl.-Ök. Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der FOM in Kassel.

Info-Termin:
Bachelor-Studium:
7. August um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Kölnische Str. 69, 34117 Kassel

Für Terminvereinbarungen und weitere Infos steht Lea Müller aus dem Hochschulteam zur Verfügung: 0561 739732-16 und lea.mueller@fom.de.  

Pariser Klimaschutzabkommen

FOM Professor sieht Chance für US-Klimapolitik

Professor Dr. Achim Lerch (Foto: FOM)
Professor Dr. Achim Lerch (Foto: FOM)

Der jüngst von US-Präsident Donald Trump angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen wird von vielen als große Gefahr für die internationale Klimapolitik angesehen. In einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht (ZfU) untersucht FOM Professor Dr. Achim Lerch von der FOM Hochschule in Kassel gemeinsam mit den Kollegen Sven Rudolph und Takeshi Kawakatsu von der Kyoto University (Japan) die Chancen, die sich aus einer Verknüpfung regionaler Kohlenstoffmärkte für die nationale wie internationale Klimapolitik ergeben.

Neben der nationalstaatlichen Ebene wird auch auf bundesstaatlicher bzw. regionaler Ebene Klimaschutzpolitik in Nordamerika betrieben, insbesondere findet das Instrument des Emissionshandels in der jüngeren Vergangenheit zunehmende Anwendung: So nutzen der Nordosten der USA, Kalifornien und Québec das Instrument des Emissionshandels bereits seit einigen Jahren, Ontario und Manitoba haben ihrerseits Systeme für die nahe Zukunft geplant und Washington State entwickelt ebenfalls ein System des „Cap-and-Trade“.

Die Autoren zeigen in ihrem Beitrag, dass Nordamerika dadurch eine historische Chance hat als ein Modell für nachhaltige Klimapolitik zu fungieren, die sich von „unten-nach-oben“ (bottom-up) entwickelt – ganz unabhängig von den klimapolitischen Rückschritten auf der nationalstaatlichen Ebene.

Lerch, A/Rudolph, S./Kawakatsu, T. (2017): Emissionshandel von unten: Die Chancen einer nachhaltigen Verknüpfung regionaler Treibhausgas-Märkte in den USA und Kanada. Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht, Heft 2/2017, S. 113 – 133.

Student Daniel Leeser gibt Lerntipps

Bessere Noten mit der richtigen Technik?

Wirtschaftsinformatik-Student Daniel Leeser (Fotos: Privat / Lucas Dreyer)
Wirtschaftsinformatik-Student Daniel Leeser (Fotos: Privat / Lucas Dreyer)

Wie organisiere ich mich im Studium, sodass ich das Pensum gut schaffe? Gibt es Tricks und Kniffe, um effizienter zu lernen? FOM Student Daniel Leeser stellt auf www.studenten-tipps.com und auf youtube.com/StudentenTipps Lerntechniken vor, mit denen Aufwand und Prüfungsergebnis verbessert werden sollen.

Im ersten Semester merkte der gebürtige Kasselaner relativ schnell, dass es nicht leicht ist, die Arbeit im Betrieb mit dem Lernaufwand abends und am Wochenende unter einen Hut zu bekommen. Deshalb suchte er nach einer Strategie das Lernen zu systematisieren, um dadurch effizienter zu sein: „Ich möchte die Lernzeit optimal ausschöpfen, um meine Leistung zu steigern.“ Aktuell studiert der 24-Jährige im vierten Semester des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der FOM Hochschule in Kassel. Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei Starke+Reichert – IT-Systemhaus Kassel fragte sich Daniel Leeser, wie es für ihn karrieretechnisch weitergehen kann. Da er den Job nicht aufgeben wollte, entschied er sich schließlich für ein berufsbegleitendes Studium.

Zweimal in der Woche veröffentlicht Daniel Leeser neue Studenten-Tipps (Foto: Privat / Lucas Dreyer)
Zweimal in der Woche veröffentlicht Daniel Leeser neue Studenten-Tipps (Foto: Privat / Lucas Dreyer)

Das Studium gut abzuschließen ist für ihn eine persönliche Herausforderung. Getrieben von seiner Motivation suchte er nach Lerntipps, welche er auch mit seinen Kommilitonen teilen wollte. „Angefangen hat alles mit einem klassischen Lerntagebuch. Doch ein befreundeter YouTuber brachte mich auf die Idee mit meinen Studenten-Tipps online zu gehen“, erinnert er sich. Auf seinen Online-Kanälen teilt er regelmäßig die Erfahrungen rund um das Studium mit seinen Followern und meldet sich zweimal pro Woche mit einem neuen Blogeintrag oder Video. Von der Wahl des passenden Studiengangs, über Lernstrategien, Effekte von Lerngruppen und Motivation, bis hin zum Zeitmanagement – Daniel Leeser kann zu vielen Themen Hilfestellungen geben. In seinen Veröffentlichungen ist ihm Authentizität besonders wichtig: „Ich möchte kein Klugscheißer sein, sondern ehrlich meine Erfahrungen weitergeben.“ Dabei versteht er sich als Service-Dienstleister für andere Studierende, mit ähnlichen Herausforderungen.

„Ich orientiere mich an Theorien aus dem Management, wie zum Beispiel der SMART-Methode und münze diese aufs Studium um. Genau wie im Projektmanagement kann man mit der SMART-Methode Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert formulieren und planen, denn auch das Studium ist im Prinzip ein Projekt.“ Ob seine Methoden funktionieren? Sein Notendurchschnitt liegt aktuell bei 1,4. Doch Leeser macht Erfolg nicht nur an Prüfungsergebnissen fest: „Ich möchte die Menschen motivieren sich zu verbessern, egal wo die individuelle Grenze ist. Ich schreibe auch nicht in jeder Klausur eine 1,0.“

Das Wissen aus dem Studium hilft ihm auch für seine Tätigkeit als Web-Unternehmer weiter. Vor Studenten-Tipps war der Kasseler bereits mit einem Angebot für Webdesign selbstständig. „Damals hatte ich überhaupt keinen wirtschaftlichen Background und deshalb stellte ich das Business wieder ein. Das BWL-Wissen zu Steuern, Finanzen usw. aus dem Studium helfen mir jetzt sehr weiter“, beschreibt Leeser den Theorie-Praxis-Transfer. Durch die Studieninhalte habe er auf der einen Seite nun ein besseres fachliches Verständnis für seine Tätigkeit als IT-Integrator, auf der anderen Seite auch viel praktisches Wissen und Soft Skills erlernt, die ihm für sein Business weiterhelfen.

Was er allen dualen oder berufsbegleitenden Studierenden empfiehlt? „Ich denke es ist wichtig, regelmäßig die Vorlesungen zu besuchen und sich dazu eigene Mitschriften zu machen, denn alles was ich schon mal gehört oder selbst notiert habe, kann ich später wieder besser abrufen.“ Das Präsenzkonzept der FOM Hochschule erleichtert ihm das Lernen. Dadurch, dass er an zwei Abenden in der Woche und samstags an Vorlesungen und Seminaren teilnimmt, steht er mit Dozenten und Kommilitonen im direkten Austausch und setzt sich intensiver mit den Themen auseinander. Außerdem solle man ruhig mal zwischen den Zeilen lesen, rät Leeser. „Wenn sich ein Dozent relativ lange mit einer Folie beschäftigt oder einen Begriff häufig wiederholt, könnte dies ein Hinweis auf Klausurrelevanz sein.“ Außerdem sollten Studierende generell nicht nur für Klausuren lernen, sondern auch, um das persönliche Wissen zu erweitern.

Seine Werkzeuge, wie die „Produktivitätsmatrix“, sind auch auf andere Lebensbereiche übertragbar, deshalb möchte Leeser seine Kanäle auch über das Studium hinaus weiterführen. „Egal ob Studium, Beruf oder persönliche Entwicklungen — ich möchte den Leuten Möglichkeiten aufzeigen, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und Herausforderungen nicht als Feind zu verstehen.“

FOM Professor mit Beitrag zu Lernprozessen der Zukunft

Best Practice Day „Digitalisierung: Mensch & Technologie“

Prof. Dr. Andreas Lischka (Foto: FOM)
Prof. Dr. Andreas Lischka (Foto: FOM)

Ende Mai folgte FOM Professor Dr. Andreas Lischka einer Einladung der Deutschen Bahn und sprach beim Best Pactice Day über Wissens- und Lernprozesse. Unter dem Motto „Digitalisierung: Mensch & Technologie“ thematisierte er in seinem Impulsvortrag aktuelle Entwicklungen und die durch die Digitalisierung veränderten Anforderungen an das Lernen.

Dabei stand die Frage, welche Skills zukünftig wichtig sind, im Fokus. Auch die Überlegung darüber, wie die Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens in diese Entwicklungen einbezogen werden können, war einer der zentralen Aspekte in der anschließenden Diskussion.

„Eine hohe Geschwindigkeit in den Wissenstransfer- und Lernprozessen wird zur wesentlichen Anforderung an zukünftige Personalentwicklungskonzepte“, so Lischka. Die Angebotsvielfalt — eine Mischung aus Selbstlern- und Gruppenprozessen — zeichne moderne Lernsettings aus. „Die Einbindung von Lernnuggets gewinnt ebenso an Bedeutung wie intelligente Game-based-Learning-Ansätze, die gerade die Generation der Digital Natives in den Unternehmen anspricht. Die mobilen Devices werden im Lernprozess eine immer wichtigere Rolle spielen. Lernen in jeder Lebenssituation, im Urlaub, im Zug, in der Freizeit“, prognostiziert Prof. Lischka.