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Neues Modulstudium für Azubis in der Gesundheitsbranche

FOM Hochschule und Bochumer Alice-Salomon-Berufskolleg qualifizieren Nachwuchskräfte

Die Aufgaben werden vielschichtiger, die Anforderungen immer komplexer: Um sich in der Gesundheits- und Pflegebranche entwickeln und positionieren zu können, müssen Beschäftigte ihr Wissen aktuell halten. Mit einer intensiven Zusammenarbeit und gemeinsamen Projekten wollen in Bochum die FOM Hochschule und das Alice-Salomon-Berufskolleg (ASBK) Nachwuchskräfte im Gesundheitsbereich weiterqualifizieren. Beide Partner haben jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und sich auf ein Modulstudium für Auszubildende verständigt. 

Freuen sich über die Zusammenarbeit: v.l. Nicole Grzyszczok, FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner, Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak, die stellvertretende Schulleiterin Regina Schlotmann-Ebert, AG-Leiter Sebastian Schüßler und Bereichsleitung Michaela Gehring (Foto: Tom Schulte/FOM)

„Wir werden dazu am ASBK eine eigene AG-Klasse einrichten und mit dieser Kooperation den schulischen Gesundheitsschwerpunkt stärken“, so Schulleiter Johannes Kohtz-Cavlak. Heißt konkret: Berufsfachschüler des ASBK können in einem Differenzierungsunterricht bereits während ihrer Ausbildung Module der FOM Bachelor-Gesundheitsstudiengänge belegen.

Das Modulstudium bezieht sich auf die FOM Studiengänge Gesundheits- und Sozialmanagement, Pflegemanagement, Angewandte Pflegewissenschaft und Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik. Pro Woche sind zwei Unterrichtseinheiten für den Differenzierungsunterricht angesetzt. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Schüler ein entsprechendes Zertifikat über die erlangten Credit-Points.

„Die erfolgreich absolvierten Module können auf ein FOM Studium angerechnet werden – auch bei einem späteren Studienstart“, sagt Nicole Grzyszczok, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Bochum. „So verkürzt sich die Studien- und Ausbildungszeit und die Studierenden kombinieren Erfahrungen aus der unternehmerischen Arbeitswelt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Vorgehensweisen.“

ASBK Schulleiter Kohtz-Cavlak sieht viele Vorteile für die Schüler. „Mit dem neuen Angebot wollen wir die Inhalte der Ausbildung und des Berufsschulunterrichts schon frühzeitig um passende hochschulische Themen erweitern. So werden die Nachwuchskräfte auf die zunehmend komplexen Anforderungen der Gesundheitsbranche perfekt vorbereitet.“ FOM Geschäftsleiterin Nicole Grzyszczok ergänzt: „Diese Kooperation ist ein gutes Beispiel für die Verzahnung von Hochschule und Schule, die von Politik und Wirtschaft immer wieder gefordert wird.“

Zahlen, Daten & Fakten

Frauenförderung in der chemischen Industrie

„Frauen in der chemischen Industrie: Arbeit und Organisation“ lautete das Thema des zweitägigen Symposiums in Bochum am 10. und 11. Oktober. Die Evonik AG lud Vortragende, Forschende und Interessierte in das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ein. Im Mittelpunkt stand vor allem die historische Bedeutung der chemischen Industrie als Motor für die Integration von Frauen in industrielle Berufe. Auch die FOM Hochschule war dabei – mit einem gegenwartsorientierten Beitrag im Anschluss an das Forschungsprojekt FiF – Frauen in der industriellen Forschung, Entwicklung und Innovation in der chemischen Industrie in NRW.

Prof. Dr. Anja Seng während ihres Vortrages
Prof. Dr. Anja Seng während ihres Vortrages

Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management, stellte in ihrem Vortrag „Stimmt die Chemie in der chemischen Industrie?“ Zahlen und Fakten zur Repräsentanz von Frauen in der chemischen Industrie dar – ergänzt um aktuelle Studien zur Chancengleichheit sowie mögliche Handlungsansätze für Unternehmen. Bei immerhin 40 Prozent der weiblichen Studierenden und Promovendinnen sei die Ausgangssituation in der Chemie eigentlich komfortabel, so die Wissenschaftlerin. Das Argument, dass nicht genügend weibliche Nachwuchskräfte in diesem MINT-Fach verfügbar seien, ziehe also nicht. Die Führungsetagen in dieser Branche seien allerdings nur zu ca. 20 Prozent weiblich besetzt, wobei hier eine deutliche Steigerung in den vergangenen Jahren zu beobachten sei. In den Aufsichtsgremien gehe die Entwicklung in Richtung der Erreichung der Geschlechterquote 30 Prozent.

Die aktuelle VAA Studie zur Chancengleichheit in der Chemie komme zu dem Fazit, dass eine systematische Benachteiligung von Frauen im Vergleich zu Männern hinsichtlich der erreichten Karrierestufe bestehe. „Die Tendenz, eine stärkere Präsenz von Frauen im Management zu erreichen, ist durchaus positiv, doch bleibt für die Unternehmen viel zu tun“, so Prof. Dr. Seng. Aufgabe der Unternehmen sei es – und da waren sich die Teilnehmenden des Symposiums einig – das klassische Rollenbild des promovierten Chemikers zu überdenken, der in der Regel beständig persönlich anwesend sein muss. Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses und in Zeiten flexibler Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle gepaart mit mobilen Kommunikationsmöglichkeiten sei die Notwendigkeit der intensiven Forschungsausbildung sowie der starken Präsenzkultur kritisch zu hinterfragen.

Gute Gespräche mit künftigen Abiturienten

FOM und eufom stellten Studienangebote auf der Horizon vor

Ob duales Studium an der FOM Hochschule oder Vollzeit studieren an der eufom Business School – die Studienberater haben vergangenes Wochenende auf der Horizon-Messe in Bochum viele Gespräche mit angehenden Abiturienten geführt.

Wie bewerbe ich mich für das Duale Studium an der FOM, wie finde ich einen geeigneten Ausbildungsplatz? Die Schülerinnen und Schüler kamen mit vielen konkreten Fragen und sie bekamen ausführliche Antworten. Besonders groß war das Interesse an den neuen ausbildungs- und berufsbegleitenden Gesundheitsstudiengängen.

Auch für das künftige neue Studienangebot der eufom Business School interessierten sich die angehenden Abituruenten. Ab 2018 können die neuen international ausgerichteten Vollzeitstudiengänge International Business Management, Business Psychology und Marketing & Digital Media unter anderem in Essen, Dortmund und Düsseldorf studiert werden.

Bei der Horizon in Bochum präsentierten sich an zwei Tagen rund 70 Hochschulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region und ganz Deutschland.

FOM und eufom informieren auf der Horizon in Bochum

Persönliche Beratung zum Vollzeit- und zum dualen Studium

Das Abi in Sicht, aber sonst fehlt noch der Durchblick? Auf der Horizon-Messe in Bochum am 7. und 8. Oktober informieren die FOM Hochschule und die eufom Business School angehende Abiturienten aus dem Ruhrgebiet über ihre verschiedenen Studienmöglichkeiten. Insgesamt rund 70 Hochschulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region und ganz Deutschland sind am kommenden Wochenende im RuhrCongress Bochum vor Ort. 

Ob dual oder Vollzeit - am Stand von FOM und eufom können sich Schülerinnen und Schüler individuell beraten lassen. Von 10 bis 16 Uhr stehen die Studienberaterinnen und –berater den Besuchern für persönliche Beratungsgespräche rund um das duale Studium an der FOM und das Vollzeitstudium an der eufom zur Verfügung.

Wer parallel zu einer beruflichen Ausbildung, einem Traineeprogramm, Volontariat oder Praktikum ein dreieinhalbjähriges Bachelor-Studium absolvieren möchte, kann an der FOM aus verschiedenen Hochschulbereichen auswählen. Auf der Horizon-Messe informieren die Berater der FOM außerdem über die Vorteile sowie Ablauf und Organisation eines dualen Studiums. So ermöglicht das duale Studienkonzept der FOM in Bochum jungen Leuten in Kooperation mit dem Louis-Baare-Berufskolleg eine verkürzte Ausbildung beispielsweise zum Industriekaufmann oder Kaufmann für Büromanagement sowie einen Bachelor-Hochschulabschluss.

Mit einem Vollzeitstudium an der eufom Business School eignen sich junge Menschen aktuelles Fachwissen an und bilden ihre persönlichen Kompetenzen aus. Die Berater informieren über die ab 2018 neuen international ausgerichteten Vollzeitstudiengänge International Business Management, Business Psychology und Marketing & Digital Media, die unter anderem in Essen, Dortmund und Düsseldorf studiert werden können.

KOMPAKT

HORIZON Ruhrgebiet (Bochum)

7. & 8. Oktober 2017, 10 bis 16 Uhr

RuhrCongress Bochum

Eintritt frei

Auftakt in Bochum

FOM begrüßt dual Studierende zum neuen Wintersemester

Auszubildende aus Bochum und der Region haben mit ihrem Bachelor-Studium an der FOM Hochschule begonnen. Parallel zu ihrer kaufmännischen Ausbildung studieren sie Business Administration. Bei der offiziellen Semestereröffnung begrüßte das Bochumer Hochschulteam um die wissenschaftliche Gesamt-Studienleiterin Prof. Dr. Cathrin Stammen-Hegener und Geschäftsleiterin Nicole Grzyszczok die Erstsemester und wünschte ihnen viel Erfolg für das bevorstehende Studium. 

„Mit einem dualen Studium erwerben die studentischen Azubis gleich zwei Abschlüsse: den Berufsabschluss mit einem IHK-Zeugnis und einen international anerkannten akademischen Bachelor-Grad“, beschreibt Grzyszczok die Vorteile der attraktiven Kombination Studium/Ausbildung. Mut machte den Studierenden auch Gunnar Dachrodt, der Geschäftsführer der Karrierewerkstatt der Deutschen Edelstahlwerke in Witten, in seinem Eröffnungsvortrag.  

Nach dem offiziellen Teil der Auftaktveranstaltung nutzten die Studierenden noch die Gelegenheit, sich mit Dozenten und Kommilitonen auszutauschen.