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Weihnachtsumfrage 2017

Im Schnitt geben Hannoveraner 428 Euro für Präsente aus

Die Menschen in Hannover planen in diesem Winter weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als der Bundesdurchschnitt. 428 Euro investieren die Hannoveraner durchschnittlich, 465 Euro sind es bundesweit. Außerdem zeigt die aktuelle Umfrage der FOM Hochschule, dass den meisten der 514 befragten Bürgerinnen und Bürgern in Hannover frei gestaltbare Zeit wichtiger wäre als Geschenke.

Weihnachtsmarkt vor dem Hauptbahnhof in Hannover (Foto: Hannover Tourismus / Michael Siebert)
Weihnachtsmarkt vor dem Hauptbahnhof in Hannover (Foto: Hannover Tourismus / Michael Siebert)

Ein Großteil der Hannoverschen Bevölkerung besorgt die Weihnachtsgeschenke Anfang bis Mitte Dezember, wobei Frauen tendenziell etwas früher losziehen. 36,7 Prozent der Frauen machen sich bereits zwischen dem ersten und 15. Dezember auf den Weg. Männer hingegen lassen sich mehr Zeit mit dem Geschenkekauf: 32,6 Prozent kaufen Präsente erst in der letzten Woche vor Heiligabend. Zudem sind sie im Vergleich weniger spandabel als Frauen, denn Männer geben mit rund 408 Euro 38 Euro weniger Geld aus als Frauen (446 Euro). Die Generation der Traditionalisten (63-99 Jahre) gibt mit rund 546 Euro durchschnittlich am meisten für den Geschenkekauf aus.

Spitzenreiter der beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind bei den Hannoveranern Geschenkgutscheine (50 Prozent) sowie Tickets für Kultur- oder Theaterveranstaltungen (45 Prozent), dicht gefolgt von Kosmetik und Körperpflegeprodukte mit 42 Prozent. Danach folgen Spielwaren (41 Prozent) sowie Bücher und Schreibwaren (40 Prozent). Mehr frei gestaltbare Zeit sind der Generation X (37-51 Jahre) und den Babyboomern (52-62 Jahre) in Hannover mit jeweils 67 Prozent jedoch wichtiger als Geld. Traditionalisten stimmen dem nur mit 27,6 Prozent zu, denn diese würden sich zu 67,6 Prozent durch mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen reicht beschenkt fühlen.

Wichtig für den Kaufentscheid sind für 51 Prozent der Befragten persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Immerhin 47 Prozent informieren sich im Internet über Produkte. Das direkte Gespräch und die Beratung im Fachgeschäft favorisieren 38 Prozent der in Hannover Befragten.

Worauf achten Hannoveraner besonders, wenn sie Weihnachtsgeschenke kaufen? Für 57 Prozent sind Beratung, Service und Umtauschmöglichkeiten wichtig, 50 Prozent achten außerdem auf Bequemlichkeit, wie Lieferung frei Haus. Festliche Stimmung und Weihnachtsatmosphäre sind immerhin noch bei 36 Prozent der Befragten ein wichtiger Faktor beim Kauf.

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in Hannover zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden rund 514 Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren in persönlichen Face-to-Face-Interviews. Die Ergebnisse in der Übersicht.

SAZ Services GmbH setzt auf Weiterbildung

Direktmarketing-Spezialist kooperiert mit FOM Hannover

Der Direktmarketing-Spezialist SAZ Services GmbH setzt bei der Qualifizierung seiner Mitarbeiter auf die FOM Hochschule. „Gerade in den Bereichen IT und Marketing sehen wir Bedarf dafür, neue Mitarbeiter zu gewinnen und vorhandene an uns zu binden“, so Christian Noack, Mitgeschäftsführer des rund 110-Mitarbeiter starken Unternehmens, das in Garbsen bei Hannover ansässig ist.

v.l. Sina Kalac, Christian Noack, Dr. Dania Recker und Prof. Dr. Elmar Weißnicht (Foto: FOM)
v.l. Sina Kalac, Christian Noack, Dr. Dania Recker und Prof. Dr. Elmar Weißnicht (Foto: FOM)

„Bei der Gewinnung von Fachkräften stehen wir im Wettbewerb mit den Konzernen der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Wolfsburg. Vor diesem Hintergrund ist die berufsbegleitende Weiterbildung ein wichtiger Bestandteil einer effektiven Personalpolitik“, führte Noack mit Blick auf die FOM Studiengänge Marketing & Digitale Medien, Wirtschaftsinformatik und IT-Management aus. „Zudem gewinnen Förderung, Qualifizierung und Weiterentwicklung von bestehenden Mitarbeitern immer mehr an Bedeutung, um langfristige Perspektiven zu schaffen“, ergänzte Sina Kalac, Personalreferentin bei SAZ.

Christian Noack und Mitgeschäftsführer Axel Krause unterzeichneten Mitte November im Beisein von Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin der FOM Hannover, und Prof. Dr. Elmar Weißnicht, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter für Hannover, den Kooperationsvertrag. „Wir freuen uns auf neue Studierende, die ihre berufliche Erfahrung in unsere Lehrveranstaltungen einbringen werden“, sagte Recker. „Darüber hinaus sehen wir die Chance, beide Partner durch Zusammenarbeit auf Berufsmessen und bei Sonderveranstaltungen noch stärker in der Region Hannover zu vernetzen.“

Die SAZ Services GmbH ist Teil der international tätigen SAZ-Gruppe, deren Muttergesellschaft im schweizerischen St. Gallen beheimatet ist. Das Unternehmen ist branchenübergreifend in der Entwicklung und Durchführung von Direktmarketingkampagnen tätig. Insbesondere Verlage, Banken und Versicherungen, aber auch Markenartikler greifen auf die umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Datenanalyse der SAZ Services für die effektive Zielgruppenansprache zurück. Gemeinnützige Organisationen nutzen ebenfalls die Kompetenz der SAZ-Gruppe, um auf dem Weg über die klassischen und weiterhin wirkungsvollen Instrumente Brief, E-Mail und Telefon den Dialog zu Interessenten und Spendern zu pflegen.

3. FOM Ausbilderkonferenz in Hannover

Mobil macht attraktiv: neue Wege der Mitarbeitergewinnung und -bindung

Prof. Dr. Christian Rüttgers bei der Ausbilderkonferenz in Hannover (Foto: FOM)
Prof. Dr. Christian Rüttgers bei der Ausbilderkonferenz in Hannover (Foto: FOM)

Mit der digitalen Transformation verändert sich die Erwartungshaltung der Berufseinsteiger. Junge Beschäftigte möchten die Möglichkeiten mobiler Arbeitsgeräte nutzen, um Privat- und Berufsleben besser miteinander zu vereinbaren. Darauf werden sich Behörden und Unternehmen einstellen müssen, wenn sie für den Nachwuchs attraktiver werden wollen, so das Fazit von Prof. Dr. Christian Rüttgers auf der 3. FOM Ausbilderkonferenz in Hannover.

Knapp zwei Dutzend Personaler diskutierten bei der Veranstaltung von FOM und AGA Norddeutscher Unternehmensverband intensiv über die Ergebnisse des Forschungsprojektes DIGITRANS, die Rüttgers zusammen mit Katharina Hochgürtel zusammengetragen hatte.

„Die Unternehmen spüren, dass sich etwas grundlegend verändert, und suchen nach Möglichkeiten, darauf möglichst effektiv zu reagieren. Dafür haben wir mit der FOM Ausbilderkonferenz eine zugkräftige Plattform angeboten“, kommentierte Dr. Dania Recker die hohe Teilnehmerzahl. Die Geschäftsleiterin der FOM in Hannover hatte die Konferenz gemeinsam mit Philipp Neddermeyer, AGA-Landesgeschäftsführer Niedersachsen eröffnet. Denn viele Behörden und Firmen tun sich schwer, geeigneten Nachwuchs zu finden und dauerhaft an sich zu binden. „Da stellt sich die Frage: Was ist den Berufseinsteigern, vor allem den kommenden Azubis, wirklich wichtig?“, fragte Rüttgers. Der FOM Professor und stellvertretende Direktor des ipo – Institut für Personal- & Organisationsforschung der FOM hat die Unternehmen im Blick, die in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels den Nachwuchs umgarnen möchten.

„Unsere Forschungen zeigen, dass mobile Arbeitsgeräte wie Smartphone und Tablet dazu beitragen, das Gefühl von Arbeitsflexibilität zu stärken, welches Berufseinsteigern heute so wichtig ist“, sagte er. Unternehmen sollten daher überlegen, das gelegentliche mobile Arbeiten von zuhause aus zu ermöglichen. „Das schafft Flexibilität, wenn das Kind krank ist oder ein Handwerker kommt.“ Und selbst wenn bei spontaner Heimarbeit nicht auf alle Daten zugegriffen werden könne, ließen sich viele Dinge schon durch simplen E-Mail-Zugriff via Smartphone regeln.

„Mehr Flexibilität erhöht allerdings auch die Verantwortung der Firmen, da ständige Erreichbarkeit ein Stressfaktor werden kann“, betonte Rüttgers und verwies auf das Verhalten der Führungskräfte, das ohnehin der entscheidende Faktor für die emotionale Bindung und die Arbeitszufriedenheit sei. „Smartphone und Home Office können schlechte Führungsqualität nicht ausgleichen, sie können aber ein Pluspunkt bei der Gewinnung und beim Halten von Berufseinsteigern sein“, sagte der Forscher. „Wir empfehlen daher das Messen von Führungsqualität durch jährliche Mitarbeiterbefragungen und die Integration von Digitalisierungsthemen in Führungskräftetrainings.“

Reger Austausch bei der Ausbilderkonferenz (Foto: FOM)
Reger Austausch bei der Ausbilderkonferenz (Foto: FOM)

5. FOM Frauen-Forum Hannover

Karriere durch Selbstmarketing und Selbstwert

Aus welchen Faktoren setzt sich beruflicher Erfolg zusammen? „Zehn Prozent Fachkompetenz, 30 Prozent Image und 60 Prozent Bekanntheit“, lautete die Antwort von Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management an der FOM Hochschule, auf diese Frage beim 5. FOM Frauen Forum in Hannover. Gekommen waren rund 100 Frauen, um sich über erfolgreiches Selbstmarketing auszutauschen.

(v.l.) Dr. Kristin Conzelmann, Dr. Dania Recker, Prof. Dr. Anja Seng und Christina Kock (Foto: FOM)
(v.l.) Dr. Kristin Conzelmann, Dr. Dania Recker, Prof. Dr. Anja Seng und Christina Kock (Foto: FOM)

„Entschuldigen Sie sich nicht permanent für Kleinigkeiten, nehmen Sie Dank an, ohne dabei Ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und streichen Sie Sätze wie ‚Das ist doch selbstverständlich…, kein Problem, das war ja kein Aufwand‘, aus Ihrem aktiven Wortschatz“, begrüßte Prof. Seng die Anwesenden. Als kleine Aufgabe für den Nachhauseweg forderte sie die Frauen auf, 50 eigene Stärken zu benennen, um sich diese für kommende Verhandlungsgespräche bewusst zu machen.

Christina Kock, Inhaberin von DOM CONSULTING, richtete den Blick auf die Bewerbungsunterlagen und lenkte den Fokus auf das individuelle ‚Nutzenbündel‘, welches als Mehrwert für den zukünftigen Arbeitgeber erkennbar aus der Bewerbung hervorgehen sollte. Zudem sei es hilfreich eine Erfolgsbilanz darzustellen und nicht nur operative Aktivitäten aufzulisten – also nicht zu sagen: „Ich war zuständig für…“, sondern besser „Ich war verantwortlich für…“

Im Vortrag von Business Coach, Publizistin und FOM Lehrbeauftragter, Dr. Kristin Conzelmann, ging es um den Umgang mit der Perfektionismus-Falle. Sie riet dazu, Schwächen zu akzeptieren, mit sich im Reinen zu sein und sich einen Motivationsspruch zu überlegen, der einem durch schlechte Zeiten helfe.

Referentin Christina Kock im Gespräch (Foto: FOM)
Referentin Christina Kock im Gespräch (Foto: FOM)

FOM Hochschule: 3. Ausbilderkonferenz in Hannover

Digital, flexibel, attraktiv: Wie Unternehmen Nachwuchs gewinnen

Der Megatrend der digitalen Transformation verändert das Personalmanagement. Jugendliche starten heute mit veränderten Erwartungen ins Berufsleben. Möchten Unternehmen sie für sich gewinnen, müssen sie sich wandeln: in der Ansprache, im Auftritt und in der Arbeitsorganisation.

Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse beleuchtet Prof. Dr. Christian Rüttgers, wie sich die Erwartungen junger Berufstätiger durch die Digitalisierung verändern und welche Konsequenzen das für Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit und Work-Life-Balance hat.
Im Rahmen des Forschungsprojektes DIGITRANS hat der FOM Professor und stellvertretende Direktor des ipo – Institut für Personal- & Organisationsforschung der FOM, den Einfluss der Digitalisierung auf den Arbeitsalltag untersucht.

Der Vortrag ist anwendungsorientiert: Teilnehmende können die Ergebnisse auf die Personalarbeit im eigenen Unternehmen übertragen. Im Anschluss besteht beim gemeinsamen Frühstück die Möglichkeit zur Diskussion und zum Netzwerken.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Julia Müller gerne entgegen unter julia.mueller@fom.de oder unter Telefon 0511 898 404–15.

Kompakt:
3. FOM Ausbilderkonferenz
„Digitalisierung der Arbeit – wie Sie mit mehr Flexibilität bei jungen Beschäftigten punkten“
10. November 2017 | 8.30 bis 10.30 Uhr
FOM Hochschulzentrum, Berliner Allee 7, 30175 Hannover