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135 Erstsemester starten ins Studierendenleben

Strahlender Sonnenschein zur Semestereröffnung in Wuppertal

Der Startschuss am FOM Hochschulzentrum in Wuppertal ist gefallen. Mit der feierlichen Semestereröffnung hat für 135 Erstsemester ein neuer Lebensabschnitt begonnen. In insgesamt neun verschiedenen Studiengängen werden sie sich in den nächsten Jahren parallel zum Beruf weiterbilden. Zum ersten Mal dabei: der Bachelor-Studiengang „Marketing & Digitale Medien“ sowie das Masterprogramm „Finance & Accounting“.

Gut gelaunt bei besten Wetter: Die Erstsemester der FOM in Wuppertal. (Bild: Malte Reiter/FOM)
Gut gelaunt bei besten Wetter: Die Erstsemester der FOM in Wuppertal. (Bild: Malte Reiter/FOM)

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten zunächst Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier, Geschäftsleiterin Wibke Lang und Prof. Dr. Hans-Joachim Flocke, Wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter, die neuen Studierenden in den Räumlichkeiten der Villa Media. Im anschließenden Festvortrag mit dem Titel „Niedrigzinsen im Kontext außenpolitischer Ausnahmesituationen – was erwartet uns in den nächsten fünf Jahren?“ riet Honorarprofessor Prof. Dr. Svend Reuse den Erstsemestern: „Betrachten Sie Geschehnisse immer im großen Ganzen und denken Sie langfristig“.

Zum Abschluss der Veranstaltung lud das gute Wetter zum entspannten Beisammensein im Garten der Villa Media ein. Bei einem leckeren Imbiss konnten sich die Studierenden in entspannter Atmosphäre mit ihren neuen Kommilitonen austauschen und die zahlreich erschienen Lehrenden kennenlernen.

Kurzentschlossene können sich auch jetzt noch für ein Studium am Hochschulzentrum Wuppertal anmelden. Informationen und Anmeldungen über studienberatung@fom.de oder 0800 1 95 95 95.

Jubiläum beim Schwebebahnlauf

FOM Wuppertal mit 22 Läuferinnen und Läufern dabei

Bereits zum fünften Mal in Folge ging das FOM Team beim Wuppertaler Schwebebahnlauf an den Start. Der Firmenlauf ist jedes Jahr ein Event in Wuppertal und hat sich auch am Hochschulzentrum fest etabliert.

8400 Läufer gingen insgesamt an den Start, darunter auch Studierende, Alumni, Dozenten und Mitarbeitende des Verwaltungsteams. Unter dem Motto „Wer laufend denkt, bewegt sich“ meisterten die 22 Läuferinnen und Läufer die 5 km lange Strecke.

Nach dem Zieleinlauf am Wuppertaler Opernhaus versammelte sich das Team am FOM Zelt im Läuferdorf und ließ die Veranstaltung bei kühlen Getränken und Snacks ausklingen. Und dabei stand für das Team fest, auch 2018 werden wir wieder laufend denken und uns bewegen!

FOM Studierende besuchen das Wuppertaler Start-up „Entrance“ in der Villa Media

Von Roboter Pepper ins Gespräch verwickelt

Wenn Pepper einen Witz erzählt und danach selbst laut losprustet, muss einfach jeder mitlachen. Dabei müssen die Witze gar nicht wirklich komisch sein. Für Menschen zumindest, wie Pepper immer sagt. Künstliche Intelligenzen haben hier wohl ihren eigenen Humor. Denn Pepper ist ein rund 1,20 Meter großer Roboter, der vom Wuppertaler Start-up Entrance GmbH die Welt und unsere Herzen erobert!

Bild: FOM/ MJ Bauer

FOM Studierende des Moduls „Marketingforschung und Trends“ haben kürzlich das Unternehmen Entrance GmbH und Pepper besucht. Gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. Matthias Johannes Bauer konnten sie in der Villa Media, wo das Unternehmen im obersten Stockwerk seinen Sitz hat, über die Marketingtrends der Zukunft diskutieren. Geschäftsführerin Julia Koch erklärte dabei auf anschauliche Weise, welchen Beitrag hier Künstliche Intelligenz künftig spielen wird. Was mit dem Sammeln und Auswerten großer Datenmengen in sozialen Medien oder persönlichen Sprachassistenten wie Siri und Alexa anfängt, endet nach heutigem Stand bei Robotern wie Pepper. Dieser sammelt und analysiert ebenfalls Daten, erkennt aber darüber hinaus die Emotionen seines Gegenübers oder schätzt dessen Alter relativ genau ein. Und wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, verwickelt er (oder sie?) den Gesprächspartner wieder in den Dialog.

Peppers äußere Form wurde bewusst der eines Kind nachempfunden, da seine Kernkompetenz, im Vergleich zu vielen Praxisrobotern, in der direkten Kommunikation mit Menschen liegt, und die Hemmschwelle Pepper anzusprechen bzw. ihn als Gesprächspartner zu akzeptieren so besonders niedrig ist. So ist er im wahrsten Sinne des Wortes ansprechender als eine Alexa, die nur in Dot- oder Dosenform existiert. Eine der Möglichkeiten, Pepper einzusetzen, liegt im sogenannten Internet der Dinge (engl.: Internet of Things, kurz: IoT): Bei Entrance kann sich Pepper schon mit der Kaffeemaschine verbinden und auf Bestellung leckere Kaffeekreationen zaubern, oder er informiert einen Mitarbeiter direkt via verbundener Smartwatch über das Eintreffen eines Kunden im Foyer.

Eingesetzt wird der Roboter bislang beispielsweise als Concierge in Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen. All das ist erst der Anfang der Entwicklung und mit Blick nach Japan wird klar, wie schnell die Reise weiter gehen wird, hin zu einer Gesellschaft in der Roboter keine Ausnahme mehr sind, sondern Teil des Alltags.

Gesundheitsökonomische Evaluation

Wie sich Nutzen und Wirksamkeit von betrieblichem Gesundheitsmanagement nachweisen lassen

„Ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement, in dem Gesundheit als Bestandteil aller Prozesse, Aufgaben und Funktionen etabliert und Gesundheitsförderung in Unternehmensstrategie und Management verankert ist, birgt Präventionspotenziale und betriebliche sowie wirtschaftliche Chancen für die Zukunft.“ So lautete eine der Kernbotschaften, die Claudia Kardys am 10. Mai in Wuppertal vertrat. Die Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West) war zu Gast in der Vorlesung von FOM Professor Dr. David Matusiewicz. Nach einem Plädoyer für BGM ging sie der Frage nach, wie sich Nutzen, Wirksamkeit und Einsparungspotenziale entsprechender Maßnahmen nachweisen lassen.

Claudia Kardys, Senior Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West)
Claudia Kardys, Senior Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West)

Dabei liege eine Schwierigkeit darin, dass es in der Praxis kaum Instrumente gebe, die für den Einsatz in Gesundheitsmanagement und -förderung zugeschnitten seien, so die Expertin. Eine weitere Herausforderung sei die Aufklärung des Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs. „Effekte sind einerseits erst langfristig zu erwarten und zu messen, andererseits multifaktoriell bedingt“, erklärte Claudia Kardys den FOM Studierenden. „Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft werden beispielsweise zusätzlich durch individuelle, soziale und umweltbezogene Bedingungen beeinflusst. Dadurch wird eine Zuordnung zu den jeweiligen Maßnahmen besonders schwierig.“

Ihre Empfehlung: gesundheitsökonomische Evaluationen möglichst breit und unternehmensspezifisch anzulegen. „Setzen Sie auf erweiterte Wirtschaftlichkeitsanalysen, also Verfahren mit vergleichendem Charakter wie Kosten-Nutzen-Analyse oder Kosten-Wirksamkeitsanalyse“, gab sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg. „In diesem Kontext spielen diverse Kennzahlen eine Rolle – zum Beispiel aus dem Human Resource Management wie Fehlzeiten oder Altersstruktur oder aus der betrieblichen Gesundheitsförderung wie Zufriedenheit, Engagement oder Teilnahmequoten. Sie liefern Aussagen über Ziele und Zielerreichung und stellen daher eine quantitative Zusammenfassung von Informationen über die Wirkungsweisen von BGM-Maßnahmen dar.“

FOM Finanzexperten gaben Tipps für Unternehmer

„Vorsorgen in guten Zeiten“, Erfolg für die Zukunft sichern

Wie können sich Unternehmen für die Zukunft finanziell sicher aufstellen? Immerhin wiesen allein die 100 umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen Deutschlands in den ersten neun Monaten 2016 insgesamt 89,5 Milliarden Euro Gewinn aus, so eine Studie von Ernst & Young. Antworten auf die Frage, wie man diese Werte in die Zukunft investiert, gaben die drei FOM Finanzexperten Prof. Dr. Mark Ebbinghaus, Prof. Dr. Jens M. Schmittmann und Dr. Peter Neu jetzt in der historischen Stadthalle Wuppertal.

Volles Haus Stadthalle FOM Wuppertal

Unter der Überschrift „Vorsorgen in guten Zeiten“ erhielten 65 anwesende Unternehmer im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Betriebswirtschaftslehre in der Praxis“ praktische Tipps für die langfristige Sicherung ihres Unternehmenserfolgs. Dabei ging es sowohl um finanzwirtschaftliche und juristische Empfehlungen für die Bilanzerstellung, als auch um Gesellschaftsstrukturen und das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Gesellschafter. 

Gruppenbild Referenten FOM Wuppertal
Gruppenbild am Rande (v.l.n.r.): Andreas Otto (Volksbank Remscheid Solingen), Prof. Dr. Jens Schmittmann, FOM Geschäftsleiterin Wibke Lang, Prof. Dr. Mark Ebbinghaus und Dr. Peter Neu. Bilder: FOM / Tom Schulte

„Die Bilanzstruktur kann auf unterschiedliche Weise optimiert werden“, so Prof. Dr. Mark Ebbinghaus, Wuppertaler FOM Dozent, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. „Dabei stehen besonders die Optimierung des Working Capitals sowie die Nutzung des Sachanlagenvermögens im Vordergrund.“

Prof. Dr. Jens M. Schmittmann von der FOM in Essen ist neben seiner Dozententätigkeit als Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Insolvenzrecht tätig. In seinem Vortrag ging es um zivil- und strafrechtliche Haftungsfragen. Der Berater verwies unter anderem darauf, dass die Gründung einer Stiftung oder die Bildung von Auslandsvermögen eine Option seien, um das Unternehmensvermögen im Fall einer Insolvenz zu sichern. „Die Rückführung von Gesellschafterdarlehen und von Darlehen Dritter ist in guten Zeiten sinnvoll und verlockend“, begann Dr. Peter Neu seinen Redebeitrag. Gleichzeitig gab der Wuppertaler FOM Dozent, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht aber zu bedenken: „Auch diese Rückführung ist nicht frei von Risiken. Die Rechtsprechung hat hierzu zum Teil harte Entscheidungen getroffen.“

Nach den drei Experten-Vorträgen ließen die Unternehmer den Abend beim Get-together im Restaurant der Stadthalle ausklingen und diskutierten dabei angeregt über die Tipps aus den Vorträgen.