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Gesundheitsökonomische Evaluation

Wie sich Nutzen und Wirksamkeit von betrieblichem Gesundheitsmanagement nachweisen lassen

„Ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement, in dem Gesundheit als Bestandteil aller Prozesse, Aufgaben und Funktionen etabliert und Gesundheitsförderung in Unternehmensstrategie und Management verankert ist, birgt Präventionspotenziale und betriebliche sowie wirtschaftliche Chancen für die Zukunft.“ So lautete eine der Kernbotschaften, die Claudia Kardys am 10. Mai in Wuppertal vertrat. Die Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West) war zu Gast in der Vorlesung von FOM Professor Dr. David Matusiewicz. Nach einem Plädoyer für BGM ging sie der Frage nach, wie sich Nutzen, Wirksamkeit und Einsparungspotenziale entsprechender Maßnahmen nachweisen lassen.

Claudia Kardys, Senior Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West)
Claudia Kardys, Senior Projektmanagerin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim TÜV Rheinland (NRW West)

Dabei liege eine Schwierigkeit darin, dass es in der Praxis kaum Instrumente gebe, die für den Einsatz in Gesundheitsmanagement und -förderung zugeschnitten seien, so die Expertin. Eine weitere Herausforderung sei die Aufklärung des Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs. „Effekte sind einerseits erst langfristig zu erwarten und zu messen, andererseits multifaktoriell bedingt“, erklärte Claudia Kardys den FOM Studierenden. „Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft werden beispielsweise zusätzlich durch individuelle, soziale und umweltbezogene Bedingungen beeinflusst. Dadurch wird eine Zuordnung zu den jeweiligen Maßnahmen besonders schwierig.“

Ihre Empfehlung: gesundheitsökonomische Evaluationen möglichst breit und unternehmensspezifisch anzulegen. „Setzen Sie auf erweiterte Wirtschaftlichkeitsanalysen, also Verfahren mit vergleichendem Charakter wie Kosten-Nutzen-Analyse oder Kosten-Wirksamkeitsanalyse“, gab sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg. „In diesem Kontext spielen diverse Kennzahlen eine Rolle – zum Beispiel aus dem Human Resource Management wie Fehlzeiten oder Altersstruktur oder aus der betrieblichen Gesundheitsförderung wie Zufriedenheit, Engagement oder Teilnahmequoten. Sie liefern Aussagen über Ziele und Zielerreichung und stellen daher eine quantitative Zusammenfassung von Informationen über die Wirkungsweisen von BGM-Maßnahmen dar.“

FOM Finanzexperten gaben Tipps für Unternehmer

„Vorsorgen in guten Zeiten“, Erfolg für die Zukunft sichern

Wie können sich Unternehmen für die Zukunft finanziell sicher aufstellen? Immerhin wiesen allein die 100 umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen Deutschlands in den ersten neun Monaten 2016 insgesamt 89,5 Milliarden Euro Gewinn aus, so eine Studie von Ernst & Young. Antworten auf die Frage, wie man diese Werte in die Zukunft investiert, gaben die drei FOM Finanzexperten Prof. Dr. Mark Ebbinghaus, Prof. Dr. Jens M. Schmittmann und Dr. Peter Neu jetzt in der historischen Stadthalle Wuppertal.

Volles Haus Stadthalle FOM Wuppertal

Unter der Überschrift „Vorsorgen in guten Zeiten“ erhielten 65 anwesende Unternehmer im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Betriebswirtschaftslehre in der Praxis“ praktische Tipps für die langfristige Sicherung ihres Unternehmenserfolgs. Dabei ging es sowohl um finanzwirtschaftliche und juristische Empfehlungen für die Bilanzerstellung, als auch um Gesellschaftsstrukturen und das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Gesellschafter. 

Gruppenbild Referenten FOM Wuppertal
Gruppenbild am Rande (v.l.n.r.): Andreas Otto (Volksbank Remscheid Solingen), Prof. Dr. Jens Schmittmann, FOM Geschäftsleiterin Wibke Lang, Prof. Dr. Mark Ebbinghaus und Dr. Peter Neu. Bilder: FOM / Tom Schulte

„Die Bilanzstruktur kann auf unterschiedliche Weise optimiert werden“, so Prof. Dr. Mark Ebbinghaus, Wuppertaler FOM Dozent, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. „Dabei stehen besonders die Optimierung des Working Capitals sowie die Nutzung des Sachanlagenvermögens im Vordergrund.“

Prof. Dr. Jens M. Schmittmann von der FOM in Essen ist neben seiner Dozententätigkeit als Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Insolvenzrecht tätig. In seinem Vortrag ging es um zivil- und strafrechtliche Haftungsfragen. Der Berater verwies unter anderem darauf, dass die Gründung einer Stiftung oder die Bildung von Auslandsvermögen eine Option seien, um das Unternehmensvermögen im Fall einer Insolvenz zu sichern. „Die Rückführung von Gesellschafterdarlehen und von Darlehen Dritter ist in guten Zeiten sinnvoll und verlockend“, begann Dr. Peter Neu seinen Redebeitrag. Gleichzeitig gab der Wuppertaler FOM Dozent, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht aber zu bedenken: „Auch diese Rückführung ist nicht frei von Risiken. Die Rechtsprechung hat hierzu zum Teil harte Entscheidungen getroffen.“

Nach den drei Experten-Vorträgen ließen die Unternehmer den Abend beim Get-together im Restaurant der Stadthalle ausklingen und diskutierten dabei angeregt über die Tipps aus den Vorträgen.

Aktuelles

Erste Hilfe im Ernstfall

Jeder Mitarbeitende musste beim Kurs Hand anlegen und die Puppe „wiederbeleben“. (Bild: FOM)
Jeder Mitarbeitende musste beim Kurs Hand anlegen und die Puppe „wiederbeleben“. (Bild: FOM)

Mit gutem Beispiel voran: Am Hochschulzentrum in Wuppertal fand jetzt ein Erste-Hilfe-Kurs für die Mitarbeitenden statt.

Noch unter dem Eindruck des Herzinfarktes eines Wuppertaler Professoren während eines Seminars vor wenigen Wochen und der lebensrettenden Sofortmaßnahmen einiger Studierender, war das Interesse an dem Kurs groß. Zumal es meist nur wenige Handgriffe sind, die das Leben eines Menschen retten können. „So ein Kurs gibt Sicherheit für den Ernstfall. Auch wenn man hofft, das Wissen nie anwenden zu müssen“, so Geschäftsleiterin Wibke Lang, „der Kurs hatte teambildenden Charakter und hat obendrein noch Spaß gemacht.“

Den Master im Blick

Info-Veranstaltung am 24. April in Wuppertal

Das Bachelor-Studium ist bereits ein solides Fundament für eine berufliche Karriere. Wenn Sie sich also weiter qualifizieren wollen, um in Zukunft mehr Verantwortung zu tragen, internationale Projekte zu managen oder eine Führungsposition zu übernehmen, ist ein anschließendes Master-Studium eine sinnvolle Option.

Die FOM in Wuppertal bietet Ihnen generalistische oder spezialisierte Master-Studiengänge mit den Abschlüssen MBA, Master of Arts oder Master of Science. Wie wir Sie mit unseren postgradualen Studiengängen auf Führungspositionen vorbereiten, erfahren Sie bei der Infoveranstaltung »Den Master im Blick« am Montag, 24. April 2017, 18:00 – 19:30 Uhr im  FOM Hochschulzentrum, Haus der Impulse, Kleine Klotzbahn 23, 42105 Wuppertal.

Wir beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Master-Studium am Hochschulzentrum Wuppertal und stellen Ihnen die Studiengänge vor. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenfrei. Ihre Anmeldung nimmt Jennifer Bilstein unter Telefon 0202 870642-12 oder per E-Mail: jennifer.bilstein@fom.de gerne entgegen.

Neuen Professor ernannt

Dr. Tino Bensch offiziell in Wuppertal berufen

Dr. Tino Bensch ist zum Professor an der FOM Hochschule in Wuppertal ernannt worden. Der 40jährige Akademiker aus Erkrath erhielt am Freitag aus den Händen von Rektor Prof. Dr. Burkhard Hermeier die offizielle Ernennungsurkunde. Bensch lehrt bereits seit 2007 an der FOM Hochschule mit dem fachlichen Schwerpunkt Finance und Entrepeneurship.

Prof. Tino Bensch wurde in Brandenburg an der Havel geboren und war vor seiner Karriere an der FOM Hochschule als Offizier in diversen Stabs- und Truppendienstverwendungen der Bundeswehr. Nach seinem Masterstudium an der FOM in Essen promovierte er an der Westungarischen Universität Sopron.

Bei der kleinen Feierstunde anlässlich der Ernennung gratulierten auch FOM Dekan  Prof. Dr. Dr. habil Eric Frère und Wibke Lang als Leiterin des Hochschulzentrums Wuppertal. Sie beide und Rektor Hermeier wünschten dem neuen Professor viel Freude an und Erfolg für seine weitere Lehrtätigkeit.

Prof. Hermeier (links) und Prof. Frére (rechts) gratulierten Dr. Tino Bensch zur Ernennung. (Foto: FOM)
Prof. Hermeier (links) und Prof. Frére (rechts) gratulierten Dr. Tino Bensch zur Ernennung. (Foto: FOM)