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„Das habe ich alles berufsbegleitend erreicht“

Vom Produktionsmitarbeiter zum studierten Produktionsplaner bei Marc Cain

Berufsstart und Karriere mal anders: Erst einmal für ein halbes Jahr nach Italien und dann als Produktionsmitarbeiter zu Marc Cain in Bodelshausen – Francesco Incarbone startete sein Berufsleben ohne Ausbildung. Heute ist er im selben Unternehmen bis zum Produktionsplaner in der Fertigungssteuerung aufgestiegen und hat einen Bachelor-Abschluss in Business Administration von der FOM Hochschule in der Tasche. Das alles hat er berufsbegleitend erreicht.

Porträt Incarbone Marc Cain
Francesco Incarbone, erst Produktionsmitarbeiter, dann studierter Produktionsplaner bei Marc Cain (Foto: Marc Cain)

Italien war sein Traum – deshalb wollte der gebürtige Hechinger mit italienischen Wurzeln nach der Schulzeit dort leben. Mit gerade einmal 17 Jahren zog er nach Niscemi und arbeitete in der Gastronomie. Raus aus dem kühlen Deutschland und rein in die sizilianische Sonne. „Doch mir wurde schnell klar, dass das etwas ganz anderes ist, als dort Urlaub zu machen“, berichtet Francesco Incarbone über seine Zeit in Italien. „Aber ich habe dort viele wichtige Erfahrungen gemacht, die mich für meinen weiteren Weg bestärkt haben.“ Der führte ihn zurück nach Deutschland und zunächst als Produktionsmitarbeiter zu Marc Cain, um erst einmal Geld zu verdienen und die Zeit zum Start einer Ausbildung zu überbrücken.

Doch zur Ausbildung kam es nicht: Aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie entschied er sich dagegen, um stattdessen mit dem soliden Einkommen in der Produktion die Familie unterstützen zu können. „Ich bereue diese Entscheidung nicht, denn ich habe andere Wege gefunden, weiterzukommen. Inzwischen war ich vom Assistenten zum Disponenten in der Fertigung-Steuerung aufgestiegen und meine Kollegen bestärkten mich darin, mich berufsbegleitend weiterzubilden“, berichtet Incarbone. So machte er parallel zum Job die Fachhochschulreife und schrieb sich dann an der FOM Hochschule für den Studiengang Business Administration ein – ebenfalls berufsbegleitend. Seinen Bachelor hat er inzwischen in der Tasche. „Da ich keine Ausbildung gemacht hatte, war mir ein Abschluss wichtig, den man für den beruflichen Werdegang vorweisen kann“, sagt er. „Natürlich braucht man viel Disziplin und Organisation, wenn man das neben der regulären Arbeitstätigkeit erreichen will. Doch ich habe immer viel Unterstützung seitens des Arbeitgebers erfahren.“

Und so viel Engagement wird belohnt. Im Laufe seines Studiums erhielt Incarbone immer mehr Verantwortung in seinem Arbeitsumfeld. Inzwischen betreut er als Produktionsplaner in der Fertigungssteuerung Lieferanten auf Deutsch, Italienisch und Englisch, verhandelt Preise und disponiert und plant Fertigungsaufträge. Incarbone: „Die Kenntnisse, die ich in meinem Studium an der FOM erworben habe, konnte ich somit direkt einsetzen – eine optimale Kombination aus Theorie und Praxis.“ Das wussten auch seine Vorgesetzten zu schätzen, als sie ihm immer neue Aufgaben übertrugen. Für die Zeit seiner Bachelor-Thesis, die sich mit dem Bereich Marketing befasste, konnte Incarbone sogar vorübergehend den Arbeitsbereich und damit die Perspektive wechseln, um auch praktisch ganz nah dran zu sein. In diesem Rahmen war er als Junior Brand Manager in der Abteilung „Bags & Shoes“ tätig und erhielt Einblicke in die Erstellung einer Kollektion sowie in die Entwicklung, Koordinierung und Platzierung von Produkten. Abschließend resümiert er: „Für mich war es genau der richtige Weg, berufsbegleitend zu studieren, und ich bin froh, dass ich diese Möglichkeiten für mich entdeckt habe. Denn die praxisorientierte Art zu lernen, passt zu mir. Sie motiviert mich und hat mir Türen für meine berufliche Zukunft geöffnet.“

Gesundheits- und Pflegemanagement-Expertin Dr. Zenobia Frosch zur Professorin an der FOM Hochschule berufen

Stuttgarter Professorenteam bekommt Verstärkung

Die FOM Hochschule reagiert mit dem Ausbau des Hochschulbereichs Gesundheit & Soziales auf die Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal auf die Anforderungen an das Gesundheitssystem. Neben Stuttgart werden ab dem kommenden Wintersemester an 23 weiteren Hochschulzentren Fachkräfte berufsbegleitend in den neuen Studiengängen ausgebildet. Die FOM Hochschule Stuttgart freut sich über die Berufung von Dr. phil. Zenobia Frosch als ordentliche Professorin. Professorin Frosch lehrt mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozial- insbesondere Pflegemanagement. Mit der Berufung von Frau Professor Dr. Frosch erweitert die FOM Hochschule Stuttgart ihr Portfolio im Gesundheits- und Sozialbereich um eine ausgewiesene Pflegemanagementexpertin mit besten Referenzen.

Willkommen im Stuttgarter Professorenteam
Willkommen im FOM Professoren-Team: (V. l.) Prof. Dr. Markus O. Klosterberg, Prof. Dr. Zenobia Frosch, Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor FOM Hochschule, und Melanie Tondera, Gesamtgeschäftsleitung FOM Hochschulzentrum Stuttgart. (Foto: FOM Hochschule)

„Unsere Studierenden schätzen ihre Vorlesungen sehr, wie sich in den regelmäßig stattfindenden Evaluierungen zeigt. Insbesondere das Einbringen der Praxiserfahrung und das individuelle Eingehen auf die Belange der Studierenden spiegeln sich vielfach in diesen Rückmeldungen“, hob Prof. Dr. Markus O. Klosterberg in seiner Laudatio die Lehre und das Engagement seiner neuen Kollegin hervor.

Ihre Kompetenz bringt Professorin Dr. Zenobia Frosch aus langjähriger beruflicher Praxis mit. Eine Kombination mit dem Verständnis für berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung und Familie: Ihren Ursprung hat sie in der Krankenpflege. Als verheiratete Krankenschwester mit zwei Kindern arbeitete sie zuerst als Krankenschwester, später als Stationsleitung in Göppingen. Sie studierte Krankenhausbetriebswirtschaft an der VWA, gleichzeitig bildete sie sich zur Pflegedienstleitung weiter. Sie qualifizierte sich zur QM-Managerin und EFQM-Assessorin. Danach studierte sie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar Theologie, Spiritualität und Führung. An der FH in Ludwigshafen erwarb sie erfolgreich den Abschluss Diplom-Mediatorin den Studiengang Mediation. Ihre Promotion zum Dr. Philosophiae schloss sie 2012 an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg ab. An bundesweit mehreren Standorten hatte Professorin Frosch in den letzten 20 Jahren die Position der Pflegedirektorin im Krankenhausmanagement großer Kliniken inne.
Prof. Dr. Frosch ist Autorin von mehreren Beiträgen in Fachzeitschriften und Büchern, u. a. befasst sich mit  Sprache und Sprachstruktur. Sie engagiert sich im Vorstand des Bundesverbands Pflegemanagement in Baden-Württemberg.

Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor der FOM Hochschule hieß gemeinsam mit dem Stuttgarter Team Professorin Frosch herzlich willkommen. Er überreichte ihr die Berufungsurkunde mit den Worten: „Seit September 2016 schätzen wird Frau Dr. Frosch als tatkräftiges Mitglied im Team der hauptberuflichen Dozenten am hiesigen Standort. Wir freuen uns heute umso mehr, dass wir Zenobia Frosch als Professorin gewinnen konnten.“

Was Kunden im digitalen Zeitalter erwarten

FOM und Daimler über Chancen und Herausforderungen im Marketing

Ob Produkte oder Dienstleistungen, B2C oder B2B – während früher der direkte persönliche Kontakt im Mittelpunkt stand, können Unternehmen ihre Kunden in der digitalisierten Welt über eine Vielzahl von Kanälen erreichen und ansprechen. Welche Chancen und Herausforderungen sich für den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen ergeben und wie man diesen in der Praxis begegnet, war Thema bei den Stuttgarter Gesprächen der FOM Hochschule.

Claus Hammer (Daimler AG) und Prof. Dr. Julia Naskrent (FOM Hochschule)
Claus Hammer, Manager Online Platforms bei der Daimler AG, und Prof. Dr. Julia Naskrent, Professorin für Marketing und Leiterin KCM Kompetenzcentrum für Marketing & Medienwirtschaft der FOM

„Angesichts neuer technischer Features und Möglichkeiten werden die Anforderungen im Marketing immer komplexer. Hinzu kommt, dass die Erwartungen und Wünsche der Kunden an das Angebot und den Service steigen“, berichtet Prof. Dr. Julia Naskrent, Professorin für Marketing und Leiterin KCM Kompetenzcentrum für Marketing & Medienwirtschaft der FOM. Doch worauf legen die Nutzer Wert und welche Kanäle stehen in den unterschiedlichen Phasen der Customer Journey im Vordergrund? Das zeigte sie in ihrem Vortrag anhand der Ergebnisse einer Befragung auf: Nach wie vor werden Konsumenten häufig über Onlinebanner erstmals auf das Unternehmen und dessen Angebot aufmerksam. Aber die Ansprüche seien hoch: Die Nutzer wünschen sich dabei unterhaltsame Inhalte, die gezielt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Einen großen Wandel gibt es vor allem auch in der Phase der Kundenbetreuung nach dem Kauf. Statt einen Full-Service im örtlichen Laden in Anspruch zu nehmen, helfen sich Kunden immer häufiger selbst – beispielsweise mit entsprechenden Tutorials aus dem Internet. Wer sich zufriedene Kunden wünscht, sollte hier entsprechend aufgestellt sein. „Gerade bei jungen Menschen, der sogenannten Generation Z, ist auch im Alltag zu beobachten, dass der direkte telefonische Kontakt oft zugunsten von Sprachnachrichten oder Textmitteilungen vermieden wird. Darauf kann man im Customer Relationship Management beispielsweise gezielt mit Livechats reagieren, die bei Problemen und Fragen weiterhelfen", berichtet die Expertin der FOM.

Dass sich die Interaktion mit dem Kunden verändert, stellt auch Claus Hammer, Manager Online Platforms bei der Daimler AG, Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans, fest: „Durch die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung werden ganz neue Wege für das Digital Customer Experience Management möglich, nicht nur im Web, sondern beispielsweise auch über das Fahrzeug selbst – etwa mit Connectivity-Lösungen.“ Daraus können sich sogar neue Geschäftsmodelle ergeben. So ist das Ziel der Marke Mercedes PRO beispielsweise, den Anforderungen der B2B-Kunden gerecht zu werden, indem sie unter anderem Unternehmen mit ihren Fahrzeugen vernetzt und so bedarfsgerechte Lösungen anbietet, die deren Business unterstützen. „Um das Potenzial der Digitalisierung im Marketing ausschöpfen zu können, müssen alte Pfade verlassen und das Abteilungsdenken aufgebrochen werden. Entscheidend für die Kundenzufriedenheit ist auch, dass man agil, flexibel und vor allem schnell auf neue Trends und technische Entwicklungen reagiert“, so Hammer.

Neuer Band der FOM-Edition

Prof. Dr. Schat liefert Anleitung zum Aufbau eines Ideenmanagements

Unternehmen, die ein Ideenmanagement aufbauen, (wieder-)beleben oder umstrukturieren möchten, sind die Zielgruppe des neuen Fachbuchs der FOM-Edition: Unter dem Titel Erfolgreiches Ideenmanagement in der Praxis liefert ihnen Prof. Dr. Hans-Dieter Schat vom ifpm Institut für Public Management eine praktische Anleitung – von der Analyse der Ausgangssituation über das Projektmanagement bis zum Controlling.

FOM-Edition "Erfolgreiches Ideenmanagement in der Praxis"

Die Basis für seine Ausführungen legt der FOM Wissenschaftler direkt im ersten Kapitel. Dort schildert er die betriebswirtschaftlichen und juristischen Grundlagen eines Ideenmanagements. Im weiteren Verlauf des Buches geht er u.a. auf die typischen Problemsituationen eines in die Jahre gekommenen Ideenmanagements ein und zeigt Impulse für einen Neustart bzw. eine kontinuierliche Verbesserung auf. Darüber hinaus schildert Prof. Dr. Schat Erfolgsfaktoren im Ideenmanagement und beleuchtet Querschnittsthemen wie die Organisation von Ideen-Kampagnen, die Auswahl geeigneter Software oder die Verbindung zum Innovationsmanagement.

Der Titel „Erfolgreiches Ideenmanagement in der Praxis“ ist in der FOM-Edition im Springer Gabler Verlag erschienen. In dieser Reihe publizieren FOM Hochschullehrende sowohl wissenschaftliche Fachbücher und praxisorientierte Sachbücher zu aktuellen Brennpunktthemen als auch Lehrbücher, die durch ihre didaktische Aufbereitung eine ideale Ergänzung zu den Vorlesungen der Hochschule bieten. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Springer Gabler Verlags.

Empfehlungen von FOM Hochschule und Daimler für die Digital Customer Journey

Stuttgarter Gespräche am 5. April: Kundentreue im digitalen Zeitalter

Prof. Dr. Julia Naskrent, Professorin für Marketing und Leiterin KCM Kompetenzcentrum für Marketing & Medienwirtschaft der FOM
"Konsumentenverhalten und Kundenbeziehungen ändern sich im Zuge der Digitalisierung", meint Prof. Dr. Julia Naskrent.

Kunden und Unternehmen begegnen sich immer öfter online. Wie können Händler und Dienstleister in diesem Umfeld dem Wunsch nach Flexibilität, Interaktivität und Individualisierung gerecht werden? Bei den Stuttgarter Gesprächen informiert die FOM Hochschule am 5. April Unternehmen und Interessierte unter dem Titel „Always on, always demanding“ über aktuelle Entwicklungen rund um die Digital Customer Journey.

„Tante Emma war einmal…“ – Konsumentenverhalten und Kundenbeziehungen ändern sich im Zuge der Digitalisierung. Welche komplexen Herausforderungen sich aus diesem Wandel für Marketingfachleute ergeben, verdeutlicht Prof. Dr. Julia Naskrent, Professorin für Marketing und Leiterin KCM Kompetenzcentrum für Marketing & Medienwirtschaft der FOM, in ihrem Vortrag. Dabei berücksichtigt die Referentin auch Ergebnisse einer Befragung zum Nutzungsverhalten von digitalen Medien in verschiedenen (Vorkaufs-)Phasen sowie zur Einstellung von Konsumenten.

Claus Hammer, Manager Online Platforms bei der Daimler AG, Geschäftsfeld Mercedes- Benz Vans, beleuchtet das Thema Digital Customer Experience und stellt dabei die Frage: „Notwendiges Übel oder zentraler Baustein für zukünftiges Wachstum?“ Sein Vortrag zeigt, wie Vernetzung und Digitalisierung ganz neue Wege der Interaktion mit dem Kunden ermöglichen und wie daraus Geschäftsmodelle entstehen. In diesem Zusammenhang werden die Vorteile, Anforderungen und Möglichkeiten des Digital Customer Experience Managements dargestellt.

Kompakt:
Stuttgarter Gespräche:
„Always on, always demanding – Empfehlungen für das Management der Digital Customer Journey“

5. April 2017, 18 Uhr
FOM Hochschulzentrum Stuttgart, Rotebühlstraße 121

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 195 95 95 (gebührenfrei) oder studienberatung@fom.de entgegen.