Newsroom

Newsarchiv

Informieren Sie sich über Aktuelles in:

Timeline

FOM Expertin: Das ist bei der Steuererklärung zu beachten

Steuertipps für berufsbegleitend Studierende

Steuererklärung berufsbegleitend studieren sparen
Steuertipps für berufsbegleitend Studierende von FOM Dozentin und Steuerberaterin Anna Karin Spångberg Zepezauer (Foto: pixabay)

Lebenslanges Lernen ist längst Realität – und eine Investition in die eigene berufliche Zukunft. Für viele bedeutet ein berufsbegleitendes Studium oder eine Aus- und Fortbildung aber erst einmal eine finanzielle Belastung. „Gut zu wissen, dass viele studienbezogene Aufwendungen wie Prüfungsgebühren, Fachbücher oder Arbeitsmittel bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können“, weiß FOM Dozentin und Steuerberaterin Anna Karin Spångberg Zepezauer.

„Die gute Nachricht lautet: Kosten rund um das Studium können grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden. Die schlechte Nachricht: Studium ist nicht gleich ‚Studium‘. Entscheidend ist, ob es sich um eine Erst- oder Zweitausbildung handelt“, sagt Anna Karin Spångberg Zepezauer. Die Höhe der absetzbaren Kosten sei von mehreren Faktoren abhängig. An erster Stelle stehe dabei die Frage nach der Art der Einkünfte. Es komme darauf an, ob man angestellt oder selbständig sei oder sich in der Ausbildung befinde. Darüber hinaus sei entscheidend, ob es sich um eine erste Berufsausbildung oder eine beruflich veranlasste Fortbildung handelt. Je nach Beschäftigungsverhältnis sowie der Art der Weiter- oder Fortbildung ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen für die steuerliche Absetzbarkeit und die Höhe der anrechenbaren Studien- und Weiterbildungsaufwendungen. „Bei Angestellten oder Auszubildenden mit Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit lassen sich die Kosten einer beruflichen Fortbildung als Werbungskosten geltend machen“, erklärt Spångberg Zepezauer. Dies trifft beispielsweise auf alle zu, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und im Anschluss ein Studium absolvieren. Da das Studium als zweite Ausbildung steuerlich angesehen werde, könnten die Aufwendungen als (vorweggenommene) Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. „Aber auch alle, die zuerst ein Bachelor-Studium absolviert haben und ein berufsbegleitendes Master-Studium beginnen, fallen unter diese Regelung“, weiß die Expertin.

Steuerfachfrau Spångberg Zepezauer rät zur zeitnahen Einreichung der Steuererklärung

„Von der Steuer abgesetzt werden können Studien- und Prüfungsgebühren, Fachliteratur, Büromaterial oder Arbeitsmittel. Aber auch Fahrten zu Präsenzveranstaltungen und Lerngruppen, Übernachtungskosten, Verpflegungspauschalen oder Zinsen für den Studienkredit zählen dazu. Die Höhe der Werbungskosten pro Jahr ist unbegrenzt. Ein weiterer positiver Aspekt: Wenn den Aufwendungen kein oder nur ein geringes Einkommen entgegensteht, lässt sich die Differenz als Verlustvortrag mit ins nächste Jahr nehmen und dann zukünftig von der Steuer absetzen“, so die Steuerberaterin. Deswegen lohnt es sich laut Spångberg Zepezauer, alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Aus- oder Weiterbildung stehen, genau zu dokumentieren und die Steuererklärung zeitnah einzureichen.

Anders verhalte es sich mit den Kosten, die im Rahmen einer Erstausbildung entstünden: Die Aufwendungen einer ersten Berufsausbildung (ohne Dienstverhältnis) oder eines Bachelor-Studiums, das direkt im Anschluss an das Abitur begonnen wird, seien nur begrenzt steuerlich absetzbar, so die Steuerfachfrau. „Die Grenze für diese sogenannten Sonderausgaben liegt bei maximal 6.000 Euro pro Jahr. Höhere Aufwendungen können in späteren Jahren auch nicht als Verluste vorgetragen werden, sondern sind nur in dem Jahr absetzbar, in dem sie entstehen“, sagt Spångberg Zepezauer.

FOM Hochschule beruft neue Professorin

Expertin für Wirtschaftspsychologie ergänzt Team in Stuttgart

Für ihre Professur an der FOM in Stuttgart erhielt die promovierte Neuro- und Verhaltenswissenschaftlerin Prof. Dr. rer. nat. Mira Fauth-Bühler bei der Regionalkonferenz Süd die Berufungsurkunde, die ihr Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule, feierlich überreichte. Das Einsatzgebiet der neu ernannten Professorin in der Lehre: Wirtschaftspsychologie.

„Wir freuen uns, mit Frau Fauth-Bühler das Professoren-Team im Hochschulbereich Wirtschaft & Psychologie zu verstärken. Sie zeichnet sich sowohl durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen als auch durch Praxiserfahrungen mit klinischem Hintergrund aus“, so die Stuttgarter Gesamt-Geschäftsleitern Melanie Tondera.

FOM Hochschule Stuttgart Fauth-Bühler Wirtschaftspsychologie
V.l.n.r.: Melanie Tondera, Prof. Mira Fauth-Bühler, Prof. Dr. Burghard Hermeier, Prof. Dr. Ulrike Schwegler (Foto: FOM/Mierendorf)

Ihre wissenschaftliche Karriere begann Professorin Fauth-Bühler mit einem Doppel-Studium an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen: sie schloss 2003 Psychologie mit dem Titel Diplom-Psychologin sowie Neuro- und Verhaltenswissenschaften an der Graduate School of Neural & Behavioural Sciences mit einem Master of Science ab. Im Anschluss promovierte sie zur Dr. rer. nat. mit dem Thema „Functional Imaging of Motivational and Emotional Processing in the Healthy and Addicted Brain“ mit der Gesamtnote “magna cum laude”.

Während ihrer Promotion arbeitete Fauth-Bühler an der Klinik für abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim alswissenschaftliche Mitarbeiterin. Von 2007 bis 2008 war sie als Postdoktorandin an der University of Cambridge am Behavioural and Clinical Neuroscience Institute sowie am King’s College in London beschäftigt. Von 2008 bis Ende 2017 war sie Leiterin der Arbeitsgruppe Spielsucht in der Klinik für abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

Stuttgarter Gespräche

„3D-Druck ist eine Evolution“

Künstliche Hüftgelenke oder Ersatzteile für Maschinen einfach ausdrucken? Was wie Fiktion klingt, ist in vielen Branchen längst gängige Praxis. In der Luftfahrt, in der Medizin oder im Werkzeugbau werden durch 3D-Druck bereits vielfach neue Wege in der Produktherstellung beschritten. Wo das Potenzial dieser neuen Technologie liegt und welche Veränderungen sie mit sich bringt, wurde bei den Stuttgarter Gesprächen an der FOM Hochschule diskutiert.

Stuttgarter Gespräche 3D-Druck FOM Stuttgart
V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Thomas Abele, Prof. Dr.-Ing. Hendrik Rust, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hube und Gesamt-Geschäftsleiterin der FOM in Stuttgart Melanie Tondera (Foto: FOM / Wilhelm Mierendorf)

„3D-Druck: Hype oder Revolution?“ Mit dieser Frage eröffnete der Gastgeber der Veranstaltung, Prof. Dr.-Ing. Thomas Abele, Wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrum für Technologie- und Innovationsmanagement an der FOM Hochschule, die Diskussionsrunde.

Daten, Zahlen und Studienergebnisse hierzu lieferte Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hube, Professor für Strategisches Innovationsmanagement an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Danach gibt es für die neue Technologie bereits einen Markt, an dem Unternehmen reale Umsätze generieren und finanzielle Mittel in die Forschung investieren. „Es handelt sich hierbei längst nicht mehr um einen Hype“, sagte der Experte. Die Technologie biete bereits zahlreiche Möglichkeiten, Dinge neu zu erschaffen. „Vielmehr ist 3D-Druck eine Evolution auf dem Weg zum Standard.“ Komplette Fahrzeuge oder Organe aus dem Drucker seien hingegen noch Zukunftsmusik.

FOM Stuttgart KCT Abele
Prof. Dr.-Ing. Thomas Abele: „3D-Druck: Hype oder Revolution?“ (Foto: FOM / Wilhelm Mierendorf)

Prof. Dr.-Ing. Hendrik Rust, Professor für Produktentwicklung technischer Güter und Entrepreneurship an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe, verwies in seinem Vortrag auf Einsatzmöglichkeiten der Drucktechnologie in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Handwerksbetrieben. Generative Fertigungsverfahren böten Kostenvorteile, da sie auch für die Herstellung komplexer Teile in geringer Stückzahl geeignet seien. Mögliche Gewichteinsparungen an Bauteilen und nahezu unbegrenzter Spielraum beim Design, bedeuteten Mehrwert für den Kunden. Einen Tipp hatte der Experte für alle Mittelständler: „Prüfen Sie, wann der individuell richtige Zeitpunkt ist, in generative Fertigungsverfahren einzusteigen.“

Stuttgarter Gespräche

3D-Druck: Revolution der Fertigung?

Implantate, Autoteile und Möbel – 3D-Druck wird bereits vielfach zur Produktherstellung eingesetzt und gilt als revolutionäre technische Errungenschaft, die bestehende Fertigungstechniken neu definiert. Welche Veränderungen diese Technologie für die Wirtschaft mit sich bringt und für welche Branchen und Unternehmen sie besonders interessant ist, diskutieren Experten bei den Stuttgarter Gesprächen am 17. Januar an der FOM Hochschule.

Als Gastgeber der Veranstaltung geht Prof. Dr.-Ing. Thomas Abele, Wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrum für Technologie- und Innovationsmanagement an der FOM Hochschule, in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Themas ein, bevor Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hube, Professor für Strategisches Innovationsmanagement an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, einen Blick auf den zukünftigen Stellenwert der Technologie wirft und wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die „Revolution der Produktherstellung“ präsentiert.

Prof. Dr.-Ing. Hendrik Rust, Professor für Produktentwicklung technischer Güter und Entrepreneurship an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe, beleuchtet die Potenziale generativer Fertigungsverfahren für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Handwerksbetriebe. Der Experte stellt mögliche Anwendungen vor und gibt Hinweise für den Einsatz in der Praxis.

Kompakt:

17. Januar 2018, 18.00 Uhr

Stuttgarter Gespräche: „3D-Druck – Hype oder Revolution?“

FOM Hochschulzentrum Stuttgart, Rotebühlstraße 121

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 195 95 95 (gebührenfrei) oder studienberatung@fom.de entgegen.

FOM Hochschule informiert über Studienangebot

Guter Vorsatz für 2018: berufsbegleitend studieren

Wer im neuen Jahr einen akademischen Titel anstrebt und neben dem Beruf studieren möchte, dem bietet die FOM Hochschule in Stuttgart vielfältige Möglichkeiten. Interessierte können sich bei Infoveranstaltungen zu Jahresbeginn über das Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen informieren und das FOM Hochschulzentrum kennenlernen.

Ob Business Administration, Wirtschaftsingenieurwesen, Technologie- und Innovationsmanagement oder Gesundheits- und Sozialmanagement – die FOM Hochschule verfügt über ein breites Angebot zur fachlichen Weiterqualifizierung.

Zum Sommersemester 2018 bietet das FOM Hochschulzentrum in Stuttgart 12 Bachelor- und 15 Master-Studiengängen an. Viele der Studiengänge können sowohl im klassischen Abend- und Wochenendmodell als auch im Tagesstudium absolviert werden. Dabei stehen an zwei Tagen in der Woche Vorlesungen auf dem Plan, an den drei verbleibenden Tagen arbeiten die Studierenden in ihrem Beruf.

Einige Bachelor-Studiengänge werden auch in Form eines Dualen Studiums angeboten, bei dem Ausbildung und Studium kombiniert sind.

Bei den Infoveranstaltungen beantworten Studienberater im persönlichen Gespräch alle Fragen rund um Studieninhalte, Abläufe und Zulassungsvoraussetzungen.

Kompakt
Infoveranstaltungen Bachelor-Studium:
Dienstag, 9. Januar 2018 ab 18 Uhr
Dienstag, 6. Februar 2018 ab 18 Uhr

Infoveranstaltung Master-Studium:
Montag, 15. Januar 2018 ab 18 Uhr
Montag, 12. Februar 2018 ab 18 Uhr

Alle Termine finden statt im FOM Hochschulzentrum Stuttgart in der Rotebühlstraße 121. Anmeldung unter studienberatung@fom.de