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2. Data Science Forum in Düsseldorf

Zwischen Medizin 4.0, künstlicher Intelligenz und Fußball-Bundesliga

Welchen Nutzen bieten Daten für Wirtschaft und Wissenschaft? Und welche Methoden unterstützen bei Analyse und Auswertung? Diese Fragen stehen im Zentrum des 2. Data Science Forum am 6. Februar 2018 in Düsseldorf. Die kostenfreie Veranstaltung findet von 11:00 bis 16:00 Uhr im FOM Hochschulzentrum in der Toulouser Allee 53 statt. Gastgeber ist das ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung.

Auf der Referentenliste befinden sich sowohl externe als auch FOM Wissenschaftler. Mit dem Thema Medizin befassen sich Prof. Dr. Jan Baumbach (Lehrstuhl Experimentelle Bioinformatik, Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München) und Prof. Dr. Harald Schmidt (Professor und Leiter des Department für Pharmakologie sowie Personalisierte Medizin, Fakultät für Gesundheit, Medizin & Naturwissenschaften der Maastricht Universität). Der Münchner Wissenschaftler spricht über biomedizinisches Data-Mining. „Ich stelle verschiedene Verfahren vor, mit deren Hilfe weltweite Daten über Erkrankungen genutzt werden, um vorherzusagen, welche Behandlung bei einer Patientin oder einem Patienten optimal wirken wird“, so Prof. Dr. Baumbach. „Bei diesem Ansatz verbinden wir Big Data mit Systembiologie. Wie das in der Praxis funktioniert, erläutere ich am Beispiel von Brustkrebs-Typisierung.“ In eine ähnliche Richtung geht der Vortrag von Prof. Dr. Schmidt zur Medizin 4.0. Seine These: Medizin, Diagnostik und Arzneimittelentwicklung befinden sich weltweit in einer massiven Innovationskrise, weil eine zu große Organ-basierte Spezialisierung stattgefunden habe. Big Data-basierte System-Medizin könnten dabei helfen, diesen Innovationsstau aufbrechen. „Mit ihrer Hilfe lassen sich Zusammenhänge im ganzen Patienten erkennen, Krankheiten neu nach ihren Ursachen definieren sowie Arzneimittel viel präziser einsetzen, erklärt er.

Verschiedene Einsatzfelder von Text Mining stehen im Fokus zweier Wissenschaftler des ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung. David Jägering nimmt Predictive Analytics am Beispiel der Fußball-Bundesliga ins Visier. „Verschiedene Studien haben gezeigt, dass einer der größten Einflussfaktoren des menschlichen Verhaltens die Medien sind“, sagt er. „Ich habe untersucht, ob sich diese Erkenntnis auch auf den Fußball übertragen lässt: Führt eine positive Berichterstattung beispielsweise zu einem erfolgreichen Ergebnis am folgenden Spieltag? Oder kann man Trainerentlassungen voraussehen?“ Sebastian Klenke versucht, mit Hilfe von Text-Mining-Analysen in Patentdatenbanken Strategiewechsel von DAX-Unternehmen vorherzusagen. Seine Zielsetzung: Kerntechnologien sowie zukünftige Technologiefelder von Unternehmen aus Stahl-, Chemie-, Pharma- und Automobilindustrie zu identifizieren.

Mit der Halbleiter-Industrie hat sich Prof. Dr. Alexander Holland von der FOM Hochschule in Dortmund intensiv auseinandergesetzt „Sie ist Vorreiter im Umgang mit Daten und hat es geschafft, komplexe Zusammenhänge bei der Steuerung von Anlagen und Prozessführung mit wenigen Ressourcen und intelligenten, zugeschnittenen Lösungen zu erkennen und zu verarbeiten.“ In seinem Vortrag zeigt der Wissenschaftler auf, welche Lehren anderen Unternehmen aus dieser Entwicklung ziehen können und wie aus täglichen Daten „Smart Production Data“ werden.

Das Trendthema künstliche Intelligenz beleuchtet Dr. Stefan Ebener. Der ifid Research Fellow sowie Strategie & Innovation Manager bei NetApp Deutschland spricht über die Macht von Daten sowie den richtigen Umgang aus technologischer, aber auch rechtlicher Sicht. Darüber hinaus diskutiert er erfolgreiche Einsatzgebiete von KI samt etwaiger Monetarisierungsansätze und gibt Empfehlungen für den Aufbau von effizienten und intelligenten Analyseplattformen.

Last but not least steht Prof. Dr. Jörg Muschiol, Geschäftsführer der netzfactor GmbH, auf der Referentenliste. Sein Vortrag steht unter dem Titel „Ambient Information 4 All – Entwicklung eines barrierefreien multi-modalen Erlebnis- und Informationssystems am Beispiel Tierpark Bochum“.

Wer am 2. Data Science Forum an der FOM Düsseldorf teilnehmen möchte, kann sich bei Carolin Piller unter 0211/361179925 oder carolin.piller@fom.de anmelden.

Weihnachtswünsche werden wahr

FOM Düsseldorf macht Kindern und Jugendlichen eine Freude

Insbesondere Kinder und Jugendliche freuen sich auf Weihnachten, auf Geschenke und eine sorgenfreie Zeit. Aber auch in Düsseldorf gibt es junge Menschen, denen es aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so gut geht, dass sie unbeschwert Weihnachten feiern können. In Kooperation mit der Diakonie Düsseldorf möchte die FOM hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen einen Wunsch zu Weihnachten erfüllen. "Studierende, Lehrende, Mitarbeiter und Gäste unseres Hochschulzentrums können uns unterstützen“, so Geschäftsleiter Daisuke Motoki. 

„Nehmen Sie sich einen Sternenanhänger vom Baum, erfüllen Sie einen Wunsch im Wert von 15 bis 20 Euro und hinterlegen Sie Ihr Geschenk mit Daten des Beschenkten beschriftet und verpackt bis zum 15. Dezember am Empfang im Erdgeschoss.“

Mit der Weihnachtsaktion unterstützt die FOM das Eltern-Kind-Café, einen offenen Treff für hilfebedürftige Eltern und Kinder aus Syrien, Eritrea, Mazedonien, aber auch Deutschland und das Projekt Jump. Dort finden minderjährige Flüchtlinge ohne Familie ein Zuhause. Aktuell leben dort 27 Kinder und Jugendliche.

McDonald’s-Ausbildungsstudie an der FOM

Berufliche Zukunft: Junge Leute sind optimistisch, fühlen sich aber schlecht vorbereitet

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen blicken optimistisch in ihre berufliche Zukunft. Zumindest halten viele der 15- bis 24-Jährigen ihre Aussichten für besser als die der eigenen Eltern. Das zeigt die dritte McDonald’s Ausbildungsstudie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach. Die Studie zeigt aber auch, die jungen Leute fühlen sich oft nur unzureichend auf das Berufsleben vorbereitet und sie sehen ihre Interessen in der Politik aktuell nicht vertreten. Welche Konsequenzen sich daraus für das deutsche Ausbildungssystem ergeben, ist Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der FOM Hochschule und der IHK in Düsseldorf am 12. Dezember.

Annette Koskeridis, Department Head HR McDonald’s Deutschland LLC, und Prof. Dr. Anja Seng, Sprecherin des FOM Hochschulbereichs Duales Studium, stellen Ergebnisse der aktuellen Studie vor und erläutern ihre Bedeutung für die Praxis der Ausbildungsinstitute und Unternehmen. Es soll aber nicht bei Vorträgen und reiner Statistik bleiben: „Wir wollen die Teilnehmer auch mitdiskutieren lassen und sind gespannt auf ihre Erfahrungen“, so Prof. Seng. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kompakt

12.12.2017, 12-14 Uhr

Ausbildungsstudie zwischen Theorie & Praxis

FOM Hochschulzentrum Düsseldorf
Toulouser Allee 53, 40476 Düsseldorf

Prof. Dr. Malcolm Schauf neuer Präsident des bdvb

"Parteipolitische Interessen dem Gemeinwohl unterordnen“

Prof. Dr. Malcolm Schauf, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der FOM Hochschule, ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) gewählt worden. Schauf löst Peter Herrmann ab, der seit 2012 Präsident des Verbandes war, aber schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung aus persönlichen Gründen seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hatte.

Der 1901 in Berlin gegründete unabhängige bdvb vertritt die Interessen aller Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland in Studium und Beruf. Als anerkannter und größter Wirtschaftsakademikerverband unterstützt er die interdisziplinäre Diskussion über ökonomische Themen und bietet ein Forum für den Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Der bdvb kooperiert mit in- und ausländischen Partnerverbänden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Das neue bdvb-Präsidium unter der Leitung von Prof. Dr. Malcolm Schauf (Mitte vorne)

3 Fragen an Prof. Dr. Malcolm Schauf

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

„Vorrangige Aufgabe wird es sein, den bdvb zukunftsfest zu machen und neu auszurichten. Ich möchte den Nutzen für unsere Mitglieder ausbauen und es ist mir ein großes Anliegen, den Verband intensiver als bisher an der öffentlichen Meinungsbildung zu beteiligen und Forderungen an die Politik zu formulieren.“

Was meinen Sie damit genau?

„Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen ist ein symptomatisches Beispiel für die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Angesichts dringend benötigter Reformen in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Energie, Migration und Steuern braucht Deutschland eine handlungsfähige Regierung, die sich an ökonomisch rationalen Zielen und Möglichkeiten orientiert – und auch in Europa wird Deutschland dringend gebraucht. Der bdvb wird sich auch vor diesem Hintergrund stärker als bisher in die Debatte einschalten und von der Politik einfordern, dass kurzfristige parteipolitische Interessen dem Gemeinwohl untergeordnet werden.“

Der bdvb kooperiert unter anderem mit der FOM Hochschule. Was zeichnet die Zusammenarbeit aus?

„Die FOM und der bdvb verbindet eine lange Partnerschaft. Bereits der Gründungsrektor der FOM Prof. Dr. Lang war von 2002 bis 2009 Präsident des bdvbs. Die Zusammenarbeit soll nun insbesondere in der Forschung durch gemeinsame Projekte vertieft werden.“

Weihnachtsumfrage 2017

511 Euro – Düsseldorfer sind bei Weihnachtsgeschenken in diesem Jahr ganz besonders spendabel

Die Düsseldorfer geben in diesem Winter mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus als der Bundesdurchschnitt. 511 Euro wollen sie im Schnitt in Präsente zum Fest investieren, bundesweit sind es 465 Euro. Das zeigt die aktuelle Umfrage der FOM Hochschule unter mehr als 3.200 Bürgerinnen und Bürgern in Düsseldorf. Doch trotz aller Ausgaben für Geschenke: Den meisten Befragten wäre mehr frei gestaltbare Zeit wichtiger als Geschenke (58 Prozent).

Vorweihnachtszeit in Düsseldorf (Foto: DT)

Frauen nutzen mehrheitlich die erste Dezemberhälfte, um ihre Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Düsseldorfer Männer sind beim Geschenkekauf dagegen die Ruhe selbst: Mehr als 30 Prozent kaufen ihre Weihnachtsgeschenke erst in der letzten Woche vor Heiligabend, sogar noch knapp zehn Prozent erst am 23. Dezember. Durchschnittlich geben Männer mit etwa 532 Euro mehr für Präsente aus als Frauen (492 Euro).

Spitzenreiter der beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind bei den Düsseldorfern Geschenkgutscheine (49 Prozent). Kosmetik-Artikel mit 45 Prozent und Bücher (44 Prozent) sowie Tickets für Kultur-oder Theaterveranstaltungen (43 Prozent) folgen dahinter auf der Beliebtheitsskala.

Bei der Kaufentscheidung setzen die Menschen in Düsseldorf insbesondere auf persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten (61 Prozent). Immerhin 51 Prozent informieren sich im Internet über mögliche Produkte. Das persönliche Gespräch und die Beratung im Fachgeschäft favorisieren 47 Prozent der in Düsseldorf Befragten.

Worauf achten Düsseldorfer ganz besonders, wenn sie Weihnachtsgeschenke kaufen? Für 68 Prozent sind Beratung, Service und Umtauschmöglichkeiten enorm wichtig, 55 Prozent achten außerdem auf Schnäppchen und Rabattaktionen. Festliche Stimmung spielt beim Einkauf immerhin noch bei 40 Prozent der Befragten eine wichtige Rolle.

Die Umfrage führte die FOM Hochschule Düsseldorf zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden 3.259 Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf ab 12 Jahren in persönlichen „Face-to-Face“-Interviews. Die Ergebnisse in der Übersicht: https://www.fom.de/uploads/forschungsprojekte/downloads/Weihnachtsumfrage_2017_Duesseldorf.pdf