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FOM Hochschule und Dr. Eckart von Hirschhausen kooperieren - Voll besetztes Capitol Theater in Düsseldorf

„Pflege verdient mehr Anerkennung“

Die knapp 1.000 Besucher im voll besetzten großen Saal des Düsseldorfer Capitol Theater verabschiedeten ihn mit lang anhaltendem Applaus: Mediziner, Autor, Kabarettist und Moderator Dr. Eckart von Hirschhausen hatte in einem anderthalbstündigen Mix aus wissenschaftlichem Vortrag und Kabarett eine Lanze für den Pflegeberuf gebrochen. Das Multitalent war auf Einladung der FOM Hochschule in das Musical-Theater gekommen und unterhielt und informierte Mitarbeiter und Führungskräfte aus der Gesundheitsbranche - Pflegedienstleiter, Pflegekräfte und Ärzte, sowie Studierende der FOM aus dem Hochschulbereich Gesundheit & Soziales.

Gut gelaunt und mit viel Humor: Dr. Eckart von Hirschhausen (Mitte) und Prof. Dr. David Matusiewicz (rechts) (Foto: Tom Schulte/FOM)

Neben FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier und Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan Gesundheitsstudiengänge begrüßte auch der Düsseldorfer Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke die Gäste in der „Gesundheitsstadt Düsseldorf“.

 „Der Pflegeberuf verdient mehr Anerkennung, mehr Respekt und eine bessere Bezahlung“, so von Hirschhausen, der zudem die Ausbildung in den Pflegeberufen kritisierte: "In der dreijährigen Lehre kommen beispielsweise psychologische Themen nicht vor. Niemand bereitet das Pflegepersonal auf die emotionalen und psychologischen Belastungen für das eigene Leben vor“.

Seit 2008 setzt sich daher die von Hirschhausen-Stiftung „Humor hilft Heilen“ unter anderem für eine bessere und heilsame Stimmung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein: Professionelle Clowns muntern vor allem die kleinen Patienten auf. „Lachen stärkt ihren Lebensmut und wirkt sich positiv auf den Heilprozess aus“, so von Hirschhausen. Humor und positive Stimmung helfen aber auch dem Pflegepersonal selbst, gute und effektive Arbeit zu verrichten, ist von Hirschhausen überzeugt: „In der Pflege sind zu viele Einzelkämpfer unterwegs, Kommunikation und Teamarbeit sind aber die Erfolgsfaktoren in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.“ 

Dabei verwies Eckart von Hirschhausen auf die Berliner Charité, deren Name vom lateinischen Wort Caritas abstammt und im übertragenen Sinne so viel wie Nächstenliebe bedeutet. Dies sei eigentlich das Wichtigste für einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Patienten.

Mit dem Publikum auf Augenhöhe: Dr. Eckart von Hirschhausen

Der 50-jährige arbeitet seit einiger Zeit intensiv mit der FOM zusammen. Für den neuen Bachelor-Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft hat von Hirschhausen ein Lehrmodul mit entwickelt, in dem es um die heilende Kraft von Humor geht. Mit diesem Wissen sollen Pflegende auch ihre eigene Widerstandskraft stärken können. „Wer sich für den Studiengang einschreibt, wird im Verlauf das Thema Humor aus pflegewissenschaftlicher Sicht kennenlernen“, so FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier. „Wir sind davon überzeugt, dass Humor nicht nur den Patienten gut tut, sondern vor allem den Pflegekräften in der täglichen Arbeit hilft.“

Dazu führt die von Hirschhausen-Stiftung zusammen mit der FOM ein gemeinsames Forschungsprojekt mit 400 Pflegeschülern durch. Es wird untersucht, wie lange Beschäftigte mit und ohne Resilienz-Training der Pflege erhalten bleiben, ob sie auch langfristig motiviert bzw. glücklich im Job sind und wie sie es schaffen, ihre eigene psychische und physische Gesundheit zu erhalten.

„Lachen ist die beste Medizin“: Nicht nur ein Motto, wie das Finale des Abends zeigte, als die Besucher mit roten Clownsnasen zufrieden und gut gelaunt den Saal verließen.

Volles Haus im Düsseldorfer Capitol Theater

Unternehmen treffen Hochschulen

FOM beim 2. Düsseldorfer Hochschultag

Unter dem Motto "Unternehmen treffen Hochschulen" findet am 22. März der 2. Düsseldorfer Hochschultag statt. Über das duale Studium werden dabei, neben Vertretern anderer Einrichtungen, die FOM Hochschulzentren Düsseldorf und Neuss informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen und Personaler und klärt Fragen zur dualen Ausbildung, zum Recruiting von qualifiziertem Personal sowie zum unternehmerischen Nutzen von Studiengängen und zur Zusammenarbeit mit Hochschulen.

Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus? Wie verändern Megatrends wie Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, neue Mobilität, neue Lebensformen und Flexibilisierung, unser Berufsleben und was bedeutet das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Referentinnen und Referenten beim 2. Düsseldorfer Hochschultag und liefern Antworten. 

Nach dem Auftaktbeitrag von Zukunftsforscher Christian Schoon, der den Arbeitsmarkt bis 2030 ins Visier nimmt, informieren Wirtschafts- und Hochschulvertreter rund ums duale Studium, darunter Rebecca Wanzl, Geschäftsleiterin der FOM in Neuss. „Wir sehen an unserer Hochschule, dass das duale Studium bei jungen Leuten immer beliebter wird, weil sie dabei Ausbildung, Berufstätigkeit und Studium sinnvoll und zeitsparend miteinander verbinden können“, so Wanzl. „Auch die meisten Unternehmen haben erkannt, dass duale Modelle im Sinne der Personalrekrutierung und -entwicklung ein wesentlicher Faktor zur Zukunftssicherung sind.“

Mit einer Diskussions- und Fragerunde endet der 2. Düsseldorfer Hochschultag.

KOMPAKT

22. März 2018, 14:00 bis 17:30 Uhr, 2. Düsseldorfer Hochschultag / IST-Hochschule für Management, Erkrather Str. 220a-c, 40233 Düsseldorf. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter sind der Düsseldorfer Ausbilderkreis e.V. und die Düsseldorfer Unternehmerschaft und Umgebung e.V.

Auszeichnung für Prof. Dr. Herbert Köchner

KTH Stockholm ernennt 51-jährigen Physiker zum Affiliate Professor

Große Ehre für Prof. Dr. Herbert Köchner von der FOM in Düsseldorf: Der Professor für Ingenieurwesen, insbesondere Sensorik und Messtechnik, ist zum Affiliate Professor an der Königlich Technischen Hochschule Stockholm (KTH) ernannt worden. Köchner wurde wegen der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Leiter des Instituts für Materials Sciences and Engineering der Fakultät für Industrial Engineering and Management, Prof. Du Sichen, für diesen Ehrentitel vorgeschlagen. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und hoffe auf weitere spannende Forschungs- und Entwicklungsprojekte“, so Köchner.

Prof. Dr. Herbert Köchner wurde vor gut einem Jahr zum Professor an der FOM ernannt. Im Rahmen europäischer Forschungsprojekte arbeitet der 51-jährige Franke seit vielen Jahren mit der KTH Stockholm zusammen. Ausgangspunkt war 2007 ein gefördertes europäisches Projekt zur Optimierung von Pfannenspülprozessen bei der Stahlerzeugung. Es folgten weitere Projekte auf dem Gebiet der industriellen Prozesstechnik, Prozessverfahrens- und Prozessmesstechnik.

Große Studienvielfalt an der FOM in Düsseldorf

330 Berufstätige starten ins Sommersemester

Rund 330 Auszubildende und Berufstätige aus Düsseldorf und der Region sind zum Sommersemester 2018 in ihr berufsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule Düsseldorf gestartet. Das Hochschulteam um den wissenschaftlichen Gesamtstudienleiter Prof. Dr. Kay Schlenkrich und Geschäftsleiter Daisuke Motoki begrüßte die Erstsemester zur Semesterauftaktveranstaltung im Business Club des ISS Dome in Rath.

Düsseldorfer Semesterstart im ISS Dome (Foto: Georg Lukas/FOM)
Die FOM Absolventinnen Vera Berlemann und Alina-Mira Otten berichten über ihre Studienzeit

Die neuen Studierenden verteilen sich auf 12 Bachelor- bzw. Master-Studiengänge – von klassischer BWL über Marketing & Digitale Medien bis hin zu Accounting & Finance und Wirtschaftspsychologie. „Unsere neuen Studierenden zeigen, wie vielfältig das Studienangebot an unserer Hochschule geworden ist“, so Prof. Schlenkrich.

Für die nötige Motivation vor dem Studienstart sorgten die beiden FOM Absolventinnen Vera Berlemann und Alina-Mira Otten (Foto), die über ihre erfolgreiche Studienzeit berichteten und aufzeigten, wie sie sich währenddessen beruflich weiterentwickelt haben. Mit der Vorstellung des Hochschulteams sowie der Semesterdozenten und einem lockeren Get-together endete der Semesterauftakt. „Noch vor Beginn der regulären Vorlesungen können sich die Studierenden untereinander und auch ihre Dozenten kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen“, so Geschäftsleiter Daisuke Motoki.

 

 

BCW-Forschungspreis 2018

Zwei herausragende Wissenschaftler der FOM geehrt

Dozententage 2018 an der FOM Hochschule
Dozententage 2018 an der FOM Hochschule (Foto: FOM/Tom Schulte)

Als gesellschaftlicher Höhepunkt der Dozententage 2018 mit vielen Workshops, Gesprächen, Weiterbildungsangeboten und Informationen wurden besonders verdiente der 400 anwesenden FOM Professor/innen ausgezeichnet. Den BCW-Forschungspreis erhielten Prof. Dr. Matthias Klumpp und sein Team vom ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement sowie Prof. Dr. Andreas Kladroba vom ifes Institut für Statistik und Empirie für ihre jeweiligen herausragenden Forschungsleistungen. 

Prof. Dr. Andreas Kladroba
BCW-Forschungspreisträger FOM Prof. Dr. Andreas Kladroba (Mitte) mit Prof. Heupel (li.) und Prof. Hermeier (Foto: FOM/Tom Schulte)

Prof. Kladroba wurde für sein Engagement in der Forschung als neuberufener Professor geehrt. Er legte schon sehr früh nach seiner Berufung eine erste Skizze für ein Forschungsvorhaben zur Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor, das auch gleich bewilligt wurde. Start: 01.01.2018, Thema: Weiterentwicklung der Indikatorik für Forschung und Innovation. Daran beteiligt sind renommierte Forschungseinrichtungen wie die Universität Bremen und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg. „Mit Prof. Dr. Kladroba hat die FOM einen ausgewiesenen Wissenschaftler gewinnen können“, freut sich Prof. Dr. Heupel, Prorektor Forschung, und ergänzt, „mit seinem unmittelbaren und erfolgreichen Engagement in der Forschung ist er ein schönes Beispiele dafür, dass die FOM eine wissenschaftliche Heimat für hochrangige Forschungsaktivitäten bieten kann.“ 

Prof. Dr. Matthias Klumpp & das Team des ild
Das BCW-Forschungspreisträger-Team vom ild mit Prof. Heupel (li.): Thomas Neukirchen M.Sc. (3. v. li.), Prof. Dr. Adina Silvia Kuhlmann (3. v. re.) und Prof. Dr. Matthias Klumpp (re.) (Foto: FOM/Tom Schulte)

Als weiterer Preisträger wurde Prof. Klumpp, Gründungsdirektor des 2009 gegründeten ild Instituts für Logistik- & Dienstleistungsmanagement, und sein Team geehrt. Neben seiner eigenen, ebenfalls herausragenden, Forschungstätigkeit gelang es Professor Klumpp und seinen Mitstreiter/innen, das Institut nachhaltig und strategisch in der regionalen, nationalen und internationalen Community als Forschungsakteur zu verankern. Seit fast 10 Jahren bietet das ild vielen Wissenschaftler/innen eine verlässliche und leistungsstarke Plattform. Die Anzahl der am Institut entstandenen Publikationen, die vielen nationalen wie internationalen Konferenzbesuche und die enorme Verbundfähigkeit der Forschungseinrichtung wurden von der BCW-Stiftung als beispielhaft beurteilt. „Mit der Gründung des ild begann der konsequente Auf- und Ausbau der Forschungsstrukturen an der FOM“, resümiert Professor Heupel und verweist darauf, dass der Preisträger auch regelmäßig Impulsgeber für wesentliche strategische Weichenstellungen in der Forschungsorganisation war.

Mit der Auswahl der Preisträger möchte die Trägerstiftung der FOM zwei wichtige Impulse setzen. Zum einen möchte sie Neuberufene ermuntern, sich an ihrer neuen Hochschule auch in der Forschung zu engagieren. Zum anderen ehrt sie das langjährige und nachhaltige Engagement einer Forschungseinrichtung und ihrer Leitung, die in vorbildlicher Weise zur Etablierung sowohl von Forschungsleistung als auch von Forschungsstrukturen beigetragen hat.

Weitere Informationen unter: www.fom-blog.de