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FOM Hochschule beginnt neue Kooperation mit IT-Experten

Im Studium wird Digitalisierung immer bedeutender

Digitalisierung ist ein zukunftsweisendes Thema an der FOM Hochschule: Ab September 2018 ergänzt der neue Master-Studiengang „Business Consulting & Digital Management“ das bestehende Studienangebot in Nürnberg. Bereits ab März kooperiert die FOM mit dem IT-Dienstleister MR Datentechnik Vertriebs- und Service GmbH aus Nürnberg.

Geschäftsführer der MR Datentechnik Gerhard Reinhardt und Rainer Schröder nach der Vertragsunterzeichnung (Foto: FOM)

„Wir freuen uns, mit der MR Datentechnik Vertriebs- und Service GmbH einen Unternehmenspartner gefunden zu haben, der auf dem Gebiet der IT-Lösungen einen ausgezeichneten Ruf in der Region genießt“, so der Nürnberger FOM Geschäftsleiter Rainer Schröder bei der Vertragsunterzeichnung.

Ab dem Sommersemester haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MR Datentechnik die Möglichkeit, berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge an der FOM in Nürnberg zu studieren.

Dual lohnt sich doppelt

FOM Nürnberg und uniVersa beschließen Zusammenarbeit

Die erste Begegnung fand rein zufällig auf einer Veranstaltung statt – jetzt haben beide Seiten „ja“ zueinander gesagt. Doch in diesem Fall geht es nicht um eine Liebesgeschichte, sondern um die offiziell besiegelte Kooperation zwischen der Nürnberger FOM Hochschule und dem Versicherungsunternehmen uniVersa.

„Schon seit mehreren Jahren schickt uns uniVersa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der FOM berufsbegleitend studieren“, so Florian Schütz von der Studienberatung. „Bei einem arbeitsrechtlichen Frühstück in unserem Hochschulzentrum haben wir dann beschlossen, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit auf den Bereich des Dualen Studiums auszuweiten.“

Florian Schütz und Yvonne Wagner (Foto: FOM)

Zum Wintersemester 2018 werden die ersten Mitarbeitenden des Versicherungsunternehmens ihr Studium an der FOM beginnen – im dualen Zeitmodell an zwei Tagen pro Woche. „An den restlichen drei Tagen arbeiten die Studierenden in unserem Team für Online-Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertriebstechnik“, erklärt Yvonne Wagner aus der Personalbeschaffung von uniVersa. „Der Bachelor-Studiengang „Marketing & Digitale Medien“ passt da natürlich perfekt zum Aufgabenprofil. Ein Grund mehr, sich auf die Zusammenarbeit mit der FOM zu freuen.“

Vielfältiger Einsatz im Unternehmensalltag

Gamification als Motivationsinstrument

Prof. Dr. Ilse Hartmann, FOM Hochschule in Nürnberg
Prof. Dr. Ilse Hartmann, FOM Hochschule in Nürnberg (Fotos: FOM)

Die Möglichkeiten von Gamification sind scheinbar grenzenlos. Ein Beispiel: Mithilfe eines Computerspiels und zahlreicher Freiwilliger konnte die University of Washington die Proteinstruktur eines AIDS-Virus innerhalb von nur zehn Tagen entschlüsseln. Welche Chancen und Risiken der Einsatz solch spielerischer Elemente in Unternehmen hat, war Thema beim 2. IT Management Frühstück der FOM Hochschule und der Gesellschaft für Informatik in Nürnberg.

Gamification ist ein Anreizsystem, das zunehmend Aufmerksamkeit erhält: Die Integration spielerischer Elemente wie Badges, Ranglisten oder auch Erfahrungspunkte in den Berufsalltag soll die Motivation von Mitarbeitenden steigern. Auch im Bildungsbereich findet die Technologie Anwendung. Doch wie groß ist ihr Potenzial tatsächlich? Wie können Spiele und Spielmechaniken im Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden? Und wo liegen Stolperfallen und Gefahren? Prof. Dr. Ilse Hartmann und Prof. Dr. Klemens Waldhör, Dozenten für Wirtschaftsinformatik, lieferten am Nürnberger FOM Hochschulzentrum Antworten auf diese Fragen.

FOM Dozent Prof. Dr. Klemens Waldhör
FOM Dozent Prof. Dr. Klemens Waldhör

Per Definition sei Gamification die „Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext“ und richte sich an Mitarbeitende und/oder Kunden. Dabei gehe es laut Professor Waldhör in erster Linie um „die Freude am Vergleich, einen Ausgleich zum Arbeitsalltag sowie die Kommunikation mit den Mitspielern.“ Laut Statista ein Markt mit Zukunft: Das Onlineportal prognostiziert bis 2020 weltweit Umsätze in Höhe von 11,1 Milliarden Dollar (aktuell: 1,65 Milliarden Dollar).

Bereits heute wird Gamification von zahlreichen Unternehmen mit Erfolg eingesetzt. So bindet das Community Network des Software-Konzerns SAP Mitarbeitende und Kunden aktiv ein und belohnt Partizipation mit Karma Credits und diversen Levels, die durch Beiträge erreicht werden können. Der Fitness-Tracker „Fitbit“ setzt dagegen auf die spielerische Unterstützung beim Sport: Jeder Nutzer kann über eine App oder eine Uhr seine Trainingsziele definieren und überwachen, eine gewünschte Gewichtsreduktion gezielt planen und sich dabei von Freunden oder Kollegen motivieren und anspornen lassen.

Wie Gamification in der Praxis umgesetzt werden kann, wussten die beiden Referenten aus eigener Erfahrung zu berichten: Gemeinsam haben sie für Studierende das Spiel „Gipfeleroberer“ entwickelt, bei dem diese in zwei Gruppen über einen Spielplan und eine App einen fiktiven Gipfel erklimmen und wieder am Ausgangspunkt der Wanderung ankommen sollen. Dabei geht es nicht nur um das Verwalten von Ressourcen – die Spieler müssen auch Wissensfragen beantworten und Aufgaben im Team lösen. Ein Konzept, das ankommt: Nach erfolgreicher Evaluation soll das Spiel nun um modulare Spielbrettbestandteile und eine Online-Version ergänzt werden.

Ausschreibung des Marketing Club Nürnberg

FOM Student unter den Finalisten für den Wissenschaftspreis

Jonathan Zimmermann, Jasmin Feste, Gewinnerin Ines Schweigert und FOM Student Tobias Neuberger
Die Finalisten des Science Slam (v.l.n.r.): Jonathan Zimmermann, Jasmin Feste, Gewinnerin Ines Schweigert und FOM Student Tobias Neuberger (Foto: Christine Blei)

Tobias Neuberger, FOM Studierender aus Nürnberg, stand auf der Short List beim 4. Wissenschaftspreis des Marketingclubs Nürnberg. Mit seinem Thema „Wie kann man das brachliegende Asset Geodaten im Marketing besser nutzbar machen?“ profilierte er sich beim Science Slam vor der Jury. Am Ende reichte es zwar nicht zum Sieg, ein toller Erfolg ist das Erreichen der Finalrunde beim vom Marketingmagazin „Absatzwirtschaft“ unterstützten Nürnberger Wissenschaftspreis aber trotz allem. Herzlichen Glückwunsch.