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So können Unternehmen den eigenen Nachwuchs sichern

Duales Studium: Rechte und Pflichten

Prof. Dr. Rolf Otto Seeling
Prof. Dr. Rolf Otto Seeling (Foto: FOM)

Laut einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) absolvieren derzeit über 100.000 junge Menschen in Deutschland ein Duales Studium. Für Unternehmen eine exzellente Chance, ihren Führungskräftenachwuchs zu sichern. Beim 16. Arbeitsrechtlichen Frühstück an der FOM Hochschule in Nürnberg klärte Prof. Dr. Rolf Otto Seeling darüber auf, welche Modelle, Rechten und Pflichten es für Unternehmen beim Dualen Studium gibt.

Prof. Dr. Rolf Otto Seeling ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Kanzlei THORWART und Professor an der FOM in Nürnberg. In seinem Vortrag machte er deutlich, welche Vorteile ein Duales Studium für Arbeitgeber und Studierende hat. Die Firmen erhielten hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bestens mit den betrieblichen Abläufen vertraut seien und eine hohe Bindung an das Unternehmen aufwiesen, so Seeling. Machbar sei das Duale Studium in verschiedenen Modellen, entsprechende Möglichkeiten biete auch die FOM Hochschule mit ihren Studiengängen.

Im Hinblick auf die verschiedenen möglichen Beschäftigungsarten während des Studiums gab der Arbeitsrechtler den Unternehmen einen konkreten Rat: Wer als Arbeitgeber einen Kandidaten zur Probe arbeiten lassen wolle, um ihn im Alltag zu erleben, solle einen Vertrag über ein oder zwei Wochen abschließen und für die geleistete Arbeit auch bezahlen. So befinde man sich auf der sicheren Seite. Anschließend erläuterte der Experte, wie die Vertragsgestaltung während der Studienphase aussehen kann und wie die rechtlichen Beziehungen zwischen Studierenden und Unternehmen geregelt sind. Die Teilnehmenden erfuhren, wann das Berufsbildungsgesetz (BBiG) zur Geltung kommt, wann es keine Anwendung findet und welche Rolle das Mindestlohngesetz (MiLoG) spielt. Zudem gab es steuer- und sozialversicherungsrechtliche Hinweise.

Bindungsklauseln korrekt gestalten

Auch das Thema „Bindungsklausel“ wurde angesprochen. Prof. Seeling: „Die Bindungsdauer muss in einem adäquaten Verhältnis zum geldwerten Vorteil stehen, den die Studierenden erlangt haben. Dies bemisst sich nach der Dauer der Ausbildungsmaßnahme sowie an der Güte der erworbenen Qualifikation.“ Konkret könne ein Unternehmen eine Person, die mehr als zwei Jahre lang studiert hat, bis zu fünf Jahre vertraglich an sich binden.

Duales Studium im Wintersemester beginnen

Jetzt noch anmelden für innovativen IT-Studiengang

Kurzentschlossene haben noch bis Ende Oktober Gelegenheit, sich für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik – Business Information Systems (B.Sc) einzuschreiben, den die FOM Hochschule Nürnberg gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG weiterentwickelt hat. Angesprochen sind vor allem (Fach)Abiturientinnen und Abiturienten. Sie haben mit einem dualen Studium beste Zukunftschancen, weil die Nachfrage nach qualifizierten Kräften gerade in diesem Bereich hoch ist.

Eigentlich hat das Wintersemester schon begonnen, aber ein interessanter Studiengang in Nürnberg startet später. Abiturienten können sich mit dem Bachelor-Programm Wirtschaftsinformatik – Business Information Systems (B.Sc) für Schnittstellenpositionen zwischen der IT und anderen Fachabteilungen wie etwa Marketing oder Einkauf qualifizieren. Mit dem Wissen, das sie sich aneignen, betreuen sie später bereichsübergreifende IT-Projekte oder lösen Fragestellungen rund um Netzwerke, Programmierung, Applikationen und Datenbanken. Darüber hinaus verfügen sie über umfangreiches Know-how in der IT-Security und können geeignete Schutzmaßnahmen einrichten.

Die Vorlesungen an der FOM Nürnberg finden an zwei Tagen pro Woche statt, an den übrigen drei Tagen arbeiten die Studierenden im Unternehmen. Ein Teil dieses Bachelor-Studiums erfolgt auf Englisch.

Interessierte können sich noch bis Ende Oktober an der FOM Nürnberg anmelden unter:

www.fom.de/das-studium/anmeldung.html

Nürnberger FOM begrüßt neue Studierende zum Wintersemester

„Löchern Sie Ihre Dozenten“

Rund 200 neugierige, gut gelaunte Studienanfänger konnte die FOM in Nürnberg zur feierlichen Eröffnung des Wintersemesters 2017 herzlich willkommen heißen. Prorektor Prof. Dr. Stefan Heinemann gab den „Erstis“ gleich zu Beginn ihres Studiums einen wichtigen Tipp: „Fragen Sie ohne Scheu, löchern Sie Ihre Dozenten, dazu sind sie da.“

Rund 200 Studienanfänger konnte die FOM in Nürnberg zum Start des Wintersemesters 2017 am Hochschulzentrum begrüßen.
Rund 200 Studienanfänger konnte die FOM in Nürnberg zum Start des Wintersemesters 2017 am Hochschulzentrum begrüßen. (Foto: FOM)

Heinemann verwies bei der Eröffnung des Semesters darauf, dass nur fünf bis sechs Prozent der Studierenden in Deutschland eine akademische Laufbahn nebenberuflich starten. Denis Sandra Bast, Geschäftsleiterin der FOM Hochschule Nürnberg betonte, dass „für Sie als Bachelor- und Masterstudierende die FOM Hochschule ein neuer Lebensabschnitt ist, der Ihre Perspektiven verbessern“ werde. Und Prof. Dr. Harald Kupfer, Gesamtstudienleiter an der FOM Hochschule in Nürnberg, riet den angehenden Akademikern, sich nicht nur fachlich, sondern allseitig zu bilden: „Erweitern Sie Ihren Horizont, besuchen Sie Museen, Ausstellungen, Konzerte von Klassik bis Rock, und zwar mit wachen Sinnen“.

Für den Eröffnungsvortrag konnte die FOM Matthias Werner gewinnen, den Geschäftsführer der vbw bayme vbm Mittelfranken, der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft und Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie. Als Vertreter der Wirtschaft beglückwünschte er alle Anwesenden zu ihrer Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium: „Die Unternehmen brauchen Experten, der Fachkräftemangel ist schon spürbar.“ Ein Hochschulabschluss öffne viele Türen. Die Unternehmen förderten auch Programme an Hochschulen, gerade im MINT-Bereich. Matthias Werner selbst hatte nach seiner Ausbildung noch Jura studiert.

Eine Professorenernennung gab es ebenfalls zum Semesterauftakt: Prof. Dr. Frank Müller wird ab sofort als hauptberuflicher Professor für Personalmanagement an der FOM in Nürnberg lehren. Parallel dazu wird er am iap Institut für Arbeit & Personal der FOM Hochschule forschen.

Prof. Dr. Frank Müller erhält seine Ernennungsurkunde aus den Händen von Prorektor Prof. Dr. Stefan Heinemann
Prof. Dr. Frank Müller (links) erhält seine Ernennungsurkunde aus den Händen von Prorektor Prof. Dr. Stefan Heinemann (Foto: FOM)

Anmeldung noch bis September möglich

FOM Nürnberg startet ins Wintersemester

Foto: FOM

Mit einem breiten Angebot für ein berufsbegleitendes Studium startet die FOM Hochschule in Nürnberg Ende August ins Wintersemester 2017/18. Kurzentschlossene können sich noch bis September unter anderem für die Bachelor-Studiengänge International Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik sowie die Master-Programme Sales Management und Technologie- und Innovationsmanagement einschreiben.

Der deutsch- und englischsprachige Bachelor-Studiengang International Management vermittelt grundlegendes betriebswirtschaftliches Fachwissen, umfangreiche Sprachkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen für einen beruflichen Einsatz in international agierenden Organisationen. Im Studiengang Wirtschaftsrecht beschäftigen sich die Studierenden beispielsweise mit Handels-, Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht sowie Personalmanagement. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tagesstudienganges Wirtschaftsinformatik Business Information Systems, der gemeinsam mit der Telekom entwickelt wurde, lernen mit Hilfe von Datenanalysen betriebliche Prozesse zu modellieren, IT-Sicherheitskonzepte zu implementieren und Web & Social Media Analytics Cases zu lösen.

Im Masterbereich bereitet der Studiengang Sales Management auf Führungspositionen als Vertriebsleiter, Sales und Key Account Manager in national und international ausgerichteten Unternehmen vor. Studierende erwerben vertiefende Fachkenntnisse z.B. in den Bereichen Verhandlungsführung, strategisches Vertriebsmanagement, Electronic Business und Customer Relationship Management. Absolventen des Master-Studiengangs Technologie- und Innovationsmanagement hingegen qualifizieren sich durch ihre Fachkompetenzen im Bereich der Analyse und Bewertung von Produktideen sowie der Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen u. a. für leitende Positionen im Produktmanagement oder Business Development.

Insgesamt starten 11 Bachelor- sowie 6 Master-Studiengänge aus den Hochschulbereichen Wirtschaft & Management, Wirtschaft & Psychologie, Wirtschaft & Recht, IT Management Ingenieurwesen sowie Gesundheit & Soziales sicher zum Wintersemester 2017/18. Weitere Informationen unter www.fom.de.

Silke Fröhlich hat erfolgreich „Gesundheits- und Sozialmanagement“ studiert

„Enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis war mir wichtig“

Berufstätige im Gesundheits- und Sozialwesen, die über einen Hochschulabschluss verfügen, haben beste Chancen für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben. An der FOM Hochschule in Nürnberg läuft seit fünf Jahren der Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement, dessen Absolventen sich für betriebswirtschaftliche, pflegerische, soziale und psychologische Tätigkeiten in der Gesundheitswirtschaft empfehlen. Eine der ersten Studentinnen am Nürnberger Hochschulzentrum war Silke Fröhlich, die inzwischen als Referentin der Geschäftsführung in der Helmsauer-Gruppe tätig ist und parallel zum Beruf ein Master-Studium absolviert. Im Gespräch blickt die 34-Jährige auf ihr Studium an der FOM zurück und berichtet vom großen Bedarf qualifizierter Fachkräfte auf dem wachsenden Gesundheitsmarkt.

Silke Fröhlich beendet derzeit den Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der FOM.
Silke Fröhlich beendet derzeit den Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der FOM. (Foto: privat)

Frau Fröhlich, warum haben Sie sich für die Gesundheitsbranche entschieden?

Silke Fröhlich: Meine Eltern sind Fachärzte, ich habe parallel zum Abitur in ihren Praxen mitgearbeitet. So konnte ich mir schon früh ein Bild des Gesundheitswesens, aber auch von den Belangen, Sorgen und Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen machen. Da mir der Dienstleistungsgedanke in dieser Branche gefallen hat, stand die Entscheidung für mich schnell fest. Als Referentin der Geschäftsführung der Helmsauer-Gruppe, einem namhaften Dienstleister für Ärzte und Krankenhäuser, bin ich in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens aktiv, was meinen Beruf extrem abwechslungsreich gestaltet.

Sie kennen den Gesundheitsmarkt seit vielen Jahren. Mit welchen Herausforderungen hat die Branche zu kämpfen und inwiefern ist akademisches Wissen wichtig?

Silke Fröhlich: Das Gesundheitswesen ist eine zentrale Wachstumsbranche, die durch sich verändernde Rahmenbedingungen einem stetigen Wandel unterliegt. Überalterung der Bevölkerung, technischer Fortschritt und gestiegenes Anspruchsdenken sind nur einige der Entwicklungen, die für einen enormen und stets präsenten Kostendruck sorgen. Alle Akteure, von den Krankenkassen über die Leistungserbringer bis hin zum Patienten, haben dabei sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Das Spannungsfeld zwischen dem hohen Anspruch an medizinische Versorgung und den begrenzten Ressourcen zwingt zum Wirtschaften. Folglich besteht ein großer Bedarf an Management-Know-how quer durch alle Bereiche. Für qualifizierte Fachkräfte bietet das Gesundheitswesen damit enormes Potenzial. Die FOM Hochschule bereitet ihre Studierenden mit dem praxisnahen Angebot im Hochschulbereich Gesundheit und Soziales sehr gut auf diese Herausforderungen vor.

Mit welcher Erwartungshaltung sind Sie damals an das Studium herangetreten und wie blicken Sie jetzt darauf zurück?

Silke Fröhlich: Dass ich studieren möchte, stand außer Frage. Ohne akademischen Abschluss ist es heute ja beinahe unmöglich, verantwortliche Führungspositionen zu erreichen. Wenn man das Studium dann noch neben dem Beruf und mit Erhalt des Arbeitsplatzes absolvieren kann, umso besser! Der FOM Bachelor-Studiengang „Gesundheits- und Sozialmanagement“ hat mich sofort angesprochen – unter anderem deshalb, weil sich das Studium hervorragend mit meinem doch sehr fordernden Alltag vereinbaren ließ. Mir war vor allem die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis wichtig. Insgesamt kann ich sagen: Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Besonders gut war die intensive Betreuung durch Dozenten und Mitarbeiter der FOM sowie die wirklich praxisnahe Lehrmethodik.

Letztlich waren Sie so überzeugt, dass Sie auch Ihren Master-Abschluss an der FOM in Nürnberg machen...

Silke Fröhlich: Ganz genau. Gerade beende ich meinen Master in Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Markt- und Werbepsychologie. Was soll ich sagen? „Never change a winning team!“ Auch das Master-Programm ist empfehlenswert. Die Wirtschaftspsychologie ist ein sehr zukunftsträchtiges Beschäftigungsfeld mit viel Potenzial! Gerade in der Dienstleistung spielen psychologische Aspekte eine große Rolle – hier steht die Ressource „Mensch“ im Mittelpunkt. Nicht nur die Auswahl, Förderung und Motivation der Mitarbeiter, sondern auch und ganz besonders der Kunde. Zu wissen, wie der Kunde tickt, ist entscheidend für eine optimale Kunden- und Bedarfsorientierung und damit auch für den wirtschaftlichen Erfolg. Sowohl durch das Master- als auch durch das Bachelor-Studium habe ich neue Ideen gewonnen und freue mich, das Gelernte in der Praxis umzusetzen.

Um noch einmal auf den Gesundheitsmarkt zurückzukommen: Was wird aus Ihrer Sicht auf die verschiedenen Akteure zukommen? Mit welchen Themen wird man sich beschäftigen müssen?

Silke Fröhlich: Ich gehe nicht von revolutionären Veränderungen, sondern von einer evolutionären Entwicklung aus. Der Kostendruck wird auch künftig nicht nachlassen und viele bisherige Entwicklungen werden fortschreiten, wie beispielsweise die Auswirkungen der gestiegenen Frauenquote im Medizinstudium. Es gibt immer mehr Ärztinnen, die oftmals aus familiären Gründen nicht in die Selbstständigkeit gehen, sondern eine Angestellten- bzw. Teilzeittätigkeit bevorzugen. Grundsätzlich ist eine gestiegene Risikoscheu in Bezug auf die freiberufliche Niederlassung festzustellen. Die Zahl der medizinischen Versorgungszentren sowie der fachgebietsübergreifenden Gemeinschaftspraxen wird weiter steigen, gleichzeitig nimmt der Mangel an Fachärzten auf dem Land zu und wird schwer durch Kliniken zu kompensieren sein. Hinzu kommt, dass wir uns mit Konzentrationsprozessen – im gesetzlichen und privaten Krankenversicherungsbereich ebenso wie bei Ärzten und Krankenhäusern – auseinandersetzen müssen. Und nicht zuletzt ist auch die Pflege in vielerlei Hinsicht ein riesiges Thema mit großen Herausforderungen. Fakt ist – es bleibt spannend …

Um auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Gesundheitswesen zu reagieren, erweitert die FOM Hochschule in Nürnberg zum Wintersemester 2017/18 das Studienangebot im Bereich „Gesundheit und Soziales“. Neben Gesundheits- und Sozialmanagement können Bachelor-Abschlüsse dann auch in Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik sowie Pflegemanagement erworben werden. Die FOM Hochschule kooperiert dabei mit den renommierten KLINIKEN DR. ERLER, die im Frühjahr offiziell zum akademischen Lehrkrankenhaus für Pflege ernannt wurden.