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Gesundheit weiter gedacht

Prävention ohne Risiken und Nebenwirkungen

Foto: Thinkstock

Krankheiten vermeiden, bevor sie entstehen: Prävention und Gesundheitsförderung haben in Wirtschaft und Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Das Präventionsgesetz fördert die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure. Auf diese Weise soll das Bewusstsein für die eigene Gesundheit schon in Kitas und Schulen, aber auch in Betrieben und Pflegeeinrichtungen weiter wachsen. Vor welchen konkreten Herausforderungen Kommunen, Versicherungen und Krankenkassen stehen, wird am 20. Juni 2018 an der FOM Hochschule in München diskutiert.

Gemeinsam mit der BARMER lädt die FOM zur Veranstaltung „Gesundheit weitergedacht: Prävention ohne Risiken und Nebenwirkungen?!“ ein. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Sport werden aktuelle Entwicklungen, Aufgaben und Möglichkeiten von sinnvoller und nachhaltiger Prävention aufzeigen.

Der Ablauf im Überblick:

09.30 Uhr: Eintreffen der Gäste

10.00 Uhr: Begrüßung

10.05 Uhr: „Möglichkeiten und Grenzen der Prävention für die GKV“, Dr. Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin BARMER Landesvertretung Bayern

10.25 Uhr: „Die Rolle von Prävention in Lebenswelten des 21. Jahrhunderts“, Prof. Dr. habil. Manfred Cassens, Direktor ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM

10.45 Uhr: „Der bayerische Präventionsplan – wo stehen wir?“, Dr. Gabriele Hart, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

11.05 Uhr: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren – glaube an dich!“ Alexander Leipold, Weltmeister und Olympiasieger im Freistilringen

11.30 Uhr: Podiumsdiskussion

12.30 Uhr: Get-together mit gesundem Imbiss

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

FOM Studierende besichtigten Radiosender

„Ab heute werden wir ganz anders Radio hören“

Welche Zukunft hat das Radio? Und wie läuft eine Radiosendung überhaupt ab? Das erfuhren Münchner FOM Studierende aus dem Modul „Klassische Werbung“ bei einem Besuch des Radiosenders „NRJ München“.

Gemeinsam mit ihrem Dozenten Prof. Dr. Christian Chlupsa besichtigten sie zunächst die Verwaltung des Radiosenders. „Ich hätte nicht gedacht, dass hinter den Kulissen eines Senders so viel abläuft, wovon man als Hörer gar nichts mitbekommt“, zeigte sich ein Student beeindruckt.

Die Studierenden zu Gast bei Radio NRJ (Foto: FOM)

NRJ ist die Abkürzung des französischen Namens „Nouvelle Radio Jeunesse“ und bedeutet übersetzt „Neues Jugendradio“. Seit 1994 sendet die NRJ Group als größtes privates Radiounternehmen Europas auch aus München. Wie die Zukunft des Radios aussieht? „Auf jeden Fall crossmedial“, so eine Studentin. „NRJ setzt schon heute vermehrt auf die Social-Media-Kanäle, um mit der jungen Zielgruppe in Kontakt zu treten und zu bleiben.“

Im Produktionsstudio konnten die Bachelor-Studierenden anschließend eine Sendung live mitverfolgen und der Moderatorin bei ihrer Arbeit zuschauen. Fazit der Studierenden: „Ab heute werden wir ganz anders Radio hören.“

Experte für die Behandlung von Krebserkrankungen

Prof. Dr. med. Robert Dengler berät US-Pharmakonzern

Prof. Dr. med. Robert Dengler
Prof. Dr. med. Robert Dengler lehrt Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM in München (Foto: FOM)

Das amerikanische Pharmaunternehmen Bristol Myers-Squibb (BMS) hat Prof. Dr. med. Robert Dengler von der FOM Hochschule in München in ihr nationales Advisory Board für Immunonkologie berufen.

Als einer von sechs Beratern des Pharmaunternehmens wird der Arzt und Professor für Gesundheits- und Sozialmanagement die Planung und Durchführung klinischer Zulassungsstudien begleiten sowie Empfehlungen für den deutschen Gesundheitsmarkt aussprechen. „Die Immunonkologie ist zurzeit der innovativste und umsatzstärkste Arzneimittelmarkt weltweit. Diese völlig neue Medikamentengruppe entfaltet ihre Wirkung nicht am Tumor selbst, sondern über eine Aktivierung des körpereigenen Immunsystems der Patienten“, so Dengler. Da BMS seinen Deutschlandsitz in München hat, erhofft er sich durch die Zusammenarbeit auch interessante Optionen für FOM- Studierende des Gesundheits- und Sozialmanagements, etwa im Rahmen von Exkursionen, Projekten für Abschlussarbeiten oder auch als potentielle Berufsperspektive.

FOM Studierende lernen von Amazon

Mit chaotischer Lagerhaltung zu logistischer Meisterleistung

Lieferungen innerhalb von einer Stunde oder in einem planbaren zwei-Stunden-Fenster – das verspricht „Amazon Prime Now“ seit 2016 den Kunden in München. Welche Logistik dahinter steckt und warum die Heimspiele des FC Bayern das Versandzentrum in der Münchner Innenstadt vor große Herausforderungen stellen, erfuhren FOM Studierende bei einer Studienexkursion zum Onlineversandriesen.

Samstagabend in München: Ein Student bestellt bei Amazon Prime Now Haushaltswaren. Laut Amazon dauert die Zustellung nur eine Stunde – die Zeit läuft.

Eva Tischer in Aktion (Foto: Amazon)

Im Versandzentrum arbeiten zwischen 70 und 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Es ist viel Teamwork notwendig, damit alle reibungslos läuft und die Bestellungen pünktlich sind“, erklärt Operations Managerin Eva Tischer. Gemeinsam mit ihrem Dozent Prof. Dr. –Ing. Joachim Berlak tauchten die FOM Studierenden im Rahmen ihres Moduls „Beschaffungs- und Distributionsnetzwerke“ in die Welt der Handelslogistik ein. „Sogar Bier, Brot und Medikamente werden geliefert. Dazu arbeiten wir mit lokalen Anbietern wie Apotheken und Biomärkten zusammen.“

Wenig später im Versandzentrum: Ein Mitarbeiter empfängt die Bestellung auf seinem Barcode-Scanner und macht sich auf den Weg durch die Regalreihen. „Jeder Regalplatz hat eine Nummer, so finden wir unter den mehreren Tausenden Artikeln den richtigen.“

Wichtiges Prinzip im Münchner Versandzentrum ist die chaotische Lagerhaltung: Produkte werden eingelagert, wo gerade Platz im Regal ist. „Chaotische Lagerhaltung at it’s best!“, zeigte sich eine Studentin beeindruckt. „So kann die Lagerfläche effizienter genutzt werden und Mitarbeiter brauchen keine Kenntnisse über feste Lagerplätze, weil der Weg zum Produkt digital vorgegeben wird.“

Acht Minuten später liegt das Paket beim Fahrer. Der schwingt sich aufs Cargo-E-Bike. „Heute spielen die Bayern, da sind alle Straßen voll.“

Zu Gast bei Amazon (Foto: FOM)

„Gerade wenn zwei Faktoren zusammenkommen, stehen wir vor einer logistischen Herausforderung“, weiß Amazon-Manager Andreas Penzel. „Vor einem Heimspiel des FC Bayern steigt die Zahl der Bestellungen an, gleichzeitig ist die Verkehrssituation angespannt. Da kommt unser Team schon mal ins Schwitzen.“ Zu den Top-Sellern zählen in München unter anderem Weizenbier, Bananen, Toilettenpapier und Avocados.

Pflegepädagogik hautnah

FOM Studierende auf Exkursion im Altenheim

FOM Studierende auf Exkursion im Altenheim (Foto: FOM)
FOM Studierende auf Exkursion im Altenheim (Foto: FOM)

Wie werden Senioren im Altenheim betreut und gepflegt? Und wie gestaltet sich der Alltag in Senioreneinrichtungen? Das erfuhren FOM Studierende des Moduls „Pflegepädagogik“ gemeinsam mit ihrer Dozentin Julia Philipp beim Besuch des Caritas Altenheims St. Michael in München.

In „St. Michael“ leben aktuell 167 Bewohnerinnen und Bewohner in Einzel- sowie Doppelzimmern. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Menschen aus so vielen verschiedenen Gegenden Deutschlands und sogar aus dem Ausland kommen“, zeigte sich eine Studentin während der Führung beeindruckt.

Rund 90 Bewohnerinnen und Bewohner im Altenheim leiden unter Demenz. Psychologen, Psychiater und Therapeuten unterstützen die Demenzpatienten im Alltag. „Es fällt sofort auf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner hier trotz ihrer unterschiedlichsten Einschränkungen gemeinsam leben und eine gute Zeit verbringen.“ Im Anschluss an die Hausführung fand ein Gespräch mit Einrichtungsleiter Michael Klotz statt, bei dem die Studierenden auch Hintergründe der Strukturen einer Pflegeeinrichtung kennenlernten. Zudem wurden pflegespezifische und -pädagogische Themen des Alltags erörtert und kritisch beleuchtet.