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Von der Balletttänzerin zur Managerin

„Ich habe immer ein klares Ziel vor Augen – als Tänzerin, Managerin und Studentin“

Was die Zuschauer bei einer Ballettvorführung begeistert, was federleicht und teils sogar spielerisch wirkt, bedeutet in der Realität harte Arbeit, Disziplin und eine starke Willenskraft. Als Balletttänzerin hat Chantal Gagnebin diese Eigenschaften nahezu perfektioniert. Heute helfen sie ihr dabei, neben ihrem Vollzeit-Beruf in der Software-Entwicklung bei der Gourmondo Food GmbH zusätzlich den Master of Arts (M.A.) in Management an der FOM Hochschule in München zu absolvieren.

FOM Studentin Chantal Gagnebin war früher Balletttänzerin
Perfekte Show auf der Bühne: Chantal Gagnebin, heute Studentin an der FOM in München (Fotos: privat)

Frau Gagnebin, was haben Sie aus Ihrer Zeit als Balletttänzerin in Ihr Leben nach der Bühne mitgenommen?

Ich habe schon sehr früh gewusst, was ich vom Leben erwarte und was ich will. Und das habe ich dann durchgesetzt – bis heute. Ich wollte immer mit Menschen zusammenarbeiten, die große Ziele vor Augen haben und ebenso ehrgeizig sind wie ich. Dieses Gefühl, gegenseitig an- und miteinander zu wachsen, diese Orientierung zu haben, das ist für mich sehr wichtig. Dazu gehört, dass ich mich auf die anderen in meinem Team verlassen kann. Ein Theater ist wie ein kleiner Mikrokosmos der unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Erst die gelungene Zusammenarbeit bringt eine perfekte Show auf die Bühne. So ist das auch im Beruf. Und im Studium. Inspirierende Kollegen, Professoren und Kommilitonen treiben einen voran. Zum Glück finde ich das hier an der FOM.

Welche Erfahrungen helfen Ihnen am meisten, Studium und Berufsalltag zu meistern?

Jeder hier an der FOM will sein Bestes geben, seine Ziele erreichen, exzellente Ergebnisse erzielen. Diese Atmosphäre bereichert und stärkt mich. Und natürlich hilft meine Bühnenerfahrung auch bei den Prüfungen. Ich bin es gewohnt, auf Abruf gute Leistungen zu erbringen.

FOM Studentin Chantal Gagnebin
Inspirierende Professoren und Kommilitonen treiben sie an: FOM Studentin Chantal Gagnebin

Sie wussten schon früh, welche Träume Sie haben. Hatten Sie dabei Unterstützung durch Ihre Familie bzw. Förderer oder Freunde?

Meine Eltern haben meinen Traum vom Balletttanz von Anfang an unterstützt. Ich konnte in der Schweiz, wo ich geboren bin, eine Schule besuchen, die normalen Schulunterricht und ein hohes Pensum an Balletttraining ermöglichte. Mit 15 bin ich alleine nach München gezogen, mit dem klaren Ziel vor Augen: Balletttänzerin an einer großen Bühne zu werden. Mit 17 unterzeichnete ich meinen Vertrag am Bayerischen Staatsballett, eines der renommiertesten Ballettensembles Europas. Für Angst oder Wehmut war gar kein Platz, trotz meines jungen Alters. So ist es auch heute noch. Ich weiß, wofür ich die Doppelbelastung Beruf und Studium auf mich nehme: für meinen Master-Abschluss. Und ich lebe in einer glücklichen Partnerschaft, die mich und meinen Weg zu 100 Prozent unterstützt. Jeder, der ein berufsbegleitendes Studium absolviert, benötigt Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und ein verständnisvolles Umfeld.

Was glauben Sie, welche Ihrer Charaktereigenschaften unterstützen Ihre Ambitionen am meisten?

Ich habe schon immer einen hohen Anspruch an mich selbst gehabt. Und der Wunsch mich weiterzuentwickeln lässt mich auch anstrengendere Lebensphasen gut bewältigen. Neue Themen gehe ich mit Leidenschaft an. Ich will dazulernen und vorankommen. Natürlich bedeutet ein berufsbegleitendes Studium eine enorme Einschränkung meiner Freizeit. Gut priorisieren zu können ist dabei eine Schlüsselqualifikation. Dennoch, ich würde es jedem empfehlen. Das Studium an der FOM ist für meinen Lebensweg die perfekte Abrundung meiner Qualifikation und Berufserfahrung. Eines haben mein ehemaliger Beruf als Balletttänzerin und meine jetzige Arbeit in einem e-Commerce-Unternehmen gemeinsam: Ich bewege mich in einer kreierten Welt. Die Realität nicht aus den Augen zu verlieren, mich zu fokussieren, mir neue Ziele zu stecken, das muss ich, wie jeder andere auch, immer wieder selbst bewerkstelligen.

Über 100 Teilnehmerinnen beim 2. FOM Frauen-Forum

„Führung setzt voraus: Ich will“

Noch nie war die Bereitschaft, Frauen beruflich zu fördern, so groß wie heute. Trotz dieser positiven Entwicklung liege es jedoch nach wie vor an den Frauen selbst, die eigene Karriere in die Hand zu nehmen. Mit dieser zentralen Aussage begrüßte Prof. Dr. Angela Witt-Bartsch über 100 Teilnehmerinnen beim 2. FOM Frauen-Forum in München.

2. FOM Frauen-Forum in München
Beim 2. FOM Frauen-Forum in München lernten über 100 Teilnehmerinnen, wie sie ihre Karriere selbst in die Hand nehmen können (Fotos: FOM/Christian Vogel)

In ihrem Impulsvortrag betonte die Professorin, die an der FOM in den Bereichen Organisationsentwicklung und Schlüsselqualifikationen lehrt: „Führung setzt voraus: Ich will.“ Unternehmen lieferten sich einen harten Wettkampf um hoch qualifizierte weibliche Führungskräfte. Dennoch müsse jede Frau den Weg nach oben selbst bestreiten und dann auch dort bleiben wollen.

Prof. Dr. Angela Witt-Bartsch
Prof. Dr. Angela Witt-Bartsch unterstützt Frauen mit Karriereambitionen.

Welche Handlungs- und Erfolgsstrategien dabei unterstützen können, Mitarbeitende entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fordern und zu fördern, zeigte anschließend Claudia Zeimes, Leiterin Personal-, Organisations- und Compliance-Management der Bayerngas GmbH, auf. Wer sich beruflich weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen wolle, müsse dies im Sinne des Selbstmarketings auch kundtun.

Referentinnen und Vertreterinnen von Frauennetzwerken beim FOM Frauen-Forum
Referentinnen und Vertreterinnen von Frauennetzwerken beim FOM Frauen-Forum in München

Beim anschließenden Get-together in kleineren Runden konnten interessierte Besucherinnen individuelle Fragen und Themen ansprechen und sich mit Vertreterinnen von Frauennetzwerken austauschen. Ein wichtiger Tipp wiederholte sich in zahlreichen Gesprächen: „Bauen Sie sich ein Mentoren- & Förderernetzwerk auf! Zeigen Sie Leistung und seien Sie bereit, immer dazuzulernen.“

Mit der FOM ins Ausland

Als Berufstätiger international studieren

Auch berufsbegleitend Studierenden stehen die Tore zum Auslandsstudium offen. Ein Aufenthalt in Spanien, die Summer School in Sydney oder ein Sprachkurs in New York: Die FOM als Hochschule für Berufstätige bietet zahlreiche „Study-Abroad“-Möglichkeiten. Welche das genau sind, erfahren Interessierte beim International Afternoon am 14. November im Münchner FOM Hochschulzentrum.

Berufserfahrene, internationale Referenten und Studierende teilen ihre Erfahrungen und geben hilfreiche Tipps für geplante Auslandsaufenthalte. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit den Mitarbeitenden des International Office zu führen und sich beim anschließenden Get-together auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt FOM Studienberaterin Johanna Gödert unter 089 202452-22 oder per E-Mail entgegen: johanna.goedert@fom.de.

Kompakt
Study Abroad: Mit der FOM ins Ausland

14.11.2017, 16 Uhr
FOM Hochschulzentrum München, Arnulfstr. 30

Feier zum bestandenen Master-Abschluss in München

„Tatsachen überprüfen, statt alternativen Fakten zu vertrauen“

Mit einem Festakt hat die Münchner FOM Hochschule ihre Master-Absolventinnen und -Absolventen verabschiedet. „Dieser Abend ist Ihr Abend“, lobte Geschäftsleiter Oliver Dorn die rund 100 Absolventen, die sich sichtlich erleichtert in ihren Talaren präsentierten. Seit der Gründung der FOM 1991 haben knapp 40.000 Studierende ihren Hochschulabschluss erreicht, jeder Vierte davon mit einem Master.

 

„Sie haben enorm viel geleistet“, so Oliver Dorn, „und als Anerkennung tragen Sie heute Ihre Roben, die früher nur Adeligen vorbehalten waren, mittlerweile aber ein Kennzeichen für Akademiker auf der ganzen Welt sind. Nach Ihrer Graduierung dürfen Sie dann traditionell die Quasten der Barette von rechts nach links verlegen. Seien Sie stolz auf sich!“

In seinem Festvortrag wandte sich Prof. Dr. Markus Helfrich, wissenschaftlicher Studienleiter der Masterstudiengänge, auch an die Familien und Freunde: „Sie haben es nun ebenfalls geschafft, denn Ihr Rückhalt hat zum Erfolg der Absolventen beigetragen. Nun stehen Ihnen allen neue persönliche und berufliche Herausforderungen bevor. Doch was bleibt neben dem erlangten Titel noch vom Studium?“ Sein Appell an die Absolventen: „Uns Akademiker zeichnet es aus, immer weiter zu fragen, auch dann noch, wenn sich andere hinter einfachen Lösungen und Fragen verstecken. Wir denken auch mal um die Ecke, überprüfen Tatsachen, anstatt alternativen Fakten zu vertrauen.“

Master-Absolventen der FOM Hochschule in München
Sie haben das Studium geschafft und sind erleichtert: Frischgebackene Master-Absolventen werfen ihre Hüte in die Luft (Fotos: FOM/Christian Vogel)

Solveigh Plenge, Absolventin im Master-Studiengang Sales Management, und Bilal Tenlik, der erfolgreich den Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie absolviert hat, wiesen darauf hin, dass alle Absolventen trotz unterschiedlicher Studieninhalte und -erfahrungen doch eines eint: „Wir haben durchgehalten, viel gelernt, viel Spaß gehabt und das Studium erfolgreich beendet. Glaubt man der Statistik, gehören wir nun zu den nur 4,5 Prozent aller immatrikulierten Studenten, die 2017 das Masterstudium erfolgreich beendet haben. Darauf können wir wirklich stolz sein. Die Wochenenden gehören wieder uns!“ Da das Ende eines Kapitels immer auch ein neues begründet, schlossen die beiden Redner mit einem Zitat von Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft voraus zu sagen, ist, sie zu gestalten.“

Anschließend wurden die erfolgreichen Absolventen mit viel Applaus in die Zukunft entlassen – selbstverständlich nicht ohne vorher die Quasten ihrer Barrette von rechts nach links zu legen.

eHealth & Society am 21.02. in München

Warum kommt die Digitalisierung nicht im Gesundheitswesen an?

Ein Blick in deutsche Praxen und Krankenhäuser zeigt: Im Gesundheitswesen ist die Digitalisierung noch nicht angekommen. Nur 10 Prozent der Krankenhäuser setzen beispielsweise auf Online-Terminvereinbarung oder telemedizinische Überwachung. Und auch die Online-Patientenakte fristet noch ein Nischendasein: Sie kommt nur in neun Prozent der Kliniken und drei Prozent der Praxen zum Einsatz – so das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. Warum das so ist, und wo Barrieren auf dem Weg zur digitalen Transformation liegen, wird bei der 3. Tagung eHealth & Society am 21. Februar 2018 an der FOM Hochschule in München diskutiert. Titel der Veranstaltung: der digitalisierte Mensch im Spannungsfeld von Klinik und Praxis.

Volles Haus bei der eHealth & Society 2017 (Foto: Christian Vogel)


Für Keynotes konnten u.a. Fabian Demmelhuber (Kassenärztliche Vereinigung Bayern), Prof. Dr. Alfons Hollederer (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), Dr. Axel Fischer (Städtisches Klinikum München) und Prof. Dr. Ulrich Gassner (Universität Augsburg, Lehrstuhl für öffentliches Recht, Datenschutz und eHealth) gewonnen werden. Weitere Expertinnen und Experten – darunter Vorstände und Geschäftsführungen der gesetzlichen Krankenversicherungen AOK, Techniker Krankenkasse, Barmer, DAK und AUdiBKK – beleuchten in parallel laufenden Tracks die digitale Versorgung in Kliniken und Praxen sowie digitale Innovationen in Medizin, Pflege und Technik. Den Programmabschluss bildet eine Diskussion mit Multiplikator*innen von der Kostenträgerseite – moderiert von Reiner Kasperbauer, dem Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung in Bayern.

Hinter der Veranstaltung stehen das ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule, das Städtische Klinikum München, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Bayerische TelemedAllianz und der MDK Bayern. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind in Kürze unter www.ehealthandsociety.eu möglich.