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Austausch zwischen Wissenschaft & Praxis

Workshop Logistikweiterbildung am 23. Juni in Köln

Das ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule lädt am 23. Juni 2017 zu einem Innovations- und Expertenworkshop nach Köln. Thema der kostenfreien Veranstaltung: Logistikweiterbildung. „Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung müssen sich Mitarbeitende aus Speditionen, Transportunternehmen, Industrie und Handel neue Kompetenzen aneignen“, erläutert ild-Direktor Prof. Dr. Matthias Klumpp den Hintergrund. „Wir wollen gemeinsam mit Praktiker*innen diskutieren, welche Qualifikationsanforderungen bestehen und wie das entsprechende Know-how am besten zu vermitteln ist.“

LKW (Foto: Stephan Glagla)
Foto: Stephan Glagla

Begrüßt werden die Workshop-Teilnehmer*innen von Prof. Dr. Klumpp und seinem Stellvertreter, Prof. Dr. Thomas Hanke. Es folgen vier Fachvorträge: Thomas Lehr (Conoscope) spricht über Qualifikationsanforderungen in Innovationsprozessen und stellt Fallbeispiele aus Dienstleistungsunternehmen vor. Christian Witte (RKI) liefert einen Praxisbericht aus der Stahllogistik und gewährt Einblicke in die Digitalisierung im Schwerlastverkehr. Prof. Dr. Cordula Meier (Folkwang Universität der Künste) hält einen Vortrag über „Design als Weltenbau“, während Thomas Neukirchen (ild) die Lernapp MARTINA vorstellt. Sie ist gedacht für eine mobile Logistikqualifikation und entsteht im Rahmen des Projektes „CreateMedia in Mobility and Logistics – Innovative Weiterbildung der Logistik-Aus- und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen“, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

Die Veranstaltung findet von 13:30 bis 16:00 Uhr im Hochschulzentrum der FOM in Köln (Agrippinawerft 4. 50678 Köln) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Stefanie Jäger gerne unter stefanie.jaeger@fom-ild.de entgegen.

Rheinschiene 2017:

Vortrag „Ethisch führen“

FOM Hochschule Köln

Anerkennung, Fairness und Vertrauen sind wichtige Bestandteile einer positiven Unternehmenskultur. Fühlen sich Mitarbeiter zu wenig anerkannt oder ungerecht behandelt, wirkt sich das negativ auf Motivation, Leistung und Loyalität aus.

Am 13. Juni 2017 gibt es im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rheinschiene“ ab 18 Uhr im Kölner FOM Hochschulzentrum, Agrippinawerft 4, einen Vortrag „Ethisch führen“. Dipl.-Psych. Martin Haberzettl beleuchtet die Aspekte des ethischen Führens und deren Anwendung in typischen Spannungsfeldern.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die Zentrale Studienberatung gerne unter der E-Mail-Adresse studienberatung@fom.de oder unter der Telefonnummer 0800-1959595 (gebührenfrei) entgegen.

Zukunftsforschung in der Automobilbranche

Einblicke in einen Foresight-Prozess bei der Daimler AG

2001 kam der Smart auf den europäischen Markt. Damals war die Idee eines Kleinstwagens unterhalb der VW-Polo-Klasse eine radikale Innovation – dem ein 25 Jahre andauernder Foresight-Prozess vorangegangen war. In dem Essay Planen ins Ungewisse zeigen Prof. Dr. Eckard Minx, der damalige Leiter der Corporate Foresight der Daimler AG, und Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth vom KCT KompetenzCentrum für Technologie- & Innovationsmanagement, anhand dieses Beispiels, wie Zukunftsforschung in der Praxis funktioniert.

Buchcover "Planen ins Ungewisse"

„Corporate Foresight steht für strategische Frühaufklärung“, erläutert Prof. Dr. Müller-Friemauth. „Mit Hilfe von ersten schwachen Signalen wird im Umfeld eines Unternehmens nach geschäftsrelevanten Veränderungen gesucht. Dazu können zum Beispiel gesellschaftliche oder technologische Trends gehören. Diese Veränderungen liefern dann Impulse für neue Produkte und Dienstleistungen.“ Welche Erfordernisse und Erfolgsfaktoren mit einer unternehmens- und innovationsbezogenen strategischen Früherkennung einhergehen sollten, beleuchtet das Autoren-Team ebenso wie die Qualitätsmaßstäbe einer unternehmensinternen Foresight.

Wer tiefere Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Smart gewinnen möchte, sei auf den Forschungsblog der FOM Hochschule verwiesen: Dort stellt Prof. Dr. Müller-Friemauth das Fallbeispiel im Rahmen von zwei Beiträgen vor und fasst zentrale Erkenntnisse zusammen.

 

 

„Zusammen sind wir stärker!“

Schülerinnen beim Girls Day zu Gast an der FOM in Köln

In einem Tag zur Jungunternehmerin – Beim Girls Day 2017 an der FOM in Köln erhielten 18 Mädchen wertvolle Einblicke in die tägliche Arbeit von Unternehmen. Unterstützt durch sieben Vorbildunternehmerinnen schlüpften die Schülerinnen von Kölner Gesamtschulen und Gymnasien selbst in die Rolle der Firmeninhaberin und erlebten hautnah die Herausforderungen der Unternehmensführung.

Mit den Vorbildunternehmerinnen der BMWi-Initiative „FRAUEN unternehmen“ hatten die Schülerinnen echte Power-Frauen an ihrer Seite. Ob Dolmetscherin, Online-Händlerin, Köchin oder Erfolgscoach – die Unternehmerinnen haben sich bereits in der freien Wirtschaft bewiesen und standen den Mädchen bei ihrer fiktiven Unternehmensgründung mit Rat und Tat zur Seite.

Zuerst entwickelten die Schülerinnen in drei Gruppen ein eigenes Geschäftsmodell samt Unternehmenslogo und Produktpalette. „Unsere IT-Firma ist auf die Neuentwicklung technischer Produkte spezialisiert“, erklärt eine der frischgebackenen Jungunternehmerinnen. „Kaufenswert sind besonders das leuchtende Handy Case mit integriertem Akku und der USB-Stick zum Datentransfer zwischen mehreren Mobilgeräten.“

Nach der Gründungsphase stellten die Firmeninhaberinnen ihre Konzepte den erfahrenen Unternehmerinnen vor und gingen auch auf Finanzierungsfragen, potenzielle Investoren und Kundengewinnung ein. Zum Schluss gründeten sie dann noch einen Unternehmerinnen-Verband, um sich gegenüber der Konkurrenz gemeinsam zu behaupten. Die wichtigste Erkenntnis des Girls Days an der FOM lautete für die Mädchen daher: „Zusammen sind wir stärker!“

Fitness trifft betriebliches Gesundheitsmanagement

Prof. Dr. Matusiewicz auf der FIBO

Am Thema betriebliches Gesundheitsmanagement führte bei der diesjährigen FIBO in Köln kein Weg vorbei. Einer von vielen Belegen: der Workshop „BGM-Werkzeugkasten 4.0 – Zukunft des BGM“ am 6. April. Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Volker Nürnberg (Leiter Health Management bei der Mercer Deutschland GmbH), Prof. Dr. Niels Nagel (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und Prof. Dr. David Matusiewicz (FOM Hochschule). Der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales stellte u.a. die Ergebnisse seiner empirischen Analyse zum digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

Prof. Dr. David Matusiewicz auf der FIBO 2017
Prof. Dr. David Matusiewicz auf der FIBO 2017


„Die FIBO ist die weltweit größte Fitnessmesse – und hat sich im Laufe der vergangenen Jahre von einer reinen Bodybuilding- zu einer (Medical) Fitness-Messe entwickelt“, zog Prof. Dr. Matusiewicz Bilanz. „Das hat sich auch dieses Jahr wieder gezeigt: Fitness ist ein stückweit Lifestyle und Statussymbol geworden. Das macht auch vor dem Betriebstor nicht halt. Um gute Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, werden Unternehmen zunehmend in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen.“ Der BGM-Workshop habe ein wichtiges Signal gesetzt und gezeigt, dass gesunde Mitarbeitende und Fitness in einem Atemzug genannt werden können. „Zudem war zu sehen, dass Fitness zunehmend digital wird und sich immer mehr in Richtung Gamification entwickelt“, so der FOM Wissenschaftler. „Zum Beispiel durch die Verbindung von Spielen und Training oder gegenseitige Challenges.“ 

Das steigende Interesse an betrieblichem Gesundheitsmanagement konnte auch Alex Hermann bestätigen. Der Inhaber von ON Fitness sagte am Rande der Messe: „Bei uns im Studio melden sich zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die daran interessiert sind, einen Mehrwert für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Das bietet beiden Seiten einen Nutzen – Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Gerade kleine, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Kurse sind gefragt.“