Newsroom

Newsarchiv

Informieren Sie sich über Aktuelles in:

Timeline

FOM Info-Termine & Tag der offenen Tür

Guter Vorsatz: 2018 ein berufsbegleitendes Studium beginnen

Info-Termine & Tag der offenen Tür an der FOM (Foto: FOM)
Info-Termine & Tag der offenen Tür an der FOM (Foto: FOM)

Ein akademischer Titel eröffnet neue Chancen im Beruf. An der FOM Hochschule in Hamburg streben derzeit über 3.000 Männer und Frauen einen Studienabschluss neben dem Beruf an. Wer es ihnen gleichtun möchte, kann sich bei den ersten Infoveranstaltungen 2018 und beim Tag der offenen Tür am 20. Januar umfassend informieren.

Zum Sommersemester 2018 bietet das FOM Hochschulzentrum in Hamburg-Eimsbüttel 14 Bachelor-Programme und 15 Master-Studiengänge an. Inhaltlich erstreckt sich das Angebot von Wirtschaft & Management über Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsrecht, IT Management, Ingenieurwesen bis zum Hochschulbereich Gesundheit & Soziales. Viele der Studiengänge können – außer im klassischen Abend- und Wochenendmodell – auch im Tagesstudium belegt werden, bei dem die Studierenden an zwei Tagen studieren und an drei Tagen in ihrem Beruf arbeiten. Über die verschiedenen Studienangebote informiert die Hochschule regelmäßig bei Infoveranstaltungen.

Info-Termine Bachelor
Dienstag, 09.01.2018 | 18 Uhr
Dienstag, 06.02.2018 | 18 Uhr

Info-Termine Master

Dienstag, 09.01.2018 | 18 Uhr
Dienstag, 13.02.2018 | 18 Uhr

Tag der offenen Tür am Samstag, 20.01.2018 | 10 Uhr
Einen noch genaueren Einblick in das Studium an der FOM gewinnen Weiterbildungsinteressierte am Tag der offenen Tür. An diesem dritten Samstag im neuen Jahr halten FOM Dozenten drei Probevorlesungen für Besucher. Zudem stehen Studienberater bereit, um umfassend über Inhalte, Angebote und Konditionen an der FOM zu informieren. Mit dabei sind auch FOM Studierende, die über ihre persönlichen Studienerfahrungen berichten.

Ort aller Veranstaltungen: FOM Hochschulzentrum Hamburg Schäferkampsallee 16a, 20357 Hamburg.

Anmeldungen nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 oder per E-Mail an studienberatung@fom.de entgegen.

5. FOM Frauen-Forum

Netzwerken 2.0 – Persönliche Kontakte bleiben Schlüssel zum Erfolg

FOM Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach (Mitte) begüßte die Gäste des 5. FOM Frauen-Forums (Foto: FOM / Tina Demetriades)
FOM Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach (Mitte) begüßte die Gäste des 5. FOM Frauen-Forums (Foto: FOM / Tina Demetriades)

Auch beim Networking im digitalen Zeitalter bleiben persönliche Kontakte der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. So lautete ein Ergebnis beim 5. Hamburger FOM Frauen-Forum Ende November im Hochschulzentrum in der Schäferkampsallee.

Referentin Anna Grassano, Vice President Global Brand Unit der Beiersdorf AG beschrieb in ihrem Impulsvortrag, wie Kontakte ihre eigene Karriere mitbestimmt haben. Sie riet den 82 Teilnehmerinnen, sich nicht ausschließlich weibliche, sondern gemischtgeschlechtliche Netzwerke aufzubauen und sich vor allem nicht hinterm Digitalen zu verstecken: „Nur über den persönlichen Kontakt entsteht Vertrauen, und erst damit eröffnen sich tatsächlich berufliche Chancen.“

Ähnlich bewerteten bei der Podiumsdiskussion auch die fünf anderen Gäste die jeweiligen Vorzüge analogen und digitalen Netzwerkens: Nichts gehe über die Kommunikation von Mensch zu Mensch, aber Plattformen wie Xing oder LinkedIn erleichterten und beschleunigten die Pflege von Kontakten und eröffneten die Chance, für die eigene Sichtbarkeit im beruflichen Umfeld zu sorgen, hieß es. Ein weiteres Fazit der Runde: In punkto strategische Beziehungspflege, Mut und Frechheit bei der Karriereplanung könnten sich viele Frauen auch heute noch einiges von Männern abschauen.

Unterschiedliche Schwerpunkte boten die vier parallel stattfindenden Workshops. Beleuchtet und diskutiert wurde, warum Diversity und kulturelle Unterschiede heute Faktoren für den beruflichen Erfolg sind, wie Frauen sich effektiv Kontakte aufbauen, die „nach oben“ helfen können, worauf Recruiter bei virtuellen Visitenkarten in den sozialen Netzwerken achten und welche Rolle die Sicherheit persönlicher Daten in der immer stärker vernetzten Arbeitswelt spielt.

Ganz analog knüpften die Teilnehmerinnen des Frauen-Forums, darunter viele Studentinnen und etablierte Business-Frauen aus verschiedenen Branchen, neue Kontakte in der Netzwerk-Lounge bei Imbiss und Getränken. Und tauschten Visitenkarten: ganz traditionell von Hand zu Hand.

Mitveranstalter der Veranstaltung war bereits zum fünften Mal das Frauennetzwerk Nord der Deutschen Telekom.

Die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion im Gespräch (Foto: FOM)
Die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion im Gespräch (Foto: FOM / Tina Demetriades)

Kick-off für KODIMA

Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf Kompetenzen von Mitarbeitenden und Organisations-strukturen

Zum offiziellen Kick-off des Verbundprojektes „Kompetenzen von Mitarbeiter/innen in der digitalisierten Arbeitswelt (KODIMA)“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Partner mit dem Projektträger Karlsruhe des Karlsruher Instituts für Technologie Mitte November 2017 in Hamburg. Dazu zählen die Universität Rostock (Seniorprofessur: Wirtschafts- und Organisationspsychologie), die FOM Hochschule, die HR Excellence Group GmbH, die ECOVIS Europe AG und die EVENTUS GmbH Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft. Zielsetzung des Projektes: die Untersuchung und Neugestaltung von Arbeitsprozessen im Rahmen von digitalisierter Arbeit am Beispiel von Steuerberatungsunternehmen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Partner
Die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Partner (Foto: Christian Stelling)


Ausgangspunkt sind verschiedene Leitfragen. Zum Beispiel: Wie haben sich die Arbeitsbedingungen in Steuerkanzleien durch die Digitalisierung verändert? Was bedeutet das für Organisations-, Führungs- und Steuerungsstrukturen? Wie können zukunftsorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepte aussehen? Und, wie lässt sich die Neugestaltung von Strukturen und Prozessen erfolgreich unterstützen? Auf Basis der Antworten auf diese und andere Fragen sollen neue Formen der Prozessgestaltung und Organisation entwickelt und auch getestet werden.

Dabei übernimmt jeder Projektpartner einen bestimmten Aufgabenbereich:

  • Die Universität Rostock, Seniorprofessur: Wirtschafts- und Organisationspsychologie analysiert die vorliegende Literatur zur Entwicklung digitalisierter Arbeit und führt Arbeitsanalysen in Steuerberatungsunternehmen durch. Aus den Ergebnissen leiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dann Handlungsempfehlungen für die Neugestaltung von Arbeitsprozessen ab.
  • Die FOM Hochschule – genauer: das ipo Institut für Personal- & Organisationsforschung – untersucht die Führungs- und Organisationsstrukturen in Steuerberatungsunternehmen und entwickelt Gestaltungsvorschläge für den Umgang mit Digitalisierungsprozessen. Mit Blick sowohl auf die Steuerberatungsbranche als auch auf kleine und mittlere Unternehmen generell.
  • Die HR Excellence Group GmbH entwickelt Kompetenzprofile für die Anforderungen an Mitarbeitende im Umgang mit digitalisierten und standardisierten Arbeitsprozessen. Ausgehend von diesen Profilen werden dann Handlungsempfehlungen sowohl für die Personalauswahl als auch die -entwicklung formuliert.
  • Die ECOVIS Europe AG entwickelt Angebote für die Aus- und Weiterbildung für Auszubildende, Mitarbeitende und Führungskräfte. Darüber hinaus erarbeitet das Beratungsunternehmen Konzepte zur Einführung neuer digitalisierter Prozesse bzw. zur Weiterentwicklung bestehender Digitalisierungsprozesse in Steuerberatungen.
  • Die EVENTUS GmbH Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft untersucht, ob sich die von den Projektpartnern entwickelten Handlungsempfehlungen in der Praxis bewähren – und zwar auf Basis eines Feldtestes, in dem die Empfehlungen auf Prozesse und Organisation der beteiligten Steuerberatungskanzleien übertragen werden.


Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Weihnachtsumfrage 2017

Durchschnittlich geben Hamburger 451 Euro für Geschenke aus – Frei gestaltbare Zeit wäre vielen wichtiger als Präsente

Durchschnittlich geben Hamburger 451 Euro für Geschenke aus (Foto: JackF/thinkstock 547162290)
Durchschnittlich geben Hamburger 451 Euro für Weihnachtsgeschenke aus (Foto: JackF/thinkstock 547162290)

Die Menschen in Hamburg planen in diesem Winter gleich viel Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als im vergangenen Jahr. 451 Euro möchten Hanseaten durchschnittlich investieren, 456 Euro waren es in 2016. Außerdem zeigt die aktuelle Umfrage der FOM Hochschule, dass den meisten der rund 3.000 befragten Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg frei gestaltbare Zeit wichtiger wäre als Geschenke.

Ein Großteil der Hamburger Bevölkerung besorgt die Weihnachtsgeschenke Anfang bis Mitte Dezember, wobei Frauen tendenziell etwas früher losziehen. 25,1 Prozent der Frauen machen sich schon im Oktober und November auf den Weg. Männer hingegen lassen sich Zeit mit dem Geschenkekauf: 32,4 Prozent kaufen Präsente erst in der letzten Woche vor Weihnachten, neun Prozent sogar er am 23. Dezember oder Heiligabend. Rentner und Pensionäre planen mit 557 Euro durchschnittlich am meisten für den Geschenkekauf auszugeben. Damit liegen die Älteren deutlich über der durchschnittlichen Zahlungsbereitschaft für Weihnachtsgeschenke.

Spitzenreiter der beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind bei den Hamburgern Geschenkgutscheine (51 Prozent) und Tickets für Kultur- oder Theaterveranstaltungen (48 Prozent), dicht gefolgt von Bücher und Schreibwaren (45 Prozent) sowie Kosmetik und Körperpflegeprodukten (43 Prozent). Frei gestaltbare Zeit ist der Generation X (37-51 Jahre) in Hamburg mit 76,3 Prozent jedoch wichtiger als Geld. Die Generation der Traditionalisten (63−99 Jahre) sieht das anders. Sie würden sich zu rund 68 Prozent durch mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen reicht beschenkt fühlen.

Wichtig für den Kaufentscheid sind für 61 Prozent der Befragten persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) informieren sich im Internet über Produkte. Das direkte Gespräch und die Beratung im Fachgeschäft favorisieren immerhin noch 44 Prozent der in Hamburg Befragten.

Worauf achten Hamburger besonders, wenn sie Weihnachtsgeschenke kaufen? Für 68 Prozent sind Beratung, Service und Umtauschmöglichkeiten wichtig, 55 Prozent achten außerdem auf Rabattaktionen und Sonderangebote sowie Bequemlichkeit, wie Lieferung frei Haus (54 Prozent). Bei den bevorzugten Einkaufsorten liegt das Einkaufszentrum in der Stadt mit 66 Prozent noch vor Bestellungen über das Internet (60 Prozent).

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in Hamburg zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden rund 2.998 Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren in persönlichen Face-to-Face-Interviews. Die Ergebnisse in der Übersicht.

3. Forum #FOMPreneurs

Im Zeichen der Zahlen: Finanzierung eines Start-ups

Wie viel Umsatz muss ich machen, damit mein Start-up läuft? Wie punkte ich mit meinem Businessplan bei der Kreditverhandlung? Und habe ich Chancen auf eine Gründungsförderung oder ein Stipendium? Die dritte Veranstaltung der Reihe #FOMPreneurs, Mitte November an der Hamburger FOM Hochschule, war ganz auf das Thema Finanzierung fokussiert.

Die Organisatoren gingen mit der Themenwahl auf das Feedback zu den ersten Foren ein, bei dem mehr Input zur Finanzierung eines Start-ups gewünscht wurde. Mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter vor allem FOM Studierende, blieb im Hörsaal kaum ein Stuhl frei. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrschte in den Workshops zu den Themen „Abschätzung der Budgetierung“, „Finanzierungsquellen: Wo? Wann? Wie?“ und „Wie erstelle ich eine fundierte Liquiditätsvorschau?“. Wie konkret sich einige Zuhörer bereits mit Finanzierungsfragen beschäftigen, wurde durch Fragen an die Referenten, etwa zum Franchising, zur Förderfähigkeit bei nebenberuflicher Gründung und zu Fördermitteln für einzelne Branchen deutlich. Rede und Antwort standen die FOM Professoren Dr. Björn Raupach und Dr. Hartmut Meyer sowie Alois Krtil von der Innovations Kontakt Stelle Hamburg, die wieder Kooperationspartner des #FOMPreneurs Forum war.

(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Posiumsdiskussion (Foto: Annett Bergk | EINFACHkommunikation)
(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Posiumsdiskussion (Foto: Annett Bergk | EINFACHkommunikation)

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion – moderiert von Alois Krtil – erfuhren die Teilnehmenden, wie Start-ups von Kooperationen profitieren können. Fünf Gründer und Start-up-Förderer gaben Einblicke in ihre Erfahrungen, darunter Götz Schmidt zur Nedden (CARPETLIGHT GmbH), der hell leuchtende, leichte Stoffe für den Einsatz in diversen Industriezweigen entwickelt und viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen gesammelt hat. Oder Stefanie Langner, Gründerin von Leankoala, die mit ihrer Technologie einfache und kostengünstige Webseitentests anbietet. Für eine begrenzte Zahl von Hamburger Start-ups macht sie das Testing sogar kostenfrei. Eine Kooperation, von der auch Leankoala profitiert: Die praktischen Test-Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des eigenen Produktes.

Eine andere Perspektive auf das Thema Kooperation brachten Florian Hermsdorf, Head of Innovation Management der Otto Group, und Jan Fischer von der LiquidLabs GmbH mit: Sie beschrieben, mit welchen Strategien Konzerne auf Start-ups setzen, um durch Neuentwicklungen das eigene Geschäft zu optimieren. Worauf Gründer bei einer Kooperation achten sollten, etwa um die Rechte an ihren Produkten zu behalten, erläuterte Rechtsanwalt Jan Schnedler (grenius Rechtsanwälte).

Organisiert hatten die Veranstaltung erneut die Hamburger FOM Professorin Dr. Magdalène Lévy-Tödter vom KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand an der FOM Hochschule sowie Annett Bergk und Paula Slomian (beide: Einfachkommunikation). Für 2018 ist bereits das nächste #FOMPreneurs geplant – und es gibt noch ein weiteres Ziel, so Prof. Lévy-Tödter: „Wir wollen FOM Gründer in einem neuen Start-up-Netzwerk zusammenbringen.“