Newsroom

Newsarchiv

Informieren Sie sich über Aktuelles in:

Timeline

Digitale Innovation

FOM Dozenten bei Gründerwettbewerb ausgezeichnet

Zwei Dozenten für Wirtschaftspsychologie an der FOM Hochschule in Hamburg zählen zu den Gewinnern des Gründerwettbewerbs „Digitale Innovationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“. Für ihre entwickelte Lernanwendung — CULTURE_ID — erhielten Dr. Ronald Franke und Dr. Martin Puppatz auf der IFA in Berlin einen in Höhe von 7.000 Euro dotierten Preis. Die Auszeichnung überreichte der parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese.

CULTURE_ID ist eine webbasierte Lernanwendung zum Aufbau interkultureller Kompetenz. Richtiges Verhalten im Zielland, Beschäftigung mit möglichen Herausforderungen und Vermeiden von Kulturschocks sind Themen, die das Tool unter anderem behandelt. Die Lerninhalte werden passgenau auf den Anwender, seine Tätigkeiten und den gewünschten Kulturkreis zugeschnitten. Mehr als 50 verschiedene Kulturkreise oder Länder stehen zur Wahl. Themenschwerpunkte sind International Business, Arbeit mit Geflüchteten und Auslandsaufenthalte von Studierenden.

Podiumsdiskussion an der FOM Hochschule

Die Zukunft der Pflege – Eine Branche im Wandel

Die Zukunft der Pflege zu sichern zählt zu den größten Herausforderungen im Gesundheitswesen. Wie Unternehmen unter den Vorzeichen von Digitalisierung und neuen Pflegestärkungsgesetzen damit umgehen und wie sich die Prozesse in der Branche verändern, thematisiert die FOM Hochschule in Hamburg im Rahmen der Veranstaltung „Die Pflege im Wandel“ am 29. September.

„Praktische Pflege kann man nicht digitalisieren“, sagt Dr. Hartmut Clausen, Vorstandsvorsitzender des Hospitals zum Heiligen Geist und FOM Dozent. „Aber neue Formen der Vernetzung und der Kommunikation haben das Potenzial, der Vereinsamung von Pflegebedürftigen zu Hause entgegenzuwirken. Sie können so die Betreuung verbessern.“ Die neue Gesetzeslage führe dazu, dass Ältere und Pflegebedürftige länger zu Hause lebten. „Spezielle Plattformen können dabei helfen, dass diese Menschen leichter in Kontakt mit Nachbarn und Freunden bleiben. Zudem kann durch neue lernende Spiele beispielsweise eine Veränderung in der Sturzanfälligkeit festgestellt werden“, so Dr. Clausen. Auf der FOM Veranstaltung referiert der Experte zum Thema „Menschen und Management – im Spannungsfeld von gesetzlichen Regelungen, Digitalisierung und geänderten Geschäftsmodellen“.

Auch Dr. Bernd Schubert, Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V., wird bei der Veranstaltung zu Wort kommen. Er spricht über „Die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze auf die Geschäftsmodelle in der Pflege“ und wird seine Erfahrungen anhand von praktischen Beispielen skizzieren.

Als dritter Referent stellt der Hamburger Start-Up-Gründer Manouchehr Shamsrizi M.P.P. sein Social StartUp RetroBrain R & D vor und rückt die Chancen der Digitalisierung in der Pflege in den Mittelpunkt. RetroBrain R & D setzt mit therapeutischen Spielen als erstes Digitalprojekt überhaupt das neue deutsche Präventionsgesetz um. Wie solche Spiele funktionieren, wird Manouchehr Shamsrizi den Zuhörerinnen und Zuhörern auf der FOM Veranstaltung zeigen.

Kompakt:
„Die Pflege im Wandel“
Freitag, 29. September von 14 bis 18 Uhr
FOM Hochschulzentrum Hamburg in der Schäferkampsallee 16a

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 25. September 2017 telefonisch unter 040 697988-20 oder per E-Mail an neslin.pfeiffer@fom.de möglich.

„Wirtschaftsrecht – zwischen Ethik und Profit?“

19. Akademie für Oberstufenschülerinnen und -schüler

Acht rechtswissenschaftliche Vorträge, lebhafte Diskussionen und Workshop-Arbeit: Intensiv setzten sich bei der 19. Akademie für Oberstufenschüler rund 50 Teilnehmende mit spannenden Aspekten des Wirtschaftsrechts auseinander.

Die Veranstaltung, die als Kooperation der FOM Hochschule, der Claussen-Simon-Stiftung und der Behörde für Schule und Berufsbildung zweimal jährlich in Hamburg stattfindet, bietet Jugendlichen die Gelegenheit, Hochschulatmosphäre zu erleben und Inspiration für eigene Studien- und Berufspläne zu finden.

Spannende Vortrage und Workshops gab es bei der 19. Akademie für Oberstufenschülerinnen und -schüler (Foto: Claussen-Simon-Stiftung)
Spannende Vortrage und Workshops gab es bei der 19. Akademie für Oberstufenschülerinnen und -schüler (Foto: Claussen-Simon-Stiftung)

Zum Auftakt der zweitägigen Akademie stellte der Rechtswissenschaftler und FOM Professor Dr. Sönke Ahrens den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Frage nach dem moralischen Handeln im Wirtschaftsleben. Sein Fazit: „Rechtswidriges und unethisches Verhalten lohnen sich auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht.“ Dr. Peter Slabschi (LL.M.), Honert & Partner Rechtsanwälte, sprach im Anschluss über die Praxis des Wirtschaftsrechts im Spannungsfeld zwischen Ethik und Profit.

Auf dem Lehrplan für die Schnupperstudierenden standen zudem Themen wie der Einfluss des Steuerrechts auf ökonomische Entscheidungen, die Strafverteidigung bei Korruptionsfällen und das Europarecht, über das mit Adrian Widdermann ein Student der eufom, der Business School der FOM Hochschule, referierte. In einem Workshop erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend, welche Werte in EU und Europarecht eine tragende Rolle spielen.

Darf ich Verträge brechen? Auf welche arbeitsrechtlichen Fragen muss ich bei meinem ersten Arbeitsvertrag achten? Der letzte Akademie-Tag bot weitere anwendungsbezogene Vorträge. Am Nachmittag stand eine Diskussionsrunde zum Thema „Macht doch, was ihr wollt! – Zukunft gestalten“ mit den Projektträgern der Akademie auf dem Programm, außerdem der traditionelle Akademie-Test, bei dessen Bestehen die Jugendlichen ein Teilnehmerzertifikat mit nach Hause nehmen konnten.

Die nächste Akademie für Oberstufenschüler findet vom 21. bis 23. März 2018 statt. Eingeladen sind auch dann wieder alle Oberstufenschülerinnen und -schüler an weiterführenden Schulen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung erforderlich. Vom Schulunterricht werden die Schülerinnen und Schüler für die Akademie freigestellt, sofern sie die Teilnahme mit einem Zertifikat oder einer Teilnahmebestätigung belegen können.

Anmeldungen sind bis kurz vor Beginn jeder Akademie möglich unter: www.afoberstufenschueler.de

Semesterstart auf dem FOM Campus in Hamburg

Rund 570 Erstsemester nehmen Studium auf

Für 420 neue Bachelor-Anwärter und 150 Master-Studierende beginnt mit dem Wintersemester 2017/2018 an der FOM Hochschule in Hamburg ein neuer Lebensabschnitt. In zwei feierlichen Eröffnungsveranstaltungen hieß das Team der Hamburger FOM Hochschule am Schlump in der vergangenen Woche die Erstsemester willkommen. Damit sind aktuell mehr als 3.200 Studierende an der FOM in Hamburg eingeschrieben.

Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Hamburg (Foto: FOM / Christian Stelling)
Die neuen Bachelor-Studierenden an der FOM Hochschule in Hamburg (Foto: FOM / Christian Stelling)

„Waren Sie im Urlaub, haben Sie sich gut erholt?“, fragte Bachelor-Studienleiter Prof. Dr. Matthias Ross die Neu-Studierenden im Rahmen der Eröffnungsfeier. Ein mittelweiter Weg liege schließlich vor ihnen. Er beglückwünschte die jungen Frauen und Männer ausdrücklich dazu: „Auch wenn ein berufsbegleitendes Studium manchmal herausfordernd sein kann: Durch diesen Schritt schaffen Sie sich mehr Möglichkeiten der Entfaltung, mehr Freiheit. Sie gewinnen neue Kontakte, Lebenserfahrung und Wissen und lernen spannende Fragestellungen kennen, die Ihr Privat- und Berufsleben bereichern werden.“

Auch die Geschäftsleiterin des Hamburger Hochschulzentrums, Dr. Sabine Quirrenbach, begrüßte die 420 Erstsemester, stellte ihnen die Studienleiter und Studienberater vor und legte ihnen ans Herz, die Beratungsangebote der FOM wahrzunehmen: „Sprechen Sie mit uns, spätestens dann, wenn Sie einmal an Ihre Grenzen kommen, und reden Sie auch mit Ihren Kommilitonen. Dann fällt vieles wieder leichter.“

Dass es im Studium, Beruf und allgemein im Leben nicht allein aufs Reden, sondern auch aufs Zuhören ankommt, auf diese Botschaft konzentrierte sich Gastrednerin Larissa Pohl, Vorstand und Partnerin bei der Werbeagentur Jung von Matt. „Wir hören häufig nicht mehr zu, um zu verstehen, sondern um zu antworten“, gab sie kritisch zu bedenken. „Wir versuchen ständig zu reden, gerade wenn wir unsicher sind. Und je mächtiger Menschen werden, desto tauber werden sie auch.“ Gutes Zuhören spare viel Zeit im Studium, so die Rednerin: „Sie kommen schneller ans Ziel und zeigen auch Respekt und Akzeptanz.“

Rund 150 Master-Studierende nehmen ihr Studium an der Hamburger FOM Hochschule auf (Foto: FOM / Christian Stelling)
Rund 150 Master-Studierende nehmen ihr Studium an der Hamburger FOM Hochschule auf (Foto: FOM / Christian Stelling)


Eröffnungsfeier für Master-Studierende

In 150 nicht weniger gespannte Gesichter blickten die Redner Ende August bei der Semestereröffnung für die neuen Master-Studierenden im Hörsaal des FOM Campus. Nach der Begrüßung durch Dr. Sabine Quirrenbach, sprach Prof. Dr. Thomas Pfahler, wissenschaftlicher Studienleiter der Master-Programme, seine besten Wünschen für ein erfolgreiches Studium aus. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Kann man Leadership lernen?“ hielt Dr. Volker Bechtloff, Vorsitzender der Geschäftsführung des Brandschutz-
Unternehmens Minimax GmbH & Co KG. Er skizzierte, welche innere Ausrichtung für ein erfolgreiches Leadership unverzichtbar sei: „Gute Führung zeigt sich daran, dass die Mitarbeiter gerne folgen.“ Die Master-Erstsemester schrieben sich für zehn verschiedene Studiengänge ein. Am häufigsten wurde Finance & Accounting im Master-Bereich gewählt, gefolgt von Wirtschaftspsychologie.

Erstmals starten in Hamburg die Bachelor-Programme Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik sowie Soziale Arbeit. Auch der Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen beginnt in Hamburg zum ersten Mal. Der Hochschulbereich Ingenieurwesen an der Hamburger FOM verzeichnet insgesamt einen deutlichen Zuwachs. Die Zahl der Erstsemester im Bachelor-Programm Wirtschaftsingenieurwesen ist um 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Über einen Neuzugang in der Proffessorenschaft freut sich das FOM Team ebenfalls. Bei der Bachelor-Eröffnungsfeier wurde Dr. Stephanie Kurzenhäuser-Carstens feierlich zu Professorin für Gesundheitspsychologie & Methoden ernannt.

Online-Umfrage

Fake News & Social Bots – Die neuen geheimen Verführer?

Als Informationslieferanten liegen Facebook, Twitter & Co. ganz klar vor Zeitung, Fernsehen und Radio. Das geht aus einer Online-Umfrage hervor, für die Forschende der FOM Hochschule über 2.500 zukünftige Fach- und Führungskräfte befragten. „Das Paradoxe daran: Wenn es um die Glaubwürdigkeit der Informationen geht, bilden die sozialen Medien das Schlusslicht“, so Prof. Dr. Marco Zimmer, der gemeinsam mit Prof. Dr. Silvia Boßow-Thies, Prof. Dr. Michael Ceyp und Prof. Dr. Marion Preuß an der Studie gearbeitet hat. „Vor allem bei Qualität und Vielseitigkeit der Infos sehen die Befragten Verbesserungspotenzial.“ Als wesentlich glaubwürdiger schätzen die Probanden klassische Medien ein: öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio sowie die klassischen Tageszeitungen.

Foto: Cn0ra/Thinkstock
Foto: Cn0ra/Thinkstock


„Erstaunlich ist, dass die Befragten eine relativ kritische Grundhaltung haben, wenn es um den Wahrheitsgehalt von Meldungen auf Social-Media-Plattformen geht“, sagt Prof. Dr. Silvia Boßow-Thies. „Fast 60 Prozent gehen von einem Fake-News-Anteil von mehr als 50 Prozent aus. In den Augen von 70 Prozent wird sich dieser Anteil bis zur Bundestagswahl sogar noch weiter erhöhen.“ Die Folge: Über 90 Prozent der Befragten fordern einen proaktiven Umgang mit Fake News und Accounts – zum Beispiel durch Löschen (50,2 Prozent) oder Markieren (43 Prozent) der entsprechenden Meldungen.

Ganz anders ist die Haltung zu Social Bots, also Computerprogrammen, die automatisch und selbstständig Antworten auf Einträge in sozialen Netzwerken posten. „Die Gefahr dieser Programme zur Imitation menschlicher Verhaltensweisen wird von der Mehrheit der Befragten nicht erkannt“, erklärt Prof. Dr. Michael Ceyp. „19 Prozent fragen sich nie, über 43 Prozent nur manchmal, ob eine Nachricht von einem Menschen oder einer Maschine stammt.“ Hauptindikatoren zur Beurteilung sind der Schreibstil, Informationen über den Account sowie die Anzahl der Likes und die Reaktionsgeschwindigkeit des Accounts. Plattformen zur Überprüfung von Social Bots – beispielsweise Botometer oder DeBot für Twitter – kennen lediglich 6,7 Prozent der Befragten.

Die kompletten Ergebnisse der nicht-repräsentativen Befragung „Fake News und Social Bots – Die neuen geheimen Verführer?“ stehen als PDF-Datei zur Verfügung. Durchgeführt wurde die Studie im März und April 2017 mit Unterstützung von Studierenden der FOM Hochschule in Hamburg. 2.588 angehende Fach- und Führungskräfte nahmen an der Umfrage teil.