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Große Nachfrage nach Bachelor-Programm Soziale Arbeit

„Ich kann meine Arbeit in der Jugendhilfe professionalisieren“

FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)
FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)

Zum dritten Mal startet im kommenden Wintersemester der FOM Studiengang Soziale Arbeit. Vor einem Jahr nahm Khaled Almaani sein Studium auf, neben seinem Vollzeit-Job für einen Jugendhilfe-Träger. Seine Zwischenbilanz: „Ich profitiere besonders von den Lehrveranstaltungen, in denen es sehr praxisnah zugeht.“

Freie Jugendhilfe, Kitas und Schulen, Altenhilfe, Krankenhäuser, Polizei, Suchtprävention oder Vereins-Fanclub: Die Einsatzmöglichkeiten für Sozialarbeiter sind vielfältig. Den Weg in die Soziale Arbeit ebnet der gleichnamige berufsbegleitende Bachelor-Studiengang, der im vergangenen Wintersemester erstmals am FOM Hochschulzentrum in Hamburg angeboten wurde. Khaled Almaani ist seitdem dabei. Der 36-Jährige studiert parallel zu seinem Vollzeitjob bei einem freien Jugendhilfe-Träger und arbeitet darüberhinaus ehrenamtlich in einem Verein, der sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmert.

In Kontakt mit dem Berufsfeld Soziale Arbeit kam Khaled Almaani im Herbst 2015. Der gebürtige Syrer, der einige Jahre lang in Münster lebte und sehr gut Deutsch spricht, engagierte sich in dieser Zeit als Dolmetscher in der Kommunikation zwischen Geflüchteten, Helfern und Behörden. „Diese Tätigkeit beinhaltet viel Beziehungsarbeit. Ich bin dabei teilweise an meine Grenzen gestoßen, wollte aber gern in diesem Bereich weiterarbeiten“, so Khaled Almaani, der in Münster Pharmazie studierte.

Nach einer Tätigkeit als Jobcoach und Koordinator bei einem Bildungsinstitut wechselte er Anfang 2017 in die Kinder- und Jugendhilfe und nahm kurz darauf das Studium der Sozialen Arbeit an der FOM auf. „Ich wollte meine Arbeit professionalisieren, und hier bekomme ich, was ich mir erhofft habe: Module in Pädagogik, Recht, Psychologie und eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten dieser Arbeit, die Reflektionsvermögen, Empathie und die Fähigkeit zur Abgrenzung verlangt“, sagt Khaled Almaani, der auch Semestersprecher ist. Die Wechselwirkung zwischen Beruf und Studium erlebt er als intensiv: „In den Lehrveranstaltungen geht es oft praxisnah zu, das hilft mir sehr.“

Neben den Professoren lehren an der FOM viele Dozenten, die aus dem Erfahrungsschatz ihres Alltags im Hauptberuf schöpfen – auch im Studiengang Soziale Arbeit. Dieser wird sowohl als berufsbegleitendes Abend- und Wochenendstudium als auch als Tagesstudium neben einer Teilzeitbeschäftigung angeboten. Bei einer beruflichen Tätigkeit im Umfang von mindestens 100 Tagen in einer Einrichtung des Sozial- oder Gesundheitswesens und erfolgreich abgelegten Prüfungen dürfen Absolventen neben dem Titel Bachelor of Arts (B.A.) auch die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannter Sozialpädagoge und Sozialarbeiter“ beziehungsweise „staatlich anerkannte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin“ führen.

Die nächste unverbindliche Infoveranstaltung für Bachelor-Studiengänge ist am: 28. August um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Schäferkampsallee 16a, 20357 Hamburg.

Anmeldungen – auch für ein persönliches Beratungsgespräch – nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 oder per E-Mail an studienberatung@fom.de entgegen.

Neuer Master-Studiengang Big Data & Business Analytics

Gute Karriereaussichten für Big Data-Experten

Prof. Dr. Ulrich Schüler, Wirtschaftsinformatik (Foto: FOM)
Prof. Dr. Ulrich Schüler, Wirtschaftsinformatik (Foto: FOM)

Durch die Digitalisierung steigen Datenmengen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. „Das ist eine große Chance für eine viel exaktere Prognostik, als wir sie bisher kannten“, sagt der Wirtschaftsinformatik-Professor Dr. Ulrich Schüler von der FOM Hamburg. Weil Unternehmen diese Chance nutzen wollen, ist die Nachfrage nach entsprechend spezialisierten Experten groß. Das Know-how für den Umgang und die Nutzung von Big Data vermittelt ab dem Wintersemester 2018/2019 der neue Studiengang „Big Data & Business Analytics“.

Was sagen die Daten selbst lernender Maschinen über die Risiken autonomer Fahrzeuge aus? Wie hilft die Analyse von Internet-Suchbegriffen, bei einer Pandemie die regionale Verteilung sicherer zu prognostizieren? Wann und wo wird eine Werbekampagne am erfolgversprechendsten platziert? Big Data Analysten beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Vorhersagen und nutzen dazu andere Methoden als repräsentative Stichproben. Denn Big Data bezeichnet Daten, die sich durch außergewöhnlich großes Volumen, Unterschiedlichkeit und Geschwindigkeit auszeichnen. „Wegen dieser Eigenschaften benötigen Unternehmen neue Systemarchitekturen für die Datenhaltung und weitere analytische Verfahren, die über die klassische Statistik hinausgehen“, erklärt Prof. Schüler.

Der neue Studiengang stattet Studierende in fünf Semestern mit dem aktuellen Wissen über diesen zentralen Bereich der Wirtschaftsinformatik aus. In Modulen wie Ethik & Recht geht es zudem um Fragen des Datenschutzes, etwa um das „Recht auf Vergessen“. Das Programm richtet sich vor allem an (Wirtschafts-)Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler und schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab. Grundlagenwissen in Informatik ist Voraussetzung.

Bei der Konzeption des Master-Studiums orientierte sich die FOM Hochschule an den Anforderungen, die Unternehmen an Studienabgänger stellen. „Mit Big Data beschäftigen sich unterschiedliche Branchen wie Automobilbauer, Medien und die chemische und pharmazeutische Industrie“, so Prof. Schüler. Gerade in großen Unternehmen haben Absolventen damit sehr gute Berufschancen in IT-Fachabteilungen, deren Prognosen auf Entscheidungen im Management erheblichen Einfluss haben. Anmeldungen zum Wintersemester sind noch möglich.

Die nächsten unverbindlichen Infoveranstaltungen für Master-Studiengänge sind dienstags am: 7. August und 11. September jeweils um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Schäferkampsallee 16a, 20357 Hamburg.

Anmeldungen – auch für ein persönliches Beratungsgespräch – nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 oder per E-Mail an studienberatung@fom.de entgegen.

FOM Sommerumfrage

Digitalisierung spaltet Hamburg

Foto: iStock/ipopba
Foto: iStock/ipopba

Ältere und „Babyboomer“ haben Angst vor der Entwicklung – Datenschutz wird von Jüngeren vernachlässigt.

Die Digitalisierung spaltet die Hansestadt Hamburg. Vor allem ältere Bürger geben offen zu, unsicher und sogar ängstlich gegenüber der digitalen Entwicklung zu sein und sich nicht mitgenommen bzw. nicht ausreichend informiert zu fühlen. Die Jüngeren dagegen sehen in der Digitalisierung vor allem Chancen – und sich selbst als Teil dieser Zukunft. Das sind die Kernaussagen einer bundesweiten wissenschaftlichen Studie mit über 22.000 Befragten, an der auch rund 2.250 Hamburger Bürger teilnahmen. Die Studierenden der FOM, Deutschlands größter privater Hochschule, trugen die Ergebnisse im Frühjahr und Sommer 2018 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser zusammen.

Grundsätzlich wird klar: Je älter, desto unsicherer sind die Menschen in Deutschland. Während die Generationen Z (12 bis 21 Jahre) und Y (22 bis 36 Jahre) sich zu 57 bzw. 59 Prozent für digital kompetent halten, nimmt diese positive Selbsteinschätzung mit zunehmendem Alter deutlich ab. Von den befragten Babyboomern (52 bis 62 Jahre) halten sich nur noch 25 Prozent für digital kompetent, von den Probanden über 63 Jahren sogar nur noch 13 Prozent.

Hamburger beklagen mangelnde Informationen
Nur 16 Prozent der über 63-Jährigen fühlen sich beim Thema Digitalisierung von den Anbietern (Industrie/Handel/Dienstleistung) mitgenommen, bei der jüngeren Generation (22-36 Jahre) sind es immerhin 36 Prozent. Generationsübergreifend besteht bei diesem Thema aber offensichtlich erheblicher Nur die wenigsten fühlen sich gut informiert.

Daraus resultierend erscheint auch die Angst vor Überforderung logisch: 62 Prozent der über 63-Jährigen haben Angst vor einer Überforderung durch digitale Neuerungen, bei den unter 21-Jährigen sind es dagegen nur 17 Prozent.

Schulen und Hochschulen in der Pflicht
Allerdings erhoffen sich auch die Jüngeren deutlich mehr Kompetenzvermittlung in Sachen Digitalisierung, zum Beispiel durch Schulen und Hochschulen. Nur 26 Prozent der Hamburger Schüler zwischen 12 und 21 Jahren geben an, dass die Vermittlung von digitalem Know-how seitens der Bildungsinstitute ausreichend sei. Weit über die Hälfte der befragten Generation Y (55 Prozent) ist vielmehr der Auffassung, an Schulen und Hochschulen müsse deutlich mehr in Sachen Digitalisierung unterrichtet werden.

Nur jedem zweiten 12- bis 21-Jährigen ist Datenschutz wichtig
Die Älteren nehmen den Schutz ihrer Daten deutlich ernster als die Jüngeren. Rund 77 Prozent der über 63-Jährigen ist das Thema sehr wichtig, bei den 12- bis 21-Jährigen ist es gerade einmal jeder zweite (52 Prozent), dem der Datenschutz sehr wichtig ist. Über alle Generationen hinweg gibt sogar jeder Zweite der Befragten (50 Prozent) zu, dass er bzw. sie nicht weiß, was man gegen die Erfassung seiner bzw. ihrer Daten tun kann.

Männer fühlen sich digital kompetenter als Frauen
Männer fühlen sich in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung übrigens relativ gut gerüstet. Immerhin 45 Prozent geben an, digital kompetent zu sein. Bei den Frauen behaupten dies nur 32 Prozent aller Befragten von sich.

Fakten zur Studie
Die umfassende Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, hier speziell des Instituts für Empirie und Statistik (ifes), wurde Mitte März bis Mitte Mai 2018 unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser bundesweit durchgeführt. Dazu befragten die Studierenden bundesweit über 22.000 Männer und Frauen und in Hamburg rund 2.250 Personen in face-to-face-Interviews mit standardisiertem Fragebogen. Die Auskunftspersonen waren älter als 12 Jahre und wurden quotiert nach Alter und Geschlecht. Die Verteilung der Quotenmerkmale erfolgte gemäß der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes für 2018.

Zu den Ergebnissen der Studie geht es hier.

Verabschiedung in Hamburg

Bachelor-Absolventen freuen sich aufs Durchstarten im Beruf

Geschafft! Die Bachelor-Absolventen des FOM Hochschulzentrums in Hamburg (Foto: FOM)
Geschafft! Die Bachelor-Absolventen des FOM Hochschulzentrums in Hamburg (Foto: FOM)

Es war ein stimmungsvoller Ausklang ihrer Studienzeit, den die 62 „Ehemaligen“ von FOM, eufom Business School und VWA nicht so schnell vergessen werden: Ins Empire Riverside Hotel in St. Pauli hatte das Hamburger Hochschulzentrum die jungen Frauen und Männer geladen, um ihnen im Rahmen einer Feierstunde zu ihrem Abschluss zu gratulieren.

Die Hamburger FOM Geschäftsleiterin Nora Srugis eröffnete die Feierstunde. Große Anerkennung für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen sprach anschließend den Hauptpersonen des Abends der Geschäftsleiter der eufom Business School, Alessandro Chirico, aus. Auch Prof. Dr. Matthias Ross, wissenschaftlicher Studienleiter der Bachelor-Studiengänge hielt eine Rede, in der er die Notwendigkeit thematisierte, sich im Leben stetig zu verändern, und mit den Absolventen einen Blick zurück auf ihr Studium und voraus auf ihre neu gewonnen beruflichen Chancen im Beruf warf.

Mit vier neuen Bachelorn der eufom Business School und drei „frischgebackenen“ Betriebswirten der VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie waren diesmal alle drei Institute des Hochschulzentrums vertreten. Von den 55 FOM Graduierten erhielten 31 den Bachelor of Arts (B.A.), 21 den Bachelor of Science (B. Sc.), dreien wurde der Titel Bachelor of Laws (LL.B.) verliehen. Aus dem Kreis der Absolventen ergriffen Martina Nitz (FOM: Bachelor of Science) und Katja Mack (FOM: Bachelor of Science) das Wort. Martina Nitz betonte besonders den Zusammenhalt unter der Studierenden und bekannte auch, sie sei stolz darauf, dass sie sich getraut habe, sich der Herausforderung eines berufsbegleitenden Studiums zu stellen.

Mit einer feierlichen, persönlichen Gratulation zu ihrem erfolgreichen Studium ehrten Prof. Dr. Ross und Gesamt-Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach schließlich jeden einzelnen ihrer neuen „Ehemaligen“.

Mathe statt Juni-Sonne

50 Interessierte beim „Open Campus“ an FOM und eufom

In zahlreichen Einzelgesprächen informierte das Team der Studienberatung über Studienmöglichkeiten an FOM und eufom (Foto: FOM / Maike Petersen)
In zahlreichen Einzelgesprächen informierte das Team der Studienberatung über Studienmöglichkeiten an FOM und eufom (Foto: FOM / Maike Petersen)

Wer an einem strahlenden Samstagnachmittag im Juni freiwillig in einer Probevorlesung Mathematik sitzt, dürfte dafür einen guten Grund haben. „Angst vor Mathe?“, fragte FOM Professor Dr. Matthias Ross mit einer heiteren Mischung aus Provokation und Empathie. Und wirklich bekannten sich nicht wenige Besucherinnen und Besucher dazu, dass das Grundlagenfach – Pflichtmodul in den meisten FOM Studiengängen – sie beunruhige.

Zur Auflockerung ließ Prof. Ross alle augenblicklich rechnen und Mathe-Grundregeln anwenden: „Punkt vor Strich“, Klammern auflösen, Potenzen, Kommutativ-Gesetz. Auch wenn nicht jeder die richtigen Ergebnisse herausbekam – die Stimmung im Hörsaal wurde spürbar gelöster. „Mathe im Studium, das ist machbar, Sie müssen nur etwas dranbleiben“, so Matthias Ross.

Mit dem „Open Campus“ hat die FOM den bisherigen „Tag der offenen Tür“ erweitert. In sechs Probevorlesungen gewährten Dozenten und Professoren Einblicke in Management Basics, die Ökonomisierung im Gesundheitswesen, Wirtschaftspsychologie sowie Berufsfelder der sozialen Arbeit, speziell der Jugendhilfe. Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag über die steuerliche Absetzbarkeit von Studienkosten. Zwischendurch lockten Snacks und kühle Getränke an einem Mittagsbuffet.

Viele Gäste wandten sich mit konkreten Fragen an die Studienberaterinnen oder auch an Studierende, die – unter dem Motto „meet the students“ – ihre persönlichen Erfahrungen mit FOM oder eufom Business School mit den Besuchern teilten. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf den ersten Open Campus“, resümierte Dr. Sabine Quirrenbach, Gesamt-Geschäftsleiterin des Hamburger Hochschulzentrums.