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Aktuelle Studie zur Kommunikation von Finanznachrichten

Finanzmarktteilnehmende gesucht

Für eine Studie zur Kommunikation von Finanznachrichten sucht das KCI KompetenzCentrum für interdisziplinäre Wirtschaftsforschung & Verhaltensoekonomie (KCI) der FOM Hochschule aktuell Teilnehmende. 

Prof. Dr. Winand Dittrich, wissenschaftlicher Leiter Bereich Verhaltensoekonomie am KCI der FOM (Foto: FOM)

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat die Kommunikation der Europäischen Zentralbank (EZB) mit den Finanzmärkten beziehungsweise der Öffentlichkeit verstärkt an Bedeutung gewonnen.

Zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zum Verständnis und zur Modellierung des Kommunikationsprozesses führt Prof. Dr. Winand Dittrich vom KCI an der FOM in Frankfurt mit Prof. Dr. Monika Wohlmann, FOM Hochschulzentrum Düsseldorf, ein Forschungsprojekt durch. 

Prof. Dr. Monika Wohlmann, FOM Hochschulzentrum Düsseldorf (Foto: FOM)

Dabei geht es um die Kommunikation geldpolitischer Entscheidungen aus Sicht der Finanzmarktteilnehmenden. Hier fließen neben Annahmen der Volkswirtschaftslehre auch Aspekte der Kommunikationspsychologie mit ein.

Finanzmarktteilnehmende oder marktnahe Akteurinnen und Akteure, die gerne an der Studie teilnehmen würden oder Fragen und Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an Frau Anja Kohlesch (Tel.: 069 247022-41, E-Mail: anja.kohlesch@fom.de). 

Wissenschaftler der FHM Köln und FOM Hochschule Frankfurt simulieren den WM-Verlauf

Messi bleibt unvollendet - Deutschland und Frankreich im WM-Finale

Fußball ball mit verschiedenen Flaggen istock siloto
Wer wird Weltmeister 2018? (Foto: istock/siloto)

Professor Dr. Michael Groll von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln und Professor Dr. Bernd Giezek von der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Frankfurt haben wissenschaftlich errechnet, wie die Chancen für Deutschland bei der WM 2018 stehen. Neben vielen rassigen Spielen sagen die beiden Wissenschaftler nur wenige große Überraschungen bevor. Bereits im Viertelfinale sind die Favoriten unter sich. Deutschland muss England und Spanien aus dem Turnier werfen, um im Finale gegen Frankreich zu spielen, das gegen Argentinien und Brasilien gewinnen wird.

Statistische Messgrößen und der Faktor Zufall

Professor Dr. Michael Groll von der FHM Köln und Prof. Dr. Bernd Giezek von der FOM Frankfurt haben in einem seit mehreren großen Fußballturnieren bewährten Modell den möglichen Verlauf der Fußball-Weltmeisterschaft prognostiziert. Zunächst wurde durch statistische Berechnungen eine Rangfolge der teilnehmenden Mannschaften ermittelt. Bei der anschließenden Simulation anhand des WM-Spielplans wurden zusätzliche Sondereffekte und Zufallsfaktoren einbezogen. Die statistische Berechnung berücksichtigte verschiedene Messgrößen: die aktuellen Wettquoten, der Marktwert der Mannschaften, die Anzahl der Siege und die Anzahl der geschossenen Tore in der WM-Qualifikation. Aus den daraus entstehenden Werten ergibt sich eine Rangliste der aussichtsreichsten WM-Teilnehmer. Die stärksten zehn Teams sind demnach in abfallender Reihenfolge Brasilien, Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Argentinien, Portugal, Belgien, Uruguay und Kolumbien. Unter den zehn stärksten Mannschaften sind also sechs aus Europa und vier aus Südamerika. Der höhere Wert entscheidet über den Favoritenstatus in den jeweiligen Partien.

Wenn es allein danach ginge, wäre der Ausgang der WM wenig überraschend: die vier stärksten Mannschaften kämen ins Halbfinale, in dem Brasilien gegen Frankreich und Deutschland gegen Spanien gewännen. Aber Fußball wäre nicht so spannend, wenn es nur Favoritensiege geben würde. Der Reiz besteht bei komplexen Spielsituationen ja gerade darin, dass unvorhergesehene Dinge passieren. Glück und Pech, falsche Schiedsrichterentscheidungen, Pfosten- und Lattentreffer sowie Verletzungen sind nicht zu steuernde Parameter, die gemeinhin unter dem Phänomen Zufall bekannt sind. Nicht zuletzt entscheidet aber oftmals die auch Tagesform der Spieler, welche als Abweichung vom geschätzten Qualitätspotenzial verstanden wird, über Sieg oder Niederlage.

Die Vorhersage beruht auf der Annahme, dass bei circa zwölf der insgesamt 48 Partien der WM-Gruppenspiele Ergebnisse geben wird, bei denen entweder die Tagesform oder das Glück den Ausschlag für das nicht-favorisierte Team geben und die somit als Überraschung angesehen werden müssen. Etwa vier davon sind große Überraschungen. Bei den letzten Großereignissen gab es einige dieser Spielausgänge. Die EM 2012 war geprägt von Deutschlands Ausscheiden gegen Italien und vom vorhergesagten Ausscheiden der Niederlande nach der Vorrunde. Von der WM 2014 sind vor allem noch das prognostizierte Ausscheiden der spanischen Nationalmannschaft in der Vorrunde sowie das Vordringen der Underdogs aus Costa Rica ins Viertelfinale in Erinnerung. Bei der letzten EM sorgten die Isländer mit dem Viertelfinaleinzug für eine kleine Sensation.

Für die bevorstehende WM erwarten wir wieder überraschende Ergebnisse, die das Weiterkommen eigentlich stärkerer Teams in Frage stellen. Da der Faktor Unvorhergesehenes eben nicht beeinflusst oder gesteuert werden kann und vor allem eins, nämlich nicht vorherzusehen ist, beruht unsere Prognose zu 80% auf statistischen Berechnungen und zu 20% auf Zufall, das heißt der zufälligen Über- oder Untergewichtung der maßgeblichenen Erfolgsparameter. Dieses Zufallsfünftel unterziehen wir noch einem Plausibilitätscheck, quasi einer kritischen Analyse der Zufallsprognose unter Zuhilfenahme der allen Fans zur Verfügung stehenden Informationen bezüglich Verletzungen, Nichtnominierungen, taktischer Ausrichtung und der allgemeinen Formkurven der antretenden Mannschaften.

Die Vorrunde

Die Prognosen bezüglich des Ausgangs der Vorrunde ergeben folgende Ergebnisse:

Mathematisch geht die Gruppe A klar an Uruguay. Ob Russland vom Heimbonus profitieren kann, ist nicht quantifizierbar. Das ägyptische Team mit dem Shooting Star Salah zieht trotz dessen Verletzung im Champions League Finale ins Achtelfinale ein, weil er spätestens im zweiten Gruppenspiel wieder mit dabei sein wird.

Gruppe B wird von Spanien und Portugal dominiert, wobei die Portugiesen nur Gruppenzweiter werden. Marokko und Iran werden nicht mehr als Farbtupfer bei dieser WM sein.

In Gruppe C kommt Frankreich als Gruppensieger sicher weiter. Obwohl Peru ein hartnäckiger Gegner ist, ziehen die Dänen ins Achtelfinale ein. Australien wird mehr Sympathien als Punkte einfahren.

In Gruppe D geht es heiß her. Island kann seinen EM-Erfolg zwar nicht wiederholen, spielt aber das Zünglein an der Waage. Argentinien knüpft an die durchwachsene Leistung in der Qualifikation an und wird nur Gruppenzweiter hinter den überzeugenden Kroaten. Nigeria steht in dieser Gruppe auf verlorenem Posten.

In Gruppe E gibt es keine Überraschungen. Brasilien behält klar die Oberhand vor der Schweiz, die sich Costa Rica nur mit Mühe vom Leib halten können. Serbien bleibt nicht viel mehr als die Statistenrolle.

In Gruppe F wird Deutschland erwartungsgemäß als Gruppenerster weiterkommen. Zwischen Mexiko und Schweden wird es eng zugehen, aber die Mexikaner um den Ex-Leverkusener Chicharito haben mathematisch die besseren Karten.

Gruppe G sieht ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Belgien und England, bei dem Belgien die Nase vorn haben wird. Panama und Tunesien fliegen nach den Gruppenspielen nach Hause.

In Gruppe H hat Senegal ein einziges afrikanisches Team die Chance auf das Achtelfinale. Während Kolumbien Gruppenerster wird, muss sich Polen auf ein Ausscheiden einstellen. Japan spielt bei dieser WM keine große Rolle.

Die KO-Spiele

Im Achtelfinale gibt es mit Frankreich gegen Argentinien schon einen echten Kracher, mit dem besseren Ende für Frankreich und dem bitteren Ende für Lionel Messi, dessen Traum vom WM-Titel jäh beendet wird. Deutschland bekommt es mit der Schweiz zu tun und wird diese Aufgabe lösen. Uruguay gegen Portugal (Portugal gewinnt) und Dänemark gegen Kroatien (Kroatien gewinnt) sind weitere knackige Achtelfinalspiele. Spanien gewinnt zudem gegen Ägypten und Brasilien gegen Mexiko. Die übrigen Paarungen lauten Belgien gegen Senegal und England gegen Kolumbien, wobei jeweils die Erstgenannten ins Viertelfinale einziehen.

Das erste Viertelfinale heißt Frankreich gegen Portugal und danach heißt es von Cristiano Ronaldo Abschied nehmen. Spanien gegen Kroatien wird eine echte Knallerpartie, bei der Spanien knapp das bessere Ende für sich hat. Brasilien gegen Belgien ist ebenfalls ein rassiges Spiel, bei dem sich Belgien aus dem Turnier verabschieden wird. Deutschland gegen England ist ein Klassiker mit dem klassischen besseren Ende für Deutschland.

Spanien gegen Deutschland und Frankreich gegen Brasilien heißen die Halbfinalbegegnungen. Frankreichs Offensivpower triumphiert über Brasiliens Ballzauberer und Deutschland hat das Können und das notwendige Glück weiterhin auf seiner Seite.

Das WM-Finale Frankreich gegen Deutschland ist ein Spiel mit offenem Ausgang, bei dem Deutschland hoffentlich nicht nur mathematisch die Nase vorn haben wird.

Internationales Projekt e-Comma ermöglichte es

Studentin mit auf FOM Forschungsreise im Ausland

Tamara Schulz studiert Wirtschaftspsychologie an der FOM in Frankfurt und ist als Research Fellow am KCI KompetenzCentrum für interdisziplinäre Wirtschaftsforschung und Verhaltensoekonomie tätig. Durch ihr dortiges Engagement ist sie eingebunden in die Forschungsarbeit der FOM im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts e-Comma, einem Drittmittelprojekt des ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung, gefördert durch das Programm Erasmus+, bekam sie nun die Möglichkeit, an einer Forschungsreise teilzunehmen.

Im Interview erzählt uns die Studentin, wie es dazu kam, dass sie an dieser Forschungsexkursion nach Polen teilnehmen durfte und welche Eindrücke sie sammeln konnte. 

Frau Schulz, neben Ihrem Studium sind Sie auch als Research Fellow am KCI aktiv. Was macht ein Research Fellow und wie kam es, dass Sie an einer Forschungsreise des ifid teilnehmen konnten? 

Studentin Tamara Schulz war mit der FOM auf einer Forschungsreise in Polen (Foto: privat)

Tamara Schulz: Als Research Fellow unterstütze ich Prof. Dr. Winand Dittrich in seiner Forschungsarbeit im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Diese Forschungsarbeit findet in einem europaweiten Rahmen statt, da sich Professor Dittrich am KCI stark bei internationalen Forschungsprojekten engagiert und mit internationalen Teams zusammenarbeitet. Die praktische Erfahrung des internationalen Austauschs ergänzt meine Forschungsaktivitäten im Bereich der beruflichen Rehabilitation und des Wissenstransfers in optimaler Weise. 

Impression aus Breslau – im Rahmen der FOM Forschungsreise zum Projekt e-Comma (Foto: FOM)

Wie ist es für Sie, dass Sie als Studentin nicht nur an der Forschung vor Ort, sondern auch im Ausland partizipieren konnten? Und was war dabei Ihr interessantestes Erlebnis?

Tamara Schulz: Ich bin sehr dankbar für diese unmittelbare Erfahrung der internationalen Zusammenarbeit. Die Forschung im europäischen Kontext zu sehen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen zu können, empfand ich als ungemein bereichernd. Selbst zu erfahren, wie die Zusammenarbeit auf ein gemeinsames Ziel hin – und über kulturelle und Sprachgrenzen hinweg – stattfindet, war für mich die interessanteste Erfahrung.

e-Comma ist ja ein internationales Projekt. Können Sie uns in wenigen Worten sagen, worum es dabei geht, was Sie vor Ort in Breslau genau gemacht haben und aus welchen Ländern die übrigen Teilnehmer kamen, sie Sie kennengelernt haben?

Tamara Schulz: Bei dem Projekt geht es darum, im Bereich E-Commerce eine gemeinsame europäische Basis für die Erwachsenenbildung zu schaffen. Wir nahmen in Breslau an Workshops und Gruppenprojekten teil und durften mit unserem Feedback dazu beitragen, dass Inhalt und Struktur der Kurse unter realen Bedingungen erprobt und weiter verfeinert werden können. Mit teilgenommen haben dabei Studierende, Auszubildende und Berufstätige aus Polen, Italien, Deutschland und Frankreich.

Vielen Dank für diesen Einblick, Frau Schulz!

 

Das Projekt e-Comma wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Publikation spiegelt nur die Ansichten der Verfasserin wider, die Kommission kann nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden. Das Interview führte Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi, Referentin Forschungskommunikation. 

Startschuss für ein erfolgreiches Berufsleben

FOM Hochschule feiert 356 Absolventen

Aufgeregt, stolz und unendlich glücklich – so feierten die 183 Bachelor- und 173 Master-Absolventen der FOM Hochschule in Frankfurt ihren Studienabschluss gemeinsam mit Familien, Freunden und dem Hochschulteam am Wochenende im großen Hörsaal.

Die Frankfurter Absolventen feiern ihren Abschluss (Foto: Joppen)

Als Startschuss für die nächsten Karriereschritte betonte Festredner Michael von Kunhardt, Mentaltrainer von Profisportlern und Führungskräften, Selbstvertrauen als den bedeutendsten Faktor der Siegermentalitäten. Wer sich selbst reflektiere, aus Fehlern lerne und sich so stets weiterentwickele, könne im Sport wie im Business klar und mutig handeln. Dabei gelte es, die eigenen Erfolgsfaktoren zu identifizieren und die passende Balance zu finden: mehr Power und Spannung oder Druckreduktion und Entspannung. Nur so könne man klug und individuell regulieren und seine Ziele erreichen, so von Kunhardt abschließend.

Mit großem Schwung warfen dann die Absolventen gemeinsam ihre Hüte bis fast an die Decke des großen Hörsaals – das Ritual einer jeden Abschlussfeier. Felix von Dobschütz, Gesamt-Geschäftsleiter, und Prof. Dr. Andreas Löhr, Studienleiter, wünschten den Absolventen viel Glück und Erfolg für den weiteren Weg und luden alle zum Feiern mit Büfett und Livemusik ein. 

Frankfurter MBA-Absolventen wollen erfolgreiche FinTech-Unternehmer werden

Zwei Jahre nach StartUp-Gründung: icrowdU initiiert neue Krypto-Währung „CrowdToken“

Aus den beiden MBA-Absolventen Alexander Holtermann und Ian Wright der FOM Hochschule in Frankfurt sind Revolutionäre im FinTech-Bereich geworden: Neben China und den USA haben sie nach vielen bürokratischen Fallstricken endlich eine europäische Tochter ihres Unternehmens „iCrowdU – The Future of Funding“ mit Sitz in Irland und Groß-Gerau gegründet. „Das war unendlich viel Arbeit und wir haben sehr viele Gespräche geführt“, sagt Alexander Holtermann.

icrowdu Holtermann Wright StartUp MBA FOM Frankfurt
Ian Wright und Alexander Holtermann: "Ohne die FOM würde es icrowdU nicht geben." (Foto: icrowdU)

Aus mehreren Gründen haben sich Holtermann und Wright für den offiziellen Sitz Irland entschieden. „Obwohl wir eigentlich in einem einheitlichen Wirtschaftsraum der EU leben, gibt es große Unterschiede zwischen Irland und Deutschland“, betont Ian Wright. Aber die beiden Hessen lassen sich davon nicht abhalten. Nach einem kurzen Blick auf sein Handy strahlt Alexander Holtermann: „Ich muss mal kurz unser Gespräch unterbrechen. Wir haben gerade die ersten CrowdToken verkauft! Der erste Umsatz unseres Unternehmens!“

„CrowdToken“ – neue Kryptowährung initiiert

Gerade haben sie für ihre Crowdfunding- und CrowdMarket-Plattform eine eigene Kryptowährung gestartet, den sogenannten „CrowdToken“. „Hier können zukünftig Transaktionen unabhängig und transparent abgewickelt werden. Bei internationalen Transfers entstehen keine Kosten“, erläutert Ian Wright. Diese digitale Währung ist, wie der Bitcoin, an die Blockchain geknüpft - ein internationales Netzwerk, das quasi als Kontenbuch für Transaktionen zwischen Computern funktioniert. Diese Währung ist die Basis für das iCrowdU-System.

Anfang März hat iCrowdU eine Social Media Kampagne gestartet, um auf den CrowdToken aufmerksam zu machen. Innerhalb der ersten 48 Stunden hatten sich rund 1.500 Personen registriert – inzwischen sind es über 21.000. Die Website wurde in 143 Ländern und über 2579 Städten aufgerufen. „Über diesen Erfolg freuen wir uns sehr. Es ist ein wichtiger Schritt hin zu einer weltweiten online CrowdFunding- und Vermarktungs-Plattform“, kommentiert Holtermann.

„iCrowdU – The Future of Funding“

Die Idee hinter iCrowdU: „Konsolidiertes Crowdfunding“, also attraktive Investitionsmöglichkeiten, die über das Portfolio anderer Plattformen weit hinausgehen: Kredite können über Zinsen, Finanzierungen über Umsatzerlöse eingeworben, Firmenbeteiligungen flexibel über iCrowdU gestaltet werden. „Natürlich können auch Spendenaufrufe gestartet werden. Momentan sind wir allerdings noch nicht so weit. Wir haben rund 170.000 Facebook- und 23.000 Twitter-Follower, so sind wir schon jetzt dabei unsere virtuelle Credibility aufzubauen, denn dies wird zukünftig den Ausschlag für Finanzierungszusagen geben“, sagt Alexander Holtermann.

Damit meint er den von iCrowdU entwickelten Begriff des „Crowding“. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen und so Projekte zu gestalten und Produkte günstiger zu kaufen. „Gemeinsam können andere Margen erreicht werden. So geben wir unseren Usern zukünftig die Chance, in der Masse stark aufzutreten und mit dieser Marktmacht Druck aufzubauen“, so Holtermann.

Von der FOM zum FinTech Start-Up

Als der heute 48-jährige Alexander Holtermann 2014 sein berufsbegleitendes MBA-Studium an der FOM in Frankfurt aufnahm, suchte der Groß-Gerauer neue Impulse. „Ich war in Deutschland und Hongkong mit Börseneinführungen von Unternehmen gut gebucht, aber das wollte ich nicht mehr.“ Die Idee von iCrowdU kam ihm wortwörtlich unter der Dusche. „Ich habe dieses Marktsegment intensiv studiert und dies auch meinen Kommilitonen erzählt.“ Mit dem gebürtigen Engländer Ian Wright bereitete er gerade eine Marketing-Case-Study vor. „Wir haben uns von Beginn an gut verstanden, haben die gleiche Arbeitseinstellung und sind umsetzungsstark“, erzählt der Wahl-Frankfurter. Gemeinsam mit Ian Wright gründete Alexander Holtermann im Januar 2016 iCrowdU. „Die FOM hat uns zusammengebracht und daraus ist eine fantastische Partnerschaft und Freundschaft geworden.“

Beide sind seitdem durch Höhen und Tiefen gegangen. Der 31-Jährige Ian Wright gab, obwohl gerade Vater geworden, seinen festen Job auf und engagierte sich in Vollzeit bei iCrowdU. „Wir mussten viel lernen und dabei haben uns Professoren, Dozenten und Kommilitonen sehr geholfen: Der MBA-Studienleiter Walsh und Professor Massey haben uns wichtige Tipps für den Businessplan gegeben und bei Professor Löhr im Entrepreneurship-Seminar wurden wir erst richtig zu Unternehmern.“ Nicht aufgeben und lösungsorientiert weiterarbeiten. Heute sagen beide, dass es die Firma ohne die FOM nicht geben würde. „Auch in Soft Skills, Leadership-Quality und Präsentationen haben wir das gelernt, was uns später bei harten Verhandlungen mit Investoren zugutegekommen ist.“

IcrowdU im Interview bei #FOMfragt