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Gastreferentin

Impulsvortrag über Komplexität & Führung

Dortmunder Master-Studierende aus dem Seminar „Personalmanagement“ bekamen im Rahmen eines Gastvortrags Einblicke zu den Themen Komplexität und Führung. FOM Professor Dr. Christoph Schönfelder hatte Stephanie Borgert eingeladen, um den Management-Studierenden eine ganzheitliche Perspektive auf Führungsstrukturen aufzuzeigen.

Die selbstständige Organisationsberaterin gab den Studierenden Impulse, wie sie als angehende Manager in der Arbeitswelt 4.0 erfolgreich führen können. Unter dem Leitsatz: „Komplexität lässt sich weder reduzieren noch eliminieren, aber sie lässt sich meistern“, regte Borgert die Studierenden dazu an, Management-Strategien und –Maßnahmen neu zu denken, um etablierte Muster aufzubrechen. Zur Auflockerung wurde mit Lego gebastelt. Hier ging es darum, einfache, komplizierte und komplexe Sachverhalte in Führungskontexten direkt zu erfahren. „Diese Herangehensweise hatte einen großen Mehrwert für das Thema. Es ist wichtig, dass Studierende auch Impulse von erfahrenden Praktikern bekommen, um möglichst umfassend auf zukünftige Führungsaufgaben vorbereitet zu sein“, so. Prof. Schönfelder.

Ein abwechslungsreicher Seminartag in Dortmund (Foto: FOM / Schönfelder)
Ein abwechslungsreicher Seminartag in Dortmund (Foto: FOM / Schönfelder)

Dortmunder Semesterstart im September

Zum ersten Mal Steuerrecht im Tagesstudium/Anmeldungen noch möglich

Wer sich weiterqualifizieren und neben dem Beruf studieren möchte, dem bietet die FOM Hochschule in Dortmund zum nächsten Semesterstart im September einige Möglichkeiten. Angeboten werden Studiengänge sowohl für kaufmännisch und technisch interessierte Berufstätige als auch für Auszubildende. „Zum ersten Mal startet zum nächsten Wintersemester beispielsweise der Studiengang Steuerrecht im Tagesstudium“, so Geschäftsleiterin Keare Han. Interessierte können sich vorab im August über die unterschiedlichen Wege zum Bachelor- oder Master-Abschluss informieren und dabei das Hochschulzentrum an der Lissaboner Allee kennenlernen.

Wie ist das Studium neben dem Beruf oder der Ausbildung organisiert? Welche Studiengänge stehen zur Auswahl? Und wie läuft eine Vorlesung an der FOM ab? „Wer sich über Inhalte, Ablauf und Kosten des FOM Studiums informieren möchte, hat jetzt Gelegenheit dazu. Interessant für Spätentschlossene: Anmeldungen zum Studium sind noch bis kurz vor Semesterstart möglich“, so Han.   

Kompakt:

Infoveranstaltung Bachelor-Studium, 7. August, 18.00 Uhr

Infoveranstaltung Master-Studium, 14. August, 18.00 Uhr

Infoveranstaltung Ingenieurstudium, 16. August, 18.00 Uhr

Die Termine finden statt im FOM Hochschulzentrum, Lissaboner Allee 7, 44269 Dortmund

Ältere und „Babyboomer“ haben Angst vor der Entwicklung – Datenschutz wird von Jüngeren vernachlässigt

Digitalisierung spaltet Dortmund

fotocredits: istock / ipopba
fotocredits: istock / ipopba

Die zunehmende Digitalisierung spaltet Dortmund. Vor allem ältere Bürger geben offen zu, unsicher und sogar ängstlich gegenüber der digitalen Entwicklung zu sein und sich nicht mitgenommen bzw. nicht ausreichend informiert zu fühlen. Die Jüngeren dagegen sehen in der Digitalisierung vor allem Chancen – und sich selbst als Teil dieser Zukunft. Das sind die Kernaussagen einer großen, bundesweiten wissenschaftlichen Studie mit über 22.000 Befragten, an der auch rund 550 Dortmunder Bürger teilnahmen. Die Studierenden der FOM, Deutschlands größter privater Hochschule, trugen die Ergebnisse im Frühjahr und Sommer 2018 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser zusammen.

Grundsätzlich könnte die Selbsteinschätzung in Bezug auf die digitale Entwicklung und die Eingebundenheit jedes Einzelnen auch in Dortmund deutlich besser sein. Klar wird allerdings: Je älter, desto unsicherer sind die Menschen in Deutschland. Während die Generationen Z (12 bis 21 Jahre) und Y (22 bis 36 Jahre) sich zu 70 bzw. 56% für digital kompetent halten, nimmt diese positive Selbsteinschätzung mit zunehmendem Alter deutlich ab. Von den befragten Babyboomern (52 bis 62 Jahre) halten sich nur noch 23% für digital kompetent, von den Probanden über 63 Jahren sogar nur noch 8 Prozent.

Dortmunder beklagen mangelnde Informationen

Nur 7% der über 63-Jährigen fühlen sich beim Thema Digitalisierung von den Anbietern (Industrie/Handel/Dienstleistung) mitgenommen, bei der jüngeren Generation (22-36 Jahre) sind es immerhin 29%. Generationsübergreifend besteht bei diesem Thema aber offensichtlich erheblicher Nachholbedarf, nur die wenigsten fühlen sich gut informiert. Daraus resultierend erscheint auch die Angst vor Überforderung logisch: 61% der über 63-Jährigen haben Angst vor einer Überforderung durch digitalen Neuerungen, bei den unter 21-Jährigen sind es dagegen nur 11%.

Schulen und Hochschulen in der Pflicht

Allerdings erhoffen sich auch die Jüngeren deutlich mehr Kompetenzvermittlung in Sachen Digitalisierung, zum Beispiel durch Schulen und Hochschulen. Nur 19% der Dortmunder Schüler zwischen 12 und 21 Jahren geben an, dass die Vermittlung von digitalem Know-how seitens der Bildungsinstitute ausreichend sei. Über die Hälfte der befragten jungen Generation (56%) ist vielmehr der Auffassung, an Schulen und Hochschulen müsse deutlich mehr in Sachen Digitalisierung unterrichtet werden. 25% haben dazu keine Meinung.

Nur jedem zweiten 12- bis 21-Jährigen ist Datenschutz wichtig

Die Älteren nehmen den Schutz ihrer Daten deutlich ernster, als die Jüngeren. Rund 76% der über 63-Jährigen ist das Thema sehr wichtig, bei den 12- bis 21-Jährigen sind es dagegen nur 52%. Über alle Generationen hinweg gibt sogar jeder Zweite der Befragten zu, nicht zu wissen, was man gegen die Erfassung der eigenen Daten tun kann.

Dortmunder Männer fühlen sich kompetenter als Dortmunder Frauen

Männer fühlen sich in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung übrigens relativ gut gerüstet. Immerhin 49%, also fast jeder zweite Mann gibt an, digital kompetent zu sein. Bei den Frauen behaupten dies nur 25% aller Befragten von sich.

Fakten zur Studie

Die umfassende Studie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, hier speziell des Instituts für Empirie und Statistik (ifes), wurde Mitte März bis Mitte Mai 2018 unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser bundesweit durchgeführt. Dazu befragten die Studierenden bundesweit über 22.000 Männer und Frauen, davon rund 550 Personen in Dortmund, in face-to-face-Interviews mit standardisiertem Fragebogen. Die Auskunftspersonen waren älter als 12 Jahre und wurden quotiert nach Alter und Geschlecht. Die Verteilung der Quotenmerkmale erfolgte gemäß der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes für 2018. Zu den Ergebnissen der Studie geht es hier hier.

 

 

Tutoren in China aktiv

FOM Wohngemeinschaft in Fernost

Rushhour auf Chinesisch: Menschenmassen schieben sich über Bürgersteige, auf den Straßen steht der Verkehr. Dunstwolken hängen zwischen Hochhäusern und vernebeln den Horizont. „Willkommen in Tai’an“, ruft Christian Ernst dem Lärmpegel entgegen. „Die Stadt schläft nie“, ergänzt Simon Kramer und beide schwingen sich in den Bus Richtung Universität.

Christian Ernst und Simon Kramer unterwegs in der Stadt Chongqing (Foto: privat)

Im Bus ist es ruhiger. Die zwei machen es sich bequem und verfolgen den Trubel durchs Fenster. „Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass Studenten als Tutoren für vier Monate nach China reisen können, war mein Fernost-Weh sofort geweckt“, erinnert sich Christian Ernst. Der Münchner FOM Bachelor-Absolvent bewarb sich an der German-Sino School. Beim Tutoren-Workshop lernte er Master-Student Simon Kramer aus Dortmund kennen. „Kurzerhand beschlossen wir, in China in eine Wohngemeinschaft zu ziehen“, so Simon Kramer. „Genau dahin fahren wir jetzt!“

Die Shandong Agricultural University liegt mitten in der fünf-Millionen-Einwohnerstadt Tai’an. Viele Studierende leben im Wohnheim am Rande des Campus. „Ob Supermärkte, Sportanlagen oder Seminarräume – das wichtigste erreicht man von hier zu Fuß“, sagt Simon Kramer als er die Wohnungstür aufschließt. „Die Küche ist so ordentlich, weil wir meistens in der Mensa essen“, bemerkt Christian Ernst augenzwinkernd.

Die beiden FOM Tutoren auf dem West Pearl Tower in Chengdu (Foto: privat)

Die Wohnung steht oft leer: „Abends sind wir auf dem Campus unterwegs, spielen mit den Studierenden Fußball, gehen schwimmen oder essen zusammen. Und an den Wochenenden reisen wir durchs Land. Vor kurzem haben wir uns die Terrakotta-Armee angeschaut, davor waren wir schon in Peking und Chengdu“, geraten beide ins Schwärmen. „Jetzt wird aber erstmal gearbeitet!“

Jeder Tutor unterrichtet täglich drei je neunzigminütige, deutschsprachige Unterrichtseinheiten für die chinesischen Studierenden, die sich auf ihr kommendes Studienjahr in Deutschland vorbereiten. „Vor mir sitzen dann etwa 40 junge Chinesen, mit denen ich BWL wiederhole“, erläutert Simon Kramer auf dem Weg über den Campus. „Das war anfangs schon sehr ungewohnt. Mittlerweile haben wir uns aber alle kennengelernt und die Tutorien machen riesigen Spaß“. Christian Ernst nickt zustimmend. „Dort drüben im Supermarkt haben wir unseren ersten Einkauf erledigt. Von lebenden Fischen und Fröschen bis hin zu Grundnahrungsmitteln gibt es alles – außer Haribo und Käse.“

Heute steht das Modul „Projektmanagement“ auf dem Lehrplan. „Viele Inhalte kenne ich noch aus meinem Studium. Trotzdem bereiten wir jede Unterrichtseinheit vor. Diesmal führe ich eine Gruppenarbeit durch“, verrät Christian Ernst und verschwindet im Seminarraum. „Chinesische Studierende sind es nicht gewohnt, ihren Professoren Fragen zu stellen. Deshalb sind wir Tutoren wichtige Ansprechpartner“, ergänzt Simon Kramer bevor auch er seinen Kurs begrüßt.

Eineinhalb Stunden später ist Feierabend. „Wir gehen jetzt noch mit ein paar Studierenden Abendessen“, freuen sich die beiden. „Und demnächst geht es für uns zur chinesischen Mauer und nach Shanghai.“

Innovationen im Gesundheits- und Sozialwesen

Fach- und Führungskräfte beim Health Management Forum

Gut besuchtes Health Management Forum an der FOM in Dortmund (Foto: FOM)

Zum dritten Mal war Dortmund Veranstaltungsort für das „Westfälische Health Management Forum“. Thema in diesem Jahr: Management von Innovationen im Gesundheits- und Sozialwesen. Steigende Qualitätsanforderungen, neue Technologien und Konzepte, steigende Kosten – die Herausforderungen für die Akteure der Branche sind hoch. Wie sieht es aber mit der Innovationsfähigkeit der Branche aus? Welche Management-Konzepte und Produkte sind aus der Sicht der Einrichtungen und der Industrie erfolgsversprechend? Diese und weitere Fragen diskutierten rund 60 Teilnehmer. 

Georg Schneider, Pflegedirektor im Klinikum Dortmund, hat aus der Veranstaltung wertvolle Informationen ziehen können: "Als Pflegedirektor ist es für mich und für unser Krankenhaus elementar wichtig, mitzubekommen, welche künftigen digitalen Lösungen für die anstehenden Herausforderungen angeboten werden. Dabei hat mir das Health Management Forum der FOM Dortmund einen sehr guten Ein- und Überblick gegeben. Auch der interdisziplinäre Austausch und die engagierte Diskussion haben zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen." 

Das Forum ist eine Kooperationsveranstaltung der FOM Hochschule, des Centrums für Krankenhaus Management (CKM), ein An-Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Wirtschaftsförderung Dortmund.  

5 Fragen an: Prof. Dr. Christoph Winter, FOM Dozent für Management im Gesundheits- und Sozialwesen

1.    Herr Winter, was war das Highlight dieser Veranstaltung?

In den Vorträgen wurden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Beispiele für überwiegend digitale Innovationen geliefert. Dieser ausgewogene Mix an verschiedenen Sichtweisen lieferte vielfältigen Diskussionsstoff und hatte daher für mich einen besonderen Charme.

2.    Sie sind von Anfang an dabei, organisieren die Veranstaltung inhaltlich. Sie wählen die Themen aus und rekrutieren die Referenten. Wie gehen Sie dabei vor? Und wie kommen Sie zu Ihrer Themenauswahl?

Der Erfolg einer solchen Veranstaltung hängt im Wesentlichen von einer gründlichen inhaltlichen Vorbereitung ab und steht und fällt mit der Qualität der Referenten. Gemeinsam mit meinem Kollegen, Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, suchen wir stets ein aktuelles Thema, das sich für den wissenschaftlichen Diskurs in einem solchen offenen Setting eignet. Über unsere vielfältigen Netzwerke und Kontakte kommen wir dann zu den Referenten, die sich als Experten für das Thema bereits einen Namen gemacht haben und die einen regionalen Bezug haben. Wir formulieren zudem Fragenkomplexe, die die Referenten in ihren Beiträgen beantworten.

3.    Wen möchten Sie mit der Veranstaltungsreihe ansprechen und was reizt Sie so an diesem Format?

Mit dem Beginn um 16.30 Uhr ist sie als After-Work-Veranstaltung für regionale Fach- und Führungskräfte des Gesundheits- und Sozialwesens konzipiert. Das heißt, vor der Abendgestaltung bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen zu informieren und ihr Wissen aufzufrischen. Nach den Vorträgen bietet zudem unser „Get-Together“ die Möglichkeit des Networkings – ein entscheidender Erfolgsfaktor für Entrepreneurship im Gesundheitswesen.

4.    Warum ist der Standort Dortmund für die Veranstaltung so geeignet?


Dortmund ist nicht zuletzt aufgrund seiner Größe und seinem Einzugsgebiet als Gesundheits- und Sozialstandort ideal für Veranstaltungen dieser Art. Eine höhere Dichte an Gesundheits- und Sozialanbietern finden wir in Nordrhein-Westfalen kaum. Außerdem überzeugt mich die Offenheit und Interessiertheit, mit der die Dortmunder neuen Themen und Formaten gegenüber stehen.

5.    Welche Pläne haben Sie für die Zukunft der Veranstaltungsreihe? Bleibt die Veranstaltung in Dortmund?

Never change a winning team. Natürlich werden wir dem Standort Dortmund nach so erfolgreichen Veranstaltungen treu bleiben und planen schon für das kommende Jahr ein Health Management Forum - in einem ausgeweiteten Format.

 

 

Prof. Dr. Christoph Winter MPH ist Professor an der FOM Hochschule mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialmanagement. Er war jahrelang Geschäftsführer in verschiedenen Krankenhäusern und ist nun seit über fünf Jahren an den FOM Hochschulzentren Münster, Dortmund und Essen im Einsatz. Prof. Winter hat als OP-Helfer, Rettungsassistent, Pflegediensthelfer und wissenschaftlicher Projektleiter das Gesundheitswesen quasi von der Pike auf gelernt. Sein Wissen und seine Erfahrung gibt er nun an die FOM-Studierenden weiter und coacht sie auf dem Weg zu Führungspositionen im Gesundheits- und Sozialwesen.