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FOM Hochschule und Alexianer GmbH kooperieren erstmalig in Berlin

Klinik der Alexianer wird „Akademisches Lehrkrankenhaus für Pflege“

Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule, verlieh dem Alexianer St. Jospeh-Krankenhaus Berlin-Weißensee das Zertifikat „Akademisches Lehrkrankenhaus für Pflege“.
Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule, verlieh dem Alexianer St. Jospeh-Krankenhaus Berlin-Weißensee das Zertifikat „Akademisches Lehrkrankenhaus für Pflege“. (Foto: Richter/ALEXIANER)

Die Alexianer beschreiten gemeinsam mit der FOM Hochschule neue Wege in der akademischen Pflegeausbildung. Beim Weißenseer Pflegefachtag am 22. September 2017 verlieh Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule, dem Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee das Zertifikat „Akademisches Lehrkrankenhaus für Pflege“. Es ist die derzeit dritte Einrichtung der Alexianer, die diesen Titel trägt – die erste in Berlin.

Mit der Zertifikatsübergabe ist nunmehr auch das Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee Ausbildungsstätte für Pflegende, die neben der grundständischen Berufsausbildung auch den Bachelor-Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaften“ berufsbegleitend studieren können. Mit diesem Studiengang haben die Alexianer und die FOM Hochschule ein Curriculum konzipiert, um das pflegerische Spezialwissen sowohl theoretisch als auch praktisch zu vermitteln und Pflegekräfte für zielgerichtete Aufgabenbereiche weiter zu qualifizieren. „Damit steigen auch die Karrierechancen der Absolventen. In den akademischen Pflegewissenschaften ist der Weg vom Bachelor- über den Masterabschluss offen bis zur Promotion und Habilitation“, erläutert Gerrit Krause, Leiter des Referates für Pflege- und Prozessmanagement bei den Alexianern.

„Durch die Implementierung des Studiengangs in unseren Krankenhäusern möchten wir die Qualität in der Pflegeausbildung nachhaltig steigern. Studien haben gezeigt, dass ein Anstieg an akademisch ausgebildeten Pflegepersonen zu einer deutlich besseren Pflegequalität in Krankenhäusern führt. Ich freue mich, dass wir bei den Alexianern mit dem „Akademischen Lehrkrankenhaus für Pflege“ Vorreiter in Berlin sein dürfen“, erläutert Hauptgeschäftsführer Alex Hoppe. „Was in der Ausbildung von Ärzten schon lange funktioniert, also das Lernen in akademischen Lehrkrankenhäusern, wenden wir gemeinsam mit der Alexianer GmbH jetzt auch in der Pflegeausbildung an“, bestätigt FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner die Kooperation, die bereits zum dritten Mal eine Einrichtung der Alexianer GmbH zertifiziert. Frauke Förster, Pflegedirektorin im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee ergänzt: „Damit werden wir endlich einen besseren Transfer pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse von der Theorie in die Praxis erreichen.“

Workshop an der FOM Berlin

Braucht die FinTech-Szene regulatorische Rahmenbedingungen?

Die FinTech-Szene wächst und wächst… Eine Studie zur Entwicklung in Deutschland geht von einem Anstieg des Gesamtmarktvolumens auf 58 Mrd. Euro im Jahr 2020 und auf rund 97 Mrd. Euro im Jahr 2025 aus. Angesichts dieser Zahlen wird der Ruf nach regulatorischen Rahmenbedingungen lauter. Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beispielsweise widmet sich inzwischen eine eigens eingerichtete Organisationseinheit dem Phänomen FinTech. Grund genug, das Thema im Rahmen eines Workshops am 11. Oktober 2017 im FOM Hochschulzentrum Berlin zu beleuchten. Veranstalter: HLP Management Connex im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Innovationsforums Mittelstand und in Kooperation mit dem KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand

„Der Workshop trägt den Titel ‚FinTechs und regulatorische Rahmenbedingungen‘“, erläutert Prof. Dr. Nick Dimler, der die Veranstaltung wissenschaftlich begleitet. „Expertinnen und Experten der BaFin sowie verschiedener FinTech-Unternehmen nähern sich dem Thema aus ihrer Perspektive und geben dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag.“ Wie eine Regulierung aussehen könnte, hänge in erster Linie davon ab, welches Geschäftsmodell das jeweilige Unternehmen betreibt, so der FOM Professor für Entrepreneurship und Finanzen. „Anders als beispielsweise in Großbritannien gibt es in Deutschland keine Sonderregelungen für junge FinTechs: Betritt ein FinTech mit seinem Geschäft reguliertes Terrain, wird nach denselben Regeln beaufsichtigt wie bei etablierten Unternehmen. Umso wichtiger ist es für die oft unbedarft agierenden Start-ups, die Regeln genau zu kennen.“

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr im FOM Hochschulzentrum in der Bismarckstr. 107 (10625 Berlin). Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind unter www.innovationsforum-fintech.de möglich.

Info-Abend zum berufsbegleitenden Studium

„Studieren für die Zukunft? Berufsperspektiven und Aufstiegschancen im Pflegebereich“

(Foto: iStock 610433160)
(Foto: iStock 610433160)

Weshalb sollten Beschäftigte aus dem Pflegebereich studieren? Ist das überhaupt möglich, auch wenn keine Hochschulreife vorliegt? Und machbar, wenn man Vollzeit arbeitet? Diese Fragen werden am 22. September 2017 am Berliner FOM Hochschulzentrum bei einem Info-Abend zum berufsbegleitenden Studium im Gesundheits- und Pflegebereich beantwortet.

Die Pflegedirektorin der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH Ina Jarchov-Jadi und Prof. Dr. Gerald Lux, Professor an der FOM und gelernter Krankenpfleger, berichten aus der beruflichen Praxis.

Mit dem Angebot von berufsbegleitenden Gesundheits- und Pflegestudiengängen wie beispielsweise „Angewandte Pflegewissenschaft“ (B.A.) oder „Pflegemanagement“ (B.A.) reagiert die FOM Hochschule auf die steigenden Anforderungen an Fachkräfte und den gleichzeitigen Fachkräftemangel im Pflegebereich.

Programm

16:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Manuela Zipperling, Geschäftsleitung FOM Berlin

16:40 Uhr „Studieren für die Zukunft? Berufsperspektiven und Aufstiegschancen im Pflegebereich“
Prof. Dr. Gerald Lux, FOM Dozent für Gesundheits- und Sozialmanagement

17:30 Uhr Praxis-Gespräch
Ina Jarchov-Jadi, Pflegedirektorin der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH

KOMPAKT:
Info-Veranstaltung
22. September, 16.30 – 18.00 Uhr
„Studieren für die Zukunft? Berufsperspektiven und Aufstiegschancen im Pflegebereich“
FOM Hochschule, Bismarckstr. 107, 10625 Berlin

Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei.

Anmeldungen nimmt die Zentrale Studienberatung unter der E-Mail-Adresse studienberatung@fom.de oder der Telefonnummer 0800-1959595 (gebührenfrei) entgegen.

„Wäre das Studium ein Drachenflug, würde ich Ihnen gute Sicht beim Fliegen wünschen“

FOM Hochschule in Berlin startet ins Wintersemester

Rund 350 Erstsemester haben am FOM Hochschulzentrum in Berlin zum Wintersemester 2017/2018 das berufsbegleitende Studium begonnen. Bei der traditionellen Semestereröffnung begrüßte Geschäftsleiterin Prof. Dr. Manuela Zipperling zusammen mit der wissenschaftlichen Gesamtstudienleiterin Prof. Dr. Beate Dahlke und Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor Kooperationen, die Studierenden.

FOM Berlin Semesterstart 17 18
„Wäre das Studium ein Drachenflug, würde ich Ihnen gute Sicht beim Fliegen wünschen“ (Foto: FOM)

„Wir verzeichnen großes Interesse an unserem Hochschulbereich „Gesundheit und Soziales“ und starten erstmalig den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“. Damit erweitert das FOM Hochschulzentrum sein Studienangebot erneut“, freut sich Prof. Dr. Manuela Zipperling.

Frau Professorin Dahlke beglückwünschte die neuen Studierenden zu ihrer Entscheidung und wünschte gute Sicht. „Das Studium lässt sich mit einem Drachenflug vergleichen: Ohne Anleitung zu fliegen, ist keine gute Idee, eine gute Ausrüstung und Hilfsmittel helfen jedoch. Meine Empfehlung: Bereiten Sie sich gut auf Ihr Studium vor, seien Sie neugierig und lassen Sie sich helfen! Sie fliegen nicht alleine.“ Und sie fügte hinzu: „Wäre das Studium ein Drachenflug, würde ich Ihnen gute Sicht beim Fliegen wünschen“.

Auch Professor Heinemann verwies in seinem Vortrag auf die akademische Gemeinschaft: „Neben Familie und Freunden in Ihrem privaten Umfeld haben Sie ab sofort auch die akademische Gemeinschaft in Ihrem Rücken: Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte, die Studienberatung und Kommilitonen werden Sie bei Problemen unterstützen.“

André Roosen hielt als ehemaliger MBA-ler die Eröffnungsrede und verlieh der Ansprache die praktische Sicht eines Studierenden. „Studieren zu dürfen, ist ein großes Privileg“, eröffnete Roosen seinen Vortrag. Er beschrieb das berufsbegleitende Studium anhand der Prinzipien des Risikomanagements: „Die Folgen des Risikos sind nicht negativ, sie sind planbar und absehbar. Gutes Zeitmanagement ist gefragt, dann ist auch Zeit für Hobbys und Partys.“

Nach der Vorstellung der Lehrenden zum Abschluss des offiziellen Teils gab es die Möglichkeit beim Sektempfang im Lichthof der Technischen Universität Berlin Kommilitonen und Lehrende kennenzulernen.

Wahl-Berlinerin kombiniert Bachelor, Master und drei Auslandsprogramme

FOM Studentin Tina Weiß: „Berufsbegleitend zu studieren, hat mich beflügelt“

Tina Weiß hat einen echten 'Zick-Zack-Lebenslauf', wie sie selbst sagt. Die gebürtige Thüringerin wollte immer nach Berlin und kam 2002 in die Hauptstadt, um eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Angefangen hat sie damit allerdings nicht, sondern stattdessen gejobbt. „Es gibt wohl keinen Job, den ich nicht gemacht habe – vom Putzen bis zur Bedienung im Café war alles dabei“, blickt sie heute amüsiert zurück. „Das lehrt Demut“, sagt sie. Ihr Blick auf die Welt und die Menschen, die schlecht bezahlte Jobs machen, hat sich dadurch verändert.

Tina Weiss Sydney 2016 FOM
Tina Weiß (Mitte) glücklich – bei der Zertifikatsübergabe zum Abschluss des Auslandsprogramms in Sydney 2016 mit John Powrie, International School of Management, und Annika Messing, International Office FOM (Foto: Ben Williams)

Irgendwann landet sie bei der Kundenbetreuung ihres aktuellen Arbeitgebers in Berlin und merkt ziemlich schnell, dass das ein Unternehmen ist, bei dem sie unbedingt bleiben möchte. Deshalb schaut sie sich nach Weiterbildungen um. An der FOM Hochschule in Berlin beginnt sie zunächst ein Bachelor-Studium und darf sich seit Juli diesen Jahres Wirtschaftsjuristin nennen. Inzwischen ist sie in der Vertragsprüfung des Unternehmens tätig – und will weiter studieren. Nach gründlicher Recherche entscheidet sie sich wiederholt für die FOM Hochschule. „Hier fühle ich mich gut betreut. Außerdem hat sich die FOM hat auf dem Markt einen guten Namen gemacht.“ Ab dem Wintersemester 2017/2018 wird sie ihr Master-Studium Unternehmensrecht, Mergers & Acquisition beginnen.

Bei der Frage nach der Doppelbelastung von Arbeit und Studium winkt sie nur ab. „Ich habe zu keiner Zeit eine Doppelbelastung gespürt“, sagt sie. „Im Gegenteil, das Studium hat mich beflügelt: Was ich abends theoretisch in den Vorlesungen gehört habe, konnte ich am nächsten Tag im Job in die Praxis umsetzen.“ Das empfand sie als sehr motivierend. „Insgesamt lernt man durch das nebenberufliche Studium auf jeden Fall, behutsamer mit seiner Zeit umzugehen: Ich muss mir meinen Arbeitstag effizient strukturieren. Das baut die organisatorischen Fähigkeiten aus. Davon kann jeder Arbeitgeber nur profitieren“, ist sich Tina Weiß sicher. Genauso wie die Förderung des Teamgeists, den sie auch unter den Kommilitonen an der FOM erfahren hat. „Da ging es nicht um Konkurrenzdenken, sondern um gegenseitige Unterstützung. Jeder hatte seinen Job und seine speziellen Kenntnisse, die er in die Lerngruppen mit einbrachte. Das ist ein schönes Gefühl nicht allein zu sein.“ So sind auch Freundschaften entstanden.

Aber nicht nur die Studienatmosphäre schätzt sie an der FOM, sondern auch deren Auslandsprogramme. Sie hat sowohl einen Business-English-Kurs in Großbritannien absolviert als auch einen vierwöchigen Kurs für Bachelor-Studierende in Australien. „Die Praxisnähe hat mir dabei sehr gut gefallen.“ Für Tina Weiß war diese Erfahrung so inspirierend, dass sie sich gleich für das Pendant in ihrem Master-Studium eingeschrieben hat. Im Januar 2018 geht es wieder für vier Wochen nach Sydney, Australien. Sie belegt dort die Module „International Marketing“, „International Entrepreneurship“ sowie „Foundation of Managament Thoughts“. Natürlich ist das eine zusätzliche Herausforderung, weil sie die Klausuren der anderen Module in Berlin nachschreiben muss und Kurs sowie Aufenthalt selbst bezahlt. Aber das ist es ihr wert. „Es ist eine Investition in mich selbst.“

Wie sich das Studium und die Auslandsaufenthalte auf ihr Privatleben auswirken? „Meine Partnerin unterstützt mich bei dem, was mir gut tut.“ Seit fünf Jahren führen die beiden eine Fernbeziehung. „In der Woche kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren und mich ohne schlechtes Gewissen auf das Abendstudium freuen. Nach Australien begleitet sie mich in der ersten Woche.“ Sie hilft ihr auch dabei, zum richtigen Zeitpunkt „Stopp“ zu sagen und zwischendurch mal eine Auszeit zu nehmen, um die Akkus wieder aufzutanken.

„Das nebenberufliche Studium beginnt im Kopf“, meint Tina Weiß. „Die Frage ist: Empfinde ich es als Last, nach der Arbeit zur Hochschule zu gehen, oder freue ich mich auf Studium und Kommilitonen?“ Zum Ausgleich gehört für Tina Weiß auch, wieder etwas zurückzugeben. „Durch das Studium hier bekomme ich sehr viel und werde gefördert. Ich empfinde das als Privileg.“ Deshalb unterstützt sie ein achtjähriges Kind in Kambodscha, das durch ihre Hilfe zur Schule gehen kann.