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BCW hilft in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtspäckchen packen für die Essener Tafel

Päckchen mit Konserven, mit Nudeln, mit Käse oder auch Päckchen mit Kaffee, Hygieneartikeln und Weihnachtsleckereien – die Mitarbeiter im BildungsCentrum der Wirtschaft sammeln auch in diesem Jahr Geschenke für die Aktion „Päckchen von nebenan – gepackt von Menschen von nebenan“ der Essenerin Erika Paßlick. Bestimmt sind die Geschenke für die Essener Tafel. 

„Das Engagement ist riesig“, freut sich Geschäftsleiterin Petra Neuwirth. „Bis Mitte Dezember stapeln wir die Pakete in der Herkulesstraße, dann übergeben wir sie an Erika Paßlick.“ Empfänger der Pakete sind Essener, denen es nicht so gut geht. Über die Tafel werden die Weihnachtspräsente noch vor dem Fest verteilt. „Eine tolle Aktion, die wir sehr gerne unterstützen“, so Neuwirth. 

Winterlicher Jahresabschluss

FOM Alumni trafen sich auf Schloss Hugenpoet

Es ist gute Tradition, dass sich die FOM Alumni zum Jahresende auf Schloss Hugenpoet zu Vorträgen und Austausch treffen. In den herrschaftlichen Räumen des Schlosses ließen die Mitglieder des Ehemaligen-Vereins der Hochschule jetzt das Jahr 2017 Revue passieren. Bereits zum siebten Mal hatte der FOM Alumni e.V. diesen Abend organisiert und veranstaltet.

Essener Alumni trafen sich auf Schloss Hugenpoet (Foto: Georg Lukas/FOM)

Prorektor Prof. Dr. Stefan Heinemann machte den Anfang und informierte die Alumni über aktuelle Entwicklungen an der FOM. Dass Digitalisierung in Unternehmen eines der Topthemen des Jahres war und auch in Zukunft bleiben wird, zeigte Prof. Dr. Thomas Jäschke, Sprecher des Hochschulbereichs IT-Management an der FOM. „Die digitale Transformation halten die meisten Unternehmen für notwendig, mit der Umsetzung tun sie sich aber noch schwer“, so Jäschke.

Prof. Dr. Christian Rüttgers, stellvertretender wissenschaftlicher Direktor des ipo - Institut für Personal- und Organisationsforschung der FOM, widmete sich insbesondere der Flexibilisierung der Arbeit im Zuge mobiler IT-Infrastruktur. „Bei einem vertrauensvollen Umgang zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter können für beide Seiten wichtige und positive Entwicklungen für das Unternehmen angestoßen werden“, so Rüttgers.

So gab es genügend Input für die Gäste, um sich anschließend über diese und andere Themen in gemütlicher Atmosphäre beim Walking Dinner zu unterhalten.

Ideenmanagement in Unternehmen der Gesundheitsleistungen

Arbeitskreis tagte in Essen

Herausforderungen und Trends standen auf der Tagesordnung, als sich der Arbeitskreis „Ideenmanagement in Unternehmen der Gesundheitsleistungen“ Ende November 2017 in Essen traf. Gastgeberin war Petra Leipold, Ideenmanagerin bei opta data. Gemeinsam mit FOM Wissenschaftler Prof. Dr. Hans-Dieter Schat und mit Hans-Rüdiger Munzke vom Ingenieurbüro IdeenNetz moderierte sie den Austausch.

„Hinter dem Arbeitskreis steht das Zentrum Ideenmanagement, eine Interessengemeinschaft zur Förderung und Verbreitung des Ideen- und Innovationsmanagements“, erläutert der Vize-Direktor des ifpm Institut für Public Management der FOM Hochschule. „Beim Treffen wurden u.a. Ideen zu einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit für das Ideenmanagement im Gesundheitsbereich diskutiert.“ Darüber hinaus stellte Prof. Dr. Schat die neue Zertifizierung „Commited to Idea Excellence“ vor.

Die Zukunft im Blick

200 Essener kamen zum Abend der Karriere

Die Premiere war gelungen: Zum ersten Mal lud das Essener FOM Hochschulzentrum zum Abend der Karriere und rund 200 Besucher kamen. Studierende, Studieninteressenten und Absolventen – das Publikum war an diesem Abend an der FOM genauso breit gefächert und bunt gemischt wie das Angebot mit zehn Vorträgen und Workshops. Es ging zum Beispiel um Verhandlungsgeschick, Kommunikation und Mitarbeiterführung, aber auch um Karrieremöglichkeiten im Mittelstand. 

Volle Hörsäle und Seminarräume beim Essener Abend der Karriere (Foto: FOM)

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch am sinnvollsten vorbereitet, erklärte Prof. Dr. Herbert Hollmann, Dozent für Personalmanagement und Wirtschaftspsychologie an der FOM. „Seien Sie sich über die eigenen Kompetenzen, aber auch die eigenen Schwächen bewusst und gehen Sie offen mit diesen Schwächen um.“ Hollmann lieferte viele Tipps, wie junge Leute ihre Chancen im Vorstellungsgespräch verbessern.

Stark gefragt war auch der Vortrag von Prof. Dr. Jörg Erpenbach, Dozent für Marketing und digitale Medien, zum Thema digitales Selbstmarketing. „Wie mache ich erfolgreich auf mich aufmerksam?“, fragte Erpenbach und lieferte die wichtigsten Aspekte. „Nutzen Sie aktiv die verschiedensten Social Media-Kanäle und halten Sie das jeweilige Profil immer aktuell.“ Sehr ratsam sei es, im Netz keine Lücken im Lebenslauf zu lassen und auf berufliche Qualifikationen und besondere Kenntnisse hinzuweisen.

Neben den Vorträgen und Workshops blieb für die Teilnehmenden auch Zeit, sich untereinander und mit den Referenten auszutauschen. Auch die Studienberatung stand den ganzen Abend über für Beratungsgespräche zur Verfügung. Ausgiebig nutzten die Besucher auch die Möglichkeit, Bewerbungsfotos machen zu lassen. 

Prof. Dr. Malcolm Schauf neuer Präsident des bdvb

"Parteipolitische Interessen dem Gemeinwohl unterordnen“

Prof. Dr. Malcolm Schauf, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der FOM Hochschule, ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) gewählt worden. Schauf löst Peter Herrmann ab, der seit 2012 Präsident des Verbandes war, aber schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung aus persönlichen Gründen seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hatte.

Der 1901 in Berlin gegründete unabhängige bdvb vertritt die Interessen aller Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland in Studium und Beruf. Als anerkannter und größter Wirtschaftsakademikerverband unterstützt er die interdisziplinäre Diskussion über ökonomische Themen und bietet ein Forum für den Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Der bdvb kooperiert mit in- und ausländischen Partnerverbänden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Das neue bdvb-Präsidium unter der Leitung von Prof. Dr. Malcolm Schauf (Mitte vorne)

3 Fragen an Prof. Dr. Malcolm Schauf

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

„Vorrangige Aufgabe wird es sein, den bdvb zukunftsfest zu machen und neu auszurichten. Ich möchte den Nutzen für unsere Mitglieder ausbauen und es ist mir ein großes Anliegen, den Verband intensiver als bisher an der öffentlichen Meinungsbildung zu beteiligen und Forderungen an die Politik zu formulieren.“

Was meinen Sie damit genau?

„Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen ist ein symptomatisches Beispiel für die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Angesichts dringend benötigter Reformen in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Energie, Migration und Steuern braucht Deutschland eine handlungsfähige Regierung, die sich an ökonomisch rationalen Zielen und Möglichkeiten orientiert – und auch in Europa wird Deutschland dringend gebraucht. Der bdvb wird sich auch vor diesem Hintergrund stärker als bisher in die Debatte einschalten und von der Politik einfordern, dass kurzfristige parteipolitische Interessen dem Gemeinwohl untergeordnet werden.“

Der bdvb kooperiert unter anderem mit der FOM Hochschule. Was zeichnet die Zusammenarbeit aus?

„Die FOM und der bdvb verbindet eine lange Partnerschaft. Bereits der Gründungsrektor der FOM Prof. Dr. Lang war von 2002 bis 2009 Präsident des bdvbs. Die Zusammenarbeit soll nun insbesondere in der Forschung durch gemeinsame Projekte vertieft werden.“