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Große Ehre für FOM Dekan

Prof. Dr. David Matusiewicz hielt Vortrag an Elite-Universität Yale/USA

Mit vielen positiven Eindrücken ist Prof. Dr. David Matusiewicz aus New Heaven nach Deutschland zurückgekehrt. An der Elite-Universität Yale präsentierte der Dekan für Gesundheit und Soziales der FOM Hochschule auf der zweiten „Biennial Conference of China Health Policy and Management Society“ Ergebnisse einer groß angelegten Studie zur Versorgungssituation von Patienten mit Psoriasis Arthritis, einer schwerwiegenden entzündlichen Erkrankung der Gelenke.

Gruppenbild mit Prof. Dr. David Matusiewicz (vorn 3.v.l.)

Matusiewicz sprach vor rund 200 Gesundheits- und Public Health-Experten an der Yale School of Public Health. „Es war eine große Ehre für mich, bei der Konferenz an einer derart traditionellen Universität teilnehmen zu können“, so der Dekan nach seiner Rückkehr in Deutschland. Informationen zur Studie unter: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/ddg.13464_g

Forscher helfen Studierenden

Forschungsfragen für die Master-Thesis finden

Die Forschung an der FOM Hochschule ist die Basis für viele Master-Thesen. Im Rahmen des Master-Forschungsforums bekommen Master-Studierende der FOM einmal im Jahr die Möglichkeit, sich mit forschungsstarken Professorinnen und Professoren auszutauschen. Vor der Festlegung ihrer Thesis können sie sich hier informieren, woran aktuell und wie methodisch geforscht wird. 

Impression vom FOM Master-Forschungsforum 2017 (Foto: FOM/Tom Schulte)

Am 8. und 9. Juni 2018 ist es wieder soweit. In Vorträgen, Methoden-Workshops und Diskussionsrunden geben Expertinnen und Experten Tipps für die Anfertigung von Master-Thesen. Dieses Jahr ist der Ort des Geschehens das FOM Hochschulzentrum EssenHier können sich FOM Studierende noch bis zum 28. Mai 2018 – Achtung: verlängerte Frist – anmelden

Wenn sie bereits eigene Forschungsfragen formuliert haben, können sie diese mit Forscherinnen und Forschern der entsprechenden Fachgebiete diskutieren. Oder sie können durch die Einblicke in die Forschung Ideen für ihre Master-Thesen zu entwickeln. 

Im letzten Jahr bekamen sie einen Überblick durch Prof. Dr. Gottfried Richenhagen, Direktor des ifpm Institut für Public Management. Einblicke erhielten sie beispielsweise in die Wirtschaftspsychologie-Forschung durch Prof. Dr. habil. Sebastian Sauer, Direktor des iwp Institut für Wirtschaftspsychologie, die Sales Management-Forschung durch Prof. Dr. Jörg Westphal, wissenschaftlicher Leiter des KCV KompetenzCentrum für Vertriebsmanagement, die IT-Management-Forschung durch Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer, stellvertr. Direktor des ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung und viele weitere Forschungsbereiche. Hier schließt sich der Kreis und die masterkongruente Forschung fließt zurück in die Lehre bzw. die Master-Thesen.

Einen Eindruck vom FOM Master-Forschungsforum im vergangenen Jahr in Düsseldorf erhalten Sie hier

Impressionen vom FOM Master-Forschungsforum 2017 (Foto: FOM/Tom Schulte)

„Gender in der Arbeitswelt“

Diversity-Reihe der FOM in Essen gestartet

Auftakt der vierteiligen FOM-Reihe „Diversity Management zwischen Theorie und Praxis“ in Essen: Rund 40 Interessierte kamen jetzt ins Hörsaalzentrum, um über Frauen im Top-Management und über den offenen Umgang mit sexueller Orientierung von Mitarbeitenden zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management an der FOM, stellten die Unternehmenspartner ihre Aktivitäten bezüglich Genderdiversity vor. Thyssenkrupp legt dabei den Fokus auf deren LGBTI Netzwerk, innogy auf die Entwicklung von Frauen in Führungspositionen.

Diskussion mit Andrea Dorsch-Kellermann, Diana Rauhut, Heiko Hüber, Fabienne Mainz und Prof. Anja Seng (v.l.)

„Wenn wir an den Beruf eines Homosexuellen denken, dann haben wir sofort das Berufsbild des Friseurs im Kopf – und das ist für uns auch völlig normal“, so Fabienne Mainz, Diversity Managerin bei thyssenkrupp. „Warum ist es dann nicht auch normal, wenn der Vorstand eines Unternehmens homosexuell ist?“ Mainz zitierte aus der Studie „Out im Office“ (2017), die zeigt, dass 74 Prozent der lesbischen und schwulen Beschäftigten Diskriminierungserfahrungen machen.

Thyssenkrupp hat vor zwei Jahren ein Netzwerk für die LGBIT Community aufgebaut, um Betroffenen eine Anlaufstelle und die Möglichkeit des Austausches zu bieten. Aber auch, um die Mitarbeitenden des Konzerns zu sensibilisieren und sowohl intern als auch extern die Interessen zu vertreten. „Das Angebot reicht von Schulungen der Führungskräfte und Mitarbeitenden über die Umgestaltung von Stellenausschreibungen bis hin zum öffentlichen Auftreten auf Zielgruppenorientierten Recruiting-Messen“, so Mainz.

Im Vortrag von Andrea Dorsch-Kellermann, Diversity Office bei innogy, ging es um die Entwicklung von Frauen in Führungspositionen. Verschiedene Studien zeigten, dass in Deutschland nur etwa 13 Prozent der Vorstände weiblich sind. „Unternehmen fördern zwar schon seit vielen Jahren die Karriere von Frauen, aber nur bis zu einer bestimmten Ebene“, so Dorsch-Kellermann. „Bis zur sogenannten gläsernen Decke, an der der Aufstieg gestoppt wird.“

Anders bei innogy: Der Vorstand hat sich verbindliche Zielgrößen für die Besetzung der oberen Management-Ebenen gegeben; und um diese Ziele zu erreichen, gilt nun eine Besetzungsquote von 40 Prozent mit weiblichen Kandidaten für die vakanten Führungspositionen. Unter anderem mit Coachings, Mentoring-Programmen, internen und externen Netzwerken und Diversity-Checks in Besetzungsprozessen versucht innogy die angestrebte Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen zu erreichen. Dorsch-Kellermann: „Trotz aller Aktivitäten ist es aber wichtig, als Führungskraft die gesamte Mannschaft zufrieden zu stellen. Wird eine Gruppe intensiver behandelt, fühlen sich die Anderen vernachlässigt.“

Im abschließenden Podiumsgespräch, an dem auch Stefan Zebrowski von der Gleichstellungsstelle der Stadt Essen für LGBTI teilnahm, wurde eifrig diskutiert. Für Heiko Hüber, Head of Global Application Support & Services, tk Business Services, ist die Mitwirkung im LGBTI-Netzwerk eine „Herzensangelegenheit“. Gerade für die anstehenden Veränderungsprozesse, die besonders die IT prägen, ist seine persönliche Erfahrung hilfreich, um glaubwürdig und ergebnisorientiert seine Mitarbeitenden mitzunehmen.

Außerdem schilderte Diana Rauhut, Bereichsleiterin Steuerung und Marketing B2B bei innogy sowie Aufsichtsrätin bei der EVO, ihren Karriereweg im Konzern, der über verschiedene Funktionen, Bereiche und Konzerngesellschaften ins Management führte. Zusätzlich gehört Rauhut dem Beirat des Netzwerks "women&energy“ an, um auch andere Frauen auf ihrem Weg zu unterstützen. „Es ist gut, dass es die bestehenden Diversity-Initiativen im Konzern gibt“, so Rauhut. „Aber natürlich ist auch viel Eigeninitiative gefragt.“

Die FOM Veranstaltungsreihe „Diversity Management zwischen Theorie und Praxis“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und bietet Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, Studierenden und Wirtschaftsinteressierten die Gelegenheit, sich an vier Abenden zu den Themen Diversity und Diversity Management auszutauschen und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Nächster Termin ist am 29. Mai in Duisburg.

Frühjahrstagung des AK Hochschulen der DeGEval in Essen

„Mut zur Innovation erzeugen“

Veranstalter der Frühjahrstagung: Das Sprecherteam des AK Hochschulen Prof. Dr. Philip Pohlenz, Dr. Susan Harris-Hümmert und Dr. Lukas Mitterauer und Prof. Dr. Frank P. Schulte, Wissenschaftliche Leitung Evaluationsbüro FOM Hochschule (Foto: FOM)

„Wie können Qualitätsmanagement- und Steuerungssysteme so weiterentwickelt werden, dass sie Hochschulen auf ihren neuen Wegen unterstützen?“ Das war die zentrale Frage des Arbeitskreises Hochschulen der Gesellschaft für Evaluation e.V. (DeGEval), der zu seiner Frühjahrstagung jetzt an der FOM Hochschule in Essen zusammenkam. Rund 70 Vertreter von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Die DeGEval ist seit mehr als 20 Jahren die Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum für Forschung und Praxis der Evaluation.

Zur Eröffnung betonte Dr. Susan Harris-Hümmert, Co-Sprecherin des Arbeitskreises Hochschulen und Assistent Professorin an der deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer: „Hochschulen sind seit vielen Jahrhunderten äußerst erfolgreiche Organisationen. Insbesondere durch ihre Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen haben sie sich immer wieder neu erfunden.“ Anschließend beschrieb der Rektor der FOM, Prof. Dr. Burghard Hermeier, in seinem Grußwort die Bemühungen seiner Hochschule, wie sie mit neuen Herausforderungen und Änderungen seit der Systemakkreditierung umgegangen ist, die Einfluss auf die Qualität in Studium und Lehre haben können.

„Immer mehr wird deutlich, dass nur ein sorgfältiger Ausgleich zwischen Individualisierung und Standardisierung von Qualitätsmanagement-Systemen der wachsenden Heterogenität von Hochschulen gerecht werden kann“, machten Prof. Dr. Philip Pohlenz, Professor für Hochschulforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Dr. Lukas Mitterauer, Qualitätssicherung Universität Wien, deutlich. „QM-Systeme müssen Mut zur Innovation erzeugen statt bestehende Strukturen fortzuschreiben“, so die beiden Experten.  

In zahlreichen Fachvorträgen wurden aktuelle Weiterentwicklungen der internen Qualitätsmanagement-Systeme theoretisch und praxisorientiert präsentiert. Insbesondere in den Vorträgen der Vertreter von systemakkreditierten Hochschulen wie beispielsweise der Universität Mainz, Universität Stuttgart, der FH Münster und der FOM Hochschule stand das Verhältnis von internen Verfahren zur Qualitätsentwicklung und externer Akkreditierung im Fokus. Einigkeit herrschte bei den Experten aus Wissenschaft und Praxis: „Höchste Qualität im Studium ist ein zentrales Kriterium für den Erfolg von Hochschulen. Diese müssen sich stetig neuen Anforderungen anpassen und sich dabei auch trauen, neue und innovative Wege zu beschreiten.“ 

Vierteilige Veranstaltungsreihe startet in Essen / 16. Mai FOM

Vielfalt in Unternehmen – Gender in der Arbeitswelt

Prof. Dr. Anja Seng (Foto: FOM)

Die Belegschaften der Unternehmen werden zunehmend bunter und vielfältiger. Menschen unterschiedlichen Geschlechts und Alters, unterschiedlicher Herkunft, Religion, Sprache und sexueller Orientierung treffen am Arbeitsplatz aufeinander. Mit dieser Vielfalt befasst sich die vierteilige Veranstaltungsreihe „Diversity Management zwischen Theorie und Praxis“ der FOM Hochschule. Auftakt mit dem Thema „Gender in der Arbeitswelt“ ist am 16. Mai im Hochschulzentrum Essen. Der Eintritt ist frei.

„Gemeinsam mit den Unternehmen innogy und thyssenkrupp wollen wir über die Umsetzung einer vielfältigen Unternehmenskultur, über Frauen im Top-Management und über den offenen Umgang mit sexueller Orientierung von Mitarbeitenden diskutieren“, so Prof. Dr. Anja Seng, FOM Rektoratsbeauftragte für Diversity Management. Wie Gender Diversity erfolgreich in (HR-) Prozesse integriert werden kann und welche Chancen und Möglichkeiten für den Unternehmenserfolg daraus entstehen können, steht im Mittelpunkt des Abends.

„Eine Arbeitsumgebung, die alle Kolleginnen und Kollegen einbezieht, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen“, so Fabienne Mainz, Diversity Managerin bei thyssenkrupp. Der Vielfalt und Unterschiedlichkeit müsse man mit Toleranz und Respekt entgegentreten und dafür beständig werben. „Ich freue mich, wenn ich durch den Austausch mit den Teilnehmenden der Veranstaltung dazu beitragen kann.“

Bei innogy ist Diversity mehr als Gender: „Wir setzen auf heterogene Teams mit vielfältigen Persönlichkeiten“, betont Sebastian Vogel, Head of Diversity Strategy & Delivery innogy. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterscheiden sich in ihren kulturellen Hintergründen, der sexuellen Orientierung oder auch einfach nur durch unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe. Das ist gut so: Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt uns bereichert und erfolgreich macht.“

Nach den Vorträgen können die Besucher und Besucherinnen bei einem Podiumsgespräch zusammen mit weiteren Experten aus beiden Unternehmen mitdiskutieren und über eigene Erfahrungen berichten.

Die FOM Veranstaltungsreihe „Diversity Management zwischen Theorie und Praxis“ findet in diesem Jaht zum ersten Mal statt und bietet Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, Studierenden und Wirtschaftsinteressierten die Gelegenheit, sich an vier Abenden zu den Themen Diversity und Diversity Management auszutauschen und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren.

KOMPAKT

16. Mai, 18 Uhr „Weiblichmännlichqueer. Gender in der Arbeitswelt“

FOM Hochschulzetrum Essen, Herkulesstr. 32, 45127 Essen

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Infos und Anmeldung unter 0800 1 95 95 95 (gebührenfrei) und studienberatung@fom.de