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Offizielle Erstsemesterbegrüßung

Neuen Studiengang mit der Telekom gestartet

Die Erstsemester des Studiengangs "Wirtschaftsinformatik - Business Information Systems" starteten Mitte Oktober in ihr Bachelor-Studium.
Die Erstsemester des Studiengangs "Wirtschaftsinformatik - Business Information Systems" starteten Mitte Oktober in ihr Bachelor-Studium. (Foto: FOM)

Mitte Oktober war es auch für die neuen Erstsemester des Kooperationsstudienganges „Wirtschaftsinformatik – Business Information Systems“ am FOM Hochschulzentrum in Essen soweit. Im Rahmen der offiziellen Erstsemesterbegrüßung starteten sie in ihr Bachelor-Studium. 

In den kommenden sieben Semestern werden die Studierenden sich unter anderem mit technischem Fachwissen rund um Netzwerke, Programmierungen, Applikationen, Datenbanken und IT-Security befassen. Der Studiengang ist eine Weiterentwicklung des bereits bestehenden Bachelor-Studienganges Wirtschaftsinformatik. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG wurde er um die internationale Ausrichtung „Business Information Systems“ erweitert. Deshalb erwarten die Studierenden sowohl Module auf Deutsch als auch auf Englisch. Zudem steht die Globalisierung der IT-Branche im Fokus des Bachelor-Programmes. Am Hochschulzentrum in Essen ist der Studiengang nicht nur für Mitarbeitende der Telekom geöffnet, sondern auch für Berufstätige anderer Unternehmen.

Netzwerk „Essener Bündnis für Familie“ tagte an der FOM

Die Zukunft gehört den familienfreundlichen Unternehmen

Beim 5. Unternehmensfrühstück des Netzwerks „Essener Bündnis für Familie“ in der FOM Hochschule informierten sich rund 70 Vorstände, Inhaber, Personalverantwortliche und Geschäftsführer familienfreundlicher Bündnis-Unternehmen über die fortschreitende Digitalisierung der Arbeit und deren Auswirkungen auf die Work-Life-Balance. Außerdem diskutierten sie aktuelle Lösungsansätze für eine zeitgemäße Personalarbeit, die Beruf und Familie auch im digitalen Zeitalter miteinander zu vereinbaren weiß. 

OB Thomas Kufen beim Netzwerk "Essener Bündnis für Familie" (Foto: Tom Schulte/FOM)

Oberbürgermeister Thomas Kufen zeichnete gemeinsam mit IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel und Ulrich Kanders, Hauptgeschäftsführer des EUV e. V. zudem vier Essener Unternehmen aus, die den Zertifizierungsprozess des „Essener Audit –Familienfreundliches Unternehmen“ erfolgreich durchlaufen haben.

Kufen stellte in seinem Grußwort heraus, wie entscheidend familienfreundliche Unternehmen als Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt sind. Mit der Digitalisierung gehen große Veränderungsprozesse einher, denen wir uns aber nicht ergeben dürfen, sondern die wir gestalten müssen. Dazu brauchen wir keine Maschinen, sondern Menschen mit all ihren Stärken, ihren Schwächen und ihrer Kreativität – und wir müssen lernen, Grenzen zu setzen.“ Damit spielte er auch auf das Thema „ständige Erreichbarkeit“ und den Umgang mit ihr an.

Prof. Dr. Christian Rüttgers, stellvertretender Direktor ipo – Institut für Personal- & Organisationsforschung der FOM, stellte die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitszufriedenheit und Work-Life-Balance von Beschäftigen heraus. Ergebnis einer Studie seines Instituts: „Wer mit mobilen Geräten Arbeitsmöglichkeiten zu Hause nutzt, ist zufriedener. Allerdings verbleiben auch Risiken mit Blick auf die Work-Life-Balance. Beispielsweise kann sich ein Gefühl der ständigen Erreichbarkeit einschleichen. Der Wunsch der Beschäftigten nach mehr Flexibilität kann gelingen, wenn Vertrauen und Verantwortung mit intelligenten und individuellen Lösungen verknüpft werden. Dabei sollte auch das Führungsverhalten messbar gemacht und gesteuert werden. Dafür sind Mitarbeiterbefragungen geeignet.“

Unterstützung erfuhr das Bündnis für Familie auch durch den Besuch von Dr. Wiebke Stranz, die als Vertreterin der Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie des Bundes eigens aus Berlin angereist war. Sie betonte den großen Einfluss der Familienfreundlichkeit auf die Fachkräftesicherung. „Aus unserer Sicht ist das Essener Bündnis für Familie ein Vorzeigebündnis. Davon zeugen auch die gelungene Einbindung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen und die Rolle, die es als Mentoring-Partner für andere Bündnisse übernimmt. Davor ziehen wir unseren Hut.“

Ulrich Engelen, Jugendamtsleiter der Stadt Essen, schilderte die Digitalisierung aus der Perspektive der Familien und des Jugendamtes und stellte heraus, dass wir „always on“, also an jedem Ort und zu jeder Zeit online sind, sodass die Grenzen zwischen On- und Offline-Räumen längst verwischt sind. Wissenschaftler sprechen inzwischen von virealen Welten, denn der Unterschied zwischen Virtuellem und Realem löst sich auf. „Durch die gleichzeitig weiter zunehmende Nutzung einer immer unübersichtlicher werdenden Vielfalt von Angeboten entstehen auch ganz neue Problematiken, wie zum Beispiel das Recht am eigenen Bild, Cybermobbing oder Suchtphänomene“, beschreibt Engelen den sich rasant vollziehenden Wandel. Dem steuert das Jugendamt Essen mit vielen eigenen Angeboten entgegen. 

Prof. Dr. Christian Rüttgers präsentierte Ergebnisse einer Studie (Foto: Tom Schulte/FOM)

Erfolgreiche Ausbildungsoffensive

FOM Hochschule tourte durch Essener Schulen

FOM Studierende Carolin Kirschfink (rechts) und ihre Mitstreiter beim Finale der Ausbildungsoffensive (Foto: Ausbildungsoffensive)

Mit dem Besuch der Gesamtschule Borbeck ist die Ausbildungsoffensive Essen 2017 zu Ende gegangen. Noch einmal präsentierten sich neben der FOM Hochschule die Azubis der teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Atlas Copco und Allbau GmbH. In der Mensa lieferten sie den rund 100 Gesamtschülern aus der Oberstufe offene und ehrliche Einblicke aus ihrem Arbeits-, Ausbildungs- und Studienalltag.

Viel Betrieb am FOM Stand in der Gesamtschule Borbeck (Foto: Ausbildungsoffensive)

Carolin Kirschfink, Studierende im Studiengang Business Administration und Auszubildende bei der Deutschen Rockwool Mineralwoll GmbH & Co.KG, berichtete von ihrem Studienleben an der FOM. Ein Studium an einer staatlichen Hochschule mit überfüllten Hörsälen sei für sie nicht in Frage gekommen. „Ich mag die familiäre und persönliche Atmosphäre in kleinen Arbeitsgruppen“, so Kirschfink. Die junge Frau fühlt sich mit dem Hochschulstudium an der FOM und der betrieblichen Ausbildung auf dem richtigen Weg. „Danach habe ich zwei Abschlüsse in der Tasche. Das wird von den Unternehmen gerne gesehen.“

Nach einer Talk- und Fragerunde nutzten die Schülerinnen und Schüler anschließend die Gelegenheit, um mit Ausbildern, Azubis und der FOM Studierenden an den Infoständen persönlich ins Gespräch zu kommen. Die künftigen Abiturienten informierten sich am Stand der FOM mit großem Interesse über das duale Studium und die verschiedenen Studiengänge.

Der Besuch der Ausbildungsoffensive an der Gesamtschule Borbeck war der sechste und letzte Schultermin der diesjährigen Tour. Zuvor gastierten die FOM und die drei Unternehmen an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, am Leibniz-Gymnasium, am Gymnasium Nord-Ost, an der Alfred-Krupp-Schule und an der Erich-Kästner-Gesamtschule.

Wandel in den Aufsichtsräten

Workshops am 19. Oktober bereiten auf Aufgaben im Top-Management vor

Die Rolle des Aufsichtsrates hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Vorstandsentscheidungen über künftige strategische Ausrichtungen und Geschäftsmodelle werden auch in der Aufsichtsratsarbeit immer bedeutender. Welche Chancen und Risiken kommen dadurch auf zukünftige und bestehende Aufsichtsräte zu? Welche Kompetenzen sind erforderlich, um diesen Weg erfolgreich zu gehen? Diese und andere Fragen werden bei einer Veranstaltung der FidAR-Regionalgruppe West und der FOM Hochschule in Essen am 19. Oktober diskutiert.

In vier Themenworkshops geben Expertinnen und Experten unterschiedliche Impulse zur Vorbereitung auf Tätigkeiten im Top-Management sowie in Aufsichtsratsgremien. Im Anschluss werden die Ergebnisse in großer Runde diskutiert.

FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte) wurde vor mehr als zehn Jahren von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gegründet, um den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen.

KOMPAKT

„Auf dem Weg ins Top-Management“- FidAR West in Kooperation mit der FOM Hochschule

19. Oktober, 18 Uhr, FOM Hochschulzentrum Essen

Herkulesstraße 32, 45127 Essen

Erfolgreiche Tage in Tai’an

Rückblick auf das „International Symposium on Small- and Medium-sized Enterprises in Germany and China“

„Die Tagung war ein großer Erfolg und wurde auch vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung gewürdigt.“ Zurück in Deutschland fällt Prof. Andreas Oberheitmann ein positives Urteil zum zweitägigen International Symposium on Small- and Medium-sized Enterprises in Germany and China in Tai’an. „Wir haben gleich mehrere Ansätze gefunden, bei denen wir in den kommenden Jahren gemeinsame Forschungsinteressen verfolgen können. Auf den wechselseitigen Konferenzbesuchen aufbauend sollen nun längerfristig angelegte Forschungsprojekte mit der SDAU Shandong Agricultural University beantragt und durchgeführt werden“, so der wissenschaftliche Leiter des in Gründung befindlichen Sino-German Competence Center of Business & Technology der FOM Hochschule.

Prof. Dr. Thomas Heupel während seines Vortrags in Tai'an.
Prof. Dr. Thomas Heupel während seines Vortrags in Tai'an.


Auch seine Mitreisenden, Prof. Dr. Thomas Heupel und Prof. Dr. Stefan Heinemann, blicken mit Begeisterung auf die Veranstaltung zurück. „Auf inhaltlich und sprachlich hohem Niveau hat hier ein sehr guter Austausch stattgefunden“, so Prof. Dr. Heupel. „Basierend auf einer langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Lehre konnten wir in den vergangenen Jahren auch auf dem Gebiet der Forschung wesentliche Fortschritte machen“, erklärte der FOM Prorektor Forschung.

Als Prorektor Kooperationen lag es in den Händen von Prof. Dr. Heinemann, den Gastgebern – Zhang Ran und Qui Roloung von der SDAU – Geschenke aus Deutschland zu überreichen: mittelständische Köstlichkeiten der Essener Bäckerei Welp, die 2016 mit dem Marketingpreis Tacken ausgezeichnet worden ist.

Ein weiterer Rückblick auf die Tagung ist übrigens auf der Internetseite des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung nachzulesen...

Qui Roloung (l.) und Zhang Ran (2.v.r.) freuten sich sehr über die Köstlichkeiten der Essener Bäckerei Welp. Überreicht wurden sie von Prof. Dr. Stefan Heinemann (2.v.l.) und Prof. Andreas Oberheitmann (r.).
Qui Roloung (l.) und Zhang Ran (2.v.r.) freuten sich sehr über die Köstlichkeiten der Essener Bäckerei Welp. Überreicht wurden sie von Prof. Dr. Stefan Heinemann (2.v.l.) und Prof. Andreas Oberheitmann (r.).