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Ring frei

Wie Arbeitgeber die „Generation Z“ für sich gewinnen

Themen wie Work-Life-Separation, Feedback, Weiterbildung und Incentives werden immer wichtiger. So lautete eine Erkenntnis aus der Studie von FOM Absolvent Benjamin Adamaschek, die er im Rahmen seiner Abschlussarbeit im Master-Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ durchführte.

Gemeinsam mit seinem Gutachter FOM Professor Dr. Farid Vatanparast, wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrums für Entrepreneurship & Mittelstand (KCE) an der FOM Hochschule, präsentierte er die Ergebnisse seiner Studie im Raum Münster und Umgebung zum Thema „Generation Z“. Beide waren zu Gast beim WN Kompetenz Center des Aschendorff-Medien Verlags und sprachen über Mitarbeitergewinnung für zukünftige Fach- und Führungskräfte.

Moderator Sebastian Rütter (l.) leitete das Gespräch mit (v.r.) Prof. Dr. Farid Vatanparast, Benjamin Adamaschek und Gregor Hacke beim „WN Kompetenz Center“ (Foto: © Matthias Ahlke, Aschendorff Medien GmbH & Co. KG).
Moderator Sebastian Rütter (l.) leitete das Gespräch mit (v.r.) Prof. Dr. Farid Vatanparast, Benjamin Adamaschek und Gregor Hacke beim „WN Kompetenz Center“ (Foto: © Matthias Ahlke, Aschendorff Medien GmbH & Co. KG).

Sie machten deutlich, dass es für Unternehmen zunehmen wichtig sein wird, auf die Ansprüche der jungen Generation Z (Geborene ab 1995), zu achten. Ort des Geschehens war passenderweise ein Boxring, der den „Kampf“ um die besten Köpfe der Personen die heute 22 Jahre oder jünger sind noch einmal unterstrich.

Abschließend tauschten sich die Teilnehmenden, darunter zahlreiche Personalverantwortliche aus Münster und Umgebung, über Anwendung und Umsetzungsmöglichkeiten der im Rahmen der Studie aufgestellten Handlungsempfehlungen, aus.

3. Forum #FOMPreneurs

Im Zeichen der Zahlen: Finanzierung eines Start-ups

Wie viel Umsatz muss ich machen, damit mein Start-up läuft? Wie punkte ich mit meinem Businessplan bei der Kreditverhandlung? Und habe ich Chancen auf eine Gründungsförderung oder ein Stipendium? Die dritte Veranstaltung der Reihe #FOMPreneurs, Mitte November an der Hamburger FOM Hochschule, war ganz auf das Thema Finanzierung fokussiert.

Die Organisatoren gingen mit der Themenwahl auf das Feedback zu den ersten Foren ein, bei dem mehr Input zur Finanzierung eines Start-ups gewünscht wurde. Mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter vor allem FOM Studierende, blieb im Hörsaal kaum ein Stuhl frei. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrschte in den Workshops zu den Themen „Abschätzung der Budgetierung“, „Finanzierungsquellen: Wo? Wann? Wie?“ und „Wie erstelle ich eine fundierte Liquiditätsvorschau?“. Wie konkret sich einige Zuhörer bereits mit Finanzierungsfragen beschäftigen, wurde durch Fragen an die Referenten, etwa zum Franchising, zur Förderfähigkeit bei nebenberuflicher Gründung und zu Fördermitteln für einzelne Branchen deutlich. Rede und Antwort standen die FOM Professoren Dr. Björn Raupach und Dr. Hartmut Meyer sowie Alois Krtil von der Innovations Kontakt Stelle Hamburg, die wieder Kooperationspartner des #FOMPreneurs Forum war.

(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Posiumsdiskussion (Foto: Annett Bergk | EINFACHkommunikation)
(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Posiumsdiskussion (Foto: Annett Bergk | EINFACHkommunikation)

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion – moderiert von Alois Krtil – erfuhren die Teilnehmenden, wie Start-ups von Kooperationen profitieren können. Fünf Gründer und Start-up-Förderer gaben Einblicke in ihre Erfahrungen, darunter Götz Schmidt zur Nedden (CARPETLIGHT GmbH), der hell leuchtende, leichte Stoffe für den Einsatz in diversen Industriezweigen entwickelt und viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen gesammelt hat. Oder Stefanie Langner, Gründerin von Leankoala, die mit ihrer Technologie einfache und kostengünstige Webseitentests anbietet. Für eine begrenzte Zahl von Hamburger Start-ups macht sie das Testing sogar kostenfrei. Eine Kooperation, von der auch Leankoala profitiert: Die praktischen Test-Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des eigenen Produktes.

Eine andere Perspektive auf das Thema Kooperation brachten Florian Hermsdorf, Head of Innovation Management der Otto Group, und Jan Fischer von der LiquidLabs GmbH mit: Sie beschrieben, mit welchen Strategien Konzerne auf Start-ups setzen, um durch Neuentwicklungen das eigene Geschäft zu optimieren. Worauf Gründer bei einer Kooperation achten sollten, etwa um die Rechte an ihren Produkten zu behalten, erläuterte Rechtsanwalt Jan Schnedler (grenius Rechtsanwälte).

Organisiert hatten die Veranstaltung erneut die Hamburger FOM Professorin Dr. Magdalène Lévy-Tödter vom KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand an der FOM Hochschule sowie Annett Bergk und Paula Slomian (beide: Einfachkommunikation). Für 2018 ist bereits das nächste #FOMPreneurs geplant – und es gibt noch ein weiteres Ziel, so Prof. Lévy-Tödter: „Wir wollen FOM Gründer in einem neuen Start-up-Netzwerk zusammenbringen.“

#FOMPreneurs 2017

Finanzierung vor und nach der Gründung

Am 15. November 2017 sind die #FOMPreneurs wieder zu Gast im FOM Hochschulzentrum Hamburg: Bei der kostenfreien Veranstaltung von 17:00 bis 21:15 Uhr geht es um die Frage, wie Finanzierung vor und nach der Gründung gelingt.


Eröffnet wird der Abend durch Annett Bergk und Paula Slomian: Die Kommunikationsexpertinnen begrüßen die Teilnehmenden und stellen das Programm der Veranstaltung vor. Das besteht im Wesentlichen aus vier Workshops, in denen spezifische Fragen der Finanzierung in den zwei Phasen der Gründung besprochen werden können. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Gründerinnen und Gründern. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Start-ups von Kooperationen profitieren können.

„In den Workshops sollen anhand von Beispielen ganz konkrete Fragen beantwortet werden“, erklärt Prof. Dr. Magdalène Lévy-Tödter stellvertretend für das Organisationsteam. „Welche Möglichkeiten gibt es, ein Start-up zu finanzieren? Wie kommt man zu einer realistischen Vorstellung von Größenordnungen für Ausgaben und Einnahmen? Und wie lässt sich eine fundierte Liquiditätsvorschau erstellen“, so die KCE-Wissenschaftlerin. Im Detail sieht das Programm so aus:

  • Begrüßung (17:00-17:15 Uhr): Annett Bergk und Paula Slomian
  • Workshop I (17:15-18:15 Uhr): „Vor der Gründung: Abschätzung der Budgetierung“, Moderation: Dr. Hartmut Meyer (KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand der FOM Hochschule) Workshop II (17:15-18:15 Uhr): „Nach der Gründung: Gesellschaftsform und Folgefinanzierung“, Moderation: Prof. Dr. Björn Raupach (Professor der FOM Hochschule)
  • Workshop III (18:30-19:30 Uhr): „Vor der Gründung: Finanzierungsquellen: Wo? Wann? Wie?“, Moderation: Alois Krtil (Innovations Kontakt Stelle Hamburg)
  • Workshop IV (18:30-19:30 Uhr): „Nach der Gründung: Wie erstelle ich eine fundierte Liquiditätsschau?“, Moderation: Dr. Hartmut Meyer (KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand der FOM Hochschule)
  • Pause (19:30-20:15 Uhr)
  • Podiumsdiskussion mit Gründerinnen und Gründern (20:15-21:15 Uhr): Moderation: Alois Krtil


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die Zentrale Studienberatung bis zum 8. November unter 0800 1 95 95 95 oder studienberatung@fom.de entgegen.

Workshop an der FOM Berlin

Braucht die FinTech-Szene regulatorische Rahmenbedingungen?

Die FinTech-Szene wächst und wächst… Eine Studie zur Entwicklung in Deutschland geht von einem Anstieg des Gesamtmarktvolumens auf 58 Mrd. Euro im Jahr 2020 und auf rund 97 Mrd. Euro im Jahr 2025 aus. Angesichts dieser Zahlen wird der Ruf nach regulatorischen Rahmenbedingungen lauter. Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beispielsweise widmet sich inzwischen eine eigens eingerichtete Organisationseinheit dem Phänomen FinTech. Grund genug, das Thema im Rahmen eines Workshops am 11. Oktober 2017 im FOM Hochschulzentrum Berlin zu beleuchten. Veranstalter: HLP Management Connex im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Innovationsforums Mittelstand und in Kooperation mit dem KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand

„Der Workshop trägt den Titel ‚FinTechs und regulatorische Rahmenbedingungen‘“, erläutert Prof. Dr. Nick Dimler, der die Veranstaltung wissenschaftlich begleitet. „Expertinnen und Experten der BaFin sowie verschiedener FinTech-Unternehmen nähern sich dem Thema aus ihrer Perspektive und geben dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag.“ Wie eine Regulierung aussehen könnte, hänge in erster Linie davon ab, welches Geschäftsmodell das jeweilige Unternehmen betreibt, so der FOM Professor für Entrepreneurship und Finanzen. „Anders als beispielsweise in Großbritannien gibt es in Deutschland keine Sonderregelungen für junge FinTechs: Betritt ein FinTech mit seinem Geschäft reguliertes Terrain, wird nach denselben Regeln beaufsichtigt wie bei etablierten Unternehmen. Umso wichtiger ist es für die oft unbedarft agierenden Start-ups, die Regeln genau zu kennen.“

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr im FOM Hochschulzentrum in der Bismarckstr. 107 (10625 Berlin). Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind unter www.innovationsforum-fintech.de möglich.

Schwerpunkt Accounting

2. FOM Finanz-Forum Berlin findet am 17. November statt

Nach der erfolgreichen Premiere im Mai findet das FOM Finanz-Forum Berlin am 17. November 2017 zum zweiten Mal statt. „Wir möchten am Finanzsektor Interessierten sowie Studierenden des berufsbegleitenden Master-Programms Finance & Accounting Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und Entwicklungen vermitteln“, umreißt Prof. Dr. Manuela Zipperling die Zielsetzung. „Und wer weiß, vielleicht entsteht dabei die oder andere Idee für eine Abschlussarbeit…“, so die Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Berlin. Schwerpunkt der kostenfreien Veranstaltung: Accounting.

Das Hochschulzentrum Berlin lädt ein zum 2. FOM Finanz-Forum.
Das Hochschulzentrum Berlin lädt ein zum 2. FOM Finanz-Forum.

Der Startschuss zum Finanz-Forum fällt um 14:00 Uhr. Dann stellt Dr. Alexander Zureck den Teilnehmenden das Bloomberg Terminal vor – ein Computersystem, das Recherchen zu Daten des Finanzmarktes ermöglicht. Anschließend gibt der Experte des isf Institute for Strategic Finance einen Überblick über das berufsbegleitende Promotionsprogramm, das die spanische Universidad de Cátolica de Murcia (UCAM) gemeinsam mit der FOM Hochschule ins Leben gerufen hat.

Es folgen mehrere Fachvorträge à 30 Minuten. Sven Meyer von PricewaterhouseCoopers geht beispielsweise der Frage nach, welche prozessualen und technischen Herausforderungen der neue Leasingstandard IFRS 16 mit sich bringt. Eine Schwierigkeit bestehe beispielsweise darin, dass bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Leasingverhältnisse „on balance“ bilanziert werden müssen, so der PwC-Experte. Das wirke sich teilweise signifikant auf wichtige Key Performance Indicators sowie in den Kreditverträgen vereinbarten Covenants der Unternehmen aus.

Der neue Standard zur Bewertung von Finanzinstrumenten steht im Zentrum des Vortrages von Verena Guderjan, ebenfalls PricewaterhouseCoopers. Sie stellt Kernpunkte von IFRS 9 vor und wirft einen Blick auf die daraus resultierenden Herausforderungen in der praktischen Umsetzung. Einer ihrer Schwerpunkte liegt dabei auf den Auswirkungen auf die Höhe der Risikovorsorge ab 2018.

Auch Prof. Dr. Claudia Rademacher-Gottwald ist mit einem Vortrag vertreten. Die FOM Expertin vom KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand der Hochschule befasst sich mit dem Einsatz hybrider Finanzinstrumente zur Optimierung der handelsrechtlichen Bilanzstruktur sowie der Steuerbelastung. Ihre These: Durch hybride Finanzinstrumente, die aus steuerlicher Sicht Fremdkapital darstellen, kann die Ertragssteuerbelastung reduziert und damit der Gewinn vor Steuern erhöht werden.

Das 2. FOM Finanz-Forum beginnt um 14:00 Uhr im FOM Hochschulzentrum Berlin (Bismarckstr. 107) und endet gegen 17:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Maria Behrendt gerne unter 030 31 86 23-66 oder maria.behrendt@fom.de entgegen.