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Pflegehilfe und Hochschule kooperieren

Katholische Pflegehilfe wird „Akademische Lehreinrichtung für Pflege“ der FOM Hochschule

Die Katholische Pflegehilfe darf sich zukünftig „Akademische Lehreinrichtung für Pflege“ der FOM Hochschule nennen. Bei einer Feierstunde verlieh FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner der Essener Einrichtung diesen Titel und überreichte das FOM Zertifikat. Damit ist die Katholische Pflegehilfe nun Ausbildungsstätte für Pflegekräfte, die neben Lehre oder Berufstätigkeit den Bachelor-Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft an der FOM absolvieren. 

FOM-Zertifikat für die Katholische Pflegehilfe: Ute Bressler (Prokuristin und Einrichtungsleitung Seniorenzentrum St. Martin), Astrid Kühn (Fachbereichsleitung), Dr. Harald Beschorner (Kanzler FOM), Markus Kampling (geschäftsführendes Vorstandsmitglied Kath. Pflegehilfe), Vanessa Schulz (FOM), Dagmar Schneider (Geschäftsleiterin FOM Essen) (Foto: Kath. Pflegehilfe)

„Das Berufsbild der Pflege im Bereich der Altenhilfe hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert“, so Markus Kampling, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe. Daher sei es unabdingbar, neue Wege in der akademischen Pflegeausbildung zu gehen. „Versorgungsprozesse werden immer komplexer. Dies führt auch in der Altenpflege zu einem steigenden Bedarf an akademisch qualifizierten Pflegepersonen“, sagte Kampling.

Mit dem neuen Bachelor-Studiengang hat die FOM ein Curriculum konzipiert, um das zunehmend benötigte Spezialwissen sowohl theoretisch als auch praktisch zu vermitteln und Pflegekräfte für spezielle Aufgabenbereiche in der Pflege weiter zu qualifizieren. „Damit steigen auch die Karrierechancen der Absolventen“, so Dr. Beschorner.

Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe, Markus Kampling, ergänzt: „Wir erkennen, dass in der Pflege in Zukunft differenzierte Aufgabenfelder definiert werden müssen, gerade im Zusammenhang mit evidenzbasierter Pflege. Deshalb haben wir ein großes Interesse, die akademische Ausbildung aktiv mitzugestalten.“

Der Bachelor-Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft geht über sieben Semester und wurde sowohl für die Gesundheits- und Krankenpflege als auch für die Altenpflege konzipiert. Der Studiengang richtet sich an Pflegekräfte, die ihre Kompetenzen in der patientennahen Tätigkeit gezielt ausbauen wollen. 

FOM Alumnus erhält PhD-Stipendium in England

Von der FOM an die University of Oxford

Herausforderungen hat Dennis Malliouris noch nie gescheut. Denn schon früh stand sein Ziel fest: Ein Studium an einer der renommiertesten Universitäten Englands. Mit dem FOM Bachelor- Abschluss in „International Management“ in der Tasche steht Dennis Malliouris nun kurz vor dem Start seines Promotionsprogrammes inklusive Stipendium an der University of Oxford. Im Interview gibt er Einblicke in seine Erfolgsgeschichte:

Seinen Bachelor-Abschluss machte Dennis Malliouris an der FOM. Jetzt beginnt er bald sein Promotionsprogramm an der University of Oxford.
Seinen Bachelor-Abschluss machte Dennis Malliouris an der FOM. Jetzt beginnt er bald sein Promotionsprogramm an der University of Oxford. (Foto: privat)

1. Herzlichen Glückwunsch zum Stipendium. Was ist es für ein Gefühl bald an einer der renommiertesten Universitäten der Welt zu studieren?

Schon während der Schulzeit, als ich nebst dem deutschen Abitur das Internationale Abitur (IB Diploma) absolvierte, stand für mich fest, dass ich später an einer der britischen Top- Universitäten studieren möchte. Daher bin ich natürlich stolz, dieses Ziel erreicht zu haben und freue mich auf die neuen Herausforderungen, welche das interdisziplinäre Cyber Security Promotionsprogramm an der University of Oxford ab September mit sich bringt. Die CDT/EPSRC und New College Stipendien sind dabei eine großartige Unterstützung.

2. Über welche akademischen Stationen verlief Ihr Weg an die University of Oxford?

Nach meinem Schulabschluss wurde mir ein Platz im Management Trainee Programm der Siemens AG angeboten. Auf diesem Weg kam ich mit der FOM Hochschule in Kontakt. Mit dem FOM Bachelorstudiengang „International Management“ hatte ich die Möglichkeit, eine akademische Grundlage zu schaffen, sowie wertvolle Berufserfahrungen zu sammeln und gleichzeitig finanzielle Rücklagen für meine weitere universitäre Ausbildung zu generieren. Nach meinem Bachelor arbeitete ich ein Jahr lang als Management Accountant bei der Siemens AG. Anschließend absolvierte ich zunächst den Master of Science in Management and Finance am University College London, welchen ich als Jahrgangsbester abschloss. Um meine Theorie- und Methodenkenntnisse zu erweitern, studiere ich derzeit an der UCL School of Management und der London Business School den Master of Research in Management.

3. Ein beeindruckender Werdegang. Was zeichnet das Studium an der FOM Ihrer Meinung nach aus?

Für das Gesamtpaket aus Siemens Trainee Programm und FOM Studium habe ich mich aufgrund der idealen Kombination aus akademischem Abschluss und praktischer Berufserfahrung bewusst entschieden. Im Rahmen des Trainee Programms konnte ich in meinen Projekten vom ersten Tag an Ergebnisverantwortung übernehmen, lernte den Vorstand der Siemens AG in München kennen und sammelte im Ausland Berufserfahrung. Besonders gefallen am Studium haben mir vor allem zwei Aspekte: Erstens, dass Themenkomplexe wie beispielsweise Unternehmensfinanzierung und –strategie nicht nur theoretisch, sondern auch hinsichtlich ihrer praktischen Anwendung besprochen wurden. In meinem anschließenden Masterstudium bemerkte ich deutlich, dass die Fähigkeit zu abstrahieren und bekannte Konzepte auf unbekannte Sachverhalte anzuwenden bei vielen Studenten nicht im vorherigen Studium in dieser Form trainiert wurde. Zweitens, dass in nahezu jedem Modul „Scientific Abstracts“, Essays und Hausarbeiten verfasst werden mussten, welche schrittweise auf wissenschaftliches Arbeiten auf Masterniveau vorbereitet haben. Weitere Pluspunkte waren die kleinen Vorlesungs- und Tutoriengruppen sowie die Möglichkeit, in breiter gefassten sozialwissenschaftlichen Modulen über das unmittelbare Management-Feld hinaus Inhalte zu erlernen. Die Dozenten bringen zudem ihre Berufserfahrungen in die Vorlesungen ein. Dadurch bekommt das theoretische Fachwissen einen engen Bezug zur Praxis.

4. Was haben Sie aus dem Studium an der FOM für Ihr Master-Studium und Ihre weitere akademische Laufbahn mitgenommen?

Zum einen markiert das Studium an der FOM den Grundstein meiner akademischen Laufbahn. Ohne diese Grundlagen, wäre das anschließende Masterstudium nicht möglich gewesen. Im Bachelorstudium habe ich wichtige fachliche, methodische und persönliche Kompetenzen aufgebaut. Zum anderen habe ich im Trainee Programm und an der FOM gelernt, Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dies ist auch einer der Aspekte, welche mich an meinem Promotionsprogramm in Oxford reizen. Im Rahmen des Programms kommen Studenten verschiedenster fachlicher Hintergründe zusammen, um sich mit einem einheitlichen Thema zu befassen. Diesen interdisziplinären Ansatz finde ich besonders wichtig, wenn es darum geht einen Sachverhalt vollumfänglich zu verstehen und zu analysieren. 

5. Was würden Sie anderen FOM Studierenden raten, wenn Sie einen vergleichbaren akademischen Weg einschlagen möchten?

Wer an der FOM studiert hat, bringt bereits wichtige grundlegende Eigenschaften, wie Disziplin, Fleiß und Ausdauer mit. Eine große Rolle spielen natürlich auch die relativen Leistungen im Studium. Für meine Bewerbungen im Anschluss an den Bachelor war es wichtig, das Studium an der FOM als Jahrgangsbester abgeschlossen zu haben. Das alleine genügt meist jedoch nicht. Außercurriculares Engagement kann den Lebenslauf sinnvoll ergänzen. Für ein Studium an den britischen Top-Unis benötigt man zudem gute Ergebnisse im Graduate Management Admission Test (GMAT), im Sprachtest IELTS, sowie in den Eignungstests und Interviews der jeweiligen Universitäten. 

6. Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach Ihrem Abschluss?

Da habe ich mich noch nicht final festgelegt, da mich sowohl die Managementberatung als auch die Finanzwirtschaft interessieren. Nun liegen allerdings erstmal noch vier Jahre Studium vor mir. Da habe ich genügend Zeit, um mich zu entscheiden.

Vielen Dank für das Gespräch. Die FOM wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute für Ihr Promotionsstudium.

Summer Conference und Semesterstart

Dozenten und Studierende von chinesischer Partner-Uni aus Taian in Essen

Chinesische Dozenten an der FOM in Essen (Foto: Georg Lukas/FOM

Ganz im Zeichen Chinas stand die erste August-Hälfte am FOM Hochschulzentrum Essen. Die FOM German-Sino School of Business & Technology hatte zu einer Summer Conference geladen. 14 chinesische Professoren und Dozenten der Partnerhochschule Shandong Agricultural University (SDAU) aus Taian nahmen an dem zweiwöchigen Sommerkurs zum Thema „Current Development in Post-Industrial Societies – Sino-German Summer Conference Essen Germany 2017” teil. Außerdem starteten rund 210 chinesische Studierende in ihren Studienendspurt in Essen. 

Neben verschiedenen Fachvorträgen bekamen die Gäste der Tagung ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Ein Besuch auf Zeche Zollverein in Essen stand ebenso auf dem Plan wie ein Treffen mit Vertretern des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und eine Führung durch die Essener Stauder Brauerei. Dazu gab es weitere Exkursionen zu Unternehmen und einen sportlichen Abstecher zum Fußball nach Schalke.

„Der Dozentenaustausch ist ein fester Bestandteil unseres Kooperationsprogramms mit der Shandong Agricultural University“, so Lin Liu, Direktorin der FOM German-Sino School of Business & Technology. „ Die praxisnahe Lehre spielt eine zentrale Rolle in der internationalen Ausbildung und daher haben wir auf Anfrage der SDAU diese Sommerkonferenz in Essen veranstaltet.“

Seit fast 15 Jahren kooperiert die FOM nun schon erfolgreich mit der Universität aus Taian. FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner betonte bei einer Rede zum Abschluss der Konferenz. „Nach der gelungen Veranstaltung werden wir zusammen mit unseren chinesischen Partnern daran arbeiten, diese Hochschulkooperation weiter auszubauen – möglicherweise auch mit neuen Studienprogrammen.“

Unmittelbar vor Beginn der Konferenz wurden rund 210 chinesische Studierende in Essen begrüßt. Sie hatten ihr Studium zum Wintersemester 2015 in Taian an der Shandong Agricultural University begonnen und absolvieren nun in Essen ihr einjähriges Vertiefungsstudium im Bachelor-Studiengang Business Administration. Zum Abschluss werden sie in Essen ihre Bachelor Thesis verfassen. 

Gruppenbild mit Studierenden und Dozenten (Foto: Georg Lukas/FOM)

„Netzwerken ist das A und O“

FOM Dozent und E.ON-Manager Florian Jörgens (31) im Interview

Florian Jörgens als Dozent an der FOM in Düsseldorf

Florian Jörgens begann seinen Einstieg in die Informatik 2002 mit einer Ausbildung zum informationstechnischem Assistenten. Nach einer zweiten Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration arbeitete er vier Jahre bei der T-Systems International GmbH in der Anwendungs- und Systembetreuung. Parallel dazu machte der jetzt 31-Jährige seinen Abschluss im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik an der FOM Hochschule in Düsseldorf. Nach einem Wechsel in die IT-Beratung von PricewaterhouseCoopers und dem Abschluss des Master of Science in IT-Management an der FOM in Düsseldorf arbeitet Florian Jörgens seit einem Jahr bei E.ON in Essen als Manager und ist dort verantwortlich für die Informationssicherheit des gesamten deutschen Vertriebs. Sein Wissen bringt er außerdem seit mehr als zwei Jahren als Dozent am FOM Hochschulzentrum Düsseldorf im Bachelor-Studiengang Business Administration ein. 

Im Interview beschreibt Jörgens, wie ihm das berufsbegleitende Studium weitergeholfen hat, wie er jetzt als Dozent mit „seinen“ Studierenden umgeht und was junge Leute auf ihrem Karriereweg unbedingt nutzen sollten.    

1. Warum war für Sie die Kombination Beruf/FOM-Studium der ideale Weg?

Ich habe durch die rein schulische Ausbildung als informationstechnischer Assistent (ITA) recht schnell gemerkt, dass der Einstieg in das Berufsleben ohne praktische Erfahrung viele Hürden mit sich bringt. Theoretisches Wissen ohne praktische Anwendung ist für die meisten Unternehmen unattraktiv. Insofern war für mich klar, dass ich zwar mein fachliches Wissen erweitern, aber dies auch unmittelbar in der Praxis umsetzen möchte. Ein regelmäßiges Einkommen neben dem Studium war im Vergleich zu einem Vollzeitstudium natürlich auch nicht verkehrt.

2. Hat sich während des Studiums schon abgezeichnet, in welche Richtung die berufliche Reise geht?

Meine erste Tätigkeit in der Informatik als Anwendungs- und Systembetreuer hat mich nicht komplett ausgefüllt. Mir fehlten der wirtschaftliche Aspekt und die direkte Arbeit mit Menschen. Somit traf ich den Entschluss Wirtschaftsinformatik zu studieren. Im Nachhinein die richtige Entscheidung. Durch Kommilitonen wurde ich auf den Bereich des IT-Consulting aufmerksam und stieg dann parallel zu Beginn meines Master-Studiums bei PricewaterhouseCoopers als Berater ein. Nach knapp vier Jahren und der Möglichkeit über 50 verschiedene Mandanten aus unterschiedlichen Branchen beraten zu dürfen, kam ich zu dem Entschluss mein Wissen einzusetzen, um zentral am Unternehmen E.ON mitzuarbeiten.

3. Wie sehr haben Ihnen die Studieninhalte in Ihrem beruflichen Alltag weitergeholfen? 

Es gab im Bachelor- sowie im Master-Studium natürlich auch immer wieder Vorlesungen, die thematisch für mich komplett neu waren. Insgesamt ermöglichte mir das Studium an der FOM aber, alle Wege offen zu halten, weil die einzelnen Module sehr breit gefächert sind. Durch die spezifisch wählbaren Vertiefungsmöglichkeiten konnte sich jeder das raussuchen, was er für seinen Beruf gebrauchen konnte. Die Dozenten legten dabei auch immer darauf Wert, konkrete Beispiele aus der Praxis zu erläutern, die vielleicht nicht immer der reinen Lehre entsprechen, aber dafür so tatsächlich umsetzbar sind.

 

4. Sie arbeiten inzwischen als Manager für Informationssicherheit bei E.ON in Essen und sagen selbst, „eine Stelle, die ich ohne Studium nie erreicht hätte“. Warum?

Ein abgeschlossenes Studium ist kein Garant für eine gute Position im Unternehmen. Genauso wenig ist es eine Voraussetzung. Es hängt von sehr vielen individuellen Punkten ab, wie die eigene Karriere verläuft. Allerdings habe ich durch Gespräche mit diversen Entscheidern aus Unternehmen festgestellt, dass es bestimmte Türen auf der Karriereleiter gibt, die ohne ein Studium im Vorfeld bereits verschlossen bleiben können. Die Anforderungen an junge Bewerber werden von Jahr zu Jahr höher. Mit einem Studium und zusätzlicher Berufserfahrung hat man eine solide Grundlage und die ersten Steine für den eigenen Karriereweg gelegt.

5. Wie hat die Studienzeit an der FOM nicht nur Ihre berufliche, sondern auch Ihre persönliche Entwicklung beflügelt?

Neben den fachlichen Inhalten fordert einen vor allem die zeitliche Komponente. Ich habe von ganz alleine gelernt, mich selbst zu organisieren und Themen zu priorisieren. Natürlich auch auf bestimmte Dinge zu verzichten. Nach und nach habe ich mir eine neue Herangehensweise bei der Problemlösung angeeignet. Dies hilft natürlich auch ungemein im privaten Umfeld.

6. Nach Ihrem Studium an der FOM sind Sie nahtlos als Dozent bei der FOM eingestiegen, lehren nun schon seit zwei Jahren. Haben Sie als EX-FOM-Student eine bessere Sicht darauf, wie Vorlesungen und Veranstaltungen gestaltet werden müssen?

Definitiv. Durch den direkten Übergang vom Studenten zum Dozenten, weiß ich, dass es nicht nur für die Lehrenden anstrengend ist nach einem Zehn-Stunden-Tag noch eine Vorlesung zu halten, sondern auch wie es sich als Student anfühlt nach Feierabend konzentriert zu bleiben. In einer so heterogenen Gruppe von Studenten gibt es immer unterschiedliche fachliche Interessen. Insofern ist es mir wichtig, neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten meinen Vorlesungsstil spannend, aber auch unterhaltsam zu halten. Der Spaß darf hierbei nicht auf der Strecke bleiben. Grundsätzlich möchte ich kein Wissen vermitteln, was die Studenten in der Theorie wiedergeben, sondern in der Praxis am nächsten Morgen anwenden können. Unabhängig vom fachlichen Background.

7. In jungen Jahren sich schon zu Fach- und Führungskräften entwickeln: Dieses Ziel schwebt vielen jungen Frauen und Männern vor. Was raten Sie jungen Leuten auf ihrem Karriereweg?

Netzwerken ist das A und O. Ich rate jedem Studenten, Kontakte zu knüpfen: im Studium, im Beruf, auf Messen, in der Freizeit. Man sieht sich tatsächlich immer zwei Mal im Leben und wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt, ist dies im Berufsleben ein großer Pluspunkt. Und gerade an der FOM, wo die Studenten und Dozenten in den unterschiedlichsten Unternehmen agieren, sollte man diese Möglichkeit nutzen. So ist ein damaliger Kommilitone von mir im Unternehmen eines Dozenten als Mitarbeiter eingestiegen. Auch habe ich schon ehemalige Kollegen aus meiner Ausbildung als Studenten in meinen Vorlesungen wiederentdeckt.

Studium unter der Sonne Sydneys

Duisburger FOM Studentin bei Summer Studies Australia

FOM Studentin Anne Humberg vor dem International College of Management (Foto: Privat)
FOM Studentin Anne Humberg vor dem International College of Management (Foto: Privat)

Anfang des Jahres reiste FOM Studentin Anne Humberg nach Sydney, um an den Summer Studies Australia teilzunehmen. Warum sich die 26-Jährige für diese Auslandsprogramm entschied und wie sie die vier Wochen am International College of Management, Sydney (ICMS) erlebte, berichtet die Master-Studentin, die für Logistik & Supply Chain Management an der FOM in Duisburg eingeschrieben ist, im Interview.

Wieso haben Sie sich für das Programm in Sydney entschieden?
Oft habe ich viele meiner Freunde beneidet, die im Rahmen ihres Vollzeitstudiums die Möglichkeit hatten, im Ausland zu studieren. Deshalb finde ich es toll, dass die FOM ebenfalls Auslandsprogramme anbietet. So hatte ich die Möglichkeit, parallel zum Studium Auslandserfahrung als Vollzeitstudentin zu sammeln. Da ich mein Auslandsstudium in einem Land verbringen wollte, in dem ich noch nicht war und ich immer schon mal nach Australien reisen wollte, fiel mir die Wahl leicht.

Für wen sind die Summer Studies Australia genau das Richtige?

Die Summer Studies eignen sich für alle, die Lust haben, ein neues Land und eine andere Kultur zu entdecken sowie Auslandserfahrung als Vollzeitstudent zu sammeln. Eine wichtige Voraussetzung ist die englische Sprache. Man lernt zwar auch während der Studies viel Englisch dazu, da die Vorlesungen und die Klausuren ebenfalls auf Englisch gestellt werden, nichtsdestotrotz ist es hilfreich, vorher schon gute Sprachkenntnisse zu haben.

Wie war es für Sie, in Vollzeit zu studieren?

Es war für mich eine ganz andere Erfahrung, die mich nachhaltig beeinflusst hat. Es war auf jeden Fall schön, sich eine Zeit lang mal nur auf das Studium konzentrieren zu können. Für uns Studierende hatte dies den Vorteil, dass wir uns trotz der kürzeren Vorbereitungszeit viel intensiver mit den Inhalten beschäftigen und auf die Klausuren vorbereiten konnten.

Abseits des Hörsaals blieb Zeit für die Natur (Foto: Privat)
Abseits des Hörsaals blieb Zeit für die Natur (Foto: Privat)

Welche Erlebnisse sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Die Ausflüge, für die trotz Studium und Klausuren Zeit blieb. Wir haben beispielsweise ein Wochenende in Brisbane verbracht, wo wir den Lone Pine Koalapark besuchten und eine Adventure Tour nach Fraser Island unternahmen. Auch unser letzter Abend am Campus, an dem uns der ICMS Präsident offiziell verabschiedete, ist unvergessen. Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier mit einem Farewall Dinner konnten wir das Programm noch einmal Revue passieren lassen, uns Fotos anschauen und erhielten unsere Zertifikate.

Können Sie Ihr dort erlerntes Wissen auch im beruflichen Alltag einsetzen?
Besonders die Verbesserung meiner Englischkenntnisse hilft mir im beruflichen Alltag weiter, da ich viel mit ausländischen Kollegen zusammenarbeite.

Wie sah das Leben abseits des Hörsaals aus?
Die Vorlesungen gingen jeweils bis 17 Uhr in der Woche. Danach fuhren wir oft nach Sydney rein und ließen den Abend in Manly am Strand oder beim Grillen auf dem Campus ausklingen. Da wir während der Summer Studies direkt auf dem Campus wohnten, entstand auf jeden Fall ein Campusfeeling. Man konnte jeden Tag zusammen frühstücken, Mittag essen und abends saßen fast immer alle zusammen draußen.

Die Wochenenden gestalteten die Teilnehmenden ganz unterschiedlich: Viele blieben in Sydney, da sie nach den Summer Studies noch durch Australien reisen wollten. Viele nutzten die Wochenende aber auch für zwei- bis dreitägige Ausflüge. Neben Brisbane bin ich z.B. noch mit einer Freundin an die Sunshine Coast geflogen, wo wir viel Zeit am Strand in Surfers Paradise verbrachten und einen Tagesausflug zur Byron Bay machten, wo wir uns das Cape Byron Bay Light anschauten, einen Leuchtturm am östlichsten Punkt Australiens.

Würden Sie noch einmal an einem Auslandsprogramm teilnehmen?
Definitiv. Ich konnte durch die Summer Studies so vieles mitnehmen: Ich habe tolle Eindrücke von Australien gewonnen, das Vollzeitstudentenleben kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen, die auch heute noch bestehen. Wenn ich erneut die Möglichkeit hätte, würde ich mich jetzt für die Summer Conference Cape Town in Südafrika interessieren.

Besuch im Lone Pine Koalapark in Brisbane (Foto: Privat)
Besuch im Lone Pine Koalapark in Brisbane (Foto: Privat)

2018 finden die Summer Studies Australia vom 2. Januar – 31. Januar statt. Anmeldeschluss ist der 15. September.

Am 6. September 2017, um 17:00 Uhr bietet das International Office ein kostenloses Info-Webinar an, zu dem Sie sich hier anmelden können:  Bei Fragen rund um die Summer Studies informiert Dr. des. Sarah Monreal M.A. vom International Office gerne.