• FOM
  • Newsroom

Am Puls der Hochschule

Willkommen im FOM Newsroom

Ob Pressemitteilung oder Tweet, Veranstaltungshinweis oder Video – auf dieser Seite laufen alle aktuellen Informationen aus der FOM Hochschule zusammen. Zudem können Sie hier Kontakt zu unserem Presseteam aufnehmen, nach potenziellen Interviewpartnern suchen und unseren Newsletter bestellen. Viel Spaß beim Stöbern!

Informieren Sie sich über Aktuelles in:

Timeline

China-Tutorin Jill Muenzer zieht Bilanz

„Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht“

Es waren ereignisreiche Monate für Jill Muenzer an der Shandong Agricultural University in der chinesischen Provinz Tai’an. Nach vier Monaten als Tutorin in China, einem völlig anderen Kulturkreis, ist die 34-Jährige nun wieder zurück in Deutschland und schreibt ihre Bachelor-Thesis an der FOM in Kassel. Mit vielfältigen Erinnerungen im Gepäck zieht Jill Muenzer nach ihrer Rückkehr nun Bilanz.

FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)
FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Vier Monate im Reich der Mitte. Was ist Ihnen am meisten im Gedächtnis geblieben?
Das Land und die Leute. Eindeutig! Ich habe neben der beruflichen Herausforderung als Tutorin einen tiefen Einblick in diesen völlig anderen Kulturkreis bekommen. Teilweise durch die Studierenden, teilweise durch Personen, die einen frei auf der Straße ansprechen und sich für mich und meine Kultur interessierten.

Im Kopf bleiben einem natürlich auch Umstände wie die sanitären Bedingungen – ganz anders als wir sie aus westlichen Ländern kennen. Die Lebensumstände erscheinen in China minimalistischer, aber zugleich ist die Technik viel fortschrittlicher. Ich habe mich in diesem Land sehr wohl und aufgehoben gefühlt und das hat für mich die Reise dorthin sehr wertvoll werden lassen.

Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Wie unterscheidet sich eine Vorlesung in Deutschland von einer in China?
Es herrscht viel weniger Interaktion – die chinesischen Studierende sind klassische Auswendiglerner und hinterfragen selten etwas; was aber eher daran liegt, dass sie einem straffen Programm folgen und nicht viel Zeit haben sich ausgiebig mit allen Themen auseinanderzusetzen. Zusätzlich zum Vollzeitstudium gibt es tägliche Tutorien, die die Studierenden besuchen müssen. In dieser Zeit werden offene Fragen geklärt, das aktuelle Thema wiederholt und Aufgaben gestellt und gelöst.

Was war Ihre Aufgabe als Tutorin?

Wir Tutoren versuchten die Studierenden dazu zu animieren, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen und auf Deutsch zu sprechen bzw. zu schreiben, damit sie in der Sprache bleiben und denken. Das stellte mich immer wieder vor Herausforderungen, da mache Teilnehmenden sehr schüchtern waren.

Wie lief es mit der Verständigung?

Es gab beim Sprachniveau große Unterschiede zwischen den Studierenden. Manche waren aufgeweckt, interessiert und konnten sehr gut Deutsch. Allerdings gab es auch einige Studierende, die noch große sprachliche Probleme hatten. In der Not hat dann ein anderer Student auf Chinesisch übersetzt oder es wurde in Ausnahmefällen Englisch gesprochen.

Wie war der Kontakt zu den Chinesen?
Der Kontakt war anfänglich verhalten, bis wir Tutoren die Initiative ergriffen und den Studierenden zeigten, dass wir an einer Kommunikation außerhalb des Tutoriums interessiert sind. Darüber haben sich die Studierenden sehr gefreut und wir konnten auch über andere Themen als den Vorlesungsinhalt sprechen.

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Ja, in jeder Hinsicht – sogar noch mehr als ich erwartet hatte. Durch das Tutoren-Programm habe ich über einen längeren Zeitraum von vier Monaten einen tollen Einblick in das Land und die Menschen bekommen. Die anfängliche Skepsis als Nicht-Muttersprachler in einem für mich völlig fremden Land zu unterrichten, war schnell verflogen, da die Studierenden großes Engagement und Neugierde zeigten.

In welcher Hinsicht hat Sie das Tutoren-Programm weitergebracht?
Es war interessant mal als lehrende Person auf der anderen Seite zu stehen. Wir Tutoren mussten ein 90-Minuten Programm, dreimal am Tag, durchführen und den Vorlesungsstoff mit den Studierenden auf-, bzw. nacharbeiten. Ich habe dabei immer versucht mit den Studierenden viel zu sprechen bzw. so viel Unterstützung wie möglich zu geben. Im Zuge dessen konnte ich verschiedene Präsentations-Techniken ausprobieren und meine Skills verbessern. Auf der interkulturellen Ebene habe ich ein besseres Verständnis für die chinesische Kultur erlangt – das, finde ich, spielt für meine berufliche und auch private Zukunft eine wichtige Rolle.

Sie stehen kurz vor dem Studienabschluss, wie geht es jetzt für Sie weiter?
Ich konzentriere mich jetzt auf den Studienabschluss – ich muss nur noch die Bachelor-Thesis anfertigen – und bleibe in meinem Heimatort Kassel. Nach dem Abschluss schaue ich deutschlandweit nach einer neuen beruflichen Möglichkeit im Beratungsbereich. Das Thema Ausland ist für mich damit noch nicht abgeschlossen und ich lasse mich überraschen, was als nächstes auf mich zukommt.

Ihr persönliches Fazit?
Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht. Ich habe tolle Menschen und eine liebevolle Kultur kennengelernt.

Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Germanys next Superboss: FOM Hochschule lädt ein

Auf dem Weg zur Führungskraft 4.0

FOM Professorin Dr. Friederike Müller-Frimauth wird über neue Führungsmodelle sprechen (Foto: FOM / Viktor Strasse)
FOM Professorin Dr. Friederike Müller-Frimauth wird über neue Führungsmodelle sprechen (Foto: FOM / Viktor Strasse)

Viele Führungskräfte unterschätzen die Herausforderungen der Digitalisierung: Denn technische Fortschritt birgt neben allen Annehmlichkeiten einen enormen Workload. Wie Entscheider diesen bewältigen und darüber hinaus ihre Mitarbeiter unterstützen, erfahren Interessierte im Rahmen der Veranstaltung „Germanys next Superboss“ am Mittwoch, 22. August, an der FOM Hochschule in Bremen.

Das Format bietet Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag kritisch zu reflektieren und sich intensiv mit den Hürden der Personalführung von morgen auseinanderzusetzen. „Es reicht künftig nicht mehr aus, ein Unternehmen lediglich zu führen. Vielmehr müssen Vorgesetzte die Rolle eines Coaches einnehmen, der die Stärken seiner Mitarbeiter durch weniger hierarchische Autorität hervorhebt“, so die Referentin Prof. Dr. Friederike Müller-Frimauth, Zukunftsforscherin und Dozierende an der FOM Hochschule in Köln.

Die Referentin zeigt Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen der Mitarbeiterführung auf und hilft Kompetenzen im Bereich Personalmanagement zu optimieren. Dabei verfolgt sie die Prämisse, Mitarbeiter keinesfalls zu außergewöhnlichen Leistungen zu drängen, sondern sie vielmehr dazu zu inspirieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich mit weiteren Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Fach- und Führungskräfte. Anmeldungen unter klas.weidemann@fom.de oder 0421 168 932-10.

Kompakt:

 „Germanys next Superboss“ mit Prof. Dr. Friederike Müller-Frimauth
22. August, 18 Uhr
FOM Hochschulzentrum, Linzer Straße 7, 28359 Bremen

Prof. Dr. Markus Büch: Technologieaffiner Jurist

FOM Hochschule beruft Blockchain-Experten zum Professor für Wirtschaftsrecht in Berlin

Seit dem 7. August ist es offiziell: Markus Büch wurde zum Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM berufen und erhielt feierlich seine Urkunde. Am Berliner Hochschulzentrum lehrt der promovierte Jurist nicht nur in den Bereichen Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht sowie Verhandlungsführung, sondern lässt auch seine Expertise zum Thema Digitalisierung - insbesondere zur Blockchain-Technologie - in die Lehre einfließen.

Prof. Dr. Markus Büch FOM Berlin Blockchain
V.l.n.r.: Prof. Dr. Manuela Zipperling, Geschäftsleiterin Hochschulzentrum Berlin, Prof. Dr. Markus Büch, Prof. Dr. Sabine Fichtner-Rosada, Pro-Rektorin Lehre, Prof. Dr. Beate Dahlke, Wissenschaftliche Studienleitung Berlin (Foto: FOM)

Hierfür sieht Büch verschiedene Möglichkeiten. „Rechtliche Fragen zum Kaufvertragsabschluss lassen sich anhand des Online-Shoppings gut klären. Geht man auf Probleme bei der Vertragsabwicklung ein, ist man beim Thema Blockchain angelangt.“ Sogenannte „smart contracts“ revolutionieren jetzt schon die Vertragsdurchführung, so Büch. Und er fügt hinzu: „Wie keine andere Technologie zuvor, strahlt Blockchain mit einer sehr großen Wirkung in den Rechtsbereich. Denn, dass sich Verträge beispielsweise selbst vollziehen, ist im aktuellen Recht gar nicht vorgesehen.“

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis an der FOM möchte Prof. Büch in seiner Lehre erlebbar machen. „Es geht neben der Vermittlung von Theorie vor allem um die praktische Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten.“ Aus eigener Erfahrung weiß Büch, der selbst berufsbegleitend ein Masterstudium absolviert hat, wie wichtig diese Form des Wissenstransfers ist. Markus Büch freut sich besonders auf den Austausch mit den Studierenden: „Als Prof muss man immer up-to-date sein, aktuelle Fragen der Studierenden beantworten können – vor allem im Blockchain-Bereich.“

Neben seiner hauptberuflichen Lehrtätigkeit an der FOM ist Büch fest in der Praxis verankert und beratend tätig: Der Jurist ist ein gefragter Experte. Er hält Vorträge, unterstützt bundesweit Startups, lehrt am Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) und arbeitet am deutschlandweit einmaligen Projekt „Schaufensterregion für Anwendungen der Blockchain-Technologie“ mit.

„Rechtlich spannend ist Blockchain für mich außerdem, weil die Community teilweise sehr idealistisch und deshalb an Themen der Gemeinnützigkeit interessiert ist. Das knüpft wiederum an das Stiftungsthema meiner Promotion an und macht mich neben meiner Affinität zur Technologie zum passenden Rechtsexperten.“ 2014 schloss Büch seine Promotion zum Thema „Durchgriff und Stiftung - Eine Untersuchung der Rechtsfigur des Haftungsdurchgriffs im liechtensteinischen Recht im Kontext der Rechtsform Stiftung“ an der Universität Zürich ab.

Bachelor in Gesundheits- & Sozialmanagement

„Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“

FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)
FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)

Mit rund sechs bis sieben Millionen Beschäftigten und 11,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entwickelt sich das Gesundheits- und Sozialwesen zum größten Beschäftigungsmarkt in Deutschland. Aufgrund dieser Komplexität sind gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit Know-how im Sinne von Führung, Teambildung und Ressourcensteuerung im Management immer gefragter. Sowohl kaufmännische als auch Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens können sich mit einem berufsbegleitenden Bachelor-Studium an der FOM Hochschule in Kassel weiterbilden und die Karriere voranbringen, so wie Studentin Katharina Small.

Durch die Kenntnisse aus dem Studium ergab sich für die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte zunächst die Möglichkeit im Sozialdienst einer Reha-Einrichtung zu arbeiten: „Von dort aus konnte ich relativ schnell in das ärztliche Direktorat wechseln, da ich während meiner Tätigkeit im Sozialdienst merkte, dass ich an dieser Stelle noch nicht genügend Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Hauses erlangen konnte – was mir persönlich wichtig war, um mich auf eine spätere Rolle im Managementbereich vorbereiten zu können.“ Ausschlaggebend für ein Studium an der FOM waren für die Kasselanerin Gespräche mit einem damaligen Arbeitskollegen, der selbst mal in der Sozialbranche arbeitete. „Ich war schockiert darüber, wie wenig ich als „Otto Normalverbraucherin“ über das System wusste, welchem ich meine Gesundheit anvertraue“, so Small, die bis dahin lediglich ihre Versichertenkarte beim Arzt einlesen lies ohne sich weiter Gedanken über Themen hinter den Kulissen, wie Kostenträgerschaften, Zuständigkeiten und Wirtschaftlichkeit, zu machen.

„Da ich zu dieser Zeit an einem Punkt in meinem Leben war, an dem ich mich beruflich umorientieren wollte, kam das Studium Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM genau richtig“, so Small über ihren Quereinstieg. Wichtig war ihr möglichst nah an der Praxis zu lernen: „Für mich einer der wichtigsten Aspekte, um das System zu verstehen. Auch den unmittelbaren Praxisbezug durch sowohl die Kommilitonen als auch die Lehrenden, die immer wieder neue Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Gesundheits- & Sozialwesens geben, finde ich wichtig“, so Small.

FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)
FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)

Als Direktoratsleiter der Neurologie und Psychosomatik in einer der größten Rehabilitationseinrichtungen Nordhessens, sowie als Fachreferent zum Thema Rehabilitation und Teilhabe, sind FOM Dozent Alexander Faupel die Belange der Branche hinlänglich bekannt: „Bedingt durch eine Vielzahl an Reformen und damit einhergehenden Strukturveränderungen, einem erheblichen Wettbewerbsdruck, Kostenexplosionen, Digitalisierung und Personalmangel steigen die Anforderungen sowohl an Führungskräfte, als auch an das Fachpersonal deutlich.“ Es fehle eine Hochschulausbildung, die sich als Ausbildung verstehe. Partnerschaftlich mit den Unternehmen und bedarfsgerecht, besonders für den Absolventen. „Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“, so Faupel.

Etwas verändern möchte auch der examinierte Altenpfleger Johannes Pfleging. Er ist seit neun Jahren in der Pflege tätig und studiert im vierten Semester Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM in Kassel. Im Arbeitsalltag stellt der 30-Jährige immer wieder strukturelle Probleme in der Pflege fest: „Der Bereich der Fürsorge wurde ökonomisiert und soziale Einrichtungen zu Wirtschaftsunternehmen gemacht.“ Aufgrund dieser Entwicklung hat er sich für das Studium entschieden, denn „ich möchte das System verstehen und Lösungswege finden, um die Pflege wieder besser und menschengerechter zu gestalten“, sagt Pfleging über seine Motivation.

FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)
FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)

Die FOM ist für ihn auch deshalb genau das Richtige, weil er, parallel zum Studium, weiterhin seiner Tätigkeit als Altenpfleger nachgehen kann: „Das bietet mir einen wunderbaren Theorie-Praxis-Transfer“. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist an der FOM allgegenwärtig. „In jeder Vorlesung gibt es konkrete Fallbeispiele, die mit Fakten aus dem Berufsalltag unterfüttert werden. In einem Modul habe ich z. B. gelernt, wie und wo ich für meine Bewohner Sozialleistungen beantragen muss, damit sie auch wirklich die Leistungen bekommen die ihnen zustehen“, so Pfleging.

Den direkten Austausch mit den Studierenden begrüßt auch Dozent Alexander Faupel: „Durch ihre Berufstätigkeit bringen die Studierenden relevante Fragestellungen direkt in die Vorlesungen ein. Theoretische Probleme können so unmittelbar auf aktuelle Themen heruntergebrochen und mögliche Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Das schafft Weitsicht und Motivation, die sich auszahlt“, beschreibt Faupel diesen Transfer.

Nach dem Studienabschluss möchte Johannes Pfleging Manager eines Pflegeheims werden, um die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern und die Lebensbedingungen der Bewohner zu optimieren. „Ich verstehe jetzt die Zusammenhänge zwischen meiner praktischen Arbeit und den gesetzlichen, finanziellen und ökonomischen Aspekten im Gesundheitssystem besser“, sagt Pfleging über die Effekte, die sich schon jetzt aus dem Studium ergeben.

Auch für Personalverantwortliche aus Unternehmen sind Bachelor-Absolventen attraktiv. „Arbeitgeber wünschen sich von ihren Mitarbeitern vor allem Motivation und einen Blick über den Tellerrand. Digitalisierung, Effizienz, Evidenz und steigende Qualitätsforderung – bei immer geringeren Ressourcen; das erfordert Fach- und Führungskräfte mit Augenmaß“, kennt Faupel die Anforderungen an Bewerber. „Der Markt ist da. Was fehlt, ist gut ausgebildetes Personal. Deshalb könnte die berufliche Ausgangslage für Absolventen im Gesundheits-& Sozialmanagement nicht besser sein. Vermutlich werden sie sich ihre Arbeitsstellen aussuchen können.“

Sich mit dem Bachelor-Studium in Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM Hochschule erfolgreich am Markt positionieren. Anmeldungen zum Wintersemester, das am 1. September 2018 startet, sind noch möglich. Informationen und Beratung unter Tel.: 05 61/73 97 32-11oder maria.weidemann@fom.de.

Große Nachfrage nach Bachelor-Programm Soziale Arbeit

„Ich kann meine Arbeit in der Jugendhilfe professionalisieren“

FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)
FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)

Zum dritten Mal startet im kommenden Wintersemester der FOM Studiengang Soziale Arbeit. Vor einem Jahr nahm Khaled Almaani sein Studium auf, neben seinem Vollzeit-Job für einen Jugendhilfe-Träger. Seine Zwischenbilanz: „Ich profitiere besonders von den Lehrveranstaltungen, in denen es sehr praxisnah zugeht.“

Freie Jugendhilfe, Kitas und Schulen, Altenhilfe, Krankenhäuser, Polizei, Suchtprävention oder Vereins-Fanclub: Die Einsatzmöglichkeiten für Sozialarbeiter sind vielfältig. Den Weg in die Soziale Arbeit ebnet der gleichnamige berufsbegleitende Bachelor-Studiengang, der im vergangenen Wintersemester erstmals am FOM Hochschulzentrum in Hamburg angeboten wurde. Khaled Almaani ist seitdem dabei. Der 36-Jährige studiert parallel zu seinem Vollzeitjob bei einem freien Jugendhilfe-Träger und arbeitet darüberhinaus ehrenamtlich in einem Verein, der sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmert.

In Kontakt mit dem Berufsfeld Soziale Arbeit kam Khaled Almaani im Herbst 2015. Der gebürtige Syrer, der einige Jahre lang in Münster lebte und sehr gut Deutsch spricht, engagierte sich in dieser Zeit als Dolmetscher in der Kommunikation zwischen Geflüchteten, Helfern und Behörden. „Diese Tätigkeit beinhaltet viel Beziehungsarbeit. Ich bin dabei teilweise an meine Grenzen gestoßen, wollte aber gern in diesem Bereich weiterarbeiten“, so Khaled Almaani, der in Münster Pharmazie studierte.

Nach einer Tätigkeit als Jobcoach und Koordinator bei einem Bildungsinstitut wechselte er Anfang 2017 in die Kinder- und Jugendhilfe und nahm kurz darauf das Studium der Sozialen Arbeit an der FOM auf. „Ich wollte meine Arbeit professionalisieren, und hier bekomme ich, was ich mir erhofft habe: Module in Pädagogik, Recht, Psychologie und eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten dieser Arbeit, die Reflektionsvermögen, Empathie und die Fähigkeit zur Abgrenzung verlangt“, sagt Khaled Almaani, der auch Semestersprecher ist. Die Wechselwirkung zwischen Beruf und Studium erlebt er als intensiv: „In den Lehrveranstaltungen geht es oft praxisnah zu, das hilft mir sehr.“

Neben den Professoren lehren an der FOM viele Dozenten, die aus dem Erfahrungsschatz ihres Alltags im Hauptberuf schöpfen – auch im Studiengang Soziale Arbeit. Dieser wird sowohl als berufsbegleitendes Abend- und Wochenendstudium als auch als Tagesstudium neben einer Teilzeitbeschäftigung angeboten. Bei einer beruflichen Tätigkeit im Umfang von mindestens 100 Tagen in einer Einrichtung des Sozial- oder Gesundheitswesens und erfolgreich abgelegten Prüfungen dürfen Absolventen neben dem Titel Bachelor of Arts (B.A.) auch die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannter Sozialpädagoge und Sozialarbeiter“ beziehungsweise „staatlich anerkannte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin“ führen.

Die nächste unverbindliche Infoveranstaltung für Bachelor-Studiengänge ist am: 28. August um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Schäferkampsallee 16a, 20357 Hamburg.

Anmeldungen – auch für ein persönliches Beratungsgespräch – nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 oder per E-Mail an studienberatung@fom.de entgegen.

» abonnieren
weitere Tweets

GesundheitsProf: Digitale Transformation im Gesundheitswesen

GesundheitsProf: Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Das komplexe Gesundheitssystem zu verstehen ist nicht einfach. Prof. David Matusiewicz von der FOM Hochschule erklärt als der „GesundheitsProf“ die wesentlichen Akteure und Zusammenhänge im deutschen Gesundheitswesen. In mehreren Teilen werden verschiedene Themen auf einfache Art und Weise erläutert.

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Frankfurt a. M.

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Frankfurt a. M.

Gelehrt und gelernt wird im neuen Hochschulzentrum in der Franklinstraße 52. Hier erwarten Sie rund 1.600 Studienplätze mit modernster Medientechnik auf einer Gesamtfläche von ca. 5.000 Quadratmetern verteilt auf sechs Etagen. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung der gemeinnützigen BCW-Stiftung. Die Anbindung an den ÖPNV ist ebenfalls optimal: die Straßenbahn-Haltestelle „An der Dammheide“ sowie der Bahnhof „Frankfurt-West“ (S-Bahn) und der U-Bahnhof „Messe“ sind fußläufig erreichbar. http://ow.ly/2fWn30gLIQY

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Hamburg

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Hamburg

Seit Juni 2012 hat die FOM Hochschule in Hamburg einen eigenen Campus in der Schäferkampsallee: Auf ca. 2.200 Quadratmetern bietet die FOM ihren Studierenden und Dozenten eines der modernsten Hörsaalzentren Deutschlands. Zusätzlich nutzt die FOM Hochschule Hörsäle und Seminarräume der Universität Hamburg. Der Vorteil: Die FOM Studierenden können sämtliche Einrichtungen der Universität nutzen – darunter auch die Bibliothek. Ein weiteres Plus: Sowohl die Universität Hamburg als auch der neue Campus sind per Auto und öffentlichem Nahverkehr sehr gut zu erreichen. http://ow.ly/YzdC30gLIK7

FOM: Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit – Staatliche Anerkennung

FOM: Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit – Staatliche Anerkennung

Dieses Video erklärt, wie Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit zusätzlich zu ihrem Studienabschluss die staatliche Anerkennung als Sozialpädagoge/in und Sozialarbeiter/in erlangen können. http://ow.ly/DwcT30fgzFq

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Mannheim

Berufsbegleitend studieren an der FOM in Mannheim

Mannheim zählt zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Neben multinationalen Konzernen wie BASF und Siemens ist auch die FOM Hochschule in der Rhein-Neckar-Region vertreten. Die Lehrveranstaltungen finden im modern ausgestatteten Hochschulzentrum der FOM in Mannheim-Neckarau statt. Hinzu kommen einige Veranstaltungen auf dem Campus der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Beide Hochschulzentren sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Auto zu erreichen. http://ow.ly/GVhY30eKlNd

weitere Videos