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Timeline

Mikko Preuß startet durch

FOM als Sprungbrett für’s Master-Studium an renommierter HEC Paris

Teamleistung: Mikko Preuß und der Kilimandscharo-Aufstieg 2017 mit FOM-Kommilitonen und Siemens-Kollegen (Foto: privat)

FOM Absolvent Mikko Preuß startet durch:  Der 24-Jährige wird ab September an der renommierten Hautes Études Commerciales (HEC) Paris studieren. Die Hochschule hat eine dreifache internationale Akkreditierung und lag im weltweiten MBA-Ranking der Financial Times zuletzt auf Rang 21. Künftig peilt die Grande École einen Platz unter den zehn besten Business Schools der Welt an.

Im Interview berichtet Preuß von seinen akademischen Anfängen als dualer FOM Student in Essen und beschreibt seinen Weg vom Ruhrgebiet aus bis hin zum begehrten Studienplatz in der französischen Hauptstadt.

1. Sie haben an der FOM International Management studiert, gleichzeitig eine Ausbildung bei Siemens gemacht. Was hat Sie an dieser Kombination gereizt?

Als Oberstufenschüler fiel es mir nicht leicht, mich für eine spezielle Studienrichtung zu entscheiden. Ich wollte mich noch nicht auf ein vermeintlich lebensbestimmendes Berufsbild festlegen. Also habe ich nach einem Programm gesucht, das mir später die Möglichkeit geben würde, branchenunabhängig abwechslungsreichen, verantwortungsvollen und herausfordernden Tätigkeiten nachzugehen. Eine Affinität für Wirtschaft war vorhanden und da ein „normales“ BWL-Vollzeitstudium mir irgendwie zu konventionell vorkam, fand ich in dem dualen Programm von Siemens und der FOM eine spannende Möglichkeit, „etwas Besonderes“ in Angriff zu nehmen. Dazu kamen die Vorteile eines dualen Studiums im Großkonzern: spannende Arbeitserfahrungen; professionelle Organisation von Studium, Ausbildung und Praxisphasen; ein gutes Ausbildungsgehalt; Reisetätigkeit und die Aussicht auf einen guten Karriereeinstieg.

2. Was hat Ihnen am FOM Studium ganz besonders gefallen?

Die Vorlesungen in unserer überschaubaren Studiengruppe waren in der Regel sehr interaktiv. Die meisten unserer Dozenten waren außerdem keine reinen Theoretiker, sondern wussten aufgrund ihres eigenen beruflichen oder unternehmerischen Hintergrunds, wovon sie sprachen. Das merkt man als Student, denn die Wissensvermittlung wird dadurch plastischer.

Darüber hinaus war es für uns duale „Siemens-Studenten“ - wie ich finde - sehr angenehm, dass die Studienphasen gut durchorganisiert waren. Im Vergleich zum freien Universitätsstudium wirkte das zwar recht verschult, hat uns aber eine Menge an Selbstorganisation erspart. Zudem erreicht man an der FOM stets schnell einen kompetenten Ansprechpartner, wenn man ein Anliegen hat – selbst jetzt nach Studienende noch. Service wird offensichtlich großgeschrieben.

3. Wie ging es nach dem Abschluss für Sie beruflich weiter?

Bereits vor Studienabschluss, nach Ende der Ausbildung, wurde ich in Siemens‘ Windkraftbereich in eine Vollzeitstelle übernommen. Als Logistics Planning Manager war ich hauptsächlich für die strategische Investitionsplanung und -optimierung des globalen Logistikbereichs zuständig. Sehr spannend wurde es dann mit der Fusion des spanischen Unternehmens Gamesa mit Siemens Wind Power. Infolgedessen habe ich bei der Integration der Logistikorganisationen unterstützt und den bisher größten Zusammenschluss zweier Windkraftanlagenhersteller der Welt miterlebt.

In den letzten vier Monaten meiner Zeit im Unternehmen habe ich ein globales Digitalisierungsprojekt geleitet und dabei zahlreiche Kollegen u.a. in Spanien, China, Latein- und Nordamerika koordiniert. „International Management“ trifft es da ganz gut. Das war eine extrem lehrreiche und spannende Erfahrung.

4. Sie sind nun an der HEC Paris angenommen worden, an einer der renommiertesten und besten Business Schools weltweit. Offensichtlich hat Ihnen der FOM Abschluss dafür eine gute Vorlage geliefert…                             

Ich fühle mich fachlich durch das Studium an der FOM gut vorbereitet. Wer anschließend an einer Schule wie der HEC Paris weiterstudieren möchte, sollte aber frühzeitig selbst aktiv werden, da der Bewerbungsprozess nicht ganz trivial ist. Neben Lebenslauf, Motivations- und Referenzschreiben bedürfen auch Sprach- und Eignungstests wie z.B. der TOEFL und der GMAT einiger Vorbereitung.

Das Programm an der HEC heißt Master in Management – Grande Ecole und umfasst vier Semester sowie ein optionales Gap Year für Praktika. Da im zweiten Jahr zahlreiche Auslandsoptionen und interessante Doppelabschlüsse angeboten werden, werde ich wohl nicht die ganze Zeit in Paris verbringen. Und danach… wir werden sehen.

5. Was verknüpfen Sie für Ihre berufliche Zukunft mit dem Studium in Paris?

Für die Zeit direkt nach dem Studium könnte ich mir verschiedene Wege vorstellen, habe mich aber noch nicht festgelegt. Die HEC hat ein erstklassiges Unternehmensnetzwerk in verschiedenen Branchen, wodurch sich sicher attraktive Berufsmöglichkeiten ergeben werden. Andererseits fördert die HEC Unternehmertum mit einem eigenen Incubator-Programm und durch die Kooperation mit Station F, dem größten Startup-Campus der Welt. Die HEC ist ein Ort, an dem motivierte und smarte Köpfe aus der ganzen Welt aufeinandertreffen. Findet sich dabei die richtige Idee und ein passendes Team, ist eine Gründung für mich eine echte Option.

Generell – und das habe ich sowohl im Studium an der FOM als auch im Job bei Siemens, später Siemens Gamesa, gelernt - machen letztlich vor allem die Menschen, die einen umgeben, den entscheidenden Unterschied: als eine Quelle für Inspiration und Motivation und durch nachhaltige Freundschaften. Genau das erwarte ich auch von der Zeit in Paris… und natürlich eine Aufbesserung meiner Weinkenntnisse.

FOM Gesundheitsforum „Zwei-Klassen-Medizin?“

Experten fordern: Versorgungsstrukturen überdenken

Ob gesetzlich oder privat versichert – Unterschiede in der medizinischen Versorgung gebe es in Deutschland nicht, da waren sich die Experten beim FOM Gesundheitsforum zur „Zwei-Klassen-Medizin“ einig. „Vielmehr liegen in Service- und Zusatzleistungen, Chefarztbehandlung oder den Wartezeiten die von Patienten angemahnte Ungleichbehandlungen“, resümierte Prof. Dr. Marcel Konrad, Experte für Gesundheits- und Sozialmanagement, die angeregte Diskussion. Die Experten-Runde an der FOM Hochschule in Frankfurt forderte einhellig, die Versorgungsstrukturen zu überdenken, um Engpässe zu verhindern. So sei die ärztliche Versorgung in einigen Regionen nicht ausreichend abgebildet und eine ernsthafte gesellschaftliche Diskussion nötig.

Gesundheitsforum FOM Frankfurt Experte Dr. Stefan Beyer
Dr. Stefan Beyer: „Das Patientenwohl darf niemals an Preisen und Kosten festgemacht werden". (Foto: FOM)

„Dualität ist der beste Schutz vor eine Zwei-Klassen-Medizin.“ Verena Finkenstädt, Verband der Privaten Krankenversicherungen e. V., wies auf die Vorteile eines dualen Gesundheitssystems hin. Sie sieht in einem Einheitssystem, wie beispielsweise bei einer Bürgerversicherung, die Gefahr, dass Leistungen auf ein Minimum reduziert und vereinheitlicht werden und sich teure Zusatzleistungen herausbilden.

„Das Patientenwohl darf niemals an Preisen und Kosten festgemacht werden“, betonte Dr. Stefan Beyer, FOM Dozent und Geschäftsführer der Vital-Kliniken GmbH. Dennoch dürfe der betriebswirtschaftliche Fokus nicht aus dem Fokus geraten.

Sötkin Geitner, DAK Hessen, sprach aus Sicht der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) über die langen Wartezeiten, die das Gefühl der Ungleichheit verstärkten: Zu viele Patienten gingen beispielsweise mit unspezifischen Rückenschmerzen ins Krankenhaus, wobei ein Facharzt der Experte für eine solche Diagnose sei. Nur 50% der Versicherten seien in der Lage, sich in dem intransparenten Gesundheitssystem zurechtzufinden, der anderen Hälfte fehle es an Gesundheitskompetenz. „Genau diese aber muss gefördert werden, damit das Gesundheitssystem effektiv genutzt werden kann“, so Geitner.

China-Tutorin Jill Muenzer zieht Bilanz

„Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht“

Es waren ereignisreiche Monate für Jill Muenzer an der Shandong Agricultural University in der chinesischen Provinz Tai’an. Nach vier Monaten als Tutorin in China, einem völlig anderen Kulturkreis, ist die 34-Jährige nun wieder zurück in Deutschland und schreibt ihre Bachelor-Thesis an der FOM in Kassel. Mit vielfältigen Erinnerungen im Gepäck zieht Jill Muenzer nach ihrer Rückkehr nun Bilanz.

FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)
FOM Studentin Jill Muenzer war für Vier Monate als Tutorin in China (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Vier Monate im Reich der Mitte. Was ist Ihnen am meisten im Gedächtnis geblieben?
Das Land und die Leute. Eindeutig! Ich habe neben der beruflichen Herausforderung als Tutorin einen tiefen Einblick in diesen völlig anderen Kulturkreis bekommen. Teilweise durch die Studierenden, teilweise durch Personen, die einen frei auf der Straße ansprechen und sich für mich und meine Kultur interessierten.

Im Kopf bleiben einem natürlich auch Umstände wie die sanitären Bedingungen – ganz anders als wir sie aus westlichen Ländern kennen. Die Lebensumstände erscheinen in China minimalistischer, aber zugleich ist die Technik viel fortschrittlicher. Ich habe mich in diesem Land sehr wohl und aufgehoben gefühlt und das hat für mich die Reise dorthin sehr wertvoll werden lassen.

Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Jill Muenzer unterrichtete in Tutorien u.a. diese Studierenden aus dem vierten Semester (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Wie unterscheidet sich eine Vorlesung in Deutschland von einer in China?
Es herrscht viel weniger Interaktion – die chinesischen Studierende sind klassische Auswendiglerner und hinterfragen selten etwas; was aber eher daran liegt, dass sie einem straffen Programm folgen und nicht viel Zeit haben sich ausgiebig mit allen Themen auseinanderzusetzen. Zusätzlich zum Vollzeitstudium gibt es tägliche Tutorien, die die Studierenden besuchen müssen. In dieser Zeit werden offene Fragen geklärt, das aktuelle Thema wiederholt und Aufgaben gestellt und gelöst.

Was war Ihre Aufgabe als Tutorin?

Wir Tutoren versuchten die Studierenden dazu zu animieren, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen und auf Deutsch zu sprechen bzw. zu schreiben, damit sie in der Sprache bleiben und denken. Das stellte mich immer wieder vor Herausforderungen, da mache Teilnehmenden sehr schüchtern waren.

Wie lief es mit der Verständigung?

Es gab beim Sprachniveau große Unterschiede zwischen den Studierenden. Manche waren aufgeweckt, interessiert und konnten sehr gut Deutsch. Allerdings gab es auch einige Studierende, die noch große sprachliche Probleme hatten. In der Not hat dann ein anderer Student auf Chinesisch übersetzt oder es wurde in Ausnahmefällen Englisch gesprochen.

Wie war der Kontakt zu den Chinesen?
Der Kontakt war anfänglich verhalten, bis wir Tutoren die Initiative ergriffen und den Studierenden zeigten, dass wir an einer Kommunikation außerhalb des Tutoriums interessiert sind. Darüber haben sich die Studierenden sehr gefreut und wir konnten auch über andere Themen als den Vorlesungsinhalt sprechen.

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Ja, in jeder Hinsicht – sogar noch mehr als ich erwartet hatte. Durch das Tutoren-Programm habe ich über einen längeren Zeitraum von vier Monaten einen tollen Einblick in das Land und die Menschen bekommen. Die anfängliche Skepsis als Nicht-Muttersprachler in einem für mich völlig fremden Land zu unterrichten, war schnell verflogen, da die Studierenden großes Engagement und Neugierde zeigten.

In welcher Hinsicht hat Sie das Tutoren-Programm weitergebracht?
Es war interessant mal als lehrende Person auf der anderen Seite zu stehen. Wir Tutoren mussten ein 90-Minuten Programm, dreimal am Tag, durchführen und den Vorlesungsstoff mit den Studierenden auf-, bzw. nacharbeiten. Ich habe dabei immer versucht mit den Studierenden viel zu sprechen bzw. so viel Unterstützung wie möglich zu geben. Im Zuge dessen konnte ich verschiedene Präsentations-Techniken ausprobieren und meine Skills verbessern. Auf der interkulturellen Ebene habe ich ein besseres Verständnis für die chinesische Kultur erlangt – das, finde ich, spielt für meine berufliche und auch private Zukunft eine wichtige Rolle.

Sie stehen kurz vor dem Studienabschluss, wie geht es jetzt für Sie weiter?
Ich konzentriere mich jetzt auf den Studienabschluss – ich muss nur noch die Bachelor-Thesis anfertigen – und bleibe in meinem Heimatort Kassel. Nach dem Abschluss schaue ich deutschlandweit nach einer neuen beruflichen Möglichkeit im Beratungsbereich. Das Thema Ausland ist für mich damit noch nicht abgeschlossen und ich lasse mich überraschen, was als nächstes auf mich zukommt.

Ihr persönliches Fazit?
Ich bin mit offenem Herzen nach China gereist und wurde positiv überrascht. Ich habe tolle Menschen und eine liebevolle Kultur kennengelernt.

Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)
Abseits des Hörsaals blieb auch Zeit für Sightseeing. Jill Muenzer besuchte u.a. die Chinesische Mauer (Foto: Jill Muenzer / Privat)

Germanys next Superboss: FOM Hochschule lädt ein

Auf dem Weg zur Führungskraft 4.0

FOM Professorin Dr. Friederike Müller-Frimauth wird über neue Führungsmodelle sprechen (Foto: FOM / Viktor Strasse)
FOM Professorin Dr. Friederike Müller-Frimauth wird über neue Führungsmodelle sprechen (Foto: FOM / Viktor Strasse)

Viele Führungskräfte unterschätzen die Herausforderungen der Digitalisierung: Denn technischer Fortschritt birgt neben allen Annehmlichkeiten einen enormen Workload. Wie Entscheider diesen bewältigen und darüber hinaus ihre Mitarbeiter unterstützen, erfahren Interessierte im Rahmen der Veranstaltung „Germanys next Superboss“ am Mittwoch, 22. August, an der FOM Hochschule in Bremen.

Das Format bietet Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag kritisch zu reflektieren und sich intensiv mit den Hürden der Personalführung von morgen auseinanderzusetzen. „Es reicht künftig nicht mehr aus, ein Unternehmen lediglich zu führen. Vielmehr müssen Vorgesetzte die Rolle eines Coaches einnehmen, der die Stärken seiner Mitarbeiter durch weniger hierarchische Autorität hervorhebt“, so die Referentin Prof. Dr. Friederike Müller-Frimauth, Zukunftsforscherin und Dozierende an der FOM Hochschule in Köln.

Die Referentin zeigt Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen der Mitarbeiterführung auf und hilft Kompetenzen im Bereich Personalmanagement zu optimieren. Dabei verfolgt sie die Prämisse, Mitarbeiter keinesfalls zu außergewöhnlichen Leistungen zu drängen, sondern sie vielmehr dazu zu inspirieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich mit weiteren Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Fach- und Führungskräfte. Anmeldungen unter klas.weidemann@fom.de oder 0421 168 932-10.

Kompakt:

 „Germanys next Superboss“ mit Prof. Dr. Friederike Müller-Frimauth
22. August, 18 Uhr
FOM Hochschulzentrum, Linzer Straße 7, 28359 Bremen

Prof. Dr. Markus Büch: Technologieaffiner Jurist

FOM Hochschule beruft Blockchain-Experten zum Professor für Wirtschaftsrecht in Berlin

Seit dem 7. August ist es offiziell: Markus Büch wurde zum Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM berufen und erhielt feierlich seine Urkunde. Am Berliner Hochschulzentrum lehrt der promovierte Jurist nicht nur in den Bereichen Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht sowie Verhandlungsführung, sondern lässt auch seine Expertise zum Thema Digitalisierung - insbesondere zur Blockchain-Technologie - in die Lehre einfließen.

Prof. Dr. Markus Büch FOM Berlin Blockchain
V.l.n.r.: Prof. Dr. Manuela Zipperling, Geschäftsleiterin Hochschulzentrum Berlin, Prof. Dr. Markus Büch, Prof. Dr. Sabine Fichtner-Rosada, Pro-Rektorin Lehre, Prof. Dr. Beate Dahlke, Wissenschaftliche Studienleitung Berlin (Foto: FOM)

Hierfür sieht Büch verschiedene Möglichkeiten. „Rechtliche Fragen zum Kaufvertragsabschluss lassen sich anhand des Online-Shoppings gut klären. Geht man auf Probleme bei der Vertragsabwicklung ein, ist man beim Thema Blockchain angelangt.“ Sogenannte „smart contracts“ revolutionieren jetzt schon die Vertragsdurchführung, so Büch. Und er fügt hinzu: „Wie keine andere Technologie zuvor, strahlt Blockchain mit einer sehr großen Wirkung in den Rechtsbereich. Denn, dass sich Verträge beispielsweise selbst vollziehen, ist im aktuellen Recht gar nicht vorgesehen.“

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis an der FOM möchte Prof. Büch in seiner Lehre erlebbar machen. „Es geht neben der Vermittlung von Theorie vor allem um die praktische Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten.“ Aus eigener Erfahrung weiß Büch, der selbst berufsbegleitend ein Masterstudium absolviert hat, wie wichtig diese Form des Wissenstransfers ist. Markus Büch freut sich besonders auf den Austausch mit den Studierenden: „Als Prof muss man immer up-to-date sein, aktuelle Fragen der Studierenden beantworten können – vor allem im Blockchain-Bereich.“

Neben seiner hauptberuflichen Lehrtätigkeit an der FOM ist Büch fest in der Praxis verankert und beratend tätig: Der Jurist ist ein gefragter Experte. Er hält Vorträge, unterstützt bundesweit Startups, lehrt am Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) und arbeitet am deutschlandweit einmaligen Projekt „Schaufensterregion für Anwendungen der Blockchain-Technologie“ mit.

„Rechtlich spannend ist Blockchain für mich außerdem, weil die Community teilweise sehr idealistisch und deshalb an Themen der Gemeinnützigkeit interessiert ist. Das knüpft wiederum an das Stiftungsthema meiner Promotion an und macht mich neben meiner Affinität zur Technologie zum passenden Rechtsexperten.“ 2014 schloss Büch seine Promotion zum Thema „Durchgriff und Stiftung - Eine Untersuchung der Rechtsfigur des Haftungsdurchgriffs im liechtensteinischen Recht im Kontext der Rechtsform Stiftung“ an der Universität Zürich ab.

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