Wege ins Ausland

Erasmus+ im Ausland

Erasmus+, das Flaggschiff unter den EU-Programmen für allgemeine und berufliche Bildung, ermöglicht jedes Jahr 200.000 Studierenden, im Ausland zu lernen und zu arbeiten und so längerfristige Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zu sammeln. Die FOM Hochschule unterstützt seit 2009 das Programm zum Ausbau der Mobilität von Studierenden.

Die FOM unterstützt die Studierenden individuell dabei, interkulturelle und internationale Erfahrungen zu sammeln sowie Sprachkenntnisse zu erwerben. Über die Beteiligung am Programm Erasmus+ soll dieses Ziel erreicht werden. Damit wird den berufstätigen Studierenden der FOM die Möglichkeit gegeben – sofern dies mit ihrer persönlichen Berufsplanung vereinbar ist – für einen bestimmten Zeitraum ins Ausland zu gehen und ihre Studienleistungen anrechnen zu lassen.

Erasmus Universitätscharta (ECHE)

European Policy Statement (EPS)

Weitergehende Informationen und Beratung zu den Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen von Erasmus+ erhalten Sie beim


Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)800 2014 020
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Haftungsklausel: „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser: die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

  • Studiengebührenbefreiung an der Gastuniversität
  • Teilstipendium (NEU ab 14/15: nach Ländergruppen gestaffelt), (ob ein Mobilitätszuschuss gezahlt werden kann, hängt jedoch vom Budget ab, das der DAAD in jedem Jahr den Hochschulen neu zuteilt – ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht)
  • Administrative Unterstützung durch die Heimat- und Gasthochschule
  • Anerkennung von Studienleistungen geregelt durch Lernvereinbarungen
  • Mehrfachförderung durch Erasmus+
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung
  • Die Bewerber müssen an ihrer Heimathochschule in einem Studiengang eingeschrieben sein, der zu einem Hochschulabschluss führt.
  • Bewerber aus einem Bachelor-Studiengang haben mindestens ihr erstes Studienjahr (1. und 2. Semester) abgeschlossen. Bewerber aus einem Master-Studiengang können schon nach dem 1. Semester beginnen.
  • Die Bewerber sind Staatsangehörige der EU- oder anderer Staaten, die Vertragspartner im Europäischen Wirtschaftsraum oder der assoziierten Länder sind, bzw. sie sind in ihrem Land Bildungsinländer, haben eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung oder sind als asylberechtigt/staatenlos anerkannt.
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die FOM eine Erasmus+-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)
  • Die Bewerber besitzen ausreichende Kenntnisse der Sprache, in der die zu besuchenden Lehrveranstaltungen an der Gasthochschule gehalten werden.
  • Der an der Gasthochschule absolvierte Studienaufenthalt muss mindestens drei Monate dauern und darf ein Jahr nicht überschreiten.
  • Es müssen im Ausland Studienleistungen erbracht werden und über ein Transcript of Records nachgewiesen werden.

Sollten mehr Bewerbungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, entscheiden die bisherigen akademischen Leistungen, die Sprachkenntnisse des Gastlandes, die Motivation für den Auslandsaufenthalt und letztlich die Reihenfolge des Eingangs der Bewerbung.

Nach Berücksichtigung der Bewerbung sind folgende Unterlagen unterschrieben im Original einzureichen:

  • Stipendien-Annahmeerklärung (Formular wird zugesandt)
  • Learning Agreement (Vereinbarung zur Anerkennung  im Ausland erbrachter Leistungen zwischen Studierendem, FOM und ausländischer Hochschule, Formular wird zugesandt)
  • Anmeldeformular der ausländischen Hochschule (Formular wird zugesandt)

Die Anmeldung an der ausländischen Hochschule erfolgt i.d.R. durch die FOM oder in Abstimmung mit der FOM.

Für den Auslandsaufenthalt während eines Wintersemesters müssen die Bewerbungsunterlagen vollständig und postalisch (vorab gern per E-Mail) bis zum 01. April eines jeden Jahres, für den Aufenthalt während eines Sommersemesters bis zum 01. September des Vorjahres eingegangen sein bei

FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH
Kristina Kovacic M.A.
Erasmus+ Koordinatorin
Leimkugelstraße 6
45141 Essen

Es gilt das Eingangsdatum der postalischen Unterlagen bei der FOM in Essen. Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt.

Anmeldeformular downloaden

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Anschreiben mit Angabe zur Motivation (im Original)
  • Tabellarischer Lebenslauf (mit farbigem Foto, bitte separat beifügen, ggf. separat digital)
  • Aufstellung der bislang besuchten Lehrveranstaltungen und Prüfungsergebnisse (Transcript of Records in Englisch, erhältlich über die Studienberatung)
  • Sprachzeugnis (falls vorhanden)

Verpflichtende Sprachtests

Die Europäische Kommission stellt den Studierenden einen Online-Sprachtest für die fünf großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Hinweis Berichtspflicht

Alle Geförderte, die an einer Mobilitätsmaßnahme im Rahmen von Erasmus+ teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Förderung durch Erasmus+:

Ab dem akademischen Jahr 2014/15 können Studierende mehrfach an Erasmus+ teilnehmen. Dabei stehen ihnen pro Studienabschnitt (BA – MA – PhD) 12 Monate zur Verfügung. Dies entspricht maximal 3 x 12 = 36 Monate. 

  • KEINE Studiengebühren an der Gastuniversität
  • KEINE Sprachaufnahmeprüfung (teilweise ist ein Sprachnachweis jedoch erforderlich)
  • Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen möglich (nach vorheriger Absprache mit dem zuständigen Fachbereich)
  • Teilstipendium (NEU ab 14/15: nach Ländergruppen gestaffelt), (ob ein Mobilitätszuschuss gezahlt werden kann, hängt jedoch vom Budget ab, das der DAAD in jedem Jahr den Hochschulen neu zuteilt – ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht)
  • Betreuung durch die Gasthochschule (Hilfe bei Wohnungssuche, Sprachkurse, Orientierungstage, Ausflüge, Tutorprogramme etc.)
  • Unkomplizierte Bewerbung

 

Höhe der Förderung durch Erasmus+: 

Die Mobilitätszuschüsse werden nach Ländergruppen ausgezahlt und hängen damit von den allgemeinen Lebenshaltungskosten des Gastlandes ab.

Förderraten Projekt 2018:

Ländergruppe 1: 420 Euro/Monat
Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

Ländergruppe 2: 360 Euro/Monat
Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

Ländergruppe 3: 300 Euro/Monat
Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Die genaue Berechnung der Zuschüsse ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmer und von der Höhe der zu Verfügung stehenden Fördermittel und kann daher erst kurzfristig berechnet werden. Für Erasmus+ nominierte Studierende können die genaue Höhe ihrem Bewilligungsbescheid entnehmen.

Die Höhe der Förderung insgesamt bemisst sich nach dem zu Verfügung stehenden Budget für Erasmus+, das der DAAD zuteilt. Es wird individuelle bei jedem Teilnehmer für die Länge des Studienaufenthalts berechnet (d. h. Anfangsdatum ist der erste Tag, an dem der Geförderte an der ausländischen aufnehmenden Hochschule zu akademischen Zwecken anwesend ist. Enddatum ist der letzte Tag, an der Geförderte an der ausländischen Hochschule für akademische Zwecke anwesend ist).

Versicherungen im Ausland:

Mit einem Mobilitätszuschuss von Erasmus+ ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Weder die EU KOM, noch die NA DAAD oder die FOM Hochschule haften für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit den Auslandsaufenthalten (Studium, Praktikum etc.) entstehen.

Die FOM Hochschule weist darauf hin, dass die Teilnehmer von Erasmus+ verpflichtet sind, selbst und eigenverantwortlich für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen und sich über die Erfordernisse im Gastland zu informieren.

Folgende Versicherungen sollen gegeben sein:

Reiseversicherung (einschließlich Rückführung aus dem Ausland),

Der Teilnehmer am Programm Erasmus+ sollte im Besitz einer europäischen Krankenversicherungskarte sein. Diese kostenlose Karte eröffnet den Zugang zu medizinisch notwendigen Leistungen des öffentlichen Gesundheitswesens in den EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein und Norwegen zu den gleichen Bedingungen und Kosten, die auch für die Bürger des jeweiligen Landes gelten.

Weitere Informationen sind zu finden unter

Der Teilnehmer sollte sich zudem dringend bei seiner Krankenkasse über den Versicherungsschutzwährend des Auslandsaufenthaltes und die Notwendigkeit einer zusätzlichen privaten Reise- oder Auslandskrankenversicherung informieren, die z.B. auch im Krankheitsfall die Rückführung aus dem Ausland beinhaltet.

• ggf. Haftpflichtversicherung (ggf. Berufs- und Privathaftpflicht),
• ggf. Versicherung für Unfälle und schwere Erkrankungen (einschließlich Voll- oder Teilarbeitsunfähigkeit)

Es besteht für Studierende die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet (kombinierte Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung sowie Reisegepäckversicherung).

Weitere Infos finden Interessierte unter: www.daad.de.

Mit Unterschrift auf diesem Grant Agreement bestätigt der Geförderte, dass er oder sie von der FOM Hochschule auf den erforderlichen Versicherungsschutz hingewiesen und ausreichend informiert worden ist. 

Bei Erasmus+ werden übliche Sprachtests in der Regel nicht verlangt. Manche Hochschulen erwarten jedoch einen Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse. Die Sprachkenntnisse sollten jedoch so gut sein, dass dem Unterricht gefolgt werden kann und auch die Module erfolgreich abzuschließen sind.

Es wird dringend empfohlen, sich frühzeitig über das Studienangebot der Partnerhochschule und deren Veranstaltungen, die besucht und angerechnet werden sollen, zu informieren und mit der Partnerhochschule abzustimmen, ob auch die Veranstaltungen in dem gewünschten Semester angeboten werden. Der Vorschlag zu den Modulen, die angerechnet werden sollen, ist dann so früh wie möglich mit der Studienberatung Ihres FOM Hochschulzentrums abzustimmen. In Zusammenhang mit der Anmeldung an der ausländischen Hochschule ist vor dem Auslandsaufenthalt in jedem Fall ein Learning Agreement zu unterzeichnen, in dem zwischen Studierendem/r, ausländischer Hochschule und FOM vereinbart wird, welche Veranstaltungen besucht und angerechnet werden. (Ein Formular wird von der FOM zur Verfügung gestellt). Für die Zeit des Auslandsaufenthalts muss an der FOM der Antrag auf ein Urlaubssemester gestellt werden.

Krankenversicherung
Die Krankenkasse, bei der man versichert ist, gibt Auskunft, inwieweit ein Auslandsaufenthalt über den Versicherungsbeitrag mit abgesichert ist. Über den DAAD ist auch der Abschluss einer Gruppenkrankenversicherung für die Zeit des Auslandsaufenthalts möglich. 

Unterbringung
Hinweise sind in der Regel den Web-Seiten der Partnerhochschulen zu entnehmen. Die Unterbringung muss selbst organisiert werden.

Kosten und Gebühren
Für den vereinbarten Studiengang werden von der Gasthochschule keine Studiengebühren (für Studium, Einschreibung, Prüfungen, Zugang zu Labors und Bibliotheken usw.) erhoben. Es können allerdings geringe Gebühren für Kosten wie Versicherung, Beiträge zu Studierendenvertretungen anfallen. Für den Auslandsaufenthalt ist bei der FOM ein Urlaubssemester zu beantragen. Während des Urlaubssemesters wird die Zahlung der FOM-Studiengebühren unterbrochen. Sie wird anschließend fortgesetzt. 

Es sollte möglichst ein einsemestriger Aufenthalt (ca. 5-6 Monate) eingeplant werden. Wir bitten, nur dann die Bewerbung einzureichen, wenn sichergestellt ist, dass auch der Arbeitgeber einer Freistellung für den Auslandsaufenthalt zustimmt.

Ihre Ansprechpartnerin

Kristina Kovacic
Kristina Kovacic
 M.A.
Erasmus+ Koordinatorin
+49 201 81004-321
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20. Juni 2018 um 17:00 Uhr
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