Wege nach Deutschland – für Studierende aus dem Ausland

Erasmus+: Aufenthalte für Lehrende und Personal

Auch für Dozenten werden Lehraufträge im Ausland immer wichtiger und attraktiver. Die FOM bietet Ihnen, im Rahmen des Programms Erasmus+, die Möglichkeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln und Ihr internationales Netzwerk zu erweitern.

Neben dem Studierendenaustausch fördert Erasmus+ die Mobilität von Lehrenden in Form von kurzen Gast-Lehraufenthalten an Partnerhochschulen. Die Lehraufenthalte dienen dem Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Dozenten in den verschiedenen europäischen Ländern. Dies soll wiederum den Studierenden an den Hochschulen zugutekommen.

Die FOM hat die Möglichkeit, jährlich beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) Mittel aus dem Budget des Programms Erasmus+ der EU zu beantragen.

Die Gastdozenturen müssen an einer europäischen Hochschule stattfinden, die wie die FOM über eine Erasmus+-Charta verfügt und mit der die FOM eine bilaterale Vereinbarung zum Dozentenaustausch abgeschlossen hat.

Anträge können von allen Dozenten der FOM gestellt werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an einer Dozentenmobilität bis spätestens zum 01. August eines jeden Jahres (für den Auslandsaufenthalt während eines Wintersemesters) oder bis zum 01. Februar eines jeden Jahres (für den Auslandsaufenthalt während eines Sommersemesters) an

FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH
Erasmus+ Koordinatorin Kristina Kovacic M.A.
E-Mail: kristina.kovacic@fom.de
Leimkugelstraße 6
45141 Essen 


Sofern Finanzmittel vorhanden sind, können auch ggf. spätere Bewerbungen berücksichtigt werden. Lehraufenthalte können am ehesten auf Basis persönlicher Kontakte zu ausländischen Hochschulen realisiert werden. Dies gilt auch für den Aufbau neuer Kooperationen.

Die Lehraufenthalte müssen mindestens 8 Unterrichtsstunden und 2 Tage umfassen. Der Umfang des Lehrauftrags muss zeitlich mit der Lehrtätigkeit an der FOM vereinbar sein. Auch sollten sich aus dem Lehraufenthalt möglichst weitergehende Kooperationen zwischen der FOM und der ausländischen Hochschule entwickeln. Im Gegenzug ist es auch wünschenswert, wenn ausländische Gastdozenten an der FOM unterrichten. Wenn Sie Ihre Kontakte nutzen können, bitten wir um entsprechende Mitteilung an Kristina Kovacic, kristina.kovacic@fom.de. Insbesondere ist die FOM zurzeit an Kontakten ins englischsprachige Ausland (z.B. England, Irland oder Schottland) oder Skandinavien interessiert.

Sollten mehr Bewerbungen eingehen als Finanzmittel zur Verfügung stehen, wird durch die Hochschulleitung entschieden, welche Aufenthalte gefördert werden. Dabei werden Anträge bevorzugt, die dazu genutzt werden können, die Verbindung zwischen den Hochschulen auszubauen, z. B. durch neue Kooperationsprojekte oder den Ausbau bestehender Projekte. Eine wiederholte Förderung ist nach den Statuten von Erasmus+ möglich, vorrangig sollen die Zuschüsse nach Vorgabe des DAAD jedoch an Personen gegeben werden, die noch keinen Aufenthalt im Rahmen von Erasmus+ durchgeführt haben.

Die Förderung umfasst Aufenthalts- und Reisekostenzuschüsse.
Ein Honorar für den Unterricht wird nicht gezahlt.

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.

Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.

Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden.

Die finanzielle Förderung von Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen von Erasmus+ zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Seit dem Projektjahr 2018 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für drei Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 Prozent der genannten Tagessätze: 

Ländergruppe 1: 180 Euro/Tag
Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

Ländergruppe 2: 160 Euro/Tag für
Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

Ländergruppe 3: 140 Euro/Tag
Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge: 

  • 10 km–99 km mit 20 Euro/Teilnehmer
  • 100 km–499 km mit 180 Euro/Teilnehmer 
  • 500 km–1.999 km mit 275 Euro/Teilnehmer
  • 2.000 km–2.999 km mit 360 Euro/Teilnehmer
  • 3.000 km–3.999 km mit 530 Euro/Teilnehmer 
  • 4.000 km–7.999 km mit 820 Euro/Teilnehmer
  • 8.000 km und mehr mit 1.500 Euro/Teilnehmer  

Ihre Ansprechpartnerin

Kristina Kovacic
Kristina Kovacic
 M.A.
Erasmus+ Koordinatorin
+49 201 81004-321