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  • 2021
  • Januar
  • Zeiten des Lockdowns: „Eine Renaissance der persönlichen Interaktion“ - Über 150 Teilnehmerinnen beim virtuellen FOM Frauen-Forum

Über 150 Teilnehmerinnen beim virtuellen FOM Frauen-Forum

Zeiten des Lockdowns: „Eine Renaissance der persönlichen Interaktion“

Aktuelle Kommunikationstrends haben sich innerhalb des letzten Jahres beschleunigt: Events wurden abgesagt oder in digitale Formate überführt, immer mehr Newsletter und Einladungen prasseln auf uns ein, während die Nutzung von Social Media ein enormes Allzeithoch erreicht. „Wir leben in einer Zeit der Überkommunikation – und Renaissance der persönlichen Interaktion“, so Andrea Steverding, Kommunikationsexpertin und Referentin beim ersten virtuellen FOM Frauen-Forum im Jahr 2021. In Anlehnung an diese Gesamtsituation und den Ausbau der verschiedensten Kommunikationskanäle – analog und digital – lief das FOM Frauen-Forum unter dem Motto „Wie kommuniziere ich meine Message?“

03.02.2021 | Essen und Virtuell

Die Veranstaltung richtete sich wie immer an Frauen, die an persönlicher Karriereplanung, Selbstmarketing  und Networking interessiert sind. Darüber hinaus waren Unternehmensvertretende, Netzwerkerinnen und Netzwerker sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen, um sich vom zentralen Impuls-Vortrag inspirieren zu lassen und die „Break-out-Sessions“ zum unmittelbaren Test ihrer Netzwerk- und Kommunikationsskills zu nutzen. Dabei waren rund ein Viertel aller Teilnehmerinnen FOM Studentinnen, ein weiteres Viertel kennt die FOM über Netzwerk-Kontakte, 8 % waren Absolventinnen und weitere 12 % sind an der FOM tätig – während 27 % keinen direkten Kontakt zur Hochschule haben. Prof. Dr. Anja Seng, stellvertretende wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Public Management, die die Veranstaltung moderierte: „Das Frauen-Forum war wieder ein voller Erfolg – über 150 Frauen haben teilgenommen, sich ausgetauscht und inspiriert.“

Balance zwischen digital und analog

Referentin Andrea Steverding, Leiterin für Kommunikation und Marketing bei Oliver Wyman, gab Antworten auf die Frage „Wie zeigen wir uns von unserer besten Seite?“ Sie beobachtet in Zeiten des Lockdowns „eine Renaissance der persönlichen Interaktion“. Denn: „Durch die flächendeckende Nutzung von Social Media entstehen neue Kontakte, andere Formen der Kommunikation und interessante Möglichkeiten für persönliche Netzwerke.“ Sie gab Fragen zur Selbstreflexion mit, um auch in den dynamischen Zeiten der Veränderung immer wieder den persönlichen Standpunkt hinterfragen und festigen zu können. Insbesondere durch Feedback – sei es durch Reaktionen auf Nachrichten auf verschiedenen Kanälen oder durch persönliche Rückmeldungen – können wir aktiv an der eigenen Positionierung arbeiten. Zusammengefasst empfahl die Kommunikationsexpertin den Frauen vier Dinge:

Andrea Steverding, Prof. Dr. Anja Seng, Prof. Dr. Ingrid Eumann und Prof. Dr. Eleonore Soei Winkels beim virtuellen FOM Frauen-Forum (Foto: FOM)

„Finden Sie den persönlichen Stil in der Kommunikation und Selbst-Präsentation, identifizieren und nutzen Sie eine jeweils passende Technik bzw. Plattform, suchen Sie aktiven Austausch und achten Sie dabei auf eine gute Balance zwischen digital und analog – abhängig von der persönlichen Disposition.“

In einigen Break-Out-Sessions konnten sich die Teilnehmerinnen außerdem austauschen und kennenlernen – denn einige der Teilnehmerinnen waren zum Ersten Mal dabei. Sie stellten sich vor, sprachen über die Erwartungen an diesen Abend und erhielten im Anschluss ein persönliches Feedback von den anderen, eigentlich fremden Damen. Im abschließenden Plenum wurde gemeinsam festgestellt, dass es spannend war, wie schnell ein Eindruck entsteht, wie einfach es ist, auch durchaus persönliche Signale zu senden – und welches Potential schon ein so kurzer Austausch hat. „Ich denke, dass auch im Anschluss an dieses FOM Frauen-Forum wieder viele neue Kontakte entstehen, neue Netzwerke geknüpft werden, die die Beteiligten bei der künftigen Ausgestaltung ihrer Karriere bestmöglich begleiten können“, so das Fazit von Prof. Dr. Anja Seng.