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26.10.2017

E-Kompetenz im öffentlichen Sektor

Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation

Ob elektronisches Bürgerportal oder Online-Übertragung wichtiger Dokumente – die Digitalisierung verändert die Arbeit von Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Handlungsempfehlungen auf dem Weg zur Verwaltung 4.0 sprechen das Nationale E-Government-Kompetenzzentrum (NEGZ) und die Gesellschaft für Informatik in einem neuen Positionspapier aus. Der Titel: E-Kompetenz im öffentlichen Sektor. Zu den Autor*innen zählt auch eine Wissenschaftlerin der FOM Hochschule, Prof. Dr. Astrid Nelke.

Gemeinsam mit Dr. Michael Räckers und Dr. Steffen Gilge wirft sie einen Blick auf E-Kompetenz, Employer Branding sowie Lern- und Wissensplattformen. Für jedes dieser drei Felder werden aktuelle Herausforderungen zusammengefasst und mögliche Maßnahmen zur Lösung vorgeschlagen. Um Mitarbeitende im öffentlichen Dienst beispielsweise die erforderlichen Kompetenzen für die Arbeit in einer Verwaltung 4.0 zu vermitteln, seien klassische Kurse und Seminare nicht mehr ausreichend. Deshalb schlägt das Autorentrio den Einsatz elektronisch unterstützter Methoden vor – abrufbar über eine nationale Lern- und Wissensplattform.

„Unsere zentrale Empfehlung ist es, einen deutschlandweiten Maßnahmenplan zum Auf- und Ausbau der Kompetenzen für die Digitalisierung im öffentlichen Sektor zu erarbeiten und umzusetzen“, betont Prof. Dr. Nelke. „Daran sollten sowohl Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung als auch Experten für Personal, Aus- und Fortbildung, Informationstechnik und Organisationsgestaltung teilnehmen.“