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Timeline

„Kneipe statt Hörsaal“: Wenn Quentin Tarantino Apps entwickeln würde

Prof. Hoffmann über die Geschichte der Softwareentwicklung

FOM Prof. Dr. Peter Hoffmann eröffnete mit seinem Vortrag die diesjährige Reihe „Kneipe statt Hörsaal“ (Foto: FOM)
FOM Prof. Dr. Peter Hoffmann eröffnete mit seinem Vortrag die diesjährige Reihe „Kneipe statt Hörsaal“ (Foto: FOM)

Was würde passieren, wenn Starregisseur und Schauspieler Quentin Tarantino Apps entwickeln würde? Er würde Wortungetüme und Blähwörter wie „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ sowie „User Experience Design“ final erledigen. Denn sie sind eines der Probleme, wenn es darum geht, IT-Technik für Menschen komfortabel und effizient nutzbar zu machen.

„Die Geschichte der IT ist eine Geschichte der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, deren Regeln noch lange nach dem 2. Weltkrieg allein von den Ingenieuren bestimmt wurden“, sagt der Medieninformatiker und FOM Dozent für Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Peter Hoffmann. Er trug bei sonnigem Wetter in der gut gefüllten Bar „bardru twentyfive“ in Hannover im Rahmen der Vorlesungsreihe „Kneipe statt Hörsaal“ vor.

Mit dem Siegeszug der Informationstechnik bilde sich laut Hoffmann seit den 1980er-Jahren ein magisches Dreieck, in dem die technischen Voraussetzungen, der Nutzen für den Menschen und die Anforderungen des Marktes darüber bestimmen, wie Maschinen an den Menschen angebunden und welche Nutzererfahrungen dem User damit ermöglicht (oder zugemutet) werden.

Die erste Maus, 1968 erfunden, hatte Prof. Hoffmann zufolge keine Chance, weil Wirtschaft und Gesellschaft von Computern nicht durchdrungen waren. Den hohen Kosten für die Einführung hätte der geringe Nutzen für wenige Ingenieure an noch weniger Superrechnern gegenüber gestanden. Andererseits hatte das Softwarepaket “Bob“, das Microsoft 1995 für das Betriebssystem Windows 3.1 veröffentlichte, keine Chance auf dem Markt – weil mit der poppig-piepsigen Oberfläche nicht nur die einzelne Anwendung versteckte, sondern auch der Nutzen vor den Nutzern geschickt verborgen wurde: „Microsoft nahm mit Bob nicht nur das Konzept des Nutzererlebnisses vorweg, das erst nach 2000 in den Blick der Softwareentwickler rückte“, so Hoffmann. „Das Unternehmen zeigte auch, was passiert, wenn das Erleben nicht mehr an eine Funktion gebunden wird – das Schreibprogramm soll vor allem Schreiben, nicht bellen“, sagt er mit Blick auf Bob und lächelt.

„Wenn Entwickler den Markt aus dem Auge verlieren, könnte es mit dem wachsenden Einsatz spielerischer Elemente zu ähnlichen Auswüchsen kommen“, ptognostiziert Hoffmann – frei nach Tarantinos „Reservoir Dogs“: „Ihr solltet nicht so harte Spielchen spielen, sonst fängt noch jemand an zu weinen.“ Schließlich ging Hoffmann in seinem Vortrag auf den derzeit laufenden Paradigmenwechsel ein. „Mit der Sprache werden Software und Apps grundlegend anders gestaltet werden können und müssen“, sagt der Dozent. „Das wird eine schöne Aufgabe für unseren Nachwuchs!“

Vorlesung mal anders bei „Kneipe statt Hörsaal“ in Hannover (Foto: FOM)
Vorlesung mal anders bei „Kneipe statt Hörsaal“ in Hannover (Foto: FOM)

Feierstunde in Essen

Siemens-Auszubildende beenden duales Studium

Die Hüte in die Höhe: Freude bei Absolventen und Vertretern von Siemens und FOM (Foto: Georg Lukas/FOM)

Sie haben Besonderes geleistet und durften sich entsprechend feiern lassen:  17 Auszubildende der Siemens AG haben den ausbildungsbegleitenden Bachelor-Studiengang International Management an der FOM Hochschule erfolgreich beendet und nun ihre Urkunden erhalten. Bei der Feierstunde im Essener Hochschulzentrum gratulierten nicht nur Hochschul- und Unternehmensvertreter, auch die Familien und Freunde feierten mit.

Das duale siebensemestrige Studium absolvierten die Azubis in Verbindung mit der kaufmännischen Ausbildung bei der Siemens Professional Education (SPE). In dem Programm wechseln sich kaufmännischer Unterricht, Studium an der FOM und die praktische Ausbildung in den verschiedenen Unternehmens-Abteilungen ab.

Arnulf Cremer, kaufmännischer Leiter der Siemens Region West, sagte in seiner Festrede: „Genau diesen Praxisbezug brauchen wir in der heutigen Zeit. Die Ausbildung muss sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Unternehmen und Berufswelt orientieren.“

Sonderapplaus gab es für die Absolventinnen Janine Deitert, Mandy Deckers, Jessica Haller und Sabrina Holzberg. Sie wurden mit Noten von 1,2 bzw. 1,3 als Jahrgangsbeste geehrt.

Gespräche über ERASMUS+ Programm

International Office trifft Kooperationspartner

(v.l.) Michaela Schönherr, Prof. Dr. Şeyma Özkara Aydınoğlu, Kristina Kovacic und Dilnaza Ismailova (Foto: FOM)
(v.l.) Michaela Schönherr, Prof. Dr. Şeyma Özkara Aydınoğlu, Kristina Kovacic und Dilnaza Ismailova (Foto: FOM)

Im April begrüßte das International Office der FOM Hochschule zwei Vertreterinnen der Beykent University aus Istanbul: Für einen Kurzbesuch waren Dilnaza Ismailova aus dem International Affairs Office, die für das ERASMUS+ Programm verantwortlich ist, sowie Prof. Dr. Şeyma Özkara Aydınoğlu, Vize-Rektorin der Beykent University und Dekanin der Faculty of Engineering and Architecture, in Essen zu Gast.

Während eines gemeinsamen Meetings besprachen Michaela Schönherr und Kristina Kovacic aus dem International Office der FOM Hochschule nicht nur weitere potentielle Formen der Zusammenarbeit, sondern nutzen das Treffen auch, um sich gegenseitig über die aktuellen Entwicklungen im Rahmen des ERASMUS+ Programms auszutauschen. Eine Überlegung ist z. B., zukünftig noch mehr englischsprachige Module für ausländische Studierende anzubieten. Die Kooperation mit der Beykent University im Rahmen des ERASMUS+ Programms besteht bereits seit 2014.

An der Beykent University studieren derzeit mehr als 30.000 Studierende, die sich auf neun Fakultäten in 129 akademischen Programmen verteilen. Neben dem wissenschaftlichen Angebot macht auch das breite studentische und kulturelle Angebot Istanbuls, das auf eine 2.600-jährige Geschichte zurückblickt, die University attraktiv.

Fragen zu der Kooperation mit der Beykent University oder zum ERASMUS+ Programm beantwortet Kristina Kovacic M.A. unter: 0201 81004-321, E-Mail: kristina.kovacic@fom.de oder international@fom.de

Zwischen Qualifikation und Bauchgefühl

Von idealen Personalentscheidungen Wie

Wie wird über die Besetzung einer Position im Unternehmen entschieden? Nicht nur in Führungspositionen oder im Aufsichtsrat gilt, dass Qualifikationen für die einzelnen Stellen nachgewiesen werden müssen. In der Praxis entscheidet allerdings auch oft das Bauchgefühl mit. In einer gemeinsamen Veranstaltung der FOM Hochschule in Stuttgart, der Financial Experts Association e. V. und der FidAR-Regionalgruppe Südwest wurde genau das diskutiert.

In seinem Eingangsvortrag erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Waldmann, Professor für Wirtschaftspsychologie der FOM Hochschule, das Thema Entscheidungen aus wissenschaftlicher Perspektive. Er zeigte, dass obwohl objektive Tests der psychologischen Diagnostik bei Einstellungsentscheidungen helfen können, rational den besten Kandidaten für eine Position auszuwählen, dies längst nicht von allen Unternehmen praktiziert werde. Zudem nehme der Einsatz der Intelligenz- und sonstigen Leistungstests ab, je mehr Verantwortung mit einer Stelle verbunden ist. „Gerade da Führungskräfte großen Einfluss haben – guten wie schlechten – müssten gerade sie ihre Eignung für die in Frage stehende Position unter Beweis stellen“, schlussfolgert Waldmann. Ohne solche Tests seien wir jedoch vor allem auf unser Bauchgefühl angewiesen – die Entscheidung über die Einstellung eines Vorstandes oder Besetzung eines Aufsichtsrates erfordere jedoch rationale Mechanismen.

Das bestätigte auch der Anschlussvortrag von Rechtsanwältin Dr. Regine Hagen-Eck, Partnerin bei CMS Hasche Sigle: Sie erklärte, welche Ausschüsse in einem Aufsichtsrat unbedingt nötig sind, welche empfohlen werden und wie diese aus juristischer Sicht besetzt werden müssen. Für Aufsichtsratsmitglieder gilt das Eignungsprinzip – sie haben fachliche Qualifikation, Vertrauenswürdigkeit und Unabhängigkeit objektiv nachzuweisen, um für die betreffenden Ausschüsse in Frage zu kommen.

Einen praktischen Einblick in die Gremienbesetzung im Aufsichtsrat gab Patricia Geibel-Conrad, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin zum Abschluss der Vortragsreihe. Sie sprach in ihrer Position als Mitglied des Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses der HOCHTIEF AG über ihre eigenen Erfahrungen bei der Gremienbesetzung und gab hilfreiche Tipps und Anregungen zum Diskussionsthema.

Zusätzliche Qualifizierung

Neusser FOM Studierende zu Qualitätsbeauftragten weitergebildet

Fünf Studierende der Neusser FOM Hochschule haben eine externe Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten (TÜV) erfolgreich abgeschlossen. In Neuss wurden den Wirtschaftsingenieur-Studenten jetzt die Zertifikate überreicht.

Neben Prof. Dr. Jochen Remmel gratulierten auch die Neusser FOM Geschäftsleiterin Rebecca Wanzl und Birgit Lippmann, die am Hochschulzentrum für die Lehrkoordination verantwortlich ist. 

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