Nachgehakt

FOM-Alumni im Porträt

Was sind das für Menschen, die ein Hochschulstudium neben dem Beruf oder der Ausbildung absolvieren? Was treibt jemanden an, der ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit dem Beruf oder einer Ausbildung verbindet?

In unserer Rubrik „Nachgehakt“ stellen wir Menschen vor, die diesen Spagat zwischen Studium, Beruf und Freizeit erfolgreich meistern oder gemeistert haben: Ein Mal pro Monat füllt ein Alumni der FOM unseren Fragebogen aus und gewährt Einblicke in seine Ziele und Wünsche.

Master of Business Administration

Name: Christoph Bachmann

Jahrgang: 1980

Studiengang an der FOM: MBA 2006-2009

Datum des Abschlusses: 30.04.2009

Heutige Position, seit:
Expatriate in Indien als Abteilungsleiter Bayer Business Services Pvt Ltd India  - seit 01.01.2011

Thema der Abschlussarbeit:
Enterprise 2.0 Business Concept for an Inhouse Service Provide

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? 

Zum Zeitpunkt meines Studiums war eine meiner beiden Rollen in meinem Geschäftsfeld die des "Innovations Mentors". Da das Thema Social Media gerade anfing auch wissenschaftlich beleuchtet zu werden und es in unserem Unternehmen erste zaghafte Tendenzen gab sich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen (zu Beginn eher Risiko-bezogen, dann in Richtung Opportunities) schien es mir logisch eine Master- Arbeit für meinen Bereich zu schreiben. Glücklicherweise konnten wir die Inhalte gut umsetzen. Der Leiter unseres University Talent Management Teams war mein größter Unterstützer, da er sich als Nebentätigkeit als Dozent in Köln genau zu jenem Thema Social Media verdient machte und ebenfalls die Chance erkannt. Heute haben wir mehrere Facebook-Präsenzen, eine weltweit gültige Social Media Guideline, eine  für die IT Tochter eigens eingerichtete XING Area und sind mit Gruppen auf allen gängigen Social Media Plattformen vertreten. Wir haben einen sehr aktiv betreuten Youtube Channel. Auch Tools wurden entwickelt, so haben wir beispielsweise eine Schnittstelle von Wordpress nach Facebook entwickelt, um das Publizieren von redaktionellen Inhalten besser steuern zu können.  Derzeit arbeitet das Team an den nächsten Erweiterungen im Sinne des Social Graph Modells und der Integration von Bayer Web-Präsenzen mit Facebook und Co zur Authentifizierung. Vieles davon stammt aus der Grundlagenarbeit die in bzw. parallel zu meiner Masterarbeit erarbeitet wurde.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Was kann ich mit Social Media im Unternehmenskontext erreichen (nach innen und aussen) und wo liegen augenscheinliche Grenzen.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Ehrlich gesagt, sind es 2 Dinge die ich am meisten schätzte. 1. Es ist ein Präsenzstudium (macht es einfacher den inneren Schweinehund zu besiegen) und 2. habe ich ein ausgezeichnetes Netzwerk aufbauen können. Mit einigen der Kommilitonen bin ich heute noch in engem Kontakt und pflege ein freundschaftliches Verhältnis.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Ich glaube ich hatte gar keinen, das kam erst kurz vor dem Abitur.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Für mich persönlich sind es freie Entfaltungsmöglichkeiten, verschiedene Karrierepfade und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Internationalität. Iim allgemeinen sind mir noch Fairness und Fürsorge gegenüber Mitarbeitern und Führungskräften wichtig.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
Alles was ich von einem guten Arbeitgeber erwarte. Ich kann mich hier in Indien frei entfalten, habe relativ viele Gestaltungsmöglichkeiten und interkulturell und international ist es auch. Ich verantworte  zwei Themenkomplexe, nämlich Personalwesen und IT.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Beim Elternsprechtag, weil mein Sohnemann irgendetwas angestellt hat. Aber im Ernst, ich könnte mir verschiedene Szenarien vorstellen. Im Unternehmenskontext, sollte ich dabei bleiben, könnte ich mir sehr gut eine gehobene Führungsposition irgendwo in Europa vorstellen. Allerdings liebäugle ich von Zeit zu Zeit mit anderen Optionen… Selbständigkeit oder Tätigkeit in einer NGO. Das sind aber im Moment eher Träumerein als konkrete Pläne.

Was treibt Sie an?
Abwechslung, Neues, Herausforderungen und ein gutes Team

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Also ich bin recht stolz auf meine beiden Studienabschlüsse, die ich beide berufsbegleitend gemacht habe. Den ersten noch kombiniert mit einem IHK Abschluss im Rahmen eines Bayer Nachwuchs Programm namens WIN. Im beruflichen Kontext bin ich besonders stolz auf ein Projekt in Brasilien und Mexico, das während des MBA Studiums lief und mich in meine erste richtige Führungsrolle brachte. Es hat sehr viel Spass gemacht, war objektiv, nicht einfach und hat mir sehr viel an Erfahrung gebracht.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Mit niemandem. Wozu? Ich habe eine tolle Familie. Ich mag meinen jetzigen Job und Stress gibt es in jedem Leben, es hilft also nicht zu tauschen :)

Was sagen andere über Sie?
Da müssten Sie vielleicht meine FOM Kommilitonen Andre Busies, Alexander Gecks, Lars Pappe und meine Frau Elena fragen, die ich während des Studiums and der FOM kennengelernt habe.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
Eine Lebensweisheit nicht, aber zwei Weisheiten, die ich von einem guten Chef bekommen habe:

1. Stelle nur die Leute ein, die mindestens 2 Dinge besser können als Du.
2. Einen guten Chef zeichnet aus, dass er/sie viele gute Leute über sich hinwegbefördert.


Vor- und Name: Gerd Broszeit

Jahrgang: 1979

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): MBA in Hamburg von 2009 bis 2011

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): 06. Oktober 2011

Heutige Position, seit: Vertriebsmitarbeiter im Außendienst bei PLATH EFT

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Social Media Marketing in the Emerging Market for Electric Mobility

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Für ein Assignment im Fach Economics hatten wir leider nicht unser Wunschthema bekommen, so dass wir über die ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels geschrieben haben. Das hat mein Interesse für diesen Bereich geweckt. Regenerative Energien, der Klimawandel sowie Elektromobilität sind schließlich aktuelle Themen, die unsere unmittelbare Zukunft gestalten. Daraufhin folgte ein Assignment im Bereich Marketing über den MINI Scooter E Concept. Die Frage, warum sich Elektromobilität einfach nicht durchsetzt, und wie man das verändern könnte, beschäftigte mich im Laufe des Studiums. An dieser Stelle muss ich meinen Kommilitonen Herrn Stephan Herentrey erwähnen. Wir haben viele Assignments und auch die Master Thesis zusammen geschrieben. Wir haben stundenlang zusammen gesessen und uns über Theorien und Konzepte ausgetauscht, um so Lösungen für die Master Thesis zu entwicklen. Uns beide begeistert einfach die Möglichkeit, durch Social Media den Kunden unmittelbar an einer Erfahrung teilhaben zu lassen bzw. Bestandteil dieser Erfahrung zu sein.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Warum verkaufen sich Elektroautos so schlecht, und wie kann eine Firma ihre Kunden dazu bringen, Marketing für Elektomobilität zu machen.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die Vorlesungen Freitags & Samstags sind super, können aber natürlich auch sehr anstrengend sein. Einerseits lernt man viele interessante Menschen kennen, andererseits lebt meiner Meinung nach gerade das MBA-Studium von einem gedanklichen Austausch der Studenten untereinander. Unser Kurs bestand aus vielen unterschiedlichen Charakteren mit den verschiedensten Berufen. Da das Studium ja auf Englisch ist, hatten wir auch viele Nationaliäten bei uns. Gerade diese Mischung macht das Studium spannend! Allerdings heißt das nicht, dass die Verständigung auf Englisch immer einfach war…

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? 1986 haben mich meine Eltern zu einem Tag der Offenen Tür bei der Bundeswehr mitgenommen, seitdem wollte ich immer mal wieder Soldat werden.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein guter Arbeitgeber gibt seinen Angestellten so viel Vertrauen, dass sich jeder Einzelne auf seiner Position entwickeln und durch eigene Vorstellungen und Ideen zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann. Das Unternehmen muss dazu selbstverständlich eine Unternehmensstrategie entwickelt haben, an der sich die Angestellten orientieren können. Diese Strategie darf dabei nicht von einem Einzelnen festgelegt werden, sondern sie muss durch das gesamte Unternehmen gelebt werden.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Auf der einen Seite schätze ich das eigenständige Arbeiten im Vertrieb, gleichzeitig schätze ich die Zusammenarbeit mit den Kollegen. Außerdem bietet mir ein mittelständisches Unternehmen die Gelegenheit, mein Arbeitsumfeld mitzugestalten, zudem gibt es keine allzu starren Strukturen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Hoffentlich immer noch in Hamburg & mit einem Fischbrötchen an den Landungsbrücken. Und eine Führungsrolle würde mich beruflich wieder reizen. Und falls hier ein Produkt-Manager von VW mitliest: in einem Elektro-GTI.

Was treibt Sie an? In erster Linie natürlich meine Familie & Freunde. Beruflich sind unsere vielfältigen Kunden interessant, jeder möchte schließlich individuell bedient werden. Das ist Herausforderung und Ansporn zugleich!

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Ich erinnere mich gerne an meine erste Führungsrolle zurück. Ich war noch kein Jahr bei der Bundeswehr und durfte im Rahmen meiner Ausbildung eine Gruppe von Grundwehrdienstleistenden in der Grundausbildung übernehmen. Der Zuspruch am Ende ihrer Ausbildung war beeindruckend.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Ich habe lange überlegt, aber mir fällt niemand ein.

Was sagen andere über Sie? Während meines MBA-Studiums meinten einige Kommilitonen, dass ich später unbedingt im Marketing anfangen sollte, da die Präsentationen zu unseren Assignments immer sehr unkonventionell waren und vor allem Bilder enthielten.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Parole: niemals aufgeben!

Vor- und Name: Claudia Esterl

Jahrgang: 1983

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Master of Business Administration (Sept 2009 - August 2011)

Datum/Daten des Abschlusses:
August 2011

Heutige Position, seit: Managing Consultant, IBM Deutschland EBS GmbH

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Analysis of a current project  regarding its compliance with ITIL®V3 and identification of meanderings and improvement possibilities.

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Im dritten Semester habe ich das Major Project & Contract Management gewählt. Parallel dazu wurde mein damaliges IT-Projekt auf ITIL V3 umgestellt. Für diese Umstellung waren Prozess- und Rollenänderungen innerhalb des Projektes notwendig. Somit ergab sich die Möglichkeit, das Projekt und seine aktuellen Prozesse zu analysieren und Handlungsanweisungen für die Umstellung zu erstellen.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Die Thesis umfasst die Analyse der Organisation und die Prozesse des Projektes gemäß den einzelnen Lebenszyklen des IT-Services (ITIL V3) und  gibt Umsetzungsvorschläge.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Das Studium an der FOM vereint die Vorzüge von Präsenz- und Fernstudium. In vielen Fällen bestechen die Vorlesungen und Seminare durch ihre Praxisnähe. Vor allem die Präsenzphasen lassen einen auch in stressigen Zeiten den "inneren Schweinehund" überwinden und weitermachen.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Ich glaube das war Lehrerin.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein guter Arbeitgeber sollte Mitarbeiter in ihren Stärken fördern und Andersdenken zulassen. 

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die einzige Konstante in der Projektarbeit ist die Veränderung. Mit jedem Projekt kommen neue Herausforderungen, Teamänderungen und auch Themenänderungen auf einen zu. Dies macht den Job abwechslungsreich und spannend, auch wenn das Stresslevel dabei relativ hoch sein kann.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Leitende Position in einem internationalen Unternehmen, eventuell sogar als Expat im Ausland.

Was treibt Sie an?
Der Drang zur Verbesserung  bzw. Veränderung und die Angst vor Stillstand.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Besonders stolz bin ich auf das Erreichen des MBA's in time neben Beruf und Kind. Dies wäre ohne familäre Unterstützung so aber nicht möglich gewesen.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Angela Merkel -  aber wirklich nur einen Monat, um einmal einen Einblick zu erhalten, wie und warum Entscheidungen getroffen werden (ohne Presse- und Lobbyfilter).

Was sagen andere über Sie?
liebevolle Perfektionistin

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Geht nicht, gibt’s nicht!

Name: Karina Goldberg-Jivotovsky

Jahrgang: 1981

Studiengang an der FOM: MBA (2006 - 2008)

Datum des Abschlusses: 08.01.2008

Heutige Position, seit: 
Director of Business Development, Fashion Snoops New York, 2010

Thema der Abschlussarbeit:
The (hi)story of the luxury fashion brand and how it applies to professional sports

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? 
Ich habe mehrere Jahre für verschiede Sportvereine gearbeitet, und unter Anderem das Merchandising geleitet. Es lag/liegt mir immer noch sehr am Herzen die richtige Formel zu finden, um das Modeelement besser einzuführen. Die Arbeit war meine wirkliche Untersuchung, wie man dies realisieren kann.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Instrumente zur Entwicklung eines Modelabels für den professionellen Sport.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Die Flexibilität des Studiums, die Kontakte und die Relevanz zum Berufsleben.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Moderation im Fernsehen

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Klare Arbeitsvorgaben, jedoch komplette Flexibilität/Freiheit bei der Ausführung/Realisation. Jemand der die Resultate schätzt und nicht auf Formalitäten achtet.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?

  • Meine Freiheiten neue Projekte zu finden und zu realisieren
  • Internationalität der Arbeit
  • Das Leben in New York

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Weiterhin in New York, jedoch in einer C-Level Position in einem Sport- oder Modeunternehmen.

Was treibt Sie an?
Resultate

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Meine Wachstumsfähigkeit und meine Bereitschaft zu Lernen.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
CEO von einem NBA Team

Was sagen andere über Sie?
Vielen sagen ich sei manchmal zu hart zu mir selbst und zu hartnäckig gegenüber meinen Kollegen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
"When attacked, retreat!" Niemals versuchen jemandem etwas zu beweisen....

Vor- und Name: Rouben Halajian

Jahrgang: 1972

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Master of Business Administration (berufsbegleitend) von Februar 2009 bis Juni 2012

Datum/Daten des Abschlusses: 26.06.2012

Heutige Position, seit: Director Human Resources, bei Johnson Controls Interiors Management GmbH, seit Juni 2012

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Managing collective intelligence in Organizations

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Zu dem Thema bin ich gekommen, da ich gerade im Handel beobachten konnte, dass Mitarbeiter kreative und wertschöpfende Ideen haben, Ihnen jedoch die Plattform fehlte, sich mitzuteilen. Zudem ist die Innovationskultur, anders als etwa in der fertigenden Industrie, kaum ausgeprägt. Über ein betriebliches Vorschlagwesen hinaus gab/ gibt es kaum Ansätze für eine Innovationskultur unter Einbindung der Mitarbeiter. Aus diesem Grunde wollte ich untersuchen, welche Faktoren dazu beitragen, die Innovationskultur zu fördern und wie sich das positiv für die Unternehmen auswirkt.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?  Es zeigt sich, dass eine wertschätzende Unternehmenskultur die Innovationsfähigkeit positiv beeinflußt - Wertschöpfung durch Wertschätzung.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Ich habe das Studium als äußert Praxis bezogen wahrgenommen. Die meisten Dozenten verfügten über eine entsptrechende praktische Erfahrung in ihrem Themenbereich und konnten so relevantes von weniger relevantem unterscheiden.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Schauspieler

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Einen guten Arbeitgeber machen in der Regel die Führungskräfte aus. Sie sind es, die die Unternehmenskultur entscheiden prägen und mitgestalten. Gute Führungskräfte zeichnen sich für mich durch einen partizipativen Führungsstil aus, der es Mitarbeitern ermöglicht, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und einzubringen. Des Weiteren sollte eine gute Führungskraft eine Vertrauenskultur schaffen und vorbildlich handeln, dabei jedoch soweit wie möglich authentisch bleiben.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? An meiner aktuellen Tätigkeit schätze ich besonders den Gestaltungsspielraum, das Zusammenwirken in einem interdisziplinären, internationalen Team und die Sichtbarkeit meiner Arbeit.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Das ist schwer zu beantworten. Der Zeitraum von 10 Jahren ist weit weg. Mittelfristig sehe ich mich weiter in einer Führungsrolle im HR Bereich.

Was treibt Sie an? Mich treibt vor allem der hohe Grad an Verantwortung, der damit verbundene Gestaltungsspielraum, und dass ich jeden Tag etwas Neues lernen kann an.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Als "Arbeiterkind" bin ich stolz auf meine zwei abgeschlossenen Studiengänge.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Da fällt mir niemand ein. Ich bin zufrieden wie es ist.

Was sagen andere über Sie? Das möchte ich lieber den anderen überlassen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Ich habe gute Erfahrung gemacht mit dem Leitsatz: Sprich nicht über die Menschen, sondern sprich mit ihnen.

Vor- und Name: Ricarda Schiller

Jahrgang: 1987

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Bachelor of Arts in Business Administration (9/2008 bis 2/2012)

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
07.02.2012

Heutige Position, seit: Masterstudent seit September 2012, Fachrichtung Industrial and Organizational Psychology

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Social Media – How Can a Company Survive in the 21st Century of Communication?

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Mein großes Interesse an Social Media und die Einführung einer Social Media Strategy der AXA Deutschland haben mich zu meiner Themenwahl veranlasst. Ein ebenfalls entscheidender Punkt war, dass das Thema aktuell immer wieder in den Medien auftauchte und für viel Wirbel gesorgt hat.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Social Media stellt für viele Unternehmen eine noch nie dagewesene Möglichkeit der Internetpräsenz dar und es gibt neben Facebook und LinkedIn viele weitere Plattformen, die bereits erfolgreich von anderen Unternehmen genutzt werden.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Dass die Dozenten überwiegend sehr viele Beispiele aus der Praxis mit in die Theorie einbringen und die Vorlesungen am Abend oder an den Wochenenden interaktiv gestalten. Ebenfalls bieten einige Dozenten auch Aktivitäten außerhalb des Hörsaals (bspw. RTL-Studiotour) an, welche sehr zu empfehlen sind.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Da müsste ich meine Eltern einmal befragen…

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein gutes Arbeitsklima, wo Teamarbeit anstelle von Konkurrenzkampf im Vordergrund steht. Neben dem Arbeitsalltag sollte stets Zeit für Kreativität und Innovation sein, was auch anerkannt werden sollte. Work-Life-Balance ist ein nicht mehr wegzudenkender Aspekt in Unternehmen, welcher die Arbeitsleistung der Mitarbeiter unterstützt und diese nachweisbar motiviert.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Derzeit bin ich Masterstudent an der University of New Haven in Connecticut und studiere Industrial and Organizational Psychology. Mit diesem Studiengang und dem Weg ins Ausland habe ich mir selbst einen kleinen Wunschtraum erfüllt und bereue diesen keine Sekunde. 

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Ohne Personal kann kein Unternehmen arbeiten. Mich fasziniert besonders die Entwicklung und Förderung des Personals, weshalb ich mich in 10 Jahren in einer leitenden Tätigkeit im Bereich Personal sehe und aktiv Mitarbeiter in ihrem Werdegang unterstützen möchte.

Was treibt Sie an?
Mein Wissensdrang. Gerade in der Psychologie gibt es sehr viele Sachverhalte, die sich mit interessanten Theorien erklären lassen. Ich motiviere mich selbst, in dem ich jedes Mal ein Stück weit meine Träume realisiere und mich zu neuen Höchstleistungen ermutige.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Das berufsbegleitende Studium an der FOM noch während meiner Ausbildung begonnen und erfolgreich abgeschlossen zu haben. Ebenfalls bin ich stolz darauf, anschließend den Schritt ins Ausland gewagt zu haben.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Wenn Neil Armstrong noch am Leben wäre, würde ich gerne mit ihm tauschen wollen. Nur wenige Menschen haben die Chance, die Erde einmal aus dem Weltall zu betrachten und die Geschichte der Raumfahrt so tief zu beeinflussen.

Was sagen andere über Sie?
Dass ich extrem zielstrebig und nie aus der Ruhe zu bringen bin. Ebenfalls fällt es mir leicht, andere für etwas zu begeistern und zu motivieren.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: ToDo-Listen abhaken motiviert zu neuen ToDo's!

Bachelor of Business Administration

Name: Patrick Brenke

Jahrgang: 1987

Studiengang an der FOM: Business Administration, (09/2007 - 01/2012)

Datum des Abschlusses: 01/2012 

Heutige Position, seit: 
Business Analyst, seit 02/2012

Thema der Abschlussarbeit:
Kritische Würdigung von Abwehrstrategien bei feindlicher Übernahme

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? 
Im Modul "Finance & Investment" habe ich bereits eine Seminararbeit zu diesem Thema verfasst. Dies hat mich so sehr interessiert, dass ich meine Kenntnisse auf diesem Gebiet im Rahmen der Bachelor-Thesis weiter vertiefen wollte. Insbesondere im Bankensektor ist die Konsolidierung von Unternehmen ein aktuelles Thema, weshalb ich mich als Mitarbeiter der Finanzbranche mit derzeitigen und künftigen Entwicklungen näher auseinander setzen wollte.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Sieht sich das Management eines Unternehmens mit der Gefahr einer ungewollten Übernahme konfrontiert, gibt es eine Reihe von Maßnahmen und Strategien zur Abwehr, von denen jedoch nicht alle geeignet sind, die drohende Übernahme auch tatsächlich zu verhindern.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Besonders positiv bewerte ich die Tatsache, dass man neben einem akademisch anspruchsvollen Studium weiterhin einer Vollzeittätigkeit nachgehen kann. Die hier gesammelte Praxiserfahrung geht weit über das hinaus, was man als Praktikant oder Werkstudent in einem Unternehmen an Erfahrungen sammelt. Gleichzeitig profitiert man von den Vorteilen eines Präsenzstudiums. 

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Koch - und dabei bin ich heute furchtbar unbegabt am Herd.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Ein guter Arbeitgeber muss sich auf meine Wünsche einstellen und flexibel reagieren können. Beispielsweise hat mein Arbeitgeber mir ermöglicht, für vier Monate als Tutor für die FOM nach China zu gehen. Nach meiner Rückkehr konnte ich zunächst in meiner alten Position einsteigen, bevor mir nach meinem Bachelor-Abschluss eine verantwortungsvollere Tätigkeit übertragen wurde.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
In meiner Aufgabe als Business Analyst ist es wichtig, auch aus anderen Abteilungen und Teams fachlichen Input und Rückmeldungen zu aktuellen Themen zu bekommen. Wir sind ein junges Unternehmen mit flachen Hierarchien, was besonders den Dialog untereinander fördert.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Im Ausland. Ich möchte gerne noch einmal ein Jahr nach Asien oder Amerika gehen.

Was treibt Sie an?
Der Wunsch, etwas zu verändern. Es ist bequem, sich mit dem "Status quo" zufrieden zu geben, aber erst Veränderungen machen das Leben spannend.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Vier Monate in einem völlig fremden Land überlebt zu haben.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Mit dem Chefredakteur der Bildzeitung.

Was sagen andere über Sie?
Meine Kollegen schätzen meine Zuverlässigkeit und meine Freunde meinen Humor.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
Für schöne Erinnerungen muss man im Voraus sorgen.


Vor- und Name: Marcel Gabor

Jahrgang: 1984

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was ): Bachelor of Arts: Business Administration (2010 - 2014)

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
2014

Heutige Position, seit:
Verantwortlich für den Online-Bereich von NORDSEE, 2011

Thema der (letzten) Abschlussarbeit:
Die steht noch aus. Inhaltlich möchte ich sehr wahrscheinlich ein spezielles Thema meines Interessens- und Berufsfeldes näher beleuchten. Der Return on Invest (RoI) im Bereich Social Media ist derzeit der heilige Gral, nach dem Agenturen, wie auch Unternehmen weltweit suchen.

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Als Social Media aufkam, hat man dessen Chancen erkannt, genutzt und darin investiert. Nun ist Halbzeitbilanz und Marketing-Fachleute müssen sich die Frage des Chief Financial Officer nach dem betriebswirtschaftlichen Nutzen gefallen lassen. Ich will nicht verschweigen, dass sich der Nutzen von Social Media meiner Ansicht nach nicht in einer vergleichbaren und aussagefähigen Kennzahl über alle Branchen hinweg messen lässt. Wenn überhaupt, dann eher durch eine sehr differenzierte und unternehmensspezifische Anpassung an strategischen Key Performance Indicators.

Bereits jetzt schreibe ich zu diesem Thema regelmäßig in meinem Blog, sowie einigen Online-Marketing-Plattformen.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Stellen Sie sich eine erfolgreiche Fußballmannschaft vor, bei der ‘Social Media’ einer der Spieler ist - und ich untersuche, welchen Erfolg dieser eine Spieler am Gesamtergebnis der Mannschaft hat.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Das Konzept der FOM hat mich durchweg sehr überzeugt. Sicherlich gibt es wie bei allen Orten an denen Menschen arbeiten Dinge, die einmal besser und einmal schlechter funktionieren. In der Summe überzeugt mich das Konzept von Präsenzveranstaltungen sehr, da die Dozenten in der Regel aus der Praxis stammen und keine trockene Materie unterrichten. Es wird oft mit anschaulichen Beispielen, sowie einer guten Mischung aus fordernden Inhalten und humorvollen Einlagen gearbeitet.

Darüber hinaus lassen sich Netzwerke bilden, die nicht nur während des Studiums durch gegenseitige Motivation und Arbeitsteilung helfen, sondern auch nach dem Studium Türen öffnen können, die sonst vielleicht verschlossen geblieben wären.

Bereits während meines Studiums komme ich regelmäßig mit Geschäftspartnern in Kontakt, die ebenfalls an der FOM studieren oder studiert haben - da ist das Eis sofort gebrochen und es findet sich eine gute Gesprächsbasis.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben?
Da hatte ich mich noch nicht so festgelegt. Aber schon seit dem ersten PC in meiner frühen Jugend wusste ich, dass ich “etwas mit Medien machen” will.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Angemessene Bezahlung ist mir wichtig, aber eine gute und lockere Arbeitsatmosphäre sind mir persönlich noch wichtiger. Ich schätze sehr ein fortschrittliches, innovatives Denken und die Möglichkeit, sich als Arbeitnehmer weiterentwickeln zu können. Dazu zählt auch ganz klar Weiterbildung. Denn was ist besser vor Inflation geschützt, als Wissen?

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Ich kann das machen, was mir wirklich Spaß bereitet, da ich viel Freiraum für eigene Ideen und Ansätze erhalte. Dadurch hab ich die Möglichkeit, den Onlinebereich eines internationalen Unternehmens aktiv mitzugestalten.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Oha, eine typische Vorstellungsgespräch-Frage in der ich klassischer Weise zum Ausdruck bringen sollte, dass ich zielgerichtet vorwärts gehe. Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist dies natürlich nicht einfach zu sagen. Daher ist Rückhalt in einer gesunden Familie für mich ein wichtiger Grundstein um darauf aufbauend den Kopf für einen anspruchsvollen Job in höherer Position eines innovativen Unternehmens frei zu haben.

Was treibt Sie an? Leidenschaft für Technik, Menschen und Online-Medien. Es gibt mir sehr viel, mein Wissen mit Menschen auszutauschen, die ebenfalls so viel Motivation in diesem Bereich haben.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Durch die Zeitknappheit habe ich meine Handicap am Bügeleisen perfektioniert ;) - Einerseits bin ich auf mein Zeitmanagement stolz, da ich neben Beruf und Studium weiteren zeitintensiven Tätigkeiten nachgehe, was viel Disziplin fordert und andererseits habe ich weiterhin viel Spaß am fortlaufenden Lernen, ohne dass dabei eine gewisse Lockerheit und Humor auf der Strecke bleiben.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Die lebende Podcast-Legende Tim Pritlove. Er ist vielseitig interessiert und dadurch an diversen technischen oder gesellschaftlichen Projekten in verschiedenster Art beteiligt. Seine Vorstellungen von Gesellschaft und Technik sind sehr progressiv.

Was sagen andere über Sie? Nach vorn gerichtet denkend, diszipliniert, fleißig und mit einem kleinen Schalk im Nacken ;)

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit:
“Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und all den anderen ist nicht der Mangel an Stärke, Talent oder Wissen. Es ist der fehlende Wille.” - Vince Lombardi
 

Name: Thomas Hofmann

Jahrgang: 1981

Studiengang an der FOM: Bachelor of Arts (2008 - 2012) und MBA Master of Business Administration (2012 - 2014)

Datum des Abschlusses: März 2012 (BA - International Management) und voraussichtlich August 2014 (MBA)

Heutige Position, seit: International Business Development Manager & Brand Manager, Dezember 2013 + freiberuflicher Dozent im Bereich der allg. BWL - speziell Marketing (Grundlagen) und Direktmarketing

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Illustration of the necessitiy of a continuous enhancement of an enterprise´s corporate identity

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst?

Diese Thematik fand ich besonders interessant, da in den heutigen Märkten eine hohe Dynamik vorherrscht. Das Thema Corporate Identity und die Gestaltung dieser ist aber im allgemeinen eher langfristig angelegt, was eventuell zu Unsicherheiten mit dem Umgang einer nötigen Anpassung führen kann. Die CI eines Unternehmens ist in der Regel fest mit der Philosophie eines Unternehmens verbunden und basiert auf festen Grundwerten eines Unternehmens. Das kann in einigen Fällen, wenn die CI eben nicht kontinuierlich überprüft und angepasst wird, dazu führen, dass sich das Image, also die Fremdwahrnehmung eines Unternehmens verändert, wenn sich z. B. Werte der Gesellschaft ändern. Ein wichtiger Punkt der Arbeit war auch hervorzuheben, dass die CI langfristig bestehen kann, aber doch mit einer gewissen Dynamik der Märkte mithalten kann und angepasst werden kann und auch sollte.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?

Ich habe in der Arbeit erklärt, warum es wichtig ist, dass ein Unternehmen seine CI kontinuierlich anpasst und mit der Zeit geht, um negative Auswirkungen eines "veralteten" Images zu vermeiden. 

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?

Vieles! Ich bin durch die Recherche im Intenet auf die FOM aufmerksam geworden und habe bereits nach den ersten Clicks beschlossen mich vertieft mit der FOM zu befassen. Nach einer Probevorlesung von Herrn Prof. Dr. Kupfer in Nürnberg habe ich schlussendlich beschlossen das Studium an der FOM zu starten. Was ich als sehr wichtiges Element während des Studiums empfand war, dass die Dozenten/Professoren für Nachfragen der Studierenden fast zu jeder Zeit  erreichbar waren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Betreuung war sehr gut und half sehr bei der Bewältigung des meist zeitlich und inhaltlich anspruchsvollen Studiums. Des Weiteren empfand ich die generelle Athmosphäre in der FOM als sehr angenehm und die zeitliche Aufteilung zwischen Präsenzvorlesung und Heimarbeit war auch sehr gut bemessen.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben?

Als Kind wollte ich eigentlich Koch werden, was meine Schulfreunde teils als belustigend empfanden (damals wollte fast jeder Feuerwehrmann oder Polizist werden - wie so viele Kinder). Leider kann ich heute nicht mehr sagen weshalb oder wann ich diesen Plan aufgab. Aber heute bin ich zumindest passionierter Hobbykoch - Kochen ist für mich sehr entspannend (evtl. vergleichbar mit dem was für andere Meditation ist) und gutes Essen entspannt Geist und Seele gleichermaßen.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?

Ich bin der Meinung, dass sich ein guter Arbeitgeber jeder Zeit bewusst ist, dass der Erfolg zu einem sehr großen Teil durch seine Angestellten erwirtschaftet wird - vom Lageristen bis hin zum angestellten Geschäftsführer. Dieses Wissen und Bewusstsein sollte durch Wertschätzung der Arbeit der Angestellten widergespiegelt werden. Ansonsten gibt es eine Vielzahl an Aspekten die einen guten Arbeitgeber ausmachen. Beispielsweise sind Offenheit und die intensive Personalförderung wichtig, wie auch ein positives Arbeitsklima und gutes Führungsverhalten. Als Millennial, bzw. Angehöriger der Generation Y, ist für mich der Wert der Arbeit, der Mehrwert den ich durch die Arbeit empfinde und der Sinn wichtiger als z. B. monetäre Aspekte. Wenn ich morgens nach dem Aufstehen richtig Lust auf den (Arbeits)Tag habe, hat der Arbeitgeber schon vieles richtig gemacht.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?

Die Freiheit, die ich genieße! Eigenständig zu arbeiten und selbstständig Entscheidungen zu treffen ist mir sehr wichtig. Diese Freiheit ist sicher nicht in allen Ebenen oder Positionen möglich, aber aktuell ist dies etwas, dass mir hilft, erfolgreich meine Tage zu planen und erfolgreich zu sein.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Gute Frage und ich denke viele Interviewpartner müssen bei dieser Frage erst grübeln. Ich jedoch habe schon seit längerem einen genauen Plan der mit dem Bachelor Studium begonnen hat. In 10 Jahren will ich als promovierter Wirtschaftswissenschaftler mit meinem eigenen Unternehmen möglichst erfolgreich sein. Mein Business Plan hierzu steht zu einem großen Teil seit einiger Zeit und die Vorbereitung für die Gründung läuft nach Plan. Neben der Arbeit in meinem eigenen Unternehmen würde ich gerne der Erwachsenenbildung und der (FOM) Hochschule nahe bleiben und bestenfalls als Dozent arbeiten und in der Forschung aktiv sein. Das eigene Geschäft und eine Position als Dozent sind für mich große und wichtige Ziele.

Was treibt Sie an?

Rastlosigkeit, Wissensdurst und Träumereien! Ich habe eine innere Unruhe in mir, die mich so gut wie immer auf Trab hält. Es fällt mir sehr schwer, einen Nachmittag mit Nichtstun zu verbringen. Ich muss immer in Aktion sein und wenn ich ein Projekt begonnen habe, bzw. mittendrin stecke, plane ich bereits das Nächste. Das führt aber leider auch dazu, dass ich gelegentlich etwas ungeduldig bin und am liebsten alles auf einmal machen würde. Weiter habe ich eine genaue Vorstellung von meiner Zukunft und einen Plan, wie ich diese Vorstellung in die Realität umsetzen kann. Ob ich diesen Plan wie gedacht umsetzen kann - das werde ich sicher in den nächsten Jahren sehen.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?

Besonders stolz und jeden Tag froh darüber bin ich, dass ich mit meiner Frau und unserer Hochzeit den Grundstein für eine kleine Familie gelegt habe! Das war und ist bisher das größte und wichtigste Projekt in meinem Leben gewesen. Ansonsten bin ich etwas stolz auf die Entwicklung, die ich in den letzten 10 Jahren durchlaufen habe. Ich habe beruflich viele Erfolge feiern können und habe nebenbei zwei Studiengänge an der FOM ganz passabel absolviert (MBA Thesis ist aktuell noch in Arbeit). Auf diese Leistung bin ich schon etwas stolz.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?

Das ist eine sehr gute Frage die zum Ausschweifen einlädt… Wenn ich mich aber spontan entscheiden müsste, würde ich mit Herbert Hainer (Vorstandsvorsitzender Adidas), Dietrich Mateschitz (MD Red Bull), Joe Kaeser (Siemens) oder Warren Buffett tauschen.

Was sagen andere über Sie?

Kann ich leider nicht so genau sagen. Ich denke das liegt auch teilweise daran, dass es micht nicht so sehr interessiert was andere über mich sagen. Ich denke auch, dass mich viele Menschen in meinem Umfeld schwer einschätzen können. Aber ich glaube die meisten würden sagen, dass ich ein offener und zuvorkommender Mensch bin, der gerne für andere da ist und meist einen (oft ironischen) Scherz auf Lager hat. Ich mag es ganz gerne andere mit Ironie und einem Lächeln zu necken.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…

Was ich mir oft sage ist: "Verweile in Eile!". Eile nicht im Sinne von gehetzt sein oder im Stress von A nach B zu rennen. Eile eher in einem flotten aber angenehmen Tempo. So komme ich am besten in einen guten Flow-Zustand und bringe die besten Leistungen. Etwas Zeitknappheit kann hierbei helfen, oder auch eine to-do-to-day-Liste mit ein paar mehr Punkten. Wenn ich zu viel Zeit habe, komme ich ins Trödeln, was mich etwas stört - ich aber manchmal nicht vermeiden kann, außer ich habe genug zu tun. Wenn ich Schwung habe läuft alles ganz glatt.
Deshalb: Verweile in Eile!

Name: Jasmin Keuenhof

Jahrgang: 1980

Studiengang an der FOM: 2000-2004 Wirtschaftsinformatik, 2010-2012 Business Administration

Datum des Abschlusses: 2004: Diplom-Informatikerin (FH), 2012: Master of Business Administration (MBA)

Heutige Position, seit:
Leiterin IT-Quality & Process Management, seit 09/2008

Thema der Abschlussarbeit:
Female leadership as a corporate performance driver and competitive edge: Nurturing women's ambitions and fostering the competence for career advancement

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Da ich selbst eine weibliche Führungskraft bin, noch dazu in der eher männerdominierten IT-Branche, hat mich das Thema natürlich besonders interessiert - weibliche Ambition will und muss gefördert werden!

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Weibliche Führungskräfte sind nachweislich ein wichtiger "Competitive Advantage" für Unternehmen und kämpfen dennoch trotz oftmals exzellenter fachlicher Ausbildung damit, die verkrusteten Management-Hierarchien und "Old Boys Networks" zu durchbrechen. Interessanterweise mangelt es Frauen häufig viel seltener an "Führungskompetenz" als vielmehr an "Aufstiegskompetenz". Wie können Frauen lernen, die "Mikropolitische Arena" in Unternehmen besser zu durchschauen und diese zu Ihrem Vorteil zu nutzen? Was sind auf der anderen Seite Best Practices von Unternehmen, um das Potenzial "Female Leaders" zu heben - abseits von vielgeführten Quotendiskussionen?

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Die Möglichkeit völlig ohne Einbußen und "Karriereknick" durch lange Abwesenheiten im Betrieb aufgrund von Präsenzzeiten studieren zu können. Als jemand der früh in die Praxis wollte bzw. beim Aufbaustudium MBA später schon fest im Unternehmen verwurzelt war, kam ein Vollzeitstudium für mich nicht (mehr) in Frage.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Entweder etwas mit IT oder in die Medizin - ein programmierender Chirurg wäre sicher die optimale Kombination gewesen…:-)

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Flexible Arbeitszeiten (und Orte!) und Unterstützung unterschiedlicher Lebensphasen und -planung. Leistungsgerechte Bezahlung abseits von tradierten Tarifmodellen nach "Absitzen".

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
Die Arbeit mit meinem Team. Die immer neuen Möglichkeiten und Herausforderungen im internationalen Umfeld - es gibt immer was zu tun!

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In einer Professur an der FOM, natürlich nebenberuflich... ;-)

Was treibt Sie an?
Unbändige Neugier, inspirierende Gespräche, der Wunsch Wissen und Erfahrung zu vermitteln.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Auf den Aufbau meines Teams und eines damals komplett neuen Themengebietes.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Mit einer der (leider immer noch zu wenigen) erfolgreichen Frauen in deutschen Vorständen. Ich wüsste sehr gerne, was diese bewegt und wie sie ihre großartigen Karrieren - und insbesondere den Weg dort hin - gestaltet haben.

Was sagen andere über Sie?
Nur Gutes, hoffe ich! ;-)

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
Es geht nicht immer nur darum, ständig und immer weiter die Leiter hoch zu klettern... Ab und zu sollte man auch mal prüfen, ob die Leiter immer noch an der richtigen Wand steht...


Name: Jana Alisa Pierzina

Jahrgang: 1988

Studiengänge an der FOM: Bachelor of Arts – Business Administration von September 2007 bis Mai 2011

Datum der Abschlüsse: 01.06.2011

Heutige Position, seit: Personalcontrollerin bei der STEAG GmbH seit Juni 2011

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Stromhandel am Spot- und Terminmarkt der European Energy Exchange (EEX)

Was hat Sie zu diesem Thema veranlaßt? Steigende Bedeutung des börslichen Stromhandels, Arbeit in einem Energieunternehmen

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? In der Arbeit wird der Stromhandel am Spot- und Terminmarkt der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) anhand folgender Komponenten dargestellt und analysiert: handelbare Stromprodukte, deren Handelsformen sowie deren Preisbildung.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Möglichkeit der Kombination von Studium und Ausbildung,  Präsenzmodell anstatt Fernstudiengang (Kontakt zu anderen Kommilitionen und zu Dozenten), Verknüpfung von Theorie und Praxis

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Architektin

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Angebote beruflicher Weiterbildung und Entwicklung, Aufstiegschancen, Leistungsanreize, Anerkennung für gute Arbeitsleistung, Work-Life-Balance, freundliche Arbeitsatmosphäre, angemessene Bezahlung

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die Verknüpfung von Controlling und Personalarbeit sowie die Mitarbeit an verschiedenen personalwirtschaftlichen Projekten, die mir einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag bieten.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Privat möchte ich in 10 Jahren eine kleine Familie gegründet haben. Beruflich möchte ich mich bis dahin kontinuierlich weiterentwickeln und aufsteigen.

Was treibt Sie an? Mein Ehrgeiz und meine selbst gesetzten Ziele treiben mich an.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Auf den Abschluss meines Studiums an der FOM bin ich stolz.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Ich würde gerne einen Monat als Bundesligatrainer bei Schalke arbeiten :-)

Was sagen andere über Sie? Ich denke, dass andere mich als freundlichen, hilfsbereiten, fleißigen und sehr ehrgeizigen Menschen sehen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit… Geht nicht, gibt’s nicht!

Name: Andreas Roer

Jahrgang:1976

Studiengang an der FOM: 2008 – 2009 Bachelor of Business Administration (Aufbaustudiengang 2 Semester VWA/FOM/Avans)
2009 – 2011 Master of Business Administration

Datum des Abschlusses: Juni 2011

Heutige Position, seit:
Kaufmännischer Direktor - VPO SAS Frankreich, seit September 2010

Thema der Abschlussarbeit:
Bringing Brand Management to the employees of VPO

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Die aktuelle Situation bei VPO und die damit verbundenen Verbesserungspotentiale zu schaffen und zu nutzen. Außerdem die Notwendigkeit eines nicht produzierenden Unternehmens mit einer Coporate Identity Strategie über Branding bis zum aktiven Brand Management zu gelangen.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Haste mal ein Tempo?

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Die Möglichkeit ein international anerkanntes Studium, mit entsprechendem Abschluss, zu kombinieren mit praktischen beruflichen Erfahrungen und Verwirklichung von Karrierechancen.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Komiker

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Hanseatische Tugenden

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
Freie Gestaltungsmöglichkeiten auf hohem Verantwortungsniveau.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Weiterhin in der Geschäftsleitung von VPO, promoviert und auf der Suche nach einer Professur. 

Was treibt Sie an?
Persönlicher Ehrgeiz und die Liebe zu den schönen Dingen des Lebens.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Mit meiner Frau und zwei Koffern in die USA gereist zu sein und drei Jahre später mit unserem Sohn und einem 20‘ Container zurückgekommen zu sein.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Angus Young

Was sagen andere über Sie?
Das ich ziemlich groß bin.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
„Son, this world is rough and if a man’s gonna make it, he’s gotta be tough!“ (Johnny Cash)


Bachelor of Arts in International Management

Vor- und Name: Jens Hahn

Jahrgang: 1971

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Betriebswirtschaftslehre (FOM) --‐ WS 1995 --‐ SS 1998, Internationales Management (FOM/Hogeschool van Utrecht) W1997-1998

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): Diplom-Kaufmann (FH) --‐ 06.1998 (FOM), Bachelor Of Economics 06.1998 (Hogeschool Van Utrecht) 

Heutige Position, seit: Gesellschaftender Geschäftsführer HAHN & FRIENDS Finance

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Risikoadjustiertes Pricing am Beispiel der automobilen Finanzdienstleistung

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Mein damaliger Arbeitgeber -- Honda Finance Plc.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Welche Effekte hat ein risikoadjustiertes Pricing bei der Kreditportfoliosteuerung einer herstellergebundenen Automobilbank.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die Verbindung der theoretischen Wissensvermittlung mit der parallelen praktischen Umsetzung, wodurch der Wissensaufbau praxisorientierter und anwendbarer erfolgt.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Rechtsanwalt oder Banker

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen, selbständig zu arbeiten, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und eine Sinnhaftigkeit in der eigenen Tätigkeit Zu wissen. Und dabei mit Spaß mit Kollegen und Kolleginnen zusammenzuarbeiten.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Diesen Rahmen geschaffen zu haben und zu leben, mit tollen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen und damit andere Menschen zu unterstützen, sich selbst weiterentwickeln zu können.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? An einem beliebigen Ort der Welt selbständig mit tollen Menschen zusammenarbeiten zu können und meine Tätigkeit genauso zu lieben wie heute.

Was treibt Sie an? Strahlende Augen von Menschen, mit denen ich in den letzten 15 Jahren zusammenarbeiten durfte und die aus der Zusammenarbeit wertvolles für sich mitgenommen haben.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Auf einige im beruflichem Kontext. Besonders jedoch, meinen Sohn heranwachsen zu sehen und mit einer Frau zusammenzuleben, die ein sehr ähnliches Werte- und Sinnverständnis hat wie ich.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mit niemandem

Was sagen andere über Sie? Das sollten Sie die anderen fragen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: "Wer einen Fluß überquert, muss die eine Seite verlassen" (Mahatma Ghandi) oder wie Steve Jobs den Absolventen von Stanford 2005 riet "stay hungry, stay foolish".

Name: Yan Shuai Kuo

Jahrgang: 1985

Studiengang an der FOM: International Management

Datum des Abschlusses: 10.04.2013

Heutige Position, seit: Geschäftsführer der QO Lights GmbH in Velbert seit Januar 2014 www.QO-Lights.de Wir spezialisieren uns auf Industriebeleuchtung mit neuester LED Technik und helfen damit Unternehmen Kosten einzusparen und bieten die Chance dabei gleichzeitg die Umwelt zu schonen.

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Concept and implementation of an automotive SPICE compliant project management process for the engeneering of automotive mechatronic system

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst?

Es werden tagtäglich neue technische Systeme entwickelt und eingesetzt, die unseren Alltag erleichtern und sicherer gestalten sollen. Der vermehrte Einsatz dieser Systeme führt jedoch gleichzeitig zu einem erhöhten Ausfallrisiko. Folglich enstehen immer höhere Anforderungen, die einerseits den Qualitätsstandard erhöhen sollen, andererseits jedoch das Haupttätigkeitsfeld eines Ingenieurs nachhaltig verändert und vielfach zu großen Herausforderungen führen. Aufgrund der Komplexität dieses Risikofaktors und seiner aktuellen Relevanz bin ich dieser Thematik bezugnehmend auf die Automobilbranche nachgegangen und durfte währenddessen einen Weltkonzern hinsichtlich dieser Thematik begleiten und unterstützen.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?

Aufgrund des vermehrten Einsatzes technischer Systeme, müssen immer mehr und strengere Richtlinien festgelegt werden, die jedoch bei vielen Ingenieuren zu großen Herausforderungen führen, da diese Aufgaben von ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld abweichen.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?

Ein Studium parallel zum Beruf ist ein klasse Konzept um effektiv vorwärts zu kommen. Die Dozenten sprechen keine Bücher nach, sondern sie geben uns eigene Erfahrungen für den Berufsalltag mit.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben?

Nachdem ich erfahren habe, dass auch Piloten und Polizisten es nicht immer leicht haben, wollte ich schon immer selbstständig werden.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?

Ein Arbeitgeber muss nicht nur kalkulieren können. Ein guter Arbeitgeber muss insbesondere neben der Betriebsorganisation auch unbedingt seine Mitarbeiter verstehen. Denn das Unternehmen besteht nicht nur aus der angebotenen Ware, sondern auch aus der Unternehmensphilosophie und Team-Leidenschaft.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?

Jeder Unternehmer hat Herausforderungen. Eine Herausforderung, die der Wirtschaftlichkeit, verstehen wir und bieten die dazu passende Lösung an. Es ist ein gutes Gefühl Unternehmen wirtschaftlicher zu machen und dies seinen Job nennen zu dürfen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Selbst nach 10 Jahren werde ich noch leidenschaftlich andere Unternehmer unterstützen, ihre Betriebe effizienter zu gestalten. Nur vielleicht mit einem Cocktail in der Hand.

Was treibt Sie an?

Es gibt beruflich nichts Schöneres als eine Win-Win-Situation anbieten zu können.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?

Das FOM Studium sollte mir lediglich helfen ein Unternehmen zu verstehen. Dass ich jedoch selbst ein Unternehmen gründe und das volle Wissen verantwortungsvoll einsetzen kann gibt einem ein fantastisches Gefühl.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?

Die Frage würde anders lauten: Wem würden Sie einen Monat lang Ihr Leben gönnen? Ich gönne und teile sehr gerne und so würde ich gerne mein Leben genauso weiterführen wollen.

Was sagen andere über Sie?

Fast jeder der mich kennt, hat mich zunächst arrogant eingeschätzt. Ich nutze es gerne als persönliche Mauer. Aber sobald man mich näher kennenlernt, erfährt man schnell, dass ich sehr hilfsbereit, loyal, zuverlässig und herzlich bin.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…

Jeder ist für seine aktuelle Situation verantwortlich (außer die gesundheitliche!) und nahezu jedes Ziel ist erreichbar! Wir müssen das Licht nicht neu erfinden, aber wir sollten lernen, es effizienter zu machen!

Name: Michael Negri

Jahrgang: 1983

Studiengänge an der FOM: International Management (B.A.) [Konzernstudium Bertelsmann AG]

Datum der Abschlüsse: 13.02.2007

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Motivation and Punishment of Referees in non-professional Football - An Analysis of existing Problems and the Development of Solution Strategies with particular Regard to the Principal-Agent Theory -

Was haben Sie am Studium an der FOM besonders geschätzt? Das Studium an der FOM hat mir ein breites Wissen in allen relevanten Bereichen des internationalen Managements gegeben. Neben den rein inhaltlichen Themen zeichnete sich das Studium vor allem aber auch durch die Vermittlung von wichtigen Soft Skills aus, die im heutigen Berufsleben unabdingbar sind. Alles in allem denke ich, dass das Studium an der FOM sehr gut darauf ausgerichtet ist, die Studenten auf das tatsächliche Wirtschaftsleben vorzubereiten. Im Vergleich zur FOM wird dieser wichtige Aspekt meines Erachtens an vielen anderen Hochschulen vernachlässigt.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Profifußballer

Was war Ihr bisher bester Arbeitgeber und warum? Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass dies die FOM ist. Die Begründung ist sehr einfach: Bereits seit meinem ersten Arbeitstag durfte ich eigenständig und eigenverantwortlich in einem internationalen und nationalen Projekt arbeiten, sehe mich tagtäglich spannenden Aufgaben gegenübergestellt und habe viele nette Leute im In- und Ausland kennengelernt. Ich schätze dabei vor allem das in mich gesetzte Vertrauen, das – und da spreche ich aus Erfahrung – bei anderen Arbeitgebern nicht immer der Fall ist.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In 10 Jahren sehe ich mich noch immer bei der FOM, dann aber hoffentlich mit meiner Promotion in der Tasche!

Was treibt Sie an? Mein Leistungswille! Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, tue ich alles dafür, mein Ziel auch zu erreichen!

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Stolz bin ich auf mein kürzlich abgeschlossenes Masterstudium. Viel stolzer macht mich jedoch die Tatsache, dass ich mir bisher immer treu geblieben bin und mich nie habe verbiegen lassen. Dies jeden Tag aufs Neue zu schaffen, ist in meinen Augen ebenfalls eine Leistung!

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Eigentlich mit niemandem, aber wenn ich eine Person auswählen müsste, dann wäre es wohl Joachim Löw.

Was sagen andere über Sie? Das müssten Sie eigentlich ja die anderen fragen. Ich denke aber, dass man mich als zuverlässigen, offenen, ehrlichen und sympathischen Typen sieht.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit... Frei nach Frank Sinatra: I did it my way

Name: Andrea Rohlf

Jahrgang: 1984

Studiengänge an der FOM: SS2006 bis SS2010 Bachelor of Arts - International Management, seit WS2010 Master of Arts - Management Human Resources (bis voraussichtlich SS2012)

Datum der Abschlüsse: 22.04.2010 Bachelor of Arts - International Management, voraussichtlich 8/2012 Abschluss Master of Arts - Management Human Resources

Heutige Position: seit 2/2010 Referentin Personalmarketing Konzern, RWE AG

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: The demographic change and its challenges - at the example of HR Management
Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Verknüpfung von Theorie und Praxis, viele Praxisbeispiele, gute Vereinbarkeit der Vorlesungszeiten mit dem Beruf.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Tierärztin ;)

Was war Ihr bisher bester Arbeitgeber und warum? RWE - ich arbeite hier seit der Ausbildung, die ich 2003 begonnen habe und habe nun nach meinem Studium eine Stelle als Referentin im Personalmarketing angenommen. Mir gefällt die vielfältige Arbeit in einem internationalen Konzern, der spannende und abwechslungsreiche Aufgaben bietet.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Privat: Mit Familie, Beruflich: Position im Personalbereich - ich finde es momentan noch schwer zu sagen, wo ich mich in 10 Jahren sehe. Jedenfalls möchte ich weiterhin im Großkonzern im Personalbereich arbeiten.

Was treibt Sie an? Ich habe mich dafür entschieden, den Master in HR zu machen, um meine fachlichen Kenntnisse in dem Bereich ausbauen und somit neue Ideen in meine aktuelle Position einzubringen und einen Eindruck davon zu bekommen, was andere Unternehmen machen, um somit Veränderungen anzutreiben und meine Stelle erfolgreich auszuüben. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass ich immer Rückhalt aus der Familie und dem Freundeskreis bekomme und bekommen habe.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Dass ich eine duale Ausbildung und ein berufsbegleitendes Studium sehr erfolgreich abgeschlossen habe und es dennoch meine Freizeit und mein Privatleben nicht vernachlässigt habe (jedenfalls meistens ;)).

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Ich würde gerne am Meer leben und dann einfach bei der Gelegenheit mit jemandem tauschen, der am Mittelmeer lebt und dort leben und arbeiten!

Was sagen andere über Sie? Immer gut gelaunt, ich lache viel und gern, unkompliziert.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit… „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen, und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“(Antoine de Saint-Exupéry)

Lesen Sie mehr: >> Andrea Rohlf gewinnt Jane M. Klausmann Award

Vor- und Name: Eva Stollenwerk

Jahrgang: 1986

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Sommer 2007 - Frühjahr 2011

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): 31.03.2011

Heutige Position, seit: Daimler AG, Sachbearbeiterin International Supply Chain, seit Juli 2012

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Gender & Diversity Management - Kritische Analyse der Instrumente und Methoden unter besonderer Berücksichtigung der Daimler AG.

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? In der Zeit, in der ich meine Bachelor Thesis verfasst habe, war ich noch im Personalbereich tätig und habe mitbekommen, dass in unserem Konzern dem Thema Diversity langsam immer mehr Beachtung geschenkt wurde, so dass ich mit meiner Thesis eine Art Ist-Analyse der Situation im Betrieb darstellen wollte, in der nach und nach die Themen Internationalität und Gleichstellung an Bedeutung gewinnen. Außerdem hat es mich als Frau interessiert, was mir mein Arbeitgeber an Möglichkeiten bezogen auf die persönliche Weiterentwicklung bieten kann und wo er sich künftig noch verbessern kann.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Die Arbeit sollte allgemein den Nutzen und die Bedeutung von Diversity Management in Unternehmen herausstellen und im Fokus stand dabei die Förderung von Frauen in der Automobilbranche am Beispiel der Daimler AG

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die Flexibilität! Außerdem habe ich sehr gute Erfahrung mit tollen Dozenten gemacht, die für ihre Studenten immer ein offenes Ohr hatten.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Journalistin

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Die Achtung einer individuellen Work-Life-Balance und ein leistungsgerechtes Entgelt.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die Selbständigkeit. Obwohl ich "nur" Sachbearbeiterin bin, koordiniere ich sehr viele Themen und führe meine Verhandlungen mit Kunden in Eigenregie.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In 10 Jahren würde ich gerne heiraten - beruflich möchte ich in einem angenehmen Arbeitsumfeld einer Tätigkeit nachgehen, die mich fordert und fördert.

Was treibt Sie an? Mein Ehrgeiz und mein Wissensdurst.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Die Leistung trotz Arbeit und Freizeitmangel einen mit einem guten Abschluss die Studienzeit an der FOM zu beenden hat mich stolz gemacht.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Barack Obama

Was sagen andere über Sie? Ich hoffe nur Gutes ; )

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Gemäß Marcus Cicero: "Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen"

Name: Markus Ueberjahn

Jahrgang: 1987

Studiengang an der FOM: Bachelor-Studiengang International Management, Sept. 2006 – Febr. 2011

Datum des Abschlusses: 02/2011 

Heutige Position, seit: 
Public Relations im Bereich Fashion Business in Mexico City, April 2011

Thema der Abschlussarbeit:
Luxury Good or Imitation
A behavioral-scientific approach for the explanation of consumer behavior and the effect of brands on Louis Vuitton

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? 
Interesse an Marken, Mode und Konsumentenverhalten

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Es geht um die Analyse von Markenverhalten des Konsumenten und wie dieser zum Kauf beeinflusst wird, die Bedeutung und den Erfolg von Marken und Luxusgütern am Beispiel der Marke mit dem weltweit höchsten Statussymbol (Louis Vuitton)

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?

-    Realistische Vorbereitung auf die Arbeitswelt durch duales System
-    Praxisbezug der Vorlesungen und Erfahrung der Dozenten
-    Internationaler Bezug

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben?
Schauspieler

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Offenheit, Flexibilität, Fairness und angemessenes Gehalt.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?

-    Internationales Arbeitsumfeld (spanisch und englisch)
-    Arbeitsumfeld wechselt täglich, Bezug zum Mode- und Eventbereich

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
In den USA und in Mexico.

Was treibt Sie an?

-    Ich lerne jeden Tag neue Menschen kennen; durch neue Kontakte ergeben sich neue Möglichkeiten jeglicher Hinsicht, beruflich und auch persönlich
-    Ich sehe jeden Tag wie eine neue Herausforderung
-    Ich entwickele mich täglich weiter und lerne dazu
-    Arbeit mit Spaß zu verbinden

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?

-    Meine Ausbildung mit Auslandsaufenthalten verbunden zu haben
-    Sprachen zu erlernen
-    den endgültigen Schritt ins Ausland nach dem Studium

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?

-    mit niemandem
-    wenn ich mit jemandem tauschen wollen würde, dann wäre ich insgeheim unzufrieden

Was sagen andere über Sie?
Jeder bildet sich seine Meinung individuell.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
You only have one life to live, so make the most of it every day, appreciate what you have, live healthy and do what makes you happy without caring about the opinion of others!


Vor- und Name: Ilka Westermeyer

Jahrgang: 1984

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): International Management (B.A.) [Konzernstudium Bertelsmann AG]

Datum/Daten des Abschlusses:
13.02.2007

Heutige Position, seit: Executive Producer bei der Organisation Últimos Refúgios, seit dem 01.03.2011

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Marketing to children and teenagers - Analysis of product sensibility and customer loyalty of the young target group through targeted marketing

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Während meines Konzernstudiums bei der Bertelsman AG, hatte ich mir den Bereich Kundenbindung bei arvato direct services als Projektstelle ausgesucht. Der psychologische Aspekt des Marketings durch Kundenclubs und Incentiveprogramme haben mich besonders fasziniert. Besonders interessant ist dieses Thema bei der jungen Zielgruppe. Ich war erstaunt, wie früh Kinder Marken verinnerlichen, diese wiedererkennen und Slogans wiedergeben können. Dies ist schon bei Kindergartenkindern zu beobachten. Ein extrem interessantes Thema mit vielen Facetten. 

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Meine heutige Tätigkeit ist einfach mit einem Wort zu beschreiben: Umweltschutz! Últimos Refúgios betreibt Umwelterziehung durch hochwertige Fotografien, Fotobücher und sozial-ökonomische Dokumentarfilme. Das Thema Naturschutz wird emotionalisiert um die Eigeninitiative und das Interesse der Personen anzusprechen. Da ich in einem kleinen Startup Unternehmen arbeite, bestehen meine Tätigkeiten aus Teilen aller möglichen Aufgabenfelder; über die Assistenz bei Expeditionen, internationales Partnermanagement bis hin zum Editieren von Videos. 

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die Verbindung der Theorie mit der praktischen Umsetzung des Gelernten ist unschlagbar, wenn es darum geht im heutigen Arbeitsmarkt bestehen zu wollen. Durch mein Studium an der FOM als Konzernstudentin hatte ich "normalen Studenten" einer Universität nach meinem Abschluss sicherlich einiges voraus, was Arbeitserfahrung und praktische Anwendung von Unterrichtsstoffen betrifft. Ich würde diese Art von Studium gegen kein Anderes eintauschen wollen. 

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Ich wollte schon immer Tierärztin werden. Meine Liebe zu Tieren war schon als Kind sehr groß. Ich bin letztendlich zwar keine Tierärztin geworden, arbeite im Bereich Naturschutz jedoch mit Tieren und habe engen Kontakt zu vielen beeindruckenden Arten des Atlantischen Regenwaldes.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist mir persönlich besonders wichtig. Ich schätze ein familiäres Arbeitsumfeld und nette Kollegen, mit denen man abends auch mal ein Bier trinken kann. In erster Linie sollte man doch arbeiten, um zu leben und nicht leben, um zu arbeiten!

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Ich habe endlich das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun. Es mag ja schön und gut sein, Produkte an Kunden zu verkaufen und dabei noch gut zu verdienen, nie jedoch war meine Arbeit so erfüllend wie jetzt bei Últimos Refúgios. Ich würde die Arbeit bei einem Naturschutzunternehmen gegen keinen noch so gut bezahlten Marketingjob der Welt eintauschen wollen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In 10 Jahren sehe ich mich auf Projektexpeditionen rund um die Welt. Momentan ist meine Arbeit auf einige wenige Regionen in Brasilien beschränkt. Dies soll und wird sich in den nächsten Jahren jedoch hoffentlich ändern. Sobald Brasilien national abgedeckt ist, möchte ich mit unserem Projekt andere Länder und Kontinente erobern.

Was treibt Sie an?
Mein eiserner Wille und der Glaube, dass jeder von uns einen entscheidenden Unterschied machen und dazu beitragen kann die Welt zu verändern.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Ich bin stolz darauf den Schritt getan zu haben, nach Brasilien auszuwandern und mich in einem ganz neuen Umfeld zu versuchen. Ich hatte immer das Gefühl, dass in meinem Leben etwas fehlt und wusste nicht, wie ich dieses Loch füllen kann. Nun habe ich die Lösung gefunden: Ich habe aufgehört mein Leben zu träumen und angefangen meine Träume zu leben!

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Die Gelegenheit würde ich nutzen, um in meinen anderen Traumberuf reinzuschnuppern. Ich würde gern mal mit Layla von der WWE (World Wrestling Entertainment) tauschen und das Leben einer WWE Diva kennen lernen.

Was sagen andere über Sie?
Meine Freunde würden mich in erster Linie als loyal und hilfsbereit bezeichnen. Ich bin jedoch, im positiven Sinne, auch schon als verrückt beschrieben worden, weil ich meinen Träumen konsequent nachgehe, und diese nicht immer konform mit "normalen" Lebenszielen sind.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Nur, indem man nach dem Unmöglichen strebt, kann man das Mögliche erreichen.

Diplom-Kaufmann/-frau (FH)

Name: Caroline Bückemeier

Jahrgang: 1984

Studiengang an der FOM: Dipl.-Kauffrau (FH), 2005 - 2009

Datum des Abschlusses: Juni 2009

Heutige Position, seit: Sachbearbeiterin im Personalmanagement bei der Infracor GmbH seit Januar 2008

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Die Bedeutung von Traineeprogrammen im Hinblick auf Führungskräftemangel - am Beispiel der Infracor GmbH

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die Möglichkeit Studium und Ausbildung parallel abschließen zu können. Nachdem ich nach dem Abi erst einmal nicht wusste, was genau ich machen wollte, war ich froh, Zeit sparen zu können. Parallel praktische Erfahrungen zu sammeln und diese mit Theorie ausbauen zu können, hat mich überzeugt.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Etwas völlig anderes als ich es dann tatsächlich geworden bin: Apothekerin.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In zehn Jahren bin ich mit dem, was ich tue, hoffentlich so zufrieden wie heute. Ich möchte möglichst viel erleben und nichts verpassen. Was unbedingt passieren soll? Da lege ich mich nicht fest…allerdings hoffe ich auf gut gefüllte Fotoalben von Reisen an möglichst viele verschiedene Orte.

Was treibt Sie an? Ich bin ehrgeizig und möchte gut sein in dem was ich tue. Ich möchte die Erwartungen, die ich an mich selbst stelle, erfüllen.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Darauf, Studium und Ausbildung zeitgleich abgeschlossen zu haben. Besonders darauf, mich auch durch die Themen gekämpft zu haben, die eigentlich gar nicht unbedingt meinen Interessen entsprechen.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Eine bestimmte Person kann ich da gar nicht nennen. Ich finde es toll, wenn Menschen den Mut haben, einfach für eine längere Zeit die verschiedensten Länder zu bereisen, um diese und ihre Kulturen kennen zu lernen. Mit so Jemandem würde ich gerne mal für einen Monat tauschen.

Was sagen andere über Sie? Dass ich zuverlässig und ziemlich sicherheitsbedürftig bin, spontan und unternehmenslustig.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit… Man sollte weder Zeit noch Worte leichtsinnig verschwenden. Beides kann nicht wieder zurückgenommen werden.

Name: Carsten Jurisch

Jahrgang: 1973

Studiengang an der FOM: Betriebswirtschaftslehre (Dipl. Kfm.), 09/2005 bis 02/2009

Datum des Abschlusses: Februar 2009

Heutige Position, seit:
Personalleiter Deutsches Jugendherbergswerk Lvb Bayern e.V., seit 01.07.2009

Thema der Abschlussarbeit:
Retentionmanagement - Implementierung eines Bindungskonzeptes

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Hohe Rekrutierungskosten in der betrieblichen Praxis, eine zur damaligen Zeit bereits absehbare Verknappung personeller Ressourcen auf den Arbeitsmärkten sowie der oftmals nicht existenten Gesamtstrategie im Retentionmanagement.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Im Rahmen der Diplomarbeit wurde untersucht wie es möglich wird, Mitarbeiter langfristig an ein Unternehmen zu binden und ungewollte Personalabgänge weitestgehend zu vermeiden.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Der kontinuierlich stattfindende Theorie-Praxis-Transfer zwischen dem in der Theorie Erlernten und die Möglichkeit zum Abgleich in der betrieblichen Praxis, stellt für mich eine der zentralsten Vorteile des Studiums an der FOM dar. Darüber hinaus führt  die professionelle Studienbetreuung dazu, dass es dem Studierenden möglich ist, sich ausschließlich auf das reine Studium zu konzentrieren.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Pilot

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Das Vorhandensein von breit ausgestalteten und transparent definierten Handlungs- und Entscheidungsspielräumen. Darüber hinaus ist es mir besonder wichtig, kontinuierliche Feedbacks erhalten zu können, die in einer wertschätzenden Atmosphäre stattfinden.

Was treibt Sie an?
Antrieb für mich ist stets, dass (fast) alles möglich ist, was man sich selbst als Ziel vornimmt. Darüber hinaus ist meine Tochter zweifelsfrei ein Grund stets nach vorne zu blicken.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Neben diversen sportlichen Erfolgen zählt das Absolvieren des Studiums an der FOM zweifelsfrei zu einer persönlichen Leistung, auf die ich stolz bin.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Gerne würde ich für einen Monat mit einem Astronauten tauschen, um einmal einen gänzlich anderen Blickwinkel einzunehmen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…   Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt (japanische Weisheit).


Name: Jessica Michaels

Jahrgang: 1977

Studiengang an der FOM: Diplom-Kauffrau (FH), März 2003 - August 2006

Datum des Abschlusses: 1. August 2006

Heutige Position, seit:
Marketing & PR-Coordinator, Yabonga - Children, HIV and AIDS, Cape Town, South Africa

Thema der Abschlussarbeit:
Erfolgsfaktoren für die Positionierung von Marken am Beispiel ausgewählter Fälle der Nahrungsmittelindustrie

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits 5 Jahre im Marketing / Brand Management gearbeitet und war immer der Auffassung, dass nur eine saubere Positionierung den Erfolg einer Marke gewährleistet und somit die Basis für alle weiteren Maßnahmen bildet - insbesondere in Zeiten, wo der Verbraucher zunehmend überfordert wird vom Angebot im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, können sauber positionierte Marken, mit denen sich Verbraucher identifizieren, Haltepunkte bei der Kaufentscheidung bieten und somit der Marke einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
In der Arbeit wurde untersucht, warum manche Marken im Lebensmittelbereich von den Konsumenten gegenüber anderen Marken vorgezogen werden und es wurde untersucht, ob es allgemeine und branchenspezifische Gründe hierfür gibt.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Ich konnte Studium und Arbeit miteinander verbinden. Ich musste meine Arbeit für das Studium nicht aufgeben und konnte gelerntes Wissen sofort in die Praxis umsetzen. Zusätzlich half mir mein Praxiswissen, das Wissen aus dem Studium in einen praxisrelevanten Zusammenhang zu bringen. Das Studium war zudem straff und gut organisiert, so dass man es gut in 3,5 Jahren schaffen konnte.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Tierärztin

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Vertrauen in seine Mitarbeiter, Offenheit gegenüber Veränderungen von innen und außen, Freiraum für persönliche Arbeitsweisen bei dennoch klaren Prozessen und Verantwortlichkeiten.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
Ich kann mein Wissen aus 12 Jahren Marketing für bekannte deutsche Markenartikler anwenden, um einer Nicht-Regierungsorganisation dabei zu helfen, auch in Zukunft ihren wertvollen Service für die Ärmsten der Armen in Südafrika anzubieten.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Ich habe mit dem Hamburger Obdachlosen-Magazin Hinz&Kunzt ein Café eröffnet, in dem nur ehemalige Verkäufer arbeiten und deren Erlöse alle an das Magazin gehen...

Was treibt Sie an?
Mit sich selber zufrieden und glücklich zu sein, denn die eigenen Ansprüche sind meistens die Höchsten.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Den Schritt nach Südafrika zu gehen, hier einen Job zu finden und ein neues Leben zu beginnen.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Dame Daphne Sheldrick

Was sagen andere über Sie?
ehrlicher Freigeist, zielorientiert und manchmal zu perfektionistisch

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich.


Vor- und Name: Benjamin Steinberg

Jahrgang: 1977

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Diplom Kaufmann (FH) Mar/2001 - Sep/2004

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): September 2004

Heutige Position, seit: Regional Finance Controller Middle East, Africa and Asia Pacific bei Harsco Infrastructure, seit Januar 2009

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Desinvestitionen und ihre Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Mein damaliger Arbeitgeber hatte diverse Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen durchgeführt und einige unserer Beteiligungsgesellschaften ausgegliedert. Da passte das Thema sehr gut in den Zusammenhang.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?  Warum und in welcher Größenordnung kann der Wert eines gesamten Obstangebotes im Supermarkt gesteigert werden, wenn der Mitarbeiter alle angefaulten Bananen und Äpfel entfernt und nur frische Bananen, saftige Äpfel und vollmundige Orangen zurückbleiben.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Das Angebot der FOM lässt die Studienzeit gut mit dem Arbeitsalltag kombinieren. Einen Großteil des Fachwissens aus den Vorlesungen konnte ich direkt in der Praxis ein- und umsetzen. Auch später habe ich immer wieder von dem guten Ruf der FOM profitiert.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Feuerwehrmann natürlich ;-)
Im Grunde fühle ich mich in meinem derzeitigen Job nicht viel anders ...

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Zu den wichtigen Faktoren, die einen guten Arbeitgeber auszeichnen, zähle ich Flexibilität, eine eindeutig formulierte Erwartungshaltung, klare und flache Strukturen, stetige Ermunterung aller Mitarbeiter und die Bereitschaft des Managements Arbeitsprozesse zu verbessern und Bürokratie zu minimieren, um den Erfolg des Unternehmens zu unterstützen und die Mitarbeiter zu motivieren. Darüber hinaus hängt für mich ein wesentlicher Teil von den Personen ab, mit denen man zusammenarbeitet.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Der internationale Kontakt und der Umgang mit Kollegen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Religionen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Im Management eines international aufgestellten Unternehmens. Womöglich wieder in Deutschland, in jedem Falle aber auf dieser Erde.

Was treibt Sie an? Meine Familie! Und die Herausforderungen im Job, denen ich mich tagtäglich gerne stelle.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Zwei berufsbegleitende Studien erfolgreich absolviert zu haben (FOM und ACCA) und parallel dazu sowohl Familie als auch berufliche Herausforderungen wachsen zu sehen.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mit His Highness Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate

Was sagen andere über Sie? Das würde ich auch gerne wissen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will. (Victor Hugo)

Vor- und Name: Benny Wunderlich

Jahrgang: 1978

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Wirtschaftswissenschaften 03/2005-08/2008

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
08/2008 Diplom Kaufmann (FH)

Heutige Position, seit: Geschäftsführer Sasse Limited (100% englische Tochtergesellschaft der Dr. Sasse AG mit Sitz in London) seit 01/2011
Geschäftsführer Sasse Traffic Logistic (100% Tochtergesellschaft der Dr. Sasse AG mit Sitz in Berlin) seit 11/2012
Im Rahmen der obigen Geschäftsführung bin ich hauptverantwortlich für alle Verkehrsbetriebe der Dr. Sasse AG

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Entwicklung eines Controlling Systems in einem mittelständischen Betrieb

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Das Interesse an Controlling und der damit verbundenen praxisrelevanten Einführung eines solchen Systems bei meinem damaligen Arbeitgeber.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Controlling als notwendiges Instrument einer effizienten, effektiven und erfolgsorientierten Unternehmenssteuerung.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Was mich an der FOM besonders begeistert hat sind die stets praxisrelevanten und -orientierten Vorlesungen sowie die vornehmlich aus der Wirtschaft stammenden Dozenten. Auch ist die gesamte Organisation und die zur Universität vergleichsweisen kleinen "Klassen" sind hervorzuheben.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Polizist

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Die Chance sich entwickeln zu können und ein gesundes Maß an Entscheidungsfreiheit bei gleichzeitig fairer und marktgerechter Bezahlung. Weiterhin besonders wichtig, sind Motivation in Form von Lob und konstruktiver Kritik sowie regelmäßiges Feedback über die eigenen Leistungen vom Vorgesetzten.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die Freiheit in meiner Position die Unternehmensgeschehnisse zu lenken und das Unternehmen sowie meinen Bereich eigenständig zu entwickeln und weiterhin aufzubauen. 

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In meiner derzeitigen Position und dem gleichen Unternehmen aber einem gewachsenem Kundenkreis  sowie der damit verbundenen Unternehmensvergrößerung.

Was treibt Sie an?
- die Chance mich entwickeln zu können
- die Verbundenheit zu meinen Mitarbeitern, Kollegen/innen, Vorgesetzten
- die immer wiederkehrenden Herausforderungen
- organischer und anorganischer Wachstum

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Mit dem Abschluss an der FOM innerhalb von drei Jahren in die Geschäftsleitung bei einer renomierten FM Gruppe aufgestiegen zu sein und der damit verbundene Umzug mit meiner Familie in das Vereinigte Königreich (London). 

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Klaus Wowereit

Was sagen andere über Sie?
- Ehrgeizig
- Familienmensch
- Loyal
- Fair

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Das ist zwar nichts Innovatives aber niemand sollte seine eigenen Ziele im Leben aus den Augen verlieren und öfters mal auf sein Herz hören. Durch Leistung und Zielstrebigkeit kann jeder alles erreichen. Man sollte niemals an seinen eigenen Fähigkeiten zweifeln und seine Erfolge und Ideen nach außen tragen.

Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre)

Vor- und Name: Stefan Gessner

Jahrgang: 1987

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Bachelor of Arts am Standort Siegen / Sep 2009 bis Mai 2013

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): 29.05.2013

Heutige Position, seit: Vertriebsleitung USA, seit 06/2013

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Internationalisierungsinduzierte Herausforderungen an das Management in kleinen und mittleren Unternehmen am Standort USA

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Die Gründung einer Tochtergesellschaft für das Unternehmen, für das ich bis dato arbeite

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?  Herausforderungen bei der Gründung einer Auslandstochtergesellschaft in den USA

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die praxisorientierten Dozenten und attraktive Vorlesungen aber auch die Leistungen "hinter den Kulissen" - die Betreuung und das Engagement vor Ort ist wirklich super!

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Ich glaube Baggerfahrer.  Aber nach einem Praktikum im 9. Schuljahr bei der Sparkasse wollte ich Bankkaufmann werden. Damals waren die Arbeitszeiten noch von 8:30 Uhr bis 16 Uhr und nur donnerstags lang. 

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Nachhaltige Motivation und Anreize der Mitarbeiter und moderne Denkweise über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und die Fähigkeit über den Tellerrand zu schauen. Flexible Arbeitszeiten, personenorientierte Fortbildungsmöglichkeiten und leistungsgerechte Bezahlung.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Der Umgang mit neuen Kunden, anderen Kulturen und die dadurch resultierenden Herausforderungen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Privat glücklich, wo auch immer ich leben werde und hoffentlich in der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft in Chicago.

Was treibt Sie an? Inspirierende Gespräche gepaart mit meinem natürlichen Ehrgeiz Dinge zu bewegen und Wissen zu erlangen, aber dann auch wieder weiter zu vermitteln.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Vom CV her gesehen bin ich generell ganz zufrieden. Eine der größten Herausforderungen war sicherlich die parallele Entwicklung im Beruf sowie das Studium an der FOM.
Besonders stolz bin ich aber auch auf meine Lizenz zum Fallschirmspringen, die mir, egal wo auf der Welt erlaubt aus einem intakten Flugzeug zu springen. Diese Fähigkeit und das Lernen den Körper zu Fliegen ist das geilste Gefühl und Hobby der Welt.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Da gibt es viele aber John O. Brennan - Direktor der CIA - wäre sicherlich ein sehr spannender Tauschpartner.

Was sagen andere über Sie? Das ist immer schwierig, daher habe habe ich die Frage mal an einen FOM-Wegbegleiter und sehr guten Freund Tim Schuster weitergeleitet:
"Stefan kenne ich seit Anbeginn unseren Studiums. Er ist ein gradliniger, offener und zugänglicher Typ, der sagt was er denkt und seine Meinung vertritt, der Fürsorge und Engagement für Kommilitonen übernimmt und mit dem ich stets Seite an Seite etliche Wochenenden in den Vorlesungssälen verbrachte. Als Fallschirmspringer fand er stets eine gute Balance zwischen Vorlesungen, Lernaufwand und Springen bei gutem Wetter. Daher versuchte er auch jeden zum Tandemspringen zu bekehren. Den Weitblick für das Ganze hat er nicht nur durch sein Hobby, sondern auch durch seinen zwischenzeitlichen Berufswechsel erlangt, dessen Ursprung übrigens aus einer Vortragsveranstaltung der FOM resultiert. Stefan hat sich zu einem meiner sehr guten Freunde entwickelt und er wird nun die Früchte seines Studiums durch einen zukünftigen internationalen Wohnortwechsel ernten. Von meiner Seite ist Ihm auf diesem Wege jeglicher Erfolg gegönnt und auch zukünftig zu wünschen! Weiterhin mit auf dem Weg möchte ich Ihm geben, dass er so bleiben soll wie er ist und dass ich mich freue, Ihn in Chicago zu besuchen sowie erneut mit Ihm aus einem Flugzeug zu springen!"

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Think global, act local.

Name: Yasemin Ulusoy

Jahrgang: 1981

Studiengang an der FOM: BWL (B.A.), 09/2006-02/2010

Datum des Abschlusses: 02/2010 

Heutige Position, seit: 
Assistentin der Geschäftsführung, seit 01/2010

Thema der Abschlussarbeit:
Die Besonderheiten bei der Implementierung von Dienstleistungsmarketing – Eine Analyse der Marketingstrategie „Distributionsweg Franchising“ am Beispiel von McDonald’s

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? 
Interesse an Marketing, im Speziellen den Distributionsweg des Franchisings

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?
Bei meiner Arbeit geht es um den Vertriebsweg des Franchisings: seine Besonderheiten, seine Vor- und Nachteile.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?
Konsequente Ausrichtung auf die Besonderheiten bei Berufstätigen.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben?
Ich konnte mich nie auf etwas festlegen, es gab keinen konkreten Berufswunsch.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders?
Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und offene Kommunikation.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders?
Die täglich neuen Herausforderungen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Wahrscheinlich hier in Bremen. Alles Andere wird sich zeigen.

Was treibt Sie an?
Die Gewissheit, dass Leistung zum Erfolg führt und der Stolz, den man dabei empfinden kann.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Ich habe mich beruflich in den letzten fünf Jahren stetig verbessert, und „nebenbei“ habe ich mein BWL-Studium erfolgreich absolviert. Darauf bin ich sehr stolz.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Mit meiner Schwester. Sie ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Ein Monat wäre ein perfekter Zeitraum zu tauschen.

Was sagen andere über Sie?
Das ist ganz unterschiedlich und hängt davon ab, ob ich beruflich oder privat mit diesen Personen zu tun habe. Von allen werde ich für zuverlässig und engagiert gehalten.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…  
Das ist bei mir ähnlich wie mit dem langjährigen Berufswunsch,  eine Lebensweisheit gibt es nicht. Ich bin bisher ganz gut ohne gefahren.

Master of Arts (Marketing and Sales)

Vor- und Name: Björn Richerzhagen, geb. Schlüter

Jahrgang: 1978

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): 09/2009 - 06/2012 - Master - Marketing and Sales
09/2003 - 03/2006 - Dipl. Wirtsch.-Inf (FH) Wirtschaftsinformatik (Aufbaustudiengang)
davor
09/2000 - 08/2004 - Bachelor of Business Administration - Studiengang (Zusatzstudium) Hogeschool Zeeland
09/1999 - 08/2002 - Betriebwirt (VWA), ausbildungsbegleitend, VWA Essen

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): 06/2012

Heutige Position, seit: Geschäftsführender Gesellschafter der MINAUTICS UG (www.mi-nautics.com), Berlin, seit 12/2010. Wir beraten und schulen Unternehmen in Fragen des Marketing- und Informationsmanagements und übernehmen dabei auch wichtige Positionen in den Projektteams unserer Kunden. Wir  unterstützen bei der Erarbeitung von (neuen) Geschäftsmodellen, bei der Neuorganisation von Unternehmen, bei der Vermarktung von IT-Produkten oder aber auch beim IT-Einsatz in Marketing-, Vertriebs- und Serviceabteilungen. Unsere Schnittstellenkompetenzen in den Bereichen Marketing, IT, Geschäftsprozessmanagement und Betriebsorganisation sowie unsere hands-on-Mentalität werden dabei von unseren Kunden geschätzt.

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Erfolgsfaktoren von B2B-Franchisekonzepten

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Einer unserer Kunden, im B2B-Umfeld tätig, stellte Expansionsüberlegungen an. Die Master-Arbeit eruierte Möglichkeiten des Franchisings und war Grundlage für ein entsprechendes Expansionskonzept.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?  Franchise-Systeme sind im Konsumentenbereich recht bekannt. Wir alle kennen McDonals, Subway und Co.. Aber auch im B2B-Bereich gibt es eine Reihe von Franchise-Systemen, die der Öffentlichkeit häufig nicht bekannt sind. Die Literatur gab wenig her für das B2B-Geschäft. Daher habe ich mich entschlossen, die verfügbaren Erkenntnisse in diesem Themenbereich um den Aspekt des B2B-Franchisings zu ergänzen. Die Arbeit wurde übrigens auszugsweise im Jahrbuch Franchising des Deutschen Franchising Verbandes veröffentlicht. Hierbei handelt es sich nun um die einzige deutschsprachige Publikation, die einen Blick auf die Erfolgsfaktoren von B2B-Franchisekonzepten richtet.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Die FOM hat es verstanden, ein Umfeld zu schaffen, in dem Berufstätige ein Studium aufnehmen und erfolgreich absolvieren können, ohne den Stoff in der Einsamkeit des heimischen Schreibtisches zu erarbeiten. Die Präsenz-Vorlesungen waren für mich ein ausschlaggebendes Argument und Erfolgsfaktor

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Mal abgesehen von frühkindlichen Überlegungen wie Feuerwehrmann oder Agent, wollte ich eigentlich schon immer Kaufmann werden. Mein Elternhaus war da ausschlaggebend. Meine Eltern waren Eigentümer eines Handelsbetriebes. Kaufmann-Sein war quasi meine Bestimmung, den ich wollte ja meinen Eltern nacheifern bzw. deren Tätigkeiten vielleicht sogar noch überflügeln.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ich habe das Glück oder das Pech gehabt, meine Ausbildung bei einem herausragenden Unternehmen zu absolvieren. Irgendwann hat mich dann der Ruf ereilt das Unternehmen zu wechseln. Von da an habe ich zahlreiche Unternehmen kennengelernt und ich muss sagen, dass die mir in der Ausbildung mitgegebenen Werte wie Verantwotung für Mitarbeiter, Weitsicht, Integrität, Rechtschaffenheit, soziale Verantwortung und strategiegeleites Handeln anderorts nur schwer zu finden waren. Heute bin ich selbst Unternehmer und lasse mich von diesen Werten weiterhin leiten.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Als Unternehmer bin ich verantwortlich für mein eigenes Tun. Dies ist Bürde und Quell des Glücks zugleich. In den überwiegenden Fällen schätze ich die Freiheit eigenverantwortlich Risiken einzugehen bzw. auch nicht einzugehen. Die eigene Grundhaltung Win-Win-Situationen für mich und meine Kunden zu schaffen leitet mich da. Wenn ich das Gefühl habe, dass eine Situation in die eine oder andere Richtung kippt, suche ich nach anderen Formen der Zusammenarbeit. Oder aber ich beende dann auch schon mal die Kooperationen. Ich bin davon überzeugt, dass Ehrlichkeit in dieser Beziehung am längsten währt.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? In meinem Kopf existeren unzählige Geschäftsideen. Einige davon verfolgen das Ziel ein sehr erträgliches Geschäft für mich aufzubauen, andere adressieren soziale Missstände. Ich finde das Gedankengut des Social Business im Sinne des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus interessant. Vielleicht schaffe ich es ja auch, einige Missstände auf diese Weise zu adressieren und zu verbessern.

Was treibt Sie an? Ich denke, es ist einer meiner Charakterzüge permanent neue Dinge auszuprobieren. Ruhe bzw. Rast gibt es nur sehr selten bei mir (zum Leittragen meiner Frau).

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Stolz ist so ein großes Wort. Aber es erfüllt mich mit Stolz, wenn ich sehe, dass Dinge, die ich einst angestoßen habe von Dauer und erfolgreich sind. Hierzu gehört der Aufbau von MINAUTICS , aber auch die Gründung der internationalen Kinder- und Jugendhilfe Cassiopeia (www.cassiopeia-ev.org) , die nach und nach wächst.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mein Berufsleben als Kaufmann hat mich immer wieder zu dem Gedanken geführt, dass es auch schön wäre, wenn man ein physisches Produkt erschaffen könnte. Handwerkliche Fähigkeiten sind mir jedoch nie vermittelt worden. Insofern würde ich gerne mal mit einem Schiffsbauer-Lehrling tauschen. Dessen Wissenserwerb würde sicher meine Freizeit bereichern, denn auch die Seefahrt fasziniert mich.

Was sagen andere über Sie? Sicherlich nicht nur schmeichelhaftes. Für mich habe ich aber erkannt, dass es allen Recht zu machen zu kraftraubend und nicht zielführend ist. Dennoch versuche ich stets aufrichtig mit meinen Mitmenschen umzugehen und stets offen auf diese zuzugehen.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: "Ever tried, ever failed, no matter! Try again, fail again, fail better!" Leider nicht von mir, aber es ist schon irgendwie einer meiner Leitsprüche.

Name: Julia dos Santos Mendes Machado

Jahrgang: 1982

Studiengänge an der FOM: Master of Arts (Marketing & Sales), seit September 2010

Datum der Abschlüsse: 31.08.2012

Heutige Position, seit: Strategy & Transformation Management Consulting (Master@IBM Studentin),September 2010

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Corporate Universities in Deutschland - Ziele, Konzepte und Erfolgsfaktoren

Was hat Sie zu diesem Thema veranlaßt? Mein Interesse an Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland für Angestellte in leitenden Positionen

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Ohne Zweifel die Vereinbarkeit eines Präsenzstudiums mit dem Beruf. Ein reines Fernstudium käme für mich nicht in Betracht, da ich gerade die offene Diskussion von Themenstellungen mit dem Dozenten für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess als äußerst wichtig erachte.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Kanutin, denn ich habe bereits früh das Wasser als mein Element entdeckt und schwimme auch sonst mal gerne gegen den Strom.

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein guter Arbeitgeber lässt den Mitarbeitern gewisse Spielräume für deren persönliche Weiterentwicklung und unterstützt ihn auch dabei. Er zeigt Zukunftsperspektiven auf und legt Wert auf ein positives Betriebsklima, damit jeder Mitarbeiter in der Lage und gewillt ist, sein Bestes für das Unternehmen zu geben.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Meine Tätigkeit bei IBM bietet mir durch den Einsatz auf verschiedenen Projekten einen abwechslungsreichen Arbeitstag. Das Master@IBM Program ermöglicht zudem das Studium mit dem Beruf auch zeitlich wunderbar zu kombinieren.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Ich hoffe, dass ich mich in den nächsten 10 Jahren kontinuierlich beruflich weiterentwickeln kann und privat ein kleines Familienunternehmen leite.

Was treibt Sie an? Meine Motivation ist das lebenslange Lernen. Stagnation bedeutet für mich Rückschritt…dem gilt es mit kontinuierlicher Weiterbildung entgegenzutreten.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Ich würde sagen, dass es keine bestimte Leistung gibt die besonders hervorgehoben werden muss. Es ist wichtig sich immer Ziele zu setzen und wenn ich diese erreicht habe, dann bin ich auch ein wenig stolz.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mit den Personen, die um die Welt reisen um neue Kulturen und Länder kennenzulernen. Dann würde ich aber gerne für 1 Jahr tauschen wollen.

Was sagen andere über Sie? Das müssten eigentlich die anderen beantworten. Aber ich glaube, ich wirke auf andere Menschen kommunikativ, offen und unkompliziert.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit…. "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." Albert Einstein

Diplom Betriebswirt/-in (FH)

Name: Hella Abidi

Studiengang an der FOM: Diplomstudiengang Wirtschaftswissenschaften berufsbegleitend, Schwerpunkt Logistik- von März 2007 bis Juli 2010

Datum des Abschlusses: 02.07.2010

Heutige Position, seit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Logistik und Dienstleistungsmanagement (ild) der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Essen, seit 01.03.2011

Thema der (letzten)Abschlussarbeit: Data Envelopment Analysis in der Baumarktlogistik

Was hat Sie zu diesem Thema veranlaßt? Mein Interesse an Operations Research und Baumarktlogistik, das sich auf Grund meiner beruflichen Laufbahn entwickelt hat.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Arbeitgeber- und arbeitnehmerfreundliche Vorlesungszeiten, studentenfreundlicher Service, Beratung, übersichtliche Studienpläne, anerkannte Abschlüsse, Flexibilität und Bezahlbarkeit der Studiengebühren

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Juristin-Staatsanwaltschaft

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Loyalität, Flexibilität, Offenheit, Teamwork, Selbständigkeit und die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Das eigenständige und selbstständige Arbeiten, die Arbeitsvielfalt, Möglichkeit zur Weiterbildung, Flexibilität, Offenheit und Loyalität.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Als Promovierte im Bereich Logistik in der Forschung und Lehre an der FOM.

Was treibt Sie an? Mein eigener Ehrgeiz und die Familie.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Familie, Beruf und Studium unter einen Hut bekommen zu haben und natürlich mein bestandenes Diplom an der FOM.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mir fällt gar keine Person dazu ein. Durch meinen neuen Job bei der FOM ild Essen erlebe ich viel Aufregendes und Spannendes. Neben Vorlesungen bei der FOM und Projektarbeit habe ich die Möglichkeit erhalten unsere FOM ild Forschungsergebnisse in nationalen und internationalen Städten zu präsentieren.

Was sagen andere über Sie? Fleißig, ehrgeizig, zielstrebig, hilfsbereit, spontan, zuverlässig und manchmal chaotisch.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit….
Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance.

(Victor Hugo)

Vor- und Name: Christoph Döhner

Jahrgang: 1975

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Diplom Betriebswirt (FH),1996- 1999

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
1999

Heutige Position, seit: Vice President Resources (Bereichsleiter für Supply Chain/ Einkauf und Asset Management) seit 2011

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Projektcontrolling im Anlagenbau

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Eine aktuelle Verbesserungsmöglichkeit bei meinem damaligen Arbeitgeber

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Die Arbeit hat gezeigt, wie die Beschaffungsfunktion im internationalen Anlagenbau einen wichtigen Beitrag zum Projektcontrolling und zur Projektsteuerung leisten kann.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders?  Den Ansatz , Studium und Beruf zu verbinden und die hochwertige Qualität und Relevanz der Studieninhalte.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Zahnarzt

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Fokus auf Mitarbeiterentwicklung und Gewinnbeteiligung - das steigert die Motivation, fördert das Arbeitklima und macht die Firma erfolgreich.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die Vielfalt der Aufgaben und Problemstellungen mit denen ich mich befasse und die Möglichkeit, Mitarbeiter erfolgreich zu machen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Weiterhin in der Führungsetage einer internationalen Firma.

Was treibt Sie an?
Ausgewogenheit zwischen Familie und Beruf

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Innerhalb von einem Nachmittag nach meiner Ankunft in Kanada (ohne Job) ein Arbeitsangebot für eine Managementposition bei einem marktführenden Stromerzeuger ehalten zu haben.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mit dem Manager eines NHL-Teams

Was sagen andere über Sie?
Unkompliziert und common sense

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: The harder you work, the luckier you get.

Diplom-Informatiker/-in (FH)

Vor- und Name: Philipp Preugschas

Jahrgang: 1973

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Wirtschaftsinformatik (9/99 - 6/03)
MBA (02/09 - 05/12)

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
Wirtschaftinformatik 06/03
MBA 05/2012

Heutige Position, seit: Business Unit Manager (seit 10/12)

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Sales opportunities for mobility aids in the secondary market by the example of France

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Märkte ändern sich, auch der Gesundheitsmarkt.  War er lange Zeit durch Erstattung getrieben, findet z.Zt. ein Paradigmenwechsel statt.  Vor dem Hintergrund wachsender Sparzwänge der Kostenträger gehen Erstattungen grundsätzlich zurück - ein echtes Wachstum kann hier nicht erwartet werden.  Stattdessen wächst der Privatzahlermarkt.  Ich wollte wissen ob und unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen mit dem gleichen Produkt auf dem Privatzahlermarkt erfolgreich sein kann. 

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Die Master thesis beschreibt wie bestehende Medizinprodukte neu positioniert werden können damit dem Wechsel vom Erstattungs- zum Privatzahlermarkt erfolgreich begegnet werden kann.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Für mich passt einfach das Konzept ein Studium neben dem Beruf zu machen - zeitlich ist das eine Doppelbelastung, Erfahrung und Studium "verdichten" sich jedoch gegenseitig so dass ich das Gefühl habe das Maximale aus meiner Zeit herauszuholen.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? keine Antwort

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein Unternehmen mit einer klaren und transparenten Struktur in der Verantwortung übergeben und dabei Raum zur Gestaltung geschaffen wird.  Ein modernes Umfeld (vor allem IT) und faire Beziehungen die auf Dialog und Respekt basieren.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Die Gelegenheit Erfahrungen im Ausland (USA) im Mutterkonzern zu sammeln und neue langfristige Projekte kennenzulernen.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Zurück in Europa in einer strategischen Position - mit einem etwas besseren Netzwerk, etwas mehr Wissen und etwas mehr Erfahrung.  Gerne immer noch in der Gesundheitsbranche denn ich glaube, dass sich die Rahmenbedingen dramatisch ändern werden und ganz neue Strategien notwendig werden um erfolgeich positioniert zu sein.

Was treibt Sie an? Neugier - denn Wirtschaft ist tatsächlich spannend.  Und - zugegeben - auch der materielle Reiz um sein Leben unabhängiger gestalten können.  Und zu guter Letzt der Glaube daran in meinem Job etwas sinnvolles zu tun.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Stolz empfinde ich Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und ja, wir sind ja auf der FOM Seite, auch auf mein Diplom und meinen MBA, die ich beide berufsbegleitend an der FOM geschafft habe.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? einen Tag reicht schon:  mit Andreas Brehme, 8. Juli 1990, 85. Minute - allerdings erst nach seinem Schuss und dann nur noch feiern…

Was sagen andere über Sie? Wo ist Philipp?

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupéry).

Master of Arts (IT Management)

Vor- und Name: Kenneth Alexander Grodotzki

Jahrgang: 1987

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): IT Management, 01.09.2010 - 19.03.2012

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich):
19.03.2012

Heutige Position, seit: IT-Auditor seit Sommer 2010

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Strukturelle und strategische Herausforderungen von Web 2.0 für den Bankensektor

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Zwei Gründe haben dieses Thema für mich interessant erscheinen lassen: Zum einen habe ich bereits im Vorfeld im Rahmen von Seminaren (sowohl an der TU Dortmund als auch an der FOM) Erfahrungen in diesem Themenfeld gesammelt. Zum anderen bewege ich mich beruflich verstärkt im Finanzdienstleistungssektor und habe stets versucht, aktuelle Trends auf dieses Marktsegment zu transferieren.

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären? Die Masterarbeit geht der Frage nach, in wie weit Banken onlinebasierte Kunden-Aktivitäten und -Interaktivitäten sowie aktuelle und zukünftige Trends zu ihrem Vorteil nutzen können.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Es gibt diverse Aspekte, die das Studium an der FOM attraktiver erscheinen lassen als Alternativen. Insbesondere die praxisnahe Vermittlung relevanter Inhalt durch erfahrene Dozenten sticht dabei her vor. Hinzukommen besonders angenehme Kursgrößen, die das Lernen deutlich erleichtern als überfüllte Hörsäle. Grundsätzlich halte ich den dualen Weg, neben dem Beruf zu studieren, für die attraktivste Variante der Ausbildung, da auf diese Weise geschickt Berufserfahrung mit formaler Weiterbildung verknüpft werden.   

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Rennfahrer

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Ein guter Arbeitgeber erkennt das Potenzial sowie Stärken und Schwächen seiner MitarbeiterInnen und fördert sie dementsprechend.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Meine aktuelle Tätigkeit besticht durch drei für mich äußerst elementare Eigenschaften: Sie ist herausfordernd, abwechslungsreich und ich habe viele Freiheiten.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Beruflich lassen sich 10 Jahre nur schwer im Voraus planen. Wichtig ist, stets ein wachsames Auge für neue Chancen zu haben. Vielleicht geht die Karriere beim jetzigen Arbeitgeber nahtlos weiter, vielleicht ruft aber auch der Silicon Valley.
Im ehrenamtlichen Bereich steht für mich klar das Mitarbeiten und Leiten von Entwicklungsprojekten bspw. in Dritte-Welt-Ländern auf dem Programm.

Was treibt Sie an?
Die Welt verbessern zu wollen.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Das erfolgreiche Erstellen der Masterarbeit parallel zur "Busy-Season" im Jahresabschluss sowie des dritten Master-Semesters, um sorgenfrei das halbe Jahr in Los Angeles verbringen zu können.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Ehrlich gesagt: Mit niemandem. Jeder ist seines Glückes Schmied, nicht wahr?

Was sagen andere über Sie?
Ein manchmal etwas zu ehrgeiziger aber liebenswerter Visionär.

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Keep smiling and enjoy your life!

Master in Management (Human Resources)

Vor- und Name: Martin Hirsch

Jahrgang: 1986

Studiengang/Studiengänge an der FOM (von wann bis wann und was): Master in Management (Human Resources) von 03.2011- 03.2013

Datum/Daten des Abschlusses (ggf. voraussichtlich): 11.03.2013

Heutige Position, seit: seit 2010 Leiter Ausbildung, seit 2012 HR Professional (Aufbau eines zentralen Personalmanagements) 

Thema der (letzten) Abschlussarbeit: Kompetenzorientiertes Talent Management: Dargestellt am Beispiel der AHC Oberflächentechnik GmbH

Was hat Sie zu diesem Thema veranlasst? Eigenes Interesse, Aktualität, Vereinbarkeit mit meiner beruflichen Tätigkeit

Wie würden Sie die Arbeit in einem Satz einem Laien erklären?  Die Arbeit verdeutlicht, dass der unternehmerische Konkurrenzkampf zukünftig als Kompetenzkampf geführt wird.

Was schätzen Sie am Studium an der FOM besonders? Intensive Betreuung der Dozenten und Professoren, praxisnahe Unterrichtsthemen, Vereinbarkeit mit Berufsleben.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ausüben? Pilot

Was schätzen Sie an einem guten Arbeitgeber besonders? Freiraum für eigene Ideen, Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten.

Was schätzen Sie an Ihrer momentanen Tätigkeit besonders? Ich kann mich austoben! Ich kann frei entscheiden, welche Themen ich angehe…

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? graue Haare, promovierter Personalleiter eines großen Unternehmens, evtl. Kind und Hund

Was treibt Sie an? Meine beiden älteren Brüder als Vorbilder, Lob durch Vorgesetzten

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Auszeichnung der Bertelsmann Stiftung für ein soziales Ausbildungsprojekt, Jahresaufenthalt in Houston (TX, USA) als 9-Jähriger, sehr gute Master Thesis 

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Roger Federer

Was sagen andere über Sie? Ehrgeizig, freundlich, chaotisch, verrückt

Schenken Sie uns eine/Ihre Lebensweisheit: Der Hirsch springt hoch, der Hirsch springt weit - Ruhm und Erfolg sind nur eine Frage der Zeit!