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Was Unternehmen von der Lean-Start-up-Bewegung lernen können

„Ob Amazon, AirBnB oder Uber: Branchen werden durcheinander gewirbelt durch Innovationen, die ganz klein anfangen und ganz schnell groß werden“, sagt Frank Wolfram. Was deutsche Unternehmen von Chefs wie Zuckerberg & Co. lernen können, verriet der Chief Technology Officer der Geometry Global GmbH im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Essener Impulse“ am 23. April 2015 an der FOM Hochschule.

Frank Wolfram verglich tradierte Wirtschaftsunternehmen mit der sogenannten Lean-Start-up-Bewegung.

Dabei stellte der Experte ganz klar die Unterschiede zwischen tradierten Wirtschaftsunternehmen und der sogenannten Lean-Start-up-Bewegung des Silicon Valley heraus: „Die meisten Managementsysteme sind darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren. Die Folge: Innovationen werden klein gehalten oder durch hierarchische Strukturen verhindert.“ Ganz anders im südlichen Teil der San Francisco Bay Area: „Im Silicon Valley gilt das Prinzip Open Source“, so Frank Wolfram. „Informationen sind immer verfügbar, es herrschen transparente Strukturen.“

Für neue Produkte oder Systeme bedeutet das: Während in traditionellen Systemen Ideen „totalanalysiert“ werden, bevor sie auf den Markt gehen, werden Produkte in der Lean-Start-up-Bewegung unter extremer Unsicherheit kreiert. „Der Lernprozess wird so kurz wie möglich gehalten. Messpunkte werden ganz früh im Entwicklungsprozess angesetzt, um so wenig Zeit wie möglich zu investieren und so viel wie möglich zu schaffen.“ Dass dabei auch viele Innovationen scheitern, sei klar. Aber: „Fehler sind gut!“, betonte Frank Wolfram und gab seinen Zuhörern noch eine praktische Empfehlung mit auf den Weg: „Für die Einführung von Lean-Innovationsprozessen gilt: Von oben geht es schneller, von unten ist es gesünder.“

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Kooperation zwischen Bezirksregierung und FOM Hochschule: Fachschulabsolventen sollen zügig studieren können

Durch die Anrechnung von Prüfungsleistungen soll qualifizierten Absolventen der Fachschulen für Wirtschaft künftig ein zügiges Hochschulstudium ermöglicht werden – darauf haben sich die Bezirksregierung Arnsberg und die FOM Hochschule jetzt in einem Kooperationsvertrag verständigt.

Konkret bedeutet das: Wer im Regierungsbezirk Arnsberg an einer Fachschule für Wirtschaft eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin bzw. zum staatlich geprüften Betriebswirt erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich im Bachelor-Studiengang „Wirtschaft und Management“ an der FOM Open Business School Leistungen anrechnen lassen. Soweit entsprechende Voraussetzungen vorliegen, soll – ab dem Wintersemester 2015 – die Einstufung in das fünfte Fachsemester möglich sein.

v.l.n.r.: Mark Moser, Leiter Standortmanagement FOM Hochschule; Sabine Pfeiffer, Projektmanagerin Kooperationen; Keare Han, stellvertretende Geschäftsleiterin FOM Dortmund; Gerd Bollermann, Regierungspräsident; Dr. Harald Beschorner, Kanzler FOM Hochschule; Ulrich Rüffin, Dezernent Bezirksregierung

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann sagte bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in Dortmund: „Es geht darum, einen optimalen Rahmen für die effiziente Gestaltung von Bildungskarrieren zu schaffen. Dazu gehört auch, qualifizierten Fachschulabsolventen die Möglichkeit zu eröffnen, ein Hochschulstudium aufzunehmen und zügig absolvieren zu können. Insofern freue ich mich sehr über den Kooperationsvertrag zwischen Bezirksregierung und FOM.“

Für die FOM Hochschule sagte Kanzler Dr. Harald Beschorner: „Mit der Kooperation stärken wir nicht nur die berufliche Weiterbildung in der Region, wir sorgen auch dafür, dass sich die heimischen Unternehmen ihre besten Fachkräfte sichern können. Zumal die Absolventen nach ihrem Bachelorstudium mit einem Master-Abschluss an der FOM Hochschule noch einen weiteren Schritt machen können.“

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Tipps zur Steuererklärung: Berufliche Fortbildung zahlt sich aus

Aus- und Fortbildung kann sich lohnen – sowohl für die berufliche Entwicklung als auch bei der Besteuerung. Viele Aufwendungen wie Studiengebühren, Fachbücher oder der neue Laptop können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Um diese Vorteile optimal zu nutzen, gibt es jedoch einiges zu beachten. Dazu kommt: Anfang des Jahres sind erneut Änderungen bei der Steuergesetzgebung in Kraft getreten. Anna Karin Spångberg Zepezauer, FOM Dozentin und Steuerberaterin, gibt einen Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten für Studierende und Berufstätige, um Aus- und Fortbildungskosten von der Steuer abzusetzen.

Die Höhe der absetzbaren Kosten ist von mehreren Faktoren abhängig. An erster Stelle – so die Expertin – steht dabei die Frage nach der Art der Einkünfte. Es komme darauf an, ob man angestellt oder selbständig sei oder sich in der Ausbildung befinde. Darüber hinaus sei entscheidend, ob es sich um eine erste Berufsausbildung oder eine beruflich veranlasste Fortbildung handelt. Je nach Beschäftigungsverhältnis sowie der Art der Weiter- oder Fortbildung ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen: „Ist man angestellt und hat Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit, dann lassen sich Kosten aus einer beruflichen Fortbildung bei vorangegangener abgeschlossener Berufsausbildung als Werbungskosten geltend machen“, erklärt Spångberg Zepezauer.

Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise alle Studierenden mit abgeschlossener Berufsausbildung, die ein Bachelor-Studium absolvieren. Das Studium wird hier als zweite Ausbildung angerechnet. Somit können die anfallenden Aufwendungen als Werbungskosten geltend gemacht werden. Darunter fallen in erster Linie Teilnahmegebühren zum Beispiel für beruflich veranlasste Sprach- oder IT-Kurse sowie Fachliteratur. Darüber hinaus können ein häusliches Arbeitszimmer, Fahrten zum Veranstaltungsort oder zu Lern- und Arbeitsgemeinschaften, Übernachtungskosten, Verpflegungspauschalen oder anteilige Internetkosten bei der Steuer geltend gemacht werden.

„Die Höhe ist bei den Werbungskosten pro Jahr nicht begrenzt. Ein weiterer Vorteil: Wenn den Aufwendungen kein oder nur ein geringeres Einkommen entgegensteht, lässt sich die Differenz als vorweggenommene Werbungskosten vortragen. Deswegen lohnt es sich, alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Weiterbildung anfallen, genau zu dokumentieren und seine Steuererklärung zeitnah zu erstellen“, rät Spångberg Zepezauer.

Die erste abgeschlossene Berufsausbildung ist indes nur begrenzt steuerlich absetzbar. Für diese sogenannten Sonderausgaben liegt die Grenze bei maximal 6.000 Euro pro Jahr. „Außerdem können höhere Aufwendungen nicht als Verluste auf spätere Jahre vorgetragen werden“, betont Spångberg Zepezauer. Hierunter fallen alle Studierenden, die direkt im Anschluss an ihr Abitur ein Bachelor-Studium beginnen. Was vor dem Gesetz als „Erstausbildung“ gilt, wurde übrigens erstmalig genau definiert und ist seit dem 1. Januar 2015 in Kraft: Demnach muss eine erste, abgeschlossene Berufsausbildung eine Dauer von mindestens zwölf Monaten umfassen.

Auch Unternehmen, die ihren Mitarbeitern eine Weiterbildung finanzieren, profitieren von steuerlichen Vergünstigungen, da diese sich als Betriebsausgaben absetzen lassen. „Die Übernahme von Qualifizierungskosten sind für Arbeitgeber attraktive Zusatzleistungen für ihre Mitarbeiter, da – anders als bei einer Gehaltserhöhung – keine weiteren Sozialversicherungsabgaben anfallen“, fasst Spångberg Zepezauer zusammen.

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Verabschiedungsfeier in Nürnberg: ETL-Mittelstandspreis geht an Silke Reis

Hut ab: 115 Frauen und Männer dürfen stolz auf sich sein. Sie haben im Wintersemester 2014/2015 erfolgreich ihr Bachelor-, Master- oder MBA-Studium an der FOM Hochschule in Nürnberg abgeschlossen. Bis zu vier Jahre lang hatten sie „Business Administration“, „International Management“, „Steuerrecht“, „Wirtschaftsrecht“, „Wirtschaftsinformatik“, „Accounting & Finance“, „Human Resources“, „IT-Management“, „Marketing & Communications“ oder „Marketing & Sales“ studiert – und das neben dem Beruf. Im Kreise ihrer Familien und Freunde nahmen die frisch gebackenen Bachelor- und Masterabsolventen ihre Abschlussurkunden entgegen. Bei den Feierlichkeiten würdigten renommierte Vertreter der Hochschule und der Stadt die herausragende Leistung.

Strahlende Gesichter an der FOM Nürnberg

„Als Sie sich für ein Studium neben dem Beruf entschieden haben, wussten Sie, dass es nicht einfach, dafür aber spannend und herausfordernd werden wird. Nun haben Sie es geschafft und können wirklich stolz auf sich sein“, lobte Gesamtstudienleiter Prof. Dr. Harald Kupfer. Nürnbergs Wirtschaftsreferent, Dr. Michael Fraas, betonte in seiner Festrede die Bedeutung der qualifizierten Nachwuchskräfte für die hiesige Wirtschaft: „Mit Ihrem Studium haben Sie nicht nur die Weichen für Ihr eigenes berufliches Weiterkommen gestellt. Unsere Unternehmen brauchen gut und zukunftsfähig qualifizierte Mitarbeiter wie Sie. Damit sind Sie treibende Kräfte für den Erfolg des Wirtschaftsstandortes Metropolregion Nürnberg.“

 

Silke Reis und Markus Ristelhuber

Besonderen Grund zur Freude hatte Silke Reis. Sie wurde für ihre herausragende Bachelor-Thesis mit dem ETL-Mittelstandspreis geehrt. Darin entwickelte die FOM Absolventin, die sieben Semester „Business Administration“ studiert hatte, ein ganzheitliches Beratungskonzept für Tierärzte – und betrat damit absolutes Neuland. „Viele Tierarztpraxen sind wenig profitabel. Der geringe Verdienst steht in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand und der psychischen und körperlichen Belastung. Dennoch fehlt es in diesem Bereich an professionellen Beratungsansätzen und -angeboten“, erläutert Silke Reis die Dringlichkeit des Themas. Mit dem Preis zeichnet die ETL Gruppe, eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland herausragende Bachelor- und Masterarbeiten aus, die sich mit aktuellen Problemstellungen des Mittelstands befassen und praxisorientierte Lösungswege aufzeigen. „Das ist der Absolventin auf beeindruckende Weise gelungen“, begründete Rechtsanwalt und Steuerberater Markus Ristelhuber von der ETL ADVISA Erlangen Steuerberatungsgesellschaft mbH das Urteil der Jury. „Ich freue mich, sie für diese Leistung auszeichnen zu dürfen.“

An der FOM Nürnberg hat sich die Zahl der Studierenden seit der Gründung stetig erhöht: Startete die Hochschule im Jahr 2006 mit etwa 70 Studierenden, sind heute knapp 1.400 Berufstätige eingeschrieben. Zu den beliebtesten Studiengängen zählten in den vergangenen Jahren Business Administration oder Wirtschaftsinformatik. Aber auch neue Studiengänge wie Gesundheits- und Sozialmanagement sowie Wirtschaftspsychologie werden besonders stark nachgefragt. Zunehmendes Interesse wecken auch die in Nürnberg neu angebotenen Studiengänge aus dem Hochschulbereich Ingenieurwesen: Elektrotechnik & Informationstechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurswesen.

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Schirmherrschaft: Bundesministerin Wanka unterstützt E2E Konferenz

Prof. Dr. Johanna Wanka ist Schirmherrin des 2. Wirtschaftswissenschaftlichen Forums „IT und Innovationsmanagement – deutsche und türkische Perspektiven für den wissenschaftlichen Diskurs und zur Erschließung von praxisrelevanten Erfolgspotenzialen“. Damit unterstützt die Bundesministerin für Bildung und Forschung die Forschungskooperation zwischen der Atatürk Universität Erzurum und der FOM Hochschule, die im Rahmen des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres zur Förderung ausgewählt wurde.

Die Kooperation steht unter dem Titel E2E – Building a Bridge on Sciences (Förderkennzeichen 01DC14018). Zielsetzung: die Zusammenarbeit der Forschungsbereiche beider Hochschulen auszubauen und eine Grundlage für gemeinsame zukünftige Projekte zu legen. „Die Konferenz ist ein erster Schritt zur Etablierung eines dauerhaften Wissensaustausches zwischen Erzurum und Essen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Heupel. „Wir bringen Wissenschaftler beider Hochschulen zusammen und machen gleichzeitig das Innovationspotenzial der beiden Wissensstandorte einem breiteren Publikum sichtbar“, so der FOM Prorektor Forschung.

Die Konferenz findet im Herbst 2015 in München statt. Details zu den Inhalten werden im Mai festgelegt. Dann reist eine deutsche Delegation zu Gesprächen nach Erzurum.