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Professorentitel für Dr. Gudrun Mahlau

Verstärkung für das Team der FOM Hannover: Dr. Gudrun Mahlau wurde im Rahmen der Semestereröffnung zur Professorin ernannt. Ihre Urkunde nahm sie aus den Händen von Prof. Dr. Thomas Heupel, Prorektor Forschung, entgegen. Erste Glückwünsche kamen von Studienleiter Prof. Dr. Rüdiger Grimm, Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach sowie Gudrun Mahlaus Sohn und Ehemann.

Prof. Dr. Heupel, Prof. Dr. Mahlau, Dr. Quirrenbach und Prof. Dr. Grimm (v.l.)

Die gebürtige Kielerin unterrichtet u.a. in den Modulen Marketing, Marketingtrends & Forschung, Research Methods, Markt- und Wettbewerbsbeobachtung und Statistik. Sie selbst hat nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung an den Fachhochschulen Osnabrück und Rendsburg sowie der Universität Kiel studiert – u.a. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus mit Vertiefung Umweltökonomie und Marketing. Thema ihrer empirischen Dissertation: „Das Image der Landwirtschaft – ein Vergleich zwischen Medienberichterstattung, Bevölkerungsmeinung und Realität.“

Nach dem Studium war Gudrun Mahlau an der Bank 24/Deutsche Bank 24, der Dresdner Bank/Allianz AG sowie der Bremer Landesbank in der Marktforschung bzw. Unternehmens- und Vorstandskommunikation tätig. Es folgten eine freiberufliche Tätigkeit als Unternehmensberaterin für Marketing- und Kommunikationsprojekte sowie verschiedene Lehraufträge, zum Beispiel an den Hochschulen Neubrandenburg und Bremen, der Leibniz-Fachhochschule Hannover, der Fachhochschule Westküste und der FOM Hochschule.

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Willkommen an der FOM Hannover: 90 Berufstätige starten ins wirtschaftswissenschaftliche Studium

„Was Sie in den kommenden Jahren erwartet? Eine anstrengende Zeit, schlaflose Nächte und weniger Stunden im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Kollegen. Gleichzeitig aber neues Wissen, eigene Forschung sowie spannende und praxisorientierte Lehrveranstaltungen.“ Zum Start des Sommersemesters 2015 fand Prof. Dr. Rüdiger Grimm klare Worte: Der wissenschaftliche Studienleiter des FOM Hochschulzentrums Hannover führte den 90 neuen Bachelor- und Master-Studierenden sowohl die Herausforderungen als auch die Vorteile des berufsbegleitenden Studiums vor Augen.

Die Erstsemester der FOM Hannover

Begrüßt wurden die Erstsemester auch von Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach und Prof. Dr. Thomas Heupel: Der Prorektor Forschung der FOM Hochschule war extra zur Eröffnung von Essen nach Hannover gereist. Den Festvortrag hielt Horst Schinke, Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor bei der Nexans Deutschland GmbH. Sein Thema: „Arbeitswelt 2030 – Vorstellung eines Personalers zu den Anforderungen an die zukünftigen Eliten“.

Im Anschluss an den offiziellen Teil war dann Zeit für ein erstes persönliches Kennenlernen: Bei einem kleinen Imbiss hatten die neuen FOM Studierenden Gelegenheit, sich mit Kommilitonen, Professoren und Lehrbeauftragten auszutauschen.

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Prof. Dr. Dr. Thielscher auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat Tradition – in diesem Jahr findet sie zum 121. Mal statt. Die Veranstaltung vom 18. bis zum 21. April in Mannheim steht unter dem Motto „Molekulare Prinzipien der Inneren Medizin: Aufbruch in eine neue Ära“. Auch Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Christian Thielscher, wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrums für Management im Gesundheits- und Sozialwesen (KGC) der FOM Hochschule, diskutiert mit.

Sein Vortrag findet am 20. April um 15:20 statt – und zwar im Track „Karrierewege in der Inneren Medizin“. Das Thema ist an der Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie angesiedelt: Prof. Dr. Thielscher geht der – rhetorischen – Frage nach, ob Ökonomen die medizinische Versorgung übernehmen und welche Folgen damit verbunden sind.

Weitere Informationen zu Vortrag und Veranstaltung sind unter www.dgim2015.de zu finden.

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Starke FOM Präsenz beim GfA-Frühjahrskongress in Karlsruhe

Ob Demografie, Globalisierung, Digitalisierung oder Gesundheit – keiner der sogenannten Mega-Trends bleibt folgenlos für die Arbeit. Die Frage, wie mit diesen Herausforderungen umzugehen ist, stand im Zentrum des Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Karlsruhe. Unter den Referenten befanden sich auch zahlreiche Vertreter der FOM Hochschule und ihrer Forschungsinstitutionen.

Das FOM Team beim GfA-Kongress: Prof. Dr. Hellert, Christina Goesmann, Prof. Dr. Richenhagen, Ute Peters, Prof. Dr. Schat und Prof. Dr. Ferreira (v.l.)

 

Zukunftsfähige und innovative Gestaltungsansätze für die Arbeit – Prof. Dr. Ulrike Hellert, Leiterin des iap Institut für Arbeit & Personal

In diesem Workshop wurden – moderiert von Prof. Dr. Hellert – vier Themen der Arbeitsforschung zueinander in Bezug gesetzt: diversitätsorientierte Rekrutierung, arbeitslebensphasensensibles Personalmanagement, Personalentwicklung und Qualifikation und Arbeitszufriedenheit. Ute Peters und Christina Goesmann vom iap erläuterten, welche Vorteile Diversity Management für Personaler/-innen, Bewerber/-innen und Mitarbeiter/-innen hat. Anja Gerlmaier, Stephan Hinrichs und Erich Latniak vom IAQ Institut für Arbeit und Qualifikation stellten das Konzept der Arbeitslebensphasen und seine Folgen für das Personalmanagement vor. Beide Vorträge spiegelten Ergebnisse des Verbundprojektes pinowa wider.

Prof. Dr. Gottfried Richenhagen und Prof. Dr. Hans-Dieter Schat vom KompetenzCentrum für Public Management richteten ihren Blick auf das Personalmanagement im öffentlichen Dienst und gingen auf neue Strategien und Maßnahmen der Personalentwicklung ein. Prof. Dr. Yvonne Ferreira setzte sich kritisch mit dem Begriff der Arbeitszufriedenheit auseinander. Ihre These: Auch wenn es verschiedene Ansätze zur Messung gäbe, sei nach wie vor unklar, wie Arbeitszufriedenheit überhaupt zustande komme.

 

Arbeitsfähigkeit – Neuere Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung für den öffentlichen Sektor – Prof. Dr. Gottfried Richenhagen und Prof. Dr. Hans-Dieter Schat vom KompetenzCentrum für Public Management

Die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten ist eine zentrale Herausforderung, der sich die betriebliche Personalarbeit widmen muss – vor allem unter den Vorzeichen des Fachkräftemangels. Davon zeigten sich Prof. Dr. Richenhagen und Prof. Dr. Schat in ihrem Workshop überzeugt. Ein entsprechendes Arbeitsfähigkeitsmanagement müsse vor allem zwei Aspekte berücksichtigen: die Beschäftigten und ihre Gesundheit, Kompetenz und Werte auf der einen und die Arbeitsanforderungen (Arbeitsinhalte, -mittel, -umfeld usw.) auf der anderen Seite. Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsfähigkeit würden sich wiederum positiv auf die individuelle Lebens- und Arbeitsqualität auswirken und somit zur Produktivitätssteigerung sowie Senkung der Fehlzeiten beitragen, so die Experten.

 

Die Bedeutung von Arbeits(zeit)anforderungen und Wertschätzung für die Weiterempfehlung des eigenen Kraftfahrberufs – Dr. Patricia Tegtmeier, iap

Bereits heute besteht nach Angaben des TÜV Rheinland ein Engpass an qualifiziertem Fahrpersonal. „Unternehmen aus der Transportbranche müssen also verstärkt Beschäftigte für die Fahrberufe gewinnen“, betonte Dr. Tegtmeier in ihrem Vortrag. „Den derzeit über 800.000 Berufskraftfahrenden kommt dabei eine bedeutende Multiplikatorfunktion zu.“ Das Problem: Nach einer Erhebung unter Berufserfahrenen und Auszubildenden in Fahrberufen im Rahmen des Forschungsschwerpunktes DO.WERT würde nur ein Viertel der Beschäftigten mit Berufserfahrung ihren eigenen Beruf angehenden Auszubildenden weiterempfehlen. Die Gründe sind vielschichtig, so die FOM Expertin. „Zum einen sind die Arbeitsbedingungen mit extremem Termindruck und überlangen Arbeitszeiten sehr ungünstig. Zum anderen fehlt es vielen Befragten an einer organisationaler und individueller Wertschätzung ihrer beruflichen Leistung.“

 

Einfluss von Gestaltungsparametern des Ideenmanagements auf Anzahl und Nutzen der Verbesserungsvorschläge – Prof. Dr. Hans-Dieter Schat, KompetenzCentrum für Public Management

Führen höhere Prämien zu einem besseren oder schlechteren Betrieblichen Vorschlagswesen? Dieser Frage ist Prof. Dr. Schat im Rahmen einer explorativen Studie nachgegangen. Die Ergebnisse präsentierte er im Rahmen des GfA-Kongresses. Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse: Mehr Prämie führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Beteiligung am Ideenmanagement. Seinen Zuhörern in Karlsruhe machte der FOM Experte daher folgenden Vorschlag für die Praxis: „Wenn für Ideenmanagement geworben wird, sollte nicht die Prämie im Vordergrund stehen.“ Ohnehin sei eine hohe Prämie der falsche Weg, wenn es darum gehe, die Beteiligung von Beschäftigten wertzuschätzen. Wichtiger sei eine gründliche Qualifizierung, denn nur gut ausgebildete Beschäftigte könnten qualifiziert Verbesserungen vorschlagen.

 

Messung psychischer Belastung und Beanspruchung – Prof. Dr. Yvonne Ferreira, FOM Expertin für Wirtschaftspsychologie

Das Arbeitsgesetz schreibt vor: Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit möglichst vermieden wird. Die Folge: Psychische Belastungen müssen – in der Regel vom Arbeitgeber – erfasst werden. Doch welche Instrumente eigenen sich für die Messung? Diese Frage stand im Zentrum des Vortrags von Prof. Dr. Ferreira. Die FOM Expertin stellte mit COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) und FEAT (Fragebogen zur Erhebung der Arbeitszufriedenheitstypen) zwei Verfahren vor und zeigte anhand empirischer Daten, welche zusätzlichen Auswertungsmöglichkeiten die Instrumente aufweisen.

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Mut machen zur Gründung: FOM plant KompetenzCentrum für Entrepreneurship

Die FOM Hochschule plant die Einrichtung eines KompetenzCentrums „Mittelstand & Entrepreneurship“. Um vorab einen Eindruck zu bekommen, wie Gründertum in anderen Ländern unterstützt wird, ist Prof. Dr. Jens Wuttke von der FOM Leipzig einer Einladung der amerikanischen Botschaft in Berlin gefolgt. Im Rahmen des Programms „Entrepreneurship, Innovation and Collaboration in the United States“ war er mit hochrangigen Vertretern der deutschen Start-up-Hochschullandschaft sieben Tage lang in den USA unterwegs.

Die Besucher haben in dieser Zeit Einrichtungen an Hochschulen in Washington D.C., Baltimore (Maryland), Tucson (Arizona) und Scottsdale (Arizona) kennen gelernt, die sich mit Entrepreneurship befassen und als Inkubatoren fungieren. Im Fokus stand die Frage, wie Gründertum in den USA gefördert wird. „Wer in Amerika in Gründungsunternehmen investiert, bekommt Steuervorteile. Das schafft Anreize für Investoren“, erzählt Dr. Wuttke, der in Leipzig als Studienleiter Master des FOM Hochschulzentrums arbeitet.

Dabei stehen die USA vor den gleichen Herausforderungen wie Deutschland. Studierende müssen ermutigt werden, sich gegen eine abgesicherte Anstellung mit festem Gehalt und für die unsichere Selbständigkeit zu entscheiden. „In den USA gibt es allerdings ein stärkeres Bestreben, Gründer zu fördern. Die Universitäten haben dazu Module und Projektwochen. Sog. Start-up-Inkubatoren bieten Jungunternehmern zu günstigen Konditionen Weiterbildungen, eine Geschäftsadresse und einen offenen Arbeitsplatz an, der es ermöglicht, sich mit anderen Gründern zu vernetzen und gegenüber potentiellen Investoren zu präsentieren“, berichtet Dr. Wuttke. Förderungen und professionelles Feedback seien außerdem Gegenstand von zahlreichen Wettbewerben an den Hochschulen.

Der Exkurs hat einen weiteren Unterschied zwischen der amerikanischen und der Gründerkultur in Deutschland gezeigt: „In Amerika gilt Scheitern als Chance bzw. Zwischenschritt zum Erfolg. Aus einem Fehler kann ein Gründer für die Zukunft lernen – er wird diesen Fehler nicht noch einmal machen. Dieser Zuspruch fehlt in Deutschland. Den Gründern wird oft der Mut genommen, es trotz Scheitern weiter zu versuchen.“ Diese Überzeugung sei auch in den Strukturen der staatlichen Institutionen sichtbar.

Im Mut zum Scheitern und dem Schöpfen aus Fehlschlägen sieht Dr. Wuttke wichtige Aspekte bei der Förderung der Gründerkultur in Deutschland. Die Erkenntnisse seiner US-Reise will er in das geplante KompetenzCentrum der FOM einbringen. Unter Federführung von Prof. Dr. Holger Wassermann sowie Prof. Dr. Farid Vatanparast sollen die Schwerpunkte unter anderem auf Social Entrepreneurship und damit auf Unternehmen mit sozialer Ausrichtung sowie der Unternehmensnachfolge liegen. Darüber hinaus stehen Gründungen innerhalb von Unternehmen, das so genannte Intrapreneurship, im Fokus. Mit Blick auf die staatlichen Hindernisse sollen die rechtlichen Aspekte von Gründungen stärkere Beachtung finden.