EUKO 2017

Kommunikation und Digitalisierung

Die 17. interdisziplinäre Tagung des Forschungsnetzwerkes Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation - European Cultures in Business and Corporate Communication (EUKO) fand vom 19. bis 21. Oktober 2017 am FOM Hochschulzentrum in Frankfurt statt. Rahmenthema: "Kommunikation und Digitalisierung". Zielsetzung der Veranstaltung war es, Forscherinnen und Forscher sowie Praktikerinnen und Praktiker aus verschiedenen Fachbereichen zusammenzuführen.

Der Termin hat Tradition: EUKO veranstaltet seit 2001 jährlich eine internationale und interdisziplinäre Tagung an wechselnden Universitäten bzw. Hochschulen in Europa - mit wechselnden Gastgebern und zu welchselnden Schwerpunkten der Werbe- und Wirtschaftskommunikation.

Die entsprechenden Tagungsbände werden jeweils in der gleichnamigen Publikationsreihe des Netzwerkes "Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation" (Springer VS) publiziert. Nähere Informationen zu dem Forschungsnetzwerk EUKO sind unter www.wirtschaftskommunikation.net zu finden.

Interdisziplinär und europäisch, zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit diesen Worten lässt sich die Jahrestagung des Forschungsnetzwerks EUKO Mitte Oktober 2017 in Frankfurt am besten zusammenfassen. Referentinnen und Referenten aus Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei beleuchteten in 26 Vorträgen unterschiedliche Aspekte von Digitalisierung und Kommunikation. Dabei sorgte die Themenpalette von Führung und Marketing bis zu Recht und Stadtentwicklung immer wieder für intensive Gespräche – auch außerhalb des offiziellen Programms. Den Rahmen für den Austausch bildeten Räumlichkeiten der FOM Hochschule.

Die EUKO 2017 fand in den Räumlichkeiten der FOM Hochschule in Frankfurt statt. (Foto: Tim Stender)
Die EUKO 2017 fand in den Räumlichkeiten der FOM Hochschule in Frankfurt statt. (Foto: Tim Stender)


Von Schlüsselfaktoren digitaler Kommunikation

„Die Digitalisierung beschäftigt alle Gazetten“, betonte Tagungsleiter Prof. Dr. Marcus Stumpf bei seiner Begrüßung. „Wir nähern uns dem Ganzen in verschiedenen Schritten: Wir beginnen mit dem theoretischen Hintergrund und schließen am dritten Veranstaltungs-tag mit praktischen Beispielen.“ Eine gute Basis für die Tagung legte Wolfgang Hünnekens. Der Initiator des IEB Institut of Electronic Business stellte Ergebnisse der Studie Schlüsselfaktoren der digitalen Kommunikation vor. „Die digitalen Endgeräte verändern die Gesellschaft und den Menschen“, betonte er in seinem Vortrag. „Wir verhalten uns anders als vor 25 Jahren.“ Beispiele für diese Entwicklung hatte er en masse im Gepäck. „Durch die Verfügbarkeit digitaler Dienste fallen räumliche und zeitliche Grenzen weg. Das führt zu neuen Mediennutzgewohnheiten: Immer mehr Menschen sind immer erreichbar und kommunizieren ständig. Gleichzeitig setzen viele von ihnen verstärkt auf Teilen und Nutzen statt auf Kaufen.“

Was das für die Unternehmenskommunikation bedeutet, untersuchen Prof. Dr. Nicole Rosenberger und Markus Niederhäuser am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Auf der EUKO 2017 gewährten sie Einblicke in ihr Forschungsprojekt – darunter ein Framework für die Rolle der UK in der digitalen Transformation. „Auf der Makroebene Gesellschaft gilt es beispielsweise, Akzeptanz für die digitale Transformation zu schaffen“, konkretisierte Prof. Dr. Rosenberger. „Auf der Mesoebene Organisation gestaltet und begleitet die Unternehmenskommunikation die digitale Transformation, während sie auf der Mikroebene Corporate Communication digitale Kommunikation und Transformation ermöglicht.“

Markus Niederhäuser und Prof. Dr. Nicole Rosenberger (Foto: Tim Stender)
Markus Niederhäuser und Prof. Dr. Nicole Rosenberger setzten sich mit dem Thema Unternehmenskommunikation auseinander. (Foto: Tim Stender)


Gibt es den twitternden CEO?

Auf einen speziellen Aspekt der Unternehmenskommunikation konzentrierten sich Prof. Dr. phil. Dominik Pietzcker, Simone Ennenbach und Lara Lorenz von der Macromedia Hochschule Hamburg: den twitternden CEO. Die Forschenden haben sich die Accounts der Unternehmen in DAX, MDAX und TecDAX angesehen und herausgefunden, dass – obwohl Twitter insgesamt positiv wahrgenommen wird – nur 7 Prozent der Vorstandsmitglieder den Mikroblogging-Dienst nutzen. Das Potenzial des Mediums als Instrument für Krisenmanagement, Kundendialog, Eigen-PR oder Agenda-Setting werde schlichtweg noch nicht erkannt, zogen die Forschenden Bilanz. Eine schöne Gelegenheit für Vorstände, Vorreiter zu sein und via Twitter Persönlichkeit zu zeigen und ihr Netzwerk aufzubauen, so die Botschaft des Vortrages.

(Content) Marketing im Zeichen der Digitalisierung

Den Bogen von der Unternehmenskommunikation zu Marketing und Public Relations schlug u.a. Prof. Dr. Jan Lies. Der Wissenschaftler der FOM Hochschule stellte heraus: „Marketing 4.0 mit Content Marketing als neues Paradigma ist eigentlich eine Renaissance des Prinzips ‚Public Relations‘.“ Damit setze sich im (Online-)Marketing die Überzeugung durch, dass angebotene Inhalte Nutzerinnen und Nutzer interessieren und begeistern müssen. „Eine Erkenntnis, die schon immer eine Kernanforderung der PR gewesen ist.“

Sprach über digital Storytelling bei der Deutschen Bank: Nico Reinhold. (Foto: Tim Stender)
Sprach über digital Storytelling: Nico Reinhold. (Foto: Tim Stender)

Ein Unternehmen, das diesen Grundsatz bereits verinnerlicht zu haben scheint, ist die Deutsche Bank. Nico Reinhold – bei dem Kreditinstitut verantwortlich für Video und Social Media – stellte in seiner Keynote die Economy Stories vor. Dahinter verbirgt sich ein Video-Format, das Menschen und Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft in den Fokus stellt. Das Unternehmen selbst taucht nur im Abspann auf. „Unsere Content-Strategie verfolgt den Ansatz ‚Relevanz first‘: Wir konzentrieren uns auf das, was unsere Zielgruppe wirklich interessiert, denn sonst passiert mit den Inhalten nichts im Netz.“ Niemand hätte beispielsweise Lust auf Produkt-PR und würde sich ein Video zur Mobile-Banking-App ansehen. „Wenn wir dagegen einem Wissenschaftler über die Schulter schauen, der sich mit dem Design mobiler Applikationen beschäftigt, sieht das ganz anders aus.“ Dass diese Rechnung aufgeht, zeigen die Zahlen: Die Videos erzielen in den sozialen Medien überdurchschnittliche KPI-Werte, und auch die Interaktionen bei Facebook seien deutlich gestiegen, so Nico Reinhold.

Ein Blick auf die Schattenseiten der digitalen Transformation

Bei aller Euphorie für digitale Formate und Kanäle waren auf der EUKO 2017 auch kritische Stimmen zu hören. Eine gehörte Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth. „Obwohl die Digitalisierung momentan ohne Ende gepusht wird, fällt die Zwischenbilanz zur Umsetzung bislang eher mau aus“, bezog sich die FOM-Wissenschaftlerin auf aktuelle Studien. „Als Gründe werden Wissensdefizite, Datensicherheit und Internetgeschwindigkeit angeführt. Aber ich denke, es gibt weitere Punkte, die außerhalb unseres Sichtfensters liegen.“ So diagnostizierte sie ein allgemeines Unbehagen mit Blick auf die digitale Transformation. „Wir müssen uns in Zukunft mit einem Haufen von Avataren und Coaches rumschlagen, die von Unternehmen programmiert werden, die natürlich in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgen. Wir müssen uns mit dem Thema Identitätsdiebstahl befassen, wenn all unsere Daten in Zukunft in einer vermeintlich sicheren Cloud abgelegt sind.“ Dieses Unbehagen werde oft als Reaktanz auf die Digitalisierung ausgelegt, so Prof. Dr. Müller-Friemauth. Für Unternehmen bedeute das: Sie müssen bei ihren Kundinnen und Kunden Misstrauen ab- und Vertrauen aufbauen.

Dass das auch für die eigenen Mitarbeitenden gilt, stellte Melanie Malczok in ihrem Vortrag heraus. Digitalisierung sei in der Organisationskultur positiv besetzt, so die Doktorandin im interdisziplinären Binnenforschungsschwerpunkt PACE der Hochschule Osnabrück. Mitarbeitende würden zielorientiert geführt und erhielten Gestaltungsspielraum, um ihren eigenen Weg zu finden. „Doch was ist mit den Menschen, die nicht überall und immer arbeiten können und wollen? Es gibt Mitarbeitende, die nach wie vor an die Hand genommen werden wollen. Und für Blue Collar Worker ist die Digitalisierung ein permanentes ‚Ätschibätsch‘: Sie werden als Digitalisierungsverlierer abgestempelt, die bald überflüssig sind. Aber auch diese Menschen ziehen viel Selbstwert aus ihrer Arbeit…“ Um den Change-Prozess Digitalisierung für alle erfolgreich zu gestalten, sei deshalb Digital Leader Literary gefragt – bestehend aus Neugierde, Kenntnissen über aktuelle technische Entwicklungen sowie der Fähigkeit, Auswirkungen und Potenziale einschätzen und konkrete Prozesse mit den Mitarbeitenden bearbeiten zu können.

Melanie Malczok warf einen Blick auf die Blue Collar Worker. (Foto: Tim Stender)
Melanie Malczok warf einen Blick auf die Blue Collar Worker. (Foto: Tim Stender)

Impressionen von der EUKO 2017 (Fotos: Tim Stender)

Begrüßung durch Tagungsleiter Prof. Dr. Marcus Stumpf
Nico Reinhold befasste sich in seiner Keynote mit digital Storytelling.
Wolfgang Hünnekens sprach über Schlüsselfaktoren der Digitalisierung.
Sabine Kirchhoff (l.) und Julia Küter gewährten Einblicke in ein Forschungsprojekt.
"Framing the Digital Age" hieß der Vortrag von Friederike Müller-Friemauth.
Die Rolle der Unternehmenskommunikation nahmen Markus Niederhäuser und Nicole Rosenberger ins Visier.
Florian Siems und Janine Göttling ordneten den Begriff Relationship Marketing ein.
Mandy Nuszbaum stellte Projekte aus dem Bereich multisensorisches Onlinemarketing vor.
Michael Schaffners Vortrag drehte sich um technische Kommunikation.
Volker M. Banholzer und...
...Daniel Fiene gingen der Frage nach, wie in den sozialen Medien über Industrie 4.0 gesprochen wird.
Frank Bensberg warf einen Blick auf arbeitsmarktgerichtete Unternehmenskommunikation.
Christoph Schönfelder zeigte Potenziale digitaler Kommunikation für Führung 4.0 auf.
Jan Lies über Marketing 4.0 als „Old School“ des PR-Managements
Melanie Malczok nahm die Perspektive von Blue Collar Workers ein.
Relevanz von Compliance bei digitalisierter Kommunikation in Cloud Computing-Lösungen lautete das Thema von Jill Round.
Fehlt ein passendes Patentgesetz als Antwort auf die digitale Kommunikation? Dieser Frage ging Thomas Heinz Meitinger nach.
Christian Szücs befasste sich mit Kapitalmarktkommunikation via Social Media.
Dominik Pietzcker beleuchtete gemeinsam mit...
... Simone Ennenbach und Lara Lorenz den twitternden CEO.
Seraina Mohr warf einen Blick auf Branded Communities.
Susanne Ulrich und...
... Michael Boenigk sprachen über Sharing Services.
Anne Grethe Pedersen näherte sich dem Thema digitale Stakeholderkommunikation am Beispiel der Deutschen Bahn.
Das Start-up mySugr stand im Zentrum des Vortrags von Christina A. Becker.
Marlon Biller sprach stellvertretend für Stefan Tewes, Martin Fuchs und Carolin Tewes über Nächstenliebe 4.0.
Digitale Transformation und Kommunikation als Herausforderung für historische Vereine am Beispiel der Altnürnberger Landschaft e.V. hieß das Thema von Klemens Waldhör.
Martin Nielsen setzte sich mit Online-Fußballforen auseinander.
Zur integrierten Kommunikation italienischer Nahrungsmittelhersteller äußerte sich Sabine Heinemann.
Angela Bittner-Fesseler und ...
... und Astrid Nelke befassten sich mit Arbeitgeber-Image und Recruiting von Start-ups in der digitalen Zeit.

Der Posteraward der EUKO 2017 ging an Elisa Röhr. Ihr Poster zum Thema Relationship Marketing erhielt 47 Prozent der abgegebenen Stimmen. Herzlichen Glückwunsch! Insgesamt waren neun Poster an der Ausstellung beteiligt:

  • Digitalisierung als Gegengewicht zum Dieselgate – eine Betrachtung der externen Risikokommunikationder VW AG, Nadine Kronforst

  • Effekte der Qualitätswahrnehmung von Tabletcomputern auf die Ausgabebereitschaft und denwahrgenommenen Besitz beim Online-Shopping – eine experimentelle Studie, Martin Borgmeier und Mandy Nuszbaum

  • Potenziale digitaler Assistenzsysteme für die Kommunikation in interdisziplinären Entwicklungsprojekten, Marie-Sophie Schönitz, Tobias Günther, Inga-Lisa Hilgers, Sebastian Lorenz, Josephine Dölz, Marie-Christin Papen und Florian Siems

  • Vom schwarzen Brett zur Mitarbeiter-App – Die Herausforderung zur Erreichung von Mitarbeitern in IT-fernen Funktionen im Handel, Corinna Ludwig

  • Relationship Marketing im Spannungsfeld aus steigendem Wunsch nach Einfachheit und zunehmender Digitalisierung – eine kritische Diskussion, Elisa Röhr

  • Wie kann Text Mining die Arbeit in einer Kommunikationsabteilung unterstützen? – ein Erfahrungsbericht, Bärbel Bohr und Beatrix Kossmann

  • Kommunikative Kompetenzen im Chat-Coaching, Oliver Winkler und Hansjörg Künzli

  • Sozial-medial aktiv und mobile friendly? – Hochschulen als Akteure der Wissensgesellschaft und ihre digitale Kommunikation darin, Matthias Johannes Bauer

  • Lernende Start-ups und ihre Media Relations im Zeitalter von Digital Natives, Angela Bittner-Fesseler und Kathleen Warnhoff

Wer sich intensiver mit den Thesen der Referentinnen und Referenten auseinandersetzen möchte, findet Abstracts der einzelnen Vorträge in Band 3 der Schriftenreihe des KCM KompetenzCentrum für Marketing & Medienwirtschaft der FOM Hochschule. Zudem werden peu à peu die Folien aller EUKO-Beiträge auf dieser Seite online gestellt.

  • ab 11:30 Uhr Registrierung„„
  • 13:00 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Marcus Stumpf, Prof. Dr. Burghard Hermeier (Rektor der FOM Hochschule)„„
  • 13:15 Uhr Keynote: Digital Storytelling @ Deutsche Bank: It´s the relevant story, smarty-pants! Nico Reinhold (Head of Social Media & Films, Deutsche Bank AG)


Track 1a: Grundlagen der Digitalen Transformation und Kommunikation„„

  • 14:00 Uhr Schlüsselfaktoren der Digitalisierung – Entwicklungen auf dem Weg in die digitale Zukunft
    Wolfgang Hünnekens
  • 14:30 Uhr Digitale Transformation – Ein Plädoyer für eine umfassende Ist-Analyse oder Warum Digitalisierung kein Selbstzweck ist
    Julia Küter, Sabine Kirchhoff„„
  • 15:00 Uhr Framing the Digital Age – Unternehmenskommunikation für das Maschinenzeitalter
    Friederike Müller-Friemauth„„
  • 15:30 Uhr Kaffeepause


Track 1b: Grundlagen der Digitalen Transformation und Kommunikation„„

  • 16:00 Uhr Rolle der Unternehmenskommunikation in der digitalen Transformation
    Nicole Rosenberger, Markus Niederhäuser„„
  • 16:30 Uhr Marketing, Relationship Marketing und Digitalisierung – eine kritische Diskussion hierarchischer Modellierungsmöglichkeiten
    Janine Göttling, Florian Siems, Jasmin Graichen, Josephine Dölz„„
  • 17:00 Uhr Multisensorisches Onlinemarketing – neue Wege der Kundenansprache im digitalen Zeitalter
    Mandy Nuszbaum„„
  • 17:30 Uhr Kompetenzentwicklung: Potenziale der Digitalisierung durch Anwendung des europäischen e-Competence Framework nutzen
    Christoph Hohoff, Johanna Gelberg„„
  • 19:00 Uhr Abendprogramm

Track 2a: Industrie, Arbeit, Führung und Marketing 4.0„„

  • 09:00 Uhr Industrie 4.0 – eine Revolution auch für die Wissensarbeit in der Technischen Kommunikation
    Michael Schaffner„„
  • 09:30 Uhr Audience Engagement und Listening Center – Trend- und Sentiment-Analyse von Social Media-Kommunikation am Beispiel „Industrie 4.0“
    Volker M. Banholzer, Daniel Fiene„„
  • 10:00 Uhr Bedeutung der Digitalisierung in der arbeitsmarktgerichteten Unternehmenskommunikation – eine empirische Untersuchung mittelständischer Unternehmen
    Frank Bensberg, Kai-Michael Griese, Andreas Schmidt„„
  • 10:30 Uhr Kaffeepause


Track 2b: Industrie, Arbeit, Führung und Marketing 4.0„„

  • 11:00 Uhr Potenzial digitaler Kommunikation für Führung 4.0
    Christoph Schönfelder„„
  • 11:30 Uhr Marketing 4.0 als „Old School“ des PR-Managements
    Jan Lies„„
  • 12:00 Uhr Digitalisierung und Partizipation: Zum Fähigkeitsprofil von Führungskräften
    Melanie Malczok, Sabine Kirchhoff„„
  • 12:30 Uhr Mittagspause mit Posterpräsentation


Digitalisierung als Gegengewicht zum Dieselgate – eine Betrachtung der externen Risikokommunikation der VW AG, Nadine Kronforst

Effekte der Qualitätswahrnehmung von Tabletcomputern auf die Ausgabebereitschaft und den wahrgenommenen Besitz beim Online-Shopping – eine experimentelle Studie, Martin Borgmeier, Mandy Nuszbaum

Potenziale digitaler Assistenzsysteme für die Kommunikation in interdisziplinären Entwicklungsprojekten, Marie-Sophie Schönitz, Tobias Günther, Inga-Lisa Hilgers, Sebastian Lorenz, Josephine Dölz, Marie-Christin Papen, Florian Siems

Vom schwarzen Brett zur Mitarbeiter-App – Die Herausforderung zur Erreichung von Mitarbeitern in IT-fernen Funktionen im Handel, Corinna Ludwig

Relationship Marketing im Spannungsfeld aus steigendem Wunsch nach Einfachheit und zunehmender Digitalisierung – eine kritische Diskussion, Elisa Röhr

Wie kann Text Mining die Arbeit in einer Kommunikationsabteilung unterstützen? – ein Erfahrungsbericht, Bärbel Bohr, Beatrix Kossmann

Kommunikative Kompetenzen im Chat-Coaching, Oliver Winkler, Hansjörg Künzli

Sozial-medial aktiv und mobile friendly? – Hochschulen als Akteure der Wissensgesellschaft und ihre digitale Kommunikation darin, Matthias Johannes Bauer

The Impact of Culture on Online Buying Behavior – Information Seeking and Susceptibility to Advertisements in Social Media, Janina Knörzer, Michael Knörzer

Lernende Start-ups und ihre Media Relations im Zeitalter von Digital Natives, Angela Bittner-Fesseler, Kathleen Warnhoff


Track 3: Compliance und rechtliche Konsequenzen digitaler Kommunikation„„

  • 14:00 Uhr Relevanz von Compliance bei digitalisierter Kommunikation in Cloud Computing-Lösungen
    Jill Round„„
  • 14:30 Uhr Fehlt ein passendes Patentgesetz als Antwort auf die digitale Kommunikation?
    Thomas Heinz Meitinger„„
  • 15:00 Uhr Kapitalmarkt und Soziale Medien: (Auch) eine rechtliche Betrachtung
    Christian Szücs„„
  • 15:30 Uhr Kaffeepause


Track 4: Ausprägungen digitaler Kommunikation„„

  • 16:00 Uhr Der twitternde CEO – Empirische Studien zum medialen Kommunikationsverhalten auf Vorstandsebene
    Dominik Pietzcker„„, Simone Ennenbach, Lara Lorenz
  • 16:30 Uhr Social bots: Act like a human, think like a bot
    Birgit Oberer, Alptekin Erkollar, Anna Stein„„
  • 17:00 Uhr Brand and Branded Communities und die Interaktion zwischen Unternehmen und Sportbegeisterten
    Anja Janoschka, Seraina Mohr, Dominik Georgi, Susanne Ulrich„„
  • 17:30 Uhr Analyse und Einflussfaktoren einer Nutzung von Sharing Services
    Dominik Georgi, Michael Boenigk, Esther Federspiel, Dorothea Schaffner, Susanne Ulrich„„
  • 19:30 Uhr Abendprogramm (Conference Dinner)

Track 5a: Beispiele digitaler Transformation und Kommunikation„„

  • 09:00 Uhr „Spart Euch Euer Quiz“ – Digitale Stakeholderkommunikation am Beispiel von Deutsche Bahn Personenverkehr auf Facebook
    Anne Grethe Pedersen„„
  • 09:30 Uhr Added value, convenience, usability: Algorithmen machen den Arzt überflüssig – am Beispiel des österreichischen Start-ups mySugr
    Christina A. Becker„„
  • 10:00 Uhr Nächstenliebe 4.0: Werbepsychologie trifft Digitalisierung am Beispiel der BBT-Gruppe
    Stefan Tewes, Martin Fuchs, Carolin Tewes„„
  • 10:30 Uhr Kaffeepause


Track 5b: Beispiele digitaler Transformation und Kommunikation„„

  • 11:00 Uhr Digitale Transformation und Kommunikation als Herausforderung für historische Vereine am Beispiel der Altnürnberger Landschaft e.V.
    Klemens Waldhör„„
  • 11:30 Uhr Digitales Stammtischgespräch: Rekonstruktionen von Markenidentitäten von Fußballvereinen im Online-Fußballforum
    Martin Nielsen„„
  • 12:00 Uhr Italy goes digital – zur integrierten Kommunikation italienischer Nahrungsmittelhersteller im internationalen Kontext
    Sabine Heinemann„„
  • 12:30 Uhr Arbeitgeber-Image und Recruiting von Start-ups in der digitalen Zeit
    Angela Bittner-Fesseler, Astrid Nelke„„
  • 13:00 Uhr Abschluss, Feedback

Die Kooperation Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation (EUKO) wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Abteilung Interkulturelle Wirtschaftsgermanistik des germanistischen Instituts der Universität Åbo Akademi in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg und der Wirtschaftshochschule Århus ins Leben gerufen. Bisher haben in konstanter Zusammenarbeit vor allem Universitäten und Wirtschaftshochschulen aus Darmstadt, Nijmegen, Århus, ÅboHamburg, Regensburg, Luzern, Salzburg, Riga und Eichstätt aktiv an der Weiterentwicklung der Kooperation teilgenommen. Auch viele anderen Universitäten und Organisationen sind in der Zwischenzeit in den Aktivitäten der Kooperation involviert. Ziel ist es, die Aktivitäten schrittweise auszudehnen. Die Kooperation organisiert jährliche Symposien in verschiedenen europäischen Ländern zu spezifischen Themen aus dem Bereich der interkulturellen Wirtschaftskommunikation. Die Kooperation sucht bewusst den Kontakt zwischen Forschung und Praxis aus den verschiedenen Bereichen des modernen Wirtschaftsalltags und fördert den Dialog aus interdisziplinärer und interkultureller Perspektive.

Schlüsselfaktoren der digitalen Kommunikation (Quelle: Institute of Electronic Business e. V. 2013)

Ansprechpartner

Marcus Stumpf
Prof. Dr.
Marcus Stumpf
Tagungsleitung

Veranstaltungsort

FOM Hochschule
Franklinstr. 52
60486 Frankfurt a. M.

 

Es befinden sich begrenzte

Parkmöglichkeiten in den Seitenstraßen rund um das Hochschulzentrum. Des

weiteren stehen Ihnen kostenpflichtige Parkplätze in den öffentlichen

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