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Internationale Agentur Archetype unterstützt berufsbegleitendes Studium an der FOM

„Das ist unfassbar viel wert“

Investitionen in die Weiterbildung helfen, die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern. Dass ein berufsbegleitendes Studium eine bewährte Methode zur Entwicklung und Bindung engagierter Fachkräfte ist, davon ist die international aufgestellte Kommunikationsagentur Archetype überzeugt. Im Interview berichten Birgit Heinold, Managing Director am Standort München, und Yvonne Zirkelbach, Consultant PR & Social Media, über die Vorteile und Ziele eines Studiums an der FOM Hochschule. 

21.06.2022 | München

Frau Zirkelbach, da Sie als voll berufstätige Studentin die „Hauptarbeit“ leisten, richtet sich die erste Frage an Sie. Was studieren Sie berufsbegleitend – und warum tun Sie das?

Yvonne Zirkelbach: Ich habe mich an der FOM in München für den Master-Studiengang „Marketing & Communication“ eingeschrieben, weil das Thema genau zu meinem Aufgabengebiet bei Archetype passt. Schon in meinem Bachelor-Studium fand ich alles spannend, was mit Marketing zu tun hatte, aber es war eben kein Studienschwerpunkt. Als dann 2021 die Consultant-Stelle bei Archetype ausgeschrieben war, wollte ich sie unbedingt haben. Schon im Bewerbungsgespräch habe ich mein Interesse bekundet, den Marketing-Master berufsbegleitend anschließen zu wollen.

Wie kam dieser Wunsch bei Ihnen als Arbeitgeberin an, Frau Heinold?

Birgit Heinold: Sehr gut! Frau Zirkelbach war hoch motiviert und zeigte sich von Anfang an bereit, weiter zu lernen. Das hat mir imponiert; schließlich gehört dazu ja auch eine große Portion Neugier –  und Neugier ist unheimlich wichtig für unsere Agentur. Neugierige Menschen entwickeln sich weiter – auch in der kreativen Herangehensweise an Themen. Für mich hat es jedenfalls sehr schnell gepasst, auch, dass wir die Studiengebühren für Frau Zirkelbach übernehmen.

Yvonne Zirkelbach: Und das ist noch nicht alles. Die Agentur weiß, wann ich für Prüfungen lerne oder Hausarbeiten abgeben muss. In diesen Phasen nehmen meine Kolleginnen und Kollegen Rücksicht auf mich und unterstützen mich mit Freiräumen. Das ist unfassbar viel wert, denn es zeigt, dass es der Agentur um mich als Person geht und nicht allein darum, in ihr Humankapital zu investieren. Für diese Wertschätzung bin ich meinem Arbeitgeber sehr dankbar.

Frau Heinold, als Arbeitgeberin haben Sie mit der Münchner FOM Hochschule jetzt auch offiziell eine Kooperation vereinbart. Was waren Ihre Beweggründe?

Birgit Heinold: Bei Archetype spielt Weiterbildung eine wesentliche Rolle. Was unsere Mitarbeitenden lernen, tragen sie ins Team, wir alle profitieren also davon, denn es gehört zu unseren Grundsätzen, voneinander zu lernen. Hinzu kommt, dass sich junge Mitarbeitende mit einem berufsbegleitenden Studium nicht nur fachlich weiterentwickeln. Sie lernen auch, gut mit ihrer Zeit zu haushalten, bauen persönliche Kompetenzen aus und übernehmen Selbstverantwortung. All dies sind wichtige Grundlagen für unsere Arbeit. Aktuell haben wir eine Werkstudentin, die nach dem Bachelor-Abschluss als Junior Consultant bei Archetype einsteigen und dann auch den Master in „Marketing & Communication“ an der FOM absolvieren wird.

Überzeugte Verfechterinnen: Birgit Heinold (l.) und Yvonne Zirkelbach sprechen über die Kooperation der Agentur Archetype mit der Münchner FOM Hochschule (Foto: Archetype)

Frau Zirkelbach, jetzt mal Hand aufs Herz: Wie bewerten Sie Ihre Entscheidung für das berufsbegleitende Studium heute, nachdem Sie das vierte Semester fast geschafft haben?

Yvonne Zirkelbach: „Ich bin nach wie vor sehr froh darüber, dass ich diesen Schritt gewagt habe! Fachlich habe ich sehr viel gelernt, was ich national und international anwenden kann. Wenn ich beispielsweise ein Konzept zur Kundengewinnung erstelle, muss ich zwar das jeweilige Marktgeschehen im Land berücksichtigen, aber die Marketing-Grundlagen funktionieren überall gleich. Und wenn ich für Kunden wie IBM arbeite, die ja international aufgestellt sind, fühle ich mich einfach gut gerüstet für jegliche Kommunikationsaufgaben, sei es PR, Social Media oder Corporate Influencer-Programme.

Gab es – unabhängig vom Studienmodell – weitere Gründe für die Entscheidung zur FOM?

Yvonne Zirkelbach: Für mich war es tatsächlich auch ein wichtiges Kriterium, dass die FOM eine stiftungsgetragene Hochschule und damit finanziell abgesichert ist.

Birgit Heinold: Auch für uns als Unternehmen ist es wichtig, dass die FOM ein verlässlicher, solider und örtlich nahegelegener Partner ist. In München ist die FOM seit 20 Jahren aktiv und absolut etabliert. In Zukunft möchten wir uns gemeinsam weiterentwickeln und den Wissenstransfer zwischen Lehre und Praxis auch von unserer Seite aus unterstützen, beispielsweise, indem erfahrene Beraterinnen und Berater als Gastdozierende im Hörsaal aus der Praxis berichten.

Frau Heinold, Frau Zirkelbach, herzlichen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Silke Fortmann