• FOM
  • 2022
  • Juli
  • FidAR e.V. und FOM für mehr gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen

FidAR e.V. und FOM für mehr gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen

Initiative „NextGen“ sensibilisiert junge Frauen für Quote

v.l. Annette Jordan, FOM Studienberaterin Sabrina Foppe und Stacy Kott. (Foto: FOM)
v.l. Annette Jordan, FOM Studienberaterin Sabrina Foppe und Stacy Kott. (Foto: FOM)

Mehr Frauen in die Aufsichtsräte – das ist das erklärte Ziel des Vereins „FidAR– Frauen in die Aufsichtsräte“. Annette Jordan vom FidAR Komitee West besuchte das FOM Hochschulzentrum in Münster, um mit Studentinnen und Interessentinnen zu Themen wie Frauenquote, Female Empowerment und gleichberechtigte Teilhabe ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen der Netzwerkveranstaltung stellte sie u.a. die Initiative „NextGen“ vor, die junge, ambitionierte Frauen am Beginn und im Verlauf ihrer Karriere informieren und fördern möchte.

Wie wichtig es ist, Frauen zu sensibilisieren, zu motivieren und zu aktivieren, zeigen laut Jordan aktuelle Zahlen des „Women-on-Board-Index“ des Vereins FidAR. Aus dem Bericht gehe hervor, dass der durchschnittliche Frauenanteil in den Aufsichtsräten, der aktuell 187 im DAX, MDAX und SDAX sowie der im Regulierten Markt notierten, paritätisch mitbestimmten Unternehmen, nur 33,5 Prozent betrage. Sie empfiehlt Frauen z.B. sich in Netzwerke und Gremien einzubringen, um sichtbar zu werden und sich zu positionieren.

Anschließend gab Stacy Krott, Vertragsmanagerin bei Amprion GmbH, Einblicke in den Alltag einer Führungsfrau, mitsamt aller Herausforderungen. Sie berichtete, dass sie im Laufe ihres Werdegangs immer wieder mit schwierigen Alltagssituationen im Berufsleben konfrontiert worden sei und konnte den Teilnehmerinnen aus ihrer Erfahrung heraus wertvolle Tipps für die berufliche Praxis geben.

07.07.2022 | Münster

FidAR (Abk. für Frauen in die Aufsichtsräte) ist ein Netzwerk für Frauen und Männer. Ziel ist die paritätische Besetzung aller Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft. FidAR verfolgt diese Ziele im engen Austausch mit Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und in Kooperation mit den relevanten Wirtschafts- und Frauenverbänden.