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Berufsbegleitendes Master-Studium vom Arbeitgeber finanziert

„Studium bringt neue Denkansätze“

„Was ich im Hörsaal lerne, gleiche ich mit meinem Berufsalltag ab. Sich selbst und seine Vorgehensweisen hin und wieder zu hinterfragen und neue Methoden auszuprobieren, hilft ungemein, um weiterzukommen.“ Sagt Caspar Eisengarten, IT-Consultant bei der IKOR Gesellschaft IKOR Austria und Master-Student an der FOM Hochschule in Wien. Sein Arbeitgeber finanziert ihm das berufsbegleitende Studium „Business Consulting & Digital Management“. Für den FOM Studenten ist das „ein Zeichen großer Wertschätzung, für das ich sehr dankbar bin“.

05.04.2022 | Wien

Die FOM als Hochschule für Berufstätige kannte der gebürtige Leverkusener bereits aus seiner Heimat. „In Nordrhein-Westfalen ist die FOM sehr verbreitet, Freunde von mir haben am Kölner Hochschulzentrum studiert. Für meinen Arbeitgeber IKOR hatte ich zuvor am Hauptsitz in Hamburg gearbeitet, dort hätte ich auch studieren können“, berichtet Caspar Eisengarten. Doch dann habe er mit seiner Lebenspartnerin im vergangenen Jahr beschlossen, nach Wien zu ziehen. „Sie hat dort mehrere Jahre gelebt und uns gefiel die Stadt immer schon sehr gut.“ Dies sei auch mit seinem Arbeitgeber kein Problem gewesen, zumal IKOR ebenfalls einen Standort in Wien hat, so der FOM Student. „In der IT-Beratung habe ich eh keinen festen Arbeitsplatz. Wir sind auf Systemintegrationsprojekte für Banken und Versicherungen spezialisiert, da arbeite ich mit Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen europäischen Ländern zusammen.“

Auch das Unternehmen profitiert vom berufsbegleitenden Studium

Auf die Frage, ob er denn als Berater überhaupt noch etwas im Studiengang „Business Consulting & Digital Management“ lerne, antwortet Caspar Eisengarten lachend: „Sehr viel! Selbst im Modul ‘Grundlagen Business Consulting‘ habe ich einges mitgenommen, was mir heute hilft. Gleiches gilt für das Modul ‘Entscheidungsorientiertes Management‘, in dem ich gelernt habe, warum manche Dinge funktionieren und andere nicht. Insgesamt bringt mir das Studium in vielerlei Hinsicht neue Denkansätze.“ Auch das Transfer-Assessment im ersten Semester sei unglaublich hilfreich gewesen, so der FOM Student. „Ich mache mir heute ganz andere Gedanken darüber, wie ich an neue Dinge herangehe, wie ich Meetings strukturiere, um einen möglichst großen Output zu erhalten, und wie ich auf Kolleginnen und Kollegen zugehe.“ IKOR unterstützt das berufsbegleitende Studium finanziell und gibt Eisengarten die notwendigen zeitlichen Freiräume: „In der IT-Beratung sind vielfältige Kompetenzen gefragt, die sich mit Hilfe einer wissenschaftlichen Methodik hervorragend ausbauen lassen. Neben Fachwissen gehören dazu auch Führungskompetenzen sowie die Fähigkeit, Herausforderungen konstruktiv zu lösen“, sagt Torsten Duderstadt, der als Dock Manager den IKOR-Geschäftsbereich Project Excellence verantwortet. Personalentwicklung in Verbindung mit einem berufsbegleitenden Studium sei nicht nur interessant für einzelne Mitarbeitende. Auch das Unternehmen profitiere unmittelbar davon.

Caspar Eisengarten studiert berufsbegleitend an der FOM in Wien - finanziert vom Arbeitgeber (Foto: privat)

Perspektive: Teamleitung

Caspar Eisengarten ist gespannt, was er im aktuellen Semester an neuen Eindrücken und neuem Wissen mitnehmen wird. „Besonders freue ich mich auf das Thema Führung und Nachhaltigkeit, da ich perspektivisch ein eigenes Team leiten möchte.“ Für den Ausgleich und um den Kopf freizubekommen, setzt sich der 30-Jährige regelmäßig aufs Rennrad oder geht joggen. „Das berufsbegleitende Studium ist schon arbeitsintensiv, es erfordert gutes Zeitmanagement und Disziplin. Da ist ein sportlicher Gegenpool Gold wert.“