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26.09.2018 | Nürnberg

18. Arbeitsrechtliches Frühstück der FOM in Nürnberg

Was tun bei „Low Performance“ von Arbeitnehmern?

Wenn ein Arbeitnehmer eine unterdurchschnittliche Arbeitsleistung erbringt, kann das vielfältige Gründe haben. In jedem Fall stellt es den Arbeitgeber vor erhebliche Herausforderungen, wenn er das Verhalten ahnden möchte. Wann liegt nach arbeitsrechtlichem Verständnis eine „Low Performance“ vor und wie kann der Arbeitgeber reagieren? Antworten lieferte das 18. Arbeitsrechtliche Frühstück der FOM Hochschule in Nürnberg.

Prof. Dr. Rolf Otto Seeling ist Dozent an der FOM (Foto: Janine Baltes/ FOM)

Prof. Dr. Rolf Otto Seeling, Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Kanzlei „THORWART“ und Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM Hochschule in Nürnberg, konzentrierte sich in seinem Vortrag zuerst auf die Parameter, mit denen man „Low Performance“ ermitteln kann – dabei helfe ein Soll-Ist-Vergleich zwischen tatsächlich erbrachter Leistung und geschuldeter Leistung. Als Maßstab für die Bewertung dienen laut Prof. Dr. Rolf Otto Seeling sowohl frühere Leistungen des Arbeitnehmers als auch die Durchschnittsleistung von Kollegen. „Ergibt sich daraus eine Abweichung von mehr als einem Drittel, spricht man von einer „Low Performance“, so Seeling. In diesem Fall müsse über Ursachen und Konsequenzen nachgedacht werden, die der Professor in seinem Vortrag anschließend ausgiebig erläuterte.