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05.09.2018 | Essen

FOM Absolventin ausgezeichnet

Nadine Hoff erhält Karl-Goldschmidt-Preis 2018

Nadine Hoff, Absolventin der FOM Hochschule, hat den mit 5000 Euro dotierten Karl-Goldschmidt-Preis 2018 erhalten. In einem Festakt an der FOM in Essen würdigte Prof. Dr. Hans Kollmeier, Jurymitglied des Vergabekommitees des Karl-Goldschmidt-Preises, in seiner Laudatio den konsequent verfolgten Weg der Preisträgerin und die herausragende Abschlussarbeit zur Optimierung einer Vakuumanlage, die unmittelbar im Unternehmen umgesetzt wurde. Der Preis wird alljährlich ausgelobt für hervorragende Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften, die die Absolventen und Absolventinnen auf dem sogenannten Dritten Bildungsweg erreicht haben.

Verleihung des Karl-Goldschmidt-Preises 2018 mit v.l.: Georg Peters, stellvertretender Vorsitzender Goldschmidt-Stiftung, Florian von Gropper, Geschäftsführer Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH, Prof. Dr. Hans-Joachim Kollmeier, Jury-Mitglied und Laudator, Dr. Stephan Goldschmidt, Vorstandsvorsitzender Goldschmidt-Stiftung und Jury-Mitglied, Nadine Hoff (B.Eng.), Preisträgerin, Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor FOM Hochschule, Petra Neuwirth, Geschäftsleitung Ingenieur-Studiengänge FOM Hochschulzentrum Essen (Foto: Tom Schulte/FOM)

„Ich bin sehr stolz und freue mich über die Auszeichnung“, sagte die Absolventin des Fachbereichs Maschinenbau (Kooperationsstudiengang mit der Hochschule Bochum).in ihrer Dankesrede. „Von Kind auf war es mein Wunsch, Ingenieurin zu werden.“ Seit sechs Jahren arbeitet Nadine Hoff jetzt bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg. Das Maschinenbaustudium hat ihr bei der beruflichen Weiterentwicklung sehr geholfen. „Nach meinem Studienabschluss bin ich als Fachgebietsleiterin in einen anderen Firmenbereich gewechselt. Hier trage ich mehr Verantwortung und ich verdiene mehr Geld“, so die 40-Jährige.

Mit Ausdauer und Selbstdisziplin hat sich die Duisburgerin auf ihrem Bildungsweg erfolgreich fortbewegt und auch in der „Männerdomäne Ingenieurwesen“ gut zurecht gefunden. „Mir macht das nichts aus, da ich seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn stets in einer Männerdomäne tätig war“, betonte Hoff. Nach ihrer Ausbildung als Chemikantin bei der Bayer AG in Krefeld arbeitete Hoff unter anderem auch als Energieelektronikerin bei einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn.

Die Verleihung des Preises war eingebettet in die Eröffnung des Wintersemesters der Ingenieurstudiengänge an der FOM. Rund 55 Fachkräfte und Angestellte aus technischen Berufen starteten in ihr berufsbegleitendes Studium und sind damit potenzielle Kandidaten, in Zukunft ebenfalls mit dem Karl-Goldschmidt-Preis ausgezeichnet zu werden 

Preisträgerin Nadine Hoff bereut ihre Entscheidung zu studieren jedenfalls nicht: „Das Studium an der FOM ist sehr strukturiert und die Kombination aus praktischem und theoretischem Wissen bringt große Vorteile mit sich.“