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14.09.2018 | Essen

Personaler diskutierten bei der Ausbilderkonferenz in Essen

Was erwarten Schüler von ihrem künftigen Arbeitgeber?

v. l. n. r. Sabine Gonschior (Manager Human Resources bei der MEDION AG), Prof. Dr. Helena Wisbert (FOM Professorin für Vertrieb & Marketing), Dagmar Schneider (Geschäftsleitung Hochschulzentrum Essen), Prof. Dr. Anja Seng (FOM Professorin für Personalmanagement) und Holger Koch (Gründer und Geschäftsführer Trendence Institut)

Ausbildung, Ausbildungsplatzsuche, Arbeitgeberattraktivität und Entscheidungsfindung – das waren die Kernbegriffe auf der Ausbilderkonferenz 2018 an der FOM in Essen. Mehr als 40 Personaler kamen zu der gemeinsamen Veranstaltung von FOM und IHK, bei der die aktuellen Ergebnisse des Trendence Schülerbarometers im Mittelpunkt standen. Dabei präsentierte Holger Koch, Gründer und CEO des Trendence Instituts, Zahlen und Fakten einer Befragung von bundesweit 20.000 Schülern. Wodurch werden junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beeinflusst, welche Erwartungen haben die künftigen Nachwuchskräfte an Unternehmen? 

Eine wichtige Erkenntnis der Befragung: Bei der Entscheidungsfindung sind die eigenen Eltern noch immer die wichtigsten Ansprechpartner, aber auch sogenannte Influencer oder Idole aus Musik und Medien spielen eine Rolle. Außerdem: Schüler nutzen vermehrt die Berufsberatung an Schulen, was Unternehmen wiederum dazu bringt, sich häufiger in Schulen vorzustellen. Weiterer Fakt der Umfrage: Knapp 88 Prozent der befragten Schüler entscheiden sich erst für die Branche, in der sie arbeiten wollen und wählen dann das Unternehmen.

In drei Workshops ging es anschließend um „Faire Ausbildung“ als neues Arbeitgebersiegel, einen Einblick in die Ansprache von Nachwuchskräften am Beispiel des Elektronikkonzerns Medion und um zielgruppengerechtes Ausbildungsmarketing in Zeiten von Social Media & Co. Hier gab FOM Professorin Dr. Helena Wisbert Tipps zum Umgang mit Social Media im Azubi-Recruiting. Wichtig sei vor allem der richtige Umgang mit Social Media-Kanälen. Damit beispielsweise ein Austausch mit aktuellen Azubis gelingt, müsse von Seiten der Unternehmen das Vertrauen vorhanden sein, diese die Aktivitäten auch steuern zu lassen.