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25.10.2018 | Duisburg und Wesel

Gesund am Arbeitsplatz

Können Firmen ihre Mitarbeitenden vor Burnout und Depressionen schützen?

Ines Leuchtenberg an der FOM in Wesel
Ines Leuchtenberg erkläuterte die Auswirkungen von Depressionen (Fotos: FOM)

Bis zu 50.000 Gedanken gehen uns täglich durch den Kopf. Woher sie kommen und wie wir sie nutzen können, um unser Leben und das anderer Menschen zu verändern, war eines der zentralen Themen beim Gesundheitsforum „RundUm Gesund“ der FOM Hochschulzentren Duisburg und Wesel. Bei der Veranstaltung ging es auch um die Frage, welche Maßnahmen Unternehmen für Mitarbeitende treffen können, die von Burnout und Depressionen bedroht sind.

Susanne Drost an der FOM in Wesel
Susanne Drost sprach über die Macht der Gedanken und gab den Gästen auch praktische Übungen mit auf den Weg.

Rund 70 interessierte Experten und Unternehmensvertreter waren nach Wesel gekommen, um sich mit dem Tabu-Thema „Depression“ auseinanderzusetzen. Nach einem Einführungsvortrag durch Diplom-Sozialarbeiterin Ines Leuchtenberg, die das Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel vorstellte, setzte sich Susanne Drost, Lifecoach und Trainerin, mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die eigenen Gedanken auf die Persönlichkeit eines Menschen haben. Ihre Botschaft: Mit „richtigem“ Denken kann jeder das eigene Leben ändern und auch im Arbeitsumfeld Teamspirit fördern. „Wer denkt, er kann, der kann“, so die Expertin.

Heinz-Peter Hippler
Heinz-Peter Hippler gab Tipps, wie Unternehmen psychische Belastungen am Arbeitsplatz vermeiden können.

Anschließend sprach der Coach und Heilpraktiker Heinz-Peter Hippler darüber, wie Unternehmen psychische Belastungen am Arbeitsplatz vermeiden können. Er zeigte auf, bei welchen Anzeichen Vorgesetzte hellhörig werden sollten, worauf jeder einzelne Mitarbeiter selbst achten müsse und welche konkreten Präventionsmaßnahmen Unternehmen anbieten könnten.