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17.10.2018 | Hamburg

FOM Mentoring-Programm

„Ich kann’s nur empfehlen!"

Ole Knoblich hat bereits einen Bachelor-Abschluss in Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: FOM)
Ole Knoblich hat bereits einen Bachelor-Abschluss in Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: FOM)

Ole Knoblich ist Inhaber des Hamburger Pflegedienstes Sali, studiert berufsbegleitend in den Masterprogrammen Human Resource Management (4. Semester) und Public Health (1. Semester) am Hamburger FOM Hochschulzentrum und berichtet von seinen Erfahrungen als Mentor.

Sie begleiten im Rahmen des FOM Mentorings-Programms gerade Ihren dritten Mentee beim Studienstart. Warum engagieren Sie sich als Mentor?

Ich kenne die Fragen, die man am Anfang hat: Wie schreibt man eigentlich eine Hausarbeit? Sind Lerngruppen wichtig? Ich war selbst in dieser Situation, als ich vor fünf Jahren im ersten Semester meines Bachelor-Studiums war. Man weiß noch nicht, was auf einen zukommt und überschätzt sich leicht, etwa beim Zeitmanagement. Da hat man vielleicht ein ganzes Semester Zeit für die Hausarbeit, fängt aber erst zwei Wochen vor dem Abgabetermin an. Es hilft, wenn man jemanden hat, der das aus eigener Erfahrung kennt und der einem einen Rat geben kann. Das mache ich gern.

Was tun Sie konkret als Mentor?
Die FOM stellt die Mentoring-Tandems für ein Jahr zusammen. In dieser Zeit stehe ich als Ansprechpartner für meinen Mentee zur Verfügung – und wenn es sich ergibt, auch darüberhinaus. Sinnvoll ist meine Unterstützung dann, wenn nach den ersten Wochen ganz konkrete Fragen aufkommen. Dann treffe ich mich mit meinem Mentee, oder er oder sie ruft mich an oder mailt mir. Im ersten Semester gibt es vielleicht drei oder fünf solcher Kontakte. Das heißt, der Zeitaufwand ist überschaubar – je nach Bedarf sind es nicht viel mehr als eine oder zwei Stunden im Monat.

Was nützt Ihnen das selbst?
Es macht mir Spaß, das ist das Eine. Außerdem ist es eine spannende Bereichung: Manchmal fragt mich ein Mentee ganz banale Dinge, über die ich gar nicht mehr nachdenke, weil ich schon lange arbeite und studiere. Ein guter Anlass, sich noch einmal zu hinterfragen – das erlebe ich auf ähnliche Weise in meinem Betrieb mit meinen Azubis. Als Mentor profitiert man also auch selbst davon, wenn man sich mit dem Studierenden auf Augenhöhe austauscht, und man erweitert nebenbei sein eigenes Netzwerk. Dazu kommt: Oft kann man auch beim Arbeitgeber mit einer solchen Erfahrung punkten. Mentor zu sein, schult die soziale Kompetenz. Ich kann’s nur empfehlen.