• FOM
  • 2018
  • Oktober
  • Aufstieg durch Bildung - Ergebnisse der Absolventenstudie 2018
18.10.2018

Aufstieg durch Bildung

Studie zu Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden Studium

Aufstieg durch Bildung – ein zentrales bildungspolitisches Thema, mit dem sich die FOM seit vielen Jahren befasst. Gemeinsam mit über 60 deutschen Hochschulen führt sie unter der Koordination des unabhängigen Instituts für angewandte Statistik (ISTAT) das Kooperationsprojekt Absolventenstudien, kurz: KOAB, eine Vergleichserhebung unter Absolventinnen und Absolventen, durch. Anderthalb bis zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss werden sie eingeladen, sich an dieser Erhebung zu beteiligen.

 

Im Rahmen des Projekts werden jährlich etwa 70.000 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aus ganz Deutschland zu ihrem Berufsweg befragt, zuletzt von Oktober 2017 bis Februar dieses Jahres. 

Für die aktuelle Studie wurden somit Personen befragt, die 2016 ihr Bachelor- oder Master-Studium abgeschlossen haben. Die Themen waren Studienmotive, Studien- und Berufserfolg in Form des aktuellen Gehaltes, Gehaltsentwicklung seit Studienbeginn, aktuelle Verantwortung im Beruf und Entwicklung der Verantwortung seit Studienbeginn. Als Studienerfolg wurde die Abschlussnote herangezogen. Ein besonderer Fokus der Studie lag auf dem Vergleich zwischen Studierenden aus einem akademisch geprägten Elternhaus, bei denen mindestens ein Elternteil über einen Hochschulabschluss verfügt, und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist. 

Die wichtigsten Ergebnisse der FOM-seitigen Auswertung des Datensatzes sind:  

  1. Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten nutzen verstärkt berufsbegleitende Studienangebote und haben beruflichen Erfolg. Sie starten mit derselben Qualifikation wie Kinder aus Akademiker-Familien, gemessen an der Note der Hochschulzugangsberechtigung, und sind nach ihrem Studium genauso erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf.

  2. Die Motivation für ein berufsbegleitendes Studium ist primär der Wunsch nach (persönlicher) Weiterentwicklung. Materielle Gründe und Arbeitsmarktchancen spielen eine wichtige, aber nachgeordnete Rolle. Sozialer Druck, ein Studium absolvieren zu müssen, spielt keine Rolle.

  3. Absolventinnen und Absolventen berufsbegleitender Studiengänge sind unabhängig von der Bildungsschicht, aus der sie stammen, beruflich sehr erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf.

 

„Berufsbegleitende Studienangebote bieten wertvolle Aufstiegschancen und deren Absolventinnen und Absolventen sind im Beruf mit wichtigen praxisorientierten Kompetenzen ausgestattet“, freut sich der FOM Qualitätsmanagementbeauftragte Bernhard Minke M.A., unter dessen Leitung die FOM-seitige Analyse der Daten durch Qualitätsmanagerin Dr. Gina Mende erfolgte.

„Die Absolventenstudie weist nach, dass sich ein berufsbegleitendes Studium auszahlt“, ergänzt FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier resümiert: „Das sind positive Signale für die FOM Hochschule und eine weitere Bestätigung des deutschlandweiten Studienmodells, auf deren Basis wir unsere Studiengänge weiterentwickeln.“