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26.10.2018 | Bremen

4. Ausbilderkonferenz in Bremen

Austausch über Arbeitgeber der Zukunft

Nadja Georgi, Senior Research Consultant, stellte an der FOM in Bremen die aktuellen Ergebnisse des Trendance Schülerbarometers vor (Foto: FOM / M. Rospek).
Nadja Georgi, Senior Research Consultant, stellte an der FOM in Bremen die aktuellen Ergebnisse des Trendance Schülerbarometers vor (Foto: FOM / M. Rospek).

Die Generation Z macht sich bereit für den Arbeitsmarkt. Was bedeutet das für Arbeitgeber und wie wirken sich Berufsziele, Bedürfnisse und Wünsche von Schülern auf die Anforderungen an das Employer Branding aus? Zu diesen und weiteren Fragen tauschten sich Personaler auf Einladung des AGA Unternehmensverbandes und der FOM Hochschule in Bremen aus.

Rund 20 Personalverantwortliche, davon die meisten Ausbildungsleiter von Bremer Unternehmen, diskutierten über die aktuellen Ergebnisse des Trendance Schülerbarometers. Nadja Georgi, Senior Research Consultant, beim Trendence Institut, präsentierte Zahlen und Fakten einer Befragung von 20.000 Schülern an 700 Schulen in Deutschland über Wunscharbeitgeber und Karrierepläne. Abgefragt wurde u.a. wodurch junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beeinflusst werden und welche Erwartungen die künftigen Nachwuchskräfte an Unternehmen haben.

Ein Ergebnis der Befragung lautet, dass bei der Entscheidungsfindung für einen Arbeitgeber die Eltern immer noch die wichtigsten Ratgeber sind, aber ihr Einfluss nimmt ab. Schüler verlassen sich bei Entscheidungen zu ihrer beruflichen Zukunft mehr auf ihr eigenes Urteil und nutzen mit steigender Tendenz soziale Netzwerke, um sich über Beruf und Karriere zu informieren – deshalb sollten Arbeitgeber auch dort präsent sein. Weiterer Fakt der Umfrage: Knapp 88 Prozent der befragten Schüler entscheiden sich erst für die Branche, in der sie arbeiten wollen und wählen dann ein Unternehmen aus.

Im Anschluss gab FOM Professorin Dr. Helena Wisbert Tipps zum Umgang mit Social Media in Bezug auf Employer Branding. Ihre AZUBI-Faustformel lautete:

A: Authentisch
Z: Zielgruppengerechte Ansprache
U: Unternehmenscontent
B: Beschleunigte Kommunikation
I: Interesse wecken