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  • Weihnachtsumfrage 2018 - Das junge Frankfurt kauft Weihnachtsgeschenke spät und online
20.11.2018 | Frankfurt a. M.

Mit durchschnittlich 489 Euro liegt Frankfurt über dem Bundesdurchschnitt für Weihnachtsgeschenke

Junge Frankfurter informieren sich über Social Media, kaufen spät und online

FOM Weihnachtsumfrage ifes Hochschule Studie Frankfurt
Foto: gettyimages/Jelena Danilovic

Während Frankfurter Babyboomer (53 – 63 Jahre) und Traditionalisten (64 - 99 Jahre) dem stationären Handel treu bleiben und Weihnachtsgeschenke im Einkaufszentrum, Warenhaus und Fachgeschäft in der Stadt kaufen, ist die Generation Y vor Weihnachten überwiegend im Netz unterwegs. 83 Prozent der 23- bis 37-Jährigen kaufen Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten online. Im Bundesdurchschnitt werden 472,30 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben – Frankfurt liegt mit 489 Euro durchschnittlich darüber.

Die sozialen Netzwerke nehmen eine zunehmend größere Bedeutung bei der Kaufentscheidung ein: Schon 47 Prozent der 12- bis 22-Jährigen (Generation Z) informieren sich überwiegend bei Facebook, Instagram und Co. über Art und Qualität der Geschenke. Auf Platz zwei und drei folgen Empfehlungen von Freunden und Bekannten mit 40 Prozent und Bonus- und Rabattsysteme mit 19 Prozent. Die ältere Generation vertraut mit Abstand vor allem auf Empfehlungen (59 Prozent) und klassische Medien (29 Prozent).

Unterschiedlich ist auch der Zeitpunkt des Kaufs: Je jünger desto kurzfristiger und je älter desto langfristiger wird der Weihnachtseinkauf geplant und realisiert. Während die Älteren bereits im Oktober mit der Planung beginnen, kaufen viele jüngere Frankfurterinnen und Frankfurter erst in den letzten acht Tagen vor dem Fest. Bei den 12- bis 22-Jährigen ist das rund die Hälfte (51,1 Prozent), bei den 23- bis 37-Jährigen 42,3 Prozent. Dies alles sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der FOM Hochschule in Frankfurt am Main, bei der Studierende 1.061 face-to-face-Interviews in Frankfurt durchführten.

Was schenken die Frankfurterinnen und Frankfurter?

Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen Geschenkgutscheine (53 Prozent), gefolgt von Kosmetik und Körperpflege (47 Prozent), Bekleidung (44 Prozent) sowie Uhren und Schmuck (42 Prozent). Frankfurter sind im Vergleich zu Frankfurterinnen übrigens vergleichsweise spät dran beim Geschenkekauf. Tipps und Hinweise können dem Partner also sogar noch bis zum 22. Dezember gegeben werden. 7,2 Prozent der Frankfurter gaben an, noch am 23./24. Dezember den Großteil ihrer Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Zur Umfrage

Die FOM Weihnachtsumfrage wurde unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser von der FOM Hochschule, ifes-Institut für Empirie und Statistik, durchgeführt. Rund 5.000 Studierende befragten in face-to-face-Interviews mit standardisierten Fragebögen bundesweit rund 56.000 Frauen und Männer im Alter ab 12 Jahren, quotiert nach Geschlecht und Alter.

Die Frankfurter sowie die komplette Umfrage finden Sie unter fom.de/weihnachtsbefragung2018 zum Download.