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21.11.2018 | Hamburg

Durchschnittlich 482 Euro geben Hamburger für Geschenke aus

Junge Hamburger kaufen spät und online – Ältere bevorzugen stationären Handel

Foto: gettyimages/Jelena Danilova
Foto: gettyimages/Jelena Danilova

Die unter 50-Jährigen Hamburger Bürger kaufen ihre Weihnachtsgeschenke immer häufiger im Internet: 76 Prozent der 12- bis 22-Jährigen und sogar 86 Prozent der 23- bis 37-Jährigen bestellen einen Großteil der Präsente online. Über alle Altersklassen und Geschlechter hinweg planen die Menschen in Hamburg dieses Jahr rund 482 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Damit investieren sie zehn Euro mehr als der Bundesdurchschnitt.Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der FOM Hochschule, bei der Studierende 2.575 Hamburger in Face-to-face-Interviews zu ihrem Einkaufsverhalten zu Weihnachten befragten.

Neben der Empfehlung und Beratung durch Freunde und den Fachhandel nehmen soziale Medien eine zunehmend größere Bedeutung bei der Kaufentscheidung ein: Schon 46 Prozent der 12- bis 22-Jährigen informieren sich überwiegend online bei Facebook, Instagram und Co. über mögliche Geschenke. Trotzdem müssen sich Fachhandel und Warenhäuser keine Sorgen machen, denn bevorzugte Einkaufsorte von insbesondere älteren und finanzstarken Käuferschichten (ab 53 Jahren) bleiben Einkaufszentren und Fachgeschäfte sowie Warenhäuser in der Stadt.

Unterschiedlich ist auch der Zeitpunkt des Kaufs: Je jünger desto kurzfristiger und je älter desto langfristiger wird der Weihnachtseinkauf geplant und realisiert. Während die Älteren bereits im Oktober mit der Planung beginnen, kaufen viele der Generation Y und Z erst in den letzten acht Tagen vor dem Fest. Bei den 12 bis 22-Jährigen sind das 35,9 Prozent, bei den 23- bis 37-Jährigen immerhin noch 32,6 Prozent.

Was schenken die Hamburgerinnen und Hamburger?
Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen unverändert die Geschenkgutscheine (51%), dicht gefolgt von Konzert- bzw. Theaterkarten (49 %), Büchern (47%), Kosmetik (46%) sowie Uhren und Schmuck (42%). Erstaunlich ist hier, dass es bei den einzelnen Altersgruppen nur geringe Unterschiede in der Hitliste der Geschenke gibt.

Zur Umfrage
Die FOM Weihnachtsumfrage wurde unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser, stellvertretender Direktor des Instituts für Empirie & Statistik der FOM Hochschule, durchgeführt. Rund 5.000 Studierende befragten in Face-to-face-Interviews mit standardisierten Fragebögen bundesweit rund 56.000 Frauen und Männer im Alter ab 12 Jahren, quotiert nach Alter und Geschlecht.

Die bundesweiten und regionalen Ergebnisse finden Sie unter: fom.de/weihnachtsbefragung2018