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20.11.2018 | Augsburg

FOM befragte 361 Augsburgerinnen und Augsburger

Budget für Weihnachtsgeschenke geringer als der Bundesdurchschnitt – mehr Internetkäufe geplant

Foto: GettyImages

Junge Menschen in Augsburg und Umgebung kaufen ihre Weihnachtsgeschenke dieses Jahr vermehrt im Internet: Während 83 Prozent der 12- bis 22-Jährigen ihre Präsente online bestellen, sind dies bei den 23- bis 37-Jährigen sogar 84 Prozent. Über alle Generationen hinweg planen die Bürgerinnen und Bürger in Augsburg, 464 Euro und damit rund acht Euro weniger als der Bundesdurchschnitt für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Bei der diesjährigen Weihnachtsumfrage der FOM Hochschule hatten Studierende insgesamt 361 Menschen in Augsburg und Umgebung zu ihrem Einkaufsverhalten vor dem Fest befragt.

Beim Thema „Informationsverhalten“ gewinnen soziale bzw. digitale Medien weiter an Bedeutung: Neben der persönlichen Empfehlung von Freunden und Bekannten (63%) informieren sich die Augsburger vor der Kaufentscheidung vor allem auf Suchmaschinen im Internet (58%), durch Kundenbewertungen im Internet (47%) bzw. via Smartphone (46%) über Art und Qualität der Geschenke. Dennoch müssen sich Fachhandel und Warenhäuser in der Fuggerstadt keine Sorgen machen: Vor allem ältere und finanzstarke Käuferschichten bleiben dem Einzelhandel treu. 64 Prozent der 53- bis 63-Jährigen und 81 Prozent der über 63-Jährigen gaben an, dass sie sich im stationären Handel informieren und dort auch kaufen.

Vor allem Jüngere kaufen ihre Geschenke kurzfristig
Der Kaufzeitpunkt selbst ist nach Generationen gefächert ebenfalls unterschiedlich. Während jeder zweite über 63-Jährige bereits im Oktober oder früher mit der Planung beginnt, kaufen viele jüngere Augsburger ihre Präsente erst in den letzten acht Tagen vor dem Fest: bei den 12- bis 22-Jährigen sind das 41,3, bei den 23- bis 37-Jährigen sogar 45,4 Prozent.

Auf der Beliebtheitsskala der bevorzugten Weihnachtsgeschenke stehen über alle Generationen hinweg Gutscheine (54%) ganz oben, gefolgt von Kosmetik (46%), Büchern und Schreibwaren (43%) sowie Spielwaren, Uhren und Schmuck (jeweils 41%).

Zur Umfrage
Die FOM Weihnachtsumfrage wurde unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser, stellvertretender Direktor des Instituts für Empirie & Statistik der FOM Hochschule, durchgeführt. Rund 5.000 Studierende befragten in Face-to-face-Interviews mit standardisierten Fragebögen bundesweit rund 56.000 Frauen und Männer im Alter ab 12 Jahren, quotiert nach Alter und Geschlecht. Die bundesweiten Ergebnisse finden Sie unter fom.de/weihnachtsbefragung2018 zum Download.