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09.05.2018 | München

FOM Student als Praxis-Experte auf Tagung in Florenz

„Künstliche Intelligenz in der Logistik muss reguliert werden“

FOM Student Dominic Loske (Foto: privat)

Dass Obst und Gemüse noch frisch sind, wenn sie in der Auslage des Supermarktes liegen, hat vor allem etwas mit Logistik zu tun. Dominic Loske weiß das genau: Er ist Transportleiter bei einer großen deutschen Handelskette und studiert an der FOM Hochschule in München „Logistik & Supply Chain Management“. Und obwohl er seinen Master-Abschluss noch nicht in der Tasche hat, sprach er bereits als Praxis-Experte bei einer internationalen Tagung in der Toskana.

„Künstliche Intelligenz in der Logistik bietet unglaublich großes Potenzial, muss aber reguliert werden“, bestätigte Dominic Loske in Florenz und zeigte in seinem Vortrag auf, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden darauf vorbereiten können. Zu der Konferenz hatte ihn der Mit-Organisator Prof. Dr. Matthias Klumpp, Direktor des ild Instituts für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM, eingeladen. „Professor Klumpp wusste aufgrund meiner früheren Veröffentlichungen, dass ich über umfangreiches Wissen in der Handelslogistik verfüge und mich mit Digitalisierung in der Distributions- und Filiallogistik beschäftige. Ich habe mich sehr über die Einladung zur Konferenz gefreut und bin stolz, auf internationalem Parkett dabei gewesen zu sein“, so der Master-Student.

Münchner FOM Student als Praxis-Experte auf Tagung in Florenz (Foto: FOM)

In Kontakt zum ild kam Dominic Loske während eines Blockseminars im Rahmen seines Studiums. „Ich hatte eine Seminararbeit zum Thema Fair Trade geschrieben und wollte das Ergebnis gerne veröffentlichen“, erinnert sich der heute 26-Jährige. Der ersten Publikation folgten weitere, u.a. ein Ansatz zur Optimierung der Filiallogistik durch Augmented Reality. In der ild Schriftenreihe beteiligte sich der Student mit einem Beitrag zur wertschöpfungsorientierten Analyse der Fairtrade-Kaffee Supply Chain. „Meine Professoren haben mich immer unterstützt, wissenschaftliche Ergebnisse zu veröffentlichen. Das passt absolut zum Praxistransfer-Ansatz, den die FOM verfolgt.“ Das Zusammenspiel von guter Lehre und angewandter Forschung habe ihn von Studienbeginn an fasziniert, so Loske. „An der FOM kann ich Fragestellungen aus meinem beruflichen Umfeld mit der wissenschaftlichen Fach- und Methodenkompetenz kombinieren. Das hat meinen Horizont schon jetzt erheblich erweitert.“

Aktuell steht die nächste Seminararbeit des Logistik-Studenten vor der Veröffentlichung. Darin geht es um die Parkplatznot von Lkw an Raststätten. Und auch das Thema für die Master-Thesis steht schon fest: „Ich werde ein Digitalisierungs-Projekt meines Unternehmens, das im Mai startet, wissenschaftlich begleiten. Dazu werde ich eine Methode entwickeln, mit der ich den Erfolg oder Misserfolg eines veränderten Digitalisierungsgrades qualitativ und quantitativ messen kann“, beschreibt Loske.