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08.05.2018 | München

#ungleichwargestern

Kampagne „Münchner Selbstverständlichkeiten“ vorgestellt

Unter dem Motto „Münchner Selbstverständlichkeiten“ ist eine neue Kampagne für mehr Chancengleichheit im Berufsleben gestartet. Die Initiative FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte) Süd setzt sich zusammen mit 18 Frauennetzwerken u.a. für die Teilhabe von Frauen an Führungspositionen sowie gleiches Entgelt für gleiche Arbeit ein. An der FOM in München wurde das Projekt mit dem Hashtag #ungleichwargestern vor über 130 Zuhörerinnen und Zuhörern vorgestellt.

Prof. Dr. Anja Seng in Aktion (Foto: Christian Vogel)

In seiner Keynote ging Prof. Dr. Andreas Peichl auf das Thema „Gleichstellung“ in der Bundesrepublik ein. Deutsche Unternehmen könnten es sich nicht länger leisten, Frauen zu benachteiligen, so der Experte. Sei es bei den Aufstiegschancen oder beim Gender Pay Gap: Wer das Fachkräftepotenzial nutzen wolle, komme an Frauen nicht vorbei. Anschließend stellte Elke Benning-Rohnke die Kampagne „Münchner Selbstverständlichkeiten“ vor: „Gleichberechtigte Teilhabe sollte eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft sein. Viele andere Länder beweisen uns, dass es möglich ist – warum also nicht auch bei uns?“, so die FidAR Vize-Präsidentin.

Prof. Dr. Anja Seng, Dozentin und Rektoratsbeauftragte für Diversity Management an der FOM Hochschule, beschrieb anschaulich, was Unternehmen tun könnten, um Gleichberechtigung zu erreichen: „Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass nicht die Frauen sich ändern müssen, sondern die Spielregeln“, zitierte sie eine renommierte Professorin der Harvard University. „Freiwillige Selbstverpflichtungen sowie die systematische Nutzung von Zahlen, Daten und Fakten zu Entgelt-, Bonus- und Beförderungsverhältnissen innerhalb der eigenen Organisation scheinen vielversprechende und zugleich einfach realisierbare Ansätze zu sein“, betonte Seng.