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  • digitalk an der FOM Düsseldorf: "Digitalisierung ist eine Kulturfrage“
18.05.2018 | Düsseldorf

200 Gäste beim digitalk an der FOM in Düsseldorf

„Digitalisierung ist eine Kulturfrage“

„Digitalisierung von Wirtschaft und Staat – quo vadis Deutschland?“ Mit dieser provokanten Frage beschäftigten sich jetzt rund 200 Expertinnen und Experten der Digitalen Stadt Düsseldorf. Sie trafen sich zum Digitalk im FOM Hochschulzentrum an der Toulouser Allee. Das Netzwerktreffen der Unternehmer und Entscheidungsträger der Informations- und Kommunikationstechnik(IuK)-Metropole Düsseldorf war auf Einladung der FOM erstmals auf dem neuen Campus in Derendorf. Sehr zur Freude der Veranstalter und von FOM Gesamtgeschäftsleiter Daisuke Motoki nahm auch Oberbürgermeister Thomas Geisel an der Veranstaltung teil. „Als Nachbar habe ich den Bau des neuen Hochschulzentrums aus nächster Nähe verfolgt, und ich bin froh, nun zum ersten Mal in diesem wunderbaren Gebäude zu sein“, sagte Geisel in seiner Begrüßung. „Die FOM hat einen festen Platz in unserer Stadt und bereichert die ohnehin schon sehr ausgeprägte Hochschullandschaft in Düsseldorf.“

Stephan Schneider (links) begrüßt OB Thomas Geisel an der FOM Düsseldorf (Foto: Digitale Stadt Düsseldorf)

Zum Thema diskutierten unter der Moderation von Stephan Schneider, Vorstandsvorsitzender Digitale Stadt Düsseldorf, Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW, Prof. Dr. Malcolm Schauf, Wissenschaftlicher Studienleiter Master-Studiengänge an der FOM Düsseldorf und Präsident des Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb) sowie Nina Kataeva, Principal, The Boston Consulting Group, Wien.

„Die digitale Infrastruktur ist maßgeblich für die Digitalisierung“, so Dammermann, der seit Juli vergangenen Jahres als Staatssekretär unter anderem für die Digitalisierung im Land verantwortlich ist. NRW sei für den digitalen Wandel sehr gut aufgestellt: „Ziel der Landesregierung ist es, die Chancen der Digitalisierung konsequent und in der ganzen Breite zu nutzen.“

Dass Deutschland beispielsweise beim Thema Breitbandausbau noch deutlich hinterherhinkt machte Prof. Dr. Malcolm Schauf deutlich: „Es geht darum, viel Geld in die Hand zu nehmen, um den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur schnell voranzutreiben“, so Schauf. „Was Digitalisierung bedeutet, das Ausmaß der Umbrüche, haben viele Politiker einfach noch nicht verstanden.“ Digitalisierung sei eine Kulturfrage: „Man muss sich auf die Änderungen einlassen – in den Unternehmen, in der Familie.“

Nina Kataeva stellte klar: „Digitalisierung bedeutet lebenslanges Lernen. Der Arbeitsmarkt verändert sich und stellt neue Ansprüche an die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Wie spannend, vielfältig und zukunftsweisend das Thema ist, zeigte sich in den Kurzvorträgen der drei Referenten und in der anschließenden Diskussion sowie beim regen Netzwerk-Austausch zum Abschluss.

Hier sehen Sie den Trailer zum digitalk an der FOM Düsseldorf. 

Die rund 200 Teilnehmer wurden kurzweilig informiert (Foto: Digitale Stadt Düsseldorf)