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01.06.2018 | Bremen

Arbeitsrechtliches Frühstück

Praktischer Umgang mit dem Teilzeitrecht

Prof. Dr. Tim Jesgarzewski (Mitte) mit dem Geschäftsleiter der FOM in Bremen, Dr. Marc Förster (rechts) und Gast Dr. Marc Brockmann (links), Geschäftsführer der Lebenshilfe Rotenburg-Verden (Foto: FOM).
Prof. Dr. Tim Jesgarzewski (Mitte) mit dem Geschäftsleiter der FOM in Bremen, Dr. Marc Förster (rechts) und Gast Dr. Marc Brockmann (links), Geschäftsführer der Lebenshilfe Rotenburg-Verden (Foto: FOM).

Teilzeit statt Vollzeit – dieses Arbeitszeitmodell wird immer beliebter. Im Mittelpunkt des „4. Arbeitsrechtlichen Frühstücks“ der FOM in Bremen stand deshalb das Thema Teilzeitrecht. Gerade bei jungen Menschen scheint der Freizeitwert eine große Rolle zu spielen, sodass der rechtliche Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung bzw. nach Reduzierung der Arbeitszeit immer häufiger bei Arbeitgebern angefragt wird. Das bestätigten auch die teilnehmenden Unternehmensvertreter beim offenen Austausch.

Mit der Reduzierung der Arbeitszeit geht die Frage nach passenden Arbeitszeitmodellen einher. Aus Sicht des Arbeitnehmers ist der Wunsch nach Teilzeit nachvollziehbar, denn weniger Arbeit bedeutet mehr Zeit für andere Dinge, doch weniger Arbeitszeit sorgt beim Arbeitgeber oftmals für personelle Engpässe. Im Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte müssen Unternehmen dem Wunsch nach Reduzierung der Arbeitszeit häufig stattgeben, um gute Mitarbeitende nicht zu verlieren. „Wenn Chef und Mitarbeiter sich einig sind, ist Teilzeit eine tolle Sache. Wenn nicht, ist eine genaue Kenntnis der Gesetzeslage erforderlich“, so Referent Prof. Dr. Tim Jesgarzewski. Gerade Betriebe mit personalintensivem Service wie etwa soziale Einrichtungen und Hotels stünden damit vor handfesten Problemen. Hier brauche es findige Lösungen, damit am Ende die Qualität der Dienstleistung nicht leide.