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25.06.2018 | München

Sonderpreis für zwei Münchner FOM Studentinnen

Idee zur Digitalisierung von Kommunen auf CEBIT vorgestellt

FOM Studentinnen Ursula Göpfert und Ursula Welscher mit Prof. Dr. Gerald Mann
V.l.: FOM Studentinnen Ursula Göpfert und Ursula Welscher mit Prof. Dr. Gerald Mann (Foto: privat)

Das Netzwerk „kommune.digital“ hat die beiden Münchner FOM Studentinnen Ursula Göpfert und Ursula Welscher mit dem „impulse.digital“-Sonderpreis ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs waren Ideen für den digitalen Wandel von Kommunen gefragt. Auf der diesjährigen CEBIT in Hannover stellten die Preisträgerinnen ihre Projektidee vor.

Das Hauptaugenmerk der beiden Studentinnen richtet sich auf digitale Entwicklungsmöglichkeiten und das Schaffen von digitalem Bewusstsein in der Kommune. „Der digitale Wandel ist geprägt von großer Dynamik und macht weder vor dem einzelnen Menschen, noch vor Organisationen oder der Wirtschaft halt“, so Ursula Göpfert, die gemeinsam mit ihrer Co-Preisträgerin an der FOM in München Wirtschaftsinformatik studiert. „Wir sind davon überzeugt, dass vor allem in kleineren Kommunen der Auf- und Ausbau technologischen Wissens einerseits und die Einführung regionaler Netzwerke andererseits eine positive Auswirkung auf die einzelnen Bürger und auf die regionale Wirtschaft haben“, ergänzt Ursula Welscher.

Ihr Konzept zur Digitalisierung von Kommunen fand großen Anklang bei der Jury: „Frau Göpfert und Frau Welscher wollen durch ihren Beitrag zur Entwicklung des lokalen und regionalen Wissens durch die Schaffung von Netzwerken beitragen. Das Engagement der Studentinnen ist bemerkenswert, das Konzept ist durchdacht und hat viel Potenzial“, heißt es in der Jury-Begründung.

Konkret schlagen die Studentinnen vor, Apps zu entwickeln, die den Einstieg in die Digitalisierung für jegliche Zielgruppen erleichtern. Eine erste Stufe kann in der Digitalisierung von Angebot und Nachfrage im regionalen Handel umgesetzt werden, als Mitbring-Dienst oder als Vernetzung von Nachbarschaftshilfe. Neben der praktischen Hilfe vor Ort erfährt die Kommune so auch etwas über den Grad der Digitalisierung ihrer Bürger – und kann entsprechende Maßnahmen für die Zukunft ableiten. „Hier sehen wir einen eindeutigen Mehrwert für Bürger, Kommune und Händler“, zeigen sich die Preisträgerinnen überzeugt. Ihr Münchner Studienleiter, Prof. Dr. Gerald Mann, würdigt ihren Erfolg: „Die Preisverleihung an unsere Studentinnen zeigt, dass das Konzept der FOM, Theorie konsequent mit Praxis zu verbinden, schon während des Studiums zu herausragenden, innovativen Leistungen befähigt.“