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19.06.2018 | München

Münchner FOM Studierende bei wissenschaftlicher Tagung in Österreich

Master-Studentin übernimmt Koordination der Kompetenzgruppe „Early Career Public Health Researcher“

FOM Studentin Linda Föttinger
Linda Föttinger studiert "Public Health" an der FOM in München und ist als junge Forscherin aktiv (Foto: privat)

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) fand 2018 in Wien statt. Drei Münchner FOM Studierende reisten gemeinsam mit ihrem Dozenten Prof. Dr. med. Robert Dengler in die österreichische Hauptstadt, um dort ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse vorzustellen.

Im Rahmen einer Poster-Präsentation zeigte FOM Absolventin Martina Borner, was sie in ihrer Master-Arbeit im Studiengang Public Health herausgefunden hatte. Ihr Thema war die „Datenqualitätsanalyse mittels Quelldatenabgleich im Kontext eines onkologischen Spitzenzentrums“. Master-Studentin Andrea Lakasz, eingeschrieben im Studiengang Medizinmanagement, präsentierte Zwischenergebnisse des Projekts Arteria Danubia zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Donauanrainerstaaten. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, die Leitung hat Prof. Dr. habil. Manfred Cassens, Direktor des Instituts für Gesundheit und Soziales (ifgs) der FOM Hochschule.

Linda Föttinger, ebenfalls Master-Studentin Public Health am Münchner FOM Hochschulzentrum, stellte ihre Daten zum Thema „Korrelation von Inzidenz und Mortalität von Unfällen im Kindealter zum Einkommen der Eltern“ vor. In ihrem Beitrag legte sie dar, dass unter ausschließlicher Betrachtung des Einkommens – welches nur eine Determinante des sozialen Status‘ darstellt – kein Zusammenhang mit der Inzidenz und Mortalität von Unfällen im Kindesalter nachzuweisen ist. Darüber hinaus übernahm Linda Föttinger im Rahmen des Workshops „Early Career Public Health Researcher“ die Aufgabe, eine geeignete Kommunikationsplattform für die Zusammenarbeit der jungen Forscherinnen und Forscher zu finden und deren Aufbau zu begleiten. „Die Vernetzung und der Austausch untereinander ist mir enorm wichtig, da wir im Rahmen dieser Peer-Group zukünftig verschiedene Themen bearbeiten können. Ich freue mich jetzt schon auf die spannenden Diskussionen beim nächsten Treffen unserer Gruppe“, so die FOM Studentin.

Ihr betreuender Dozent Prof. Dr. med. Robert Dengler freut sich über das wissenschaftliche Engagement der Studierenden: „Zusätzlich zu einem berufsbegleitenden Studium noch herausragendes wissenschaftliches Interesse zu entwickeln und sich in der wenigen Freizeit aktiv an einem Kongress zu beteiligen, verdient hohe Wertschätzung und gibt auch dem Dozenten eine positive Rückkoppelung.“