• FOM
  • 2018
  • Juli
  • #FOMSerie Stefanie Kirsch aus Berlin: Mit gutem Zeitmanagement und Gelassenheit durch die Klausurenphase
11.07.2018 | Berlin

Teil 2 der#FOMSerie: Stefanie Kirsch aus Berlin

Mit gutem Zeitmanagement und Gelassenheit durch die Klausurenphase

Zeit für eine kleine Atempause. Die genießt Stefanie Kirsch in ihrem Lieblingscafé am Rosenthaler Platz in Berlin. Bei einer kühlen Saftschorle mit Blick ins Grün geht das ganz gut. „Das hat mir in der letzten Zeit gefehlt“, meint die junge Frau aus Speyer, die extra zum Studieren nach Berlin kam.

FOM Serie Stefanie Kirsch Berlin studiert Wirtschaftspsychologie Bachelor

Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen von lernen, lernen, lernen – nicht nur für die Klausurenphase an der FOM, sondern auch für den Wochenend-Workshop für ihre Ausbildung zum Systemischen Coach. Nur für den „Karneval der Kulturen“ hatte sie sich einen Tag Auszeit genommen.

Wie sie das alles geschafft hat? „Mit gutem Zeitmanagement und einer gewissen Portion Gelassenheit“, meint sie. Es ginge ihr weniger um die Note, als um das, was sie für sich lernt. Im Moment bedauere sie, dass sie zu wenig Muße hat, um das Gelernte genießen und auf sich wirken lassen zu können, so Kirsch. „In den letzten Wochen war mein Fokus die Wissensanhäufung, um durch die Klausuren zu kommen.“ Da bleibt nicht einmal Zeit, um Dinge aufzuschieben: montags und dienstags studiert sie an der FOM, mittwochs bis freitags arbeitet sie. 

Für das Wochenende hat sie ihre eigene Lernroutine entwickelt. Denn lernen kann sie nicht zwischendurch. Da braucht sie ihre 'Inselzeiten' mit voller Konzentration. „Die Vormittage am Wochenende starte ich ohne Druck. Ich stehe in Ruhe auf, koche mir Mittag und dann geht es los. Ich kann dann gut bis zum Abend lernen.“ Bereits das Kochen sorgt bei Stefanie Kirsch für Entspannung. Sport kommt aktuell leider etwas zu kurz. Sie geht manchmal joggen oder zum Yoga, aber das nur unregelmäßig. „Ich bin nicht der Typ, der ins Sportstudio rennt.“

Für jede Klausur lernt sie in der Regel an zwei Wochenenden. „Ich habe dafür eine eigene Lernschleife: Im ersten Schritt verschaffe ich mir einen Überblick und bereite die Informationen auf. Das mache ich gern an schönen Orten wie hier im Café am Rosenthaler Platz. Im ersten Semester war ich oft hier, habe in einem Sessel gesessen und meine Sachen um mich ausgebreitet. Wenn ich keine Zeit habe, gehe ich auch einfach in das Café bei mir um die Ecke. Den Stoff verinnerlichen muss ich dann zu Hause. Am liebsten sind mir aber die Lerngruppen. Über das gegenseitige Erklären funktioniert das Lernen für mich am besten.“ Zu ihrem Bedauern gab es auch dafür vor der letzten Klausurenphase keine Zeit.

Jetzt muss Stefanie Kirsch noch ein paar Wochen durchhalten. Im Sommer sind Semesterferien und nach der Semesterarbeit will sie im August „mal die Hacke rausmachen“, wie man in Speyer sagt, wenn man mal Urlaub macht. Genaues geplant hätte sie noch nicht. „Aber schön wäre ein Surfcamp in Portugal“, schwärmt sie, „bevor es dann im September mit frischer Kraft ins fünfte Semester geht“.