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  • Berufsbegleitendes Studium: Harte Arbeit, die sich auszahlt
20.07.2018 | München

Open Campus in München

„Berufsbegleitendes Studium bringt viele Chancen“

An einem sonnigen Samstag in den Hörsaal gehen? „Das ist schon etwas Besonderes und Sie werden etwas Besonderes sein, wenn Sie hier einen Abschluss machen“, sagte Münchens FOM Geschäftsleiter Oliver Dorn am Open Campus Day zur Begrüßung. Er verglich das Studium an der FOM mit der Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. „Wenn man nicht hingeht, gibt es auch keine Erfolge.“ Wenn man allerdings den Aufwand nicht scheue, dann wappne einen das FOM Studium für die Anforderungen der nächsten zehn Jahre.

Dr. Wolfgang Heubisch sprach an der FOM in München
Open Campus an der FOM in München: Der ehemalige bayerische Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch ermutigte vor allem junge Frauen, die Wirtschaft und das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten (Fotos: Christian Vogel/FOM)

 

Frauenpower an der FOM
Für Dr. Wolfgang Heubisch, ehemaliger bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, war das Besondere die Zusammensetzung der rund 60 Interessenten, die zum Open Campus gekommen waren, um sich über das berufs- und ausbildungsbegleitende Studium an der FOM informieren wollten. „Ich sehe vorwiegend junge Damen“, rief er erfreut und sprach der Damenwelt ein großes Kompliment aus. Frauen würden mehr und mehr unsere Wirtschaft und unser Umfeld gestalten – „und das finde ich ganz hervorragend“. Die Sympathie des weiblichen Auditoriums war Wolfgang Heubisch damit gewiss und mit den Worten, er wäre selbst ein klassischer Kandidat für die FOM gewesen, wenn es diese in den 1960er Jahren schon gegeben hätte, fing er den Rest des Publikums ein.

Der 72-Jährige bekam nach seinem Abitur nämlich nicht den erträumten Studienplatz für Zahnmedizin. So machte er erst eine Ausbildung zum Bankkaufmann – „etwas Ordentliches“, wie er meinte –, um dann noch ein Betriebswirtschafts- und ein Zahnmedizinstudium daraufzusetzen. Er wisse sehr wohl, dass ein berufsbegleitendes Studium ein Stück harte Arbeit sei, sagte der Ex-Minister. „Aber es zahlt sich vielfältig aus, nicht nur pekuniär, sondern auch durch das Ansehen in der Gesellschaft und durch neue Chancen im Berufsleben.“

 

Ein Erfolgsgeheimnis für zwei Abschlüsse
Einen lebhaften Ausblick auf „die Sache, die dreieinhalb Jahre entfernt ist“, vermittelte auch FOM Professorin Dr. Angela Witt-Bartsch mit ihrem Kurzvortrag „Der Abschluss ist da: und nun?“ Bei einem Motivations-Spiel stellte sich heraus, dass sich die Hälfte der Gäste für ein Bachelor-Studium interessierte, die andere für ein weiterführendes Master-Studium. „Beiden liegt dasselbe Erfolgsgeheimnis zugrunde“, erklärte die Dozentin für Soft Skills – „und zwar der Praxisbezug“. „Sperren Sie deshalb Augen und Ohren bei der Themenwahl auf, was für Ihre Firma aktuell, spannend und nutzbringend ist“, riet die Professorin. Die Erfolgsleiter bestehe aus Selbstorganisation, Konzentration, Ausdauer, Teamarbeit und einem guten Netzwerk. „Man muss es nur tun“, lautete ihr Fazit.