06.02.2018 | Gütersloh

Theorie-Praxis-Transfer

Studierende besuchen Milser Mühle

FOM Studierende auf Exkursion in der Milser Mühle (Foto: FOM)
FOM Studierende auf Exkursion in der Milser Mühle (Foto: FOM)

Wie arbeitet eine moderne Mühle in der heutigen Zeit? Dieser Frage gingen rund 30 Studierende der FOM in Gütersloh bei einer Exkursion zur Milser Mühle nach. Von „Mühlenromantik“ keine Spur, denn unter dem Einsatz modernster Technik produziert die Mühle hocheffizient Mehl in der Region Ostwestfalen.

In Begleitung ihres Dozenten, Professor Dr. Stefan Becker, führte Geschäftsführer Michael Borgstedt die Studierenden durch die Produktionsstätte. Dabei stellte er anschaulich dar, wie sich der Mehl-Markt in Deutschland und auch weltweit entwickelt habe. Es sei zu erkennen, dass nur große Mühlen mit entsprechendem Produktionsvolumen mittelfristig eine Chance hätten, sich im Markt zu behaupten, so Borgstedt.

Führung durch die Produktionsstätte (Foto: FOM)
Führung durch die Produktionsstätte (Foto: FOM)

Selbständige Mühlen könnten nur überleben indem sie sich hochspezialisieren, wie z.B. mit speziellen Mehlsorten für Großbäckereien oder die industrielle Fertigung. Auch der Umgang mit Glyphosat wurde thematisiert. Durch entsprechende regelmäßige Qualitätskontrollen würden Restbestände von Glyphosat aus dem Getreideanbau erkannt, damit diese nicht im produzierten Mehl landeten.