21.02.2018 | Berlin

Viermonatiges Abenteuer an der Universität von Taiyuan

Berlinerin Madeline Schalk fliegt als Tutorin nach China

Im Moment ist für Madeline Schalk alles noch ziemlich weit weg. Das wird sich allerdings bald ändern. Denn schon am 1. März 2018 geht die Berlinerin für vier Monate nach China: Dort wird die junge Frau an der Universität von Taiyuan als Tutorin arbeiten.

Madeline Schalk Studentin FOM (Foto:Die Hoffotografen)
Madeline Schalk ist sehr gespannt auf ihren Auslandsaufenthalt in China (Foto: Die Hoffotografen)

Aktuell wartet Madeline Schalk als Studierende der FOM Hochschule in Berlin noch ungeduldig auf das Ergebnis ihrer Bachelor Thesis. Seit 2013 studiert sie berufsbegleitend den Bachelor-Studiengang „Business Administration“ - neben ihrer Arbeit als Kauffrau für Bürokommunikation im Office Management der Axel Springer SE.

Schalks Kollegen waren von Anfang an begeistert von ihrer Idee, nach China zu gehen. Sie bestärkten sie in ihrem Entschluss, ebenso wie in ihrer Entscheidung, berufsbegleitend zu studieren. Trotz dieses Rückhalts hat sich Madeline Schalk entschieden, sich beruflich zu verändern. Mit dem Studienabschluss in der Tasche möchte sie im Marketing-Bereich arbeiten, gern auch im Online-Marketing. Denn ihre Bachelor-Thesis an der FOM schrieb sie zum Thema Influencer-Marketing.

„Der Auslandsaufenthalt ist der perfekte Zeitpunkt, um etwas Neues anzufangen“, ist sich die junge Frau sicher. Nach ihrer Rückkehr aus China wird sie bei Axel Springer ein Praktikum im Marketing machen. Zurzeit jedoch gilt es erst einmal anstehende Projekte abzuschließen und die Nachfolgerin einzuarbeiten.

Die Vorfreude auf das China-Abenteuer ist bei Madeline Schalk schon längst entfacht. Bei einem Vorbereitungstreffen der angehenden Tutoren in der FOM Hochschule in Essen hat die Berlinerin bereits ihre sieben Mit-Tutoren kennengelernt und dabei festgestellt, dass diese ebenso reiselustig sind wie sie. Zusammen wollen die Deutschen an den freien Wochenenden so viel wie möglich in China erleben, auf jeden Fall die Chinesische Mauer und Shanghai ansehen.

Im Vordergrund steht aber natürlich die Tätigkeit an der chinesischen Hochschule. Schalk wird an der Universität chinesische Studierende betreuen. Jeder Tutor unterstützt einen deutschen Dozenten vor Ort und hat eine spezielle Aufgabe. Madeline Schalk wird die Studierenden bei deren Seminararbeiten betreuen. Davor hat die junge Frau merklichen Respekt: „Ich bin zwar keine ausgebildete Lehrkraft, trotzdem kann ich sicherlich von meinen eigenen Erfahrungen einiges weitergeben. Vielleicht entdecke ich ja meine neue Berufung als Lehrerin“, erläutert die Berlinerin scherzhaft. Wichtig ist ihr, dass sie nicht allein ist, sich mit den Dozenten und anderen Tutoren gegenseitig beraten kann.

Für ihre Arbeit in China werden die Tutoren bezahlt, Madeline Schalk fühlt sich rundum gut betreut. Sogar ein chinesisches Konto und eine chinesische SIM-Karte erhalten die Tutoren, damit sie an der in China verbreiteten Zahlungsmethode via WeChat teilnehmen können. Sie erhalten Sprachunterricht und lernen die chinesische Kultur kennen.

Die junge Frau aus Berlin jedenfalls ist sehr gespannt auf ihren ersten langen Auslandsaufenthalt. Sie hängt dann gleich noch einen Monat für eine Rundreise durch Asien dran. „Ich bin eine echte Wassernixe und will endlich meinen Tauchschein machen, wahrscheinlich auf den Philippinen. Und in jedem Fall will ich durch Vietnam reisen“, freut sich die abenteuerlustige Berlinerin auf ihre große Tour nach Asien.