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10.12.2018 | Neuss

Neusser Professor bei Expertentagung zu Künstlicher Intelligenz in Tokio

Prof. Dr. Juffernbruch: „Künstliche Intelligenz wird medizinische Diagnostik und Therapie verbessern“

Welche Potentiale birgt Künstliche Intelligenz, wie verändert sie schon heute unser Leben – und vor welche gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen stellt sie uns? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich jetzt in Tokio mehr als 350 japanische, deutsche und französische Expertinnen und Experten aus Forschungsinstituten, Hochschulen, Politik und Wirtschaft befasst und im Rahmen einer hochrangig besetzten Fachkonferenz über diese und andere Herausforderungen diskutiert. Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) hatte zu diesem ersten japanisch-deutsch-französischen Symposium für Künstliche Intelligenz in die japanische Hauptstadt eingeladen.  

Prof. Dr. Klaus Juffernbruch (2.v.l.) auf der Expertentagung in Tokio (Foto: DWIH)

Zu den Experten zählte auch Prof. Dr. Klaus Juffernbruch von der FOM Hochschule in Neuss, der von einem großen Erfolg der Veranstaltung sprach. „Das Symposium legt den Grundstein für künftige gemeinsame deutsch-japanisch-französische Projekte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz“, so der Mediziner und Informatiker, der an der FOM eine Professur für Gesundheits- und Sozialmanagement innehat.

Die interdisziplinäre Veranstaltung zeigte den aktuellen Stand der KI-Technologien und entwarf Zukunftsszenarien: Von Smart Cities, die dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgen, autonom fahrenden Automobilen sowie Innovationen im Bereich der Industrie und Gesundheitsversorgung.

Prof. Juffernbruch: „Die Künstliche Intelligenz wird die medizinische Diagnostik und Therapie verbessern, den Ärzten und Pflegekräften mehr Zeit für menschliche Zuwendung verschaffen und sicherstellen, dass jeder Mensch, egal ob er in der Großstadt oder auf dem Land wohnt, nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft versorgt wird.“

Die Teilnehmer des Symposiums in Tokio verständigten sich zum Abschluss darauf, in Zukunft noch enger zum Thema der Künstlichen Intelligenz zusammenzuarbeiten.